Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Zusammenfassung TAG 1

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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Mo Apr 13, 2009 11:59 pm

WÄHRENDDESSEN BEI CHASE

*Piep, Piep*

"...fang doch ... endlich ... diesen verdammten ... Vogel!"

*Chase blinzelte in die Sonne, die an einem strahlend blauen Himmel stand. Der blaue Wellensittich hob sich wie ein Schatten von der gleißenden Helligkeit ab, die unerbittlich in seine Augen stach. Während er rannte vernahm er den intensiven Geruch von frisch gemähtem Gras und feuchter Erde, der Rasen war gerade erst gewässert worden. Seine Turnschuhe rutschten über den Feuchten boden, sein T-Shirt klebte an seinem Rücken. Ein Sprung. Mit lettzer Kraft umschloss er den Vogel mit einer ... seiner ... kindlichen, braun gebrannten Hand ...
Er spürte Federn ... seine rechte Hand umschloss das weiche Etwas fest. Zu fest. Lavendelgeruch stach ihm plötzlich in die Nase.*


*Er zuckte. Sein Körper kehrte hart in die Wirklichkeit zurück*

*Piep, Piep, PIIIIEEEP*

*Chase lag auf dem Bauch, die Hand in sein Kissen gekrallt, als wollte er etwas festhalten. Er war schweißnass. Nur langsam folge sein Verstand seinem Körper in den Wachzustand.*

Piep, Piep

"Pager ..."

*nuschelte er, mit dem Gesicht immernoch im Kissen und wühlte mit der linken Hand blind in seiner Nachttischschublade.*

"Endlich."

*Seine warmen, feuchten Finger umschlossen das kühle, vibrierende Gerät. Er blinzelte, starre auf das Display.
Und war mit einem Schlag hellwach.*

"Was zum ...!?"

*rief er und sprang so schnell aus dem Bett, dass er kurz ins Taumeln geriet. Als er sich wieder gefangen hatte drehte er sich blitzschnell um. 10:58 strahlten ihm die grünen Ziffern seines Weckers erbarmungslos entgegen.*

Wecker?

*Er hatte keine Zeit sich zu überlegen, warum dieser ihm zwar die Zeit anzeigte, ihn jedoch nicht geweckt hatte.
Schlimm genug, dass er 3 Stunden zu spät zur Arbeit kommen würde, hatte ihn außgerechnet eine Nachricht von Dr. Hadley aus dem Schlaf gerissen.
Nicht, dass er gegen sie, noch die Tatsache gehabt hätte, dass sie ihn endlich aus seinem Jahrhundertschlaf gerissen hatte. Nein.
Der Absender irritierte ihn aus einem anderen Grund.
Dr. Remy Hadley war Ärztin in Houses neuem Theam. Was konnte sie also von ihm wollen?
Auf der Botschaft in ihrer Pagernachricht war er nicht schlau geworden, eine Patientin namens Knightley kannte er nicht, geschweige denn hatte er sie jemals untersucht ...
Und was noch viel interessanter war: warum wurde er zu einem Fall hinzugezogen, der offenbar in Houses Zuständigkeitsbereich fiel und damit nichtmehr in seinem Zuständigkeitsbereich lag?
Das alles waren Fragen, die Chase durch den Kopf gingen, als er gerade im Begriff war einen neuen Geschwindigkeitsrekord im Duschen aufzustellen.*

*Keine 15 Minuten, nachdem so unsanft aus seinen Träumen geholt worden war betrachtete er sein Werk im Spiegel neben seiner Haustür.*

"Heute wirst du wohl eher House Konkurrenz machen, als einen Schönheitswettbewerb gewinnen ..."

*sagte er trocken zu seinem grimmig dreinblickenden Spiegelbild, strich sich das noch feuchte Haar aus seinem unrasierten Gesicht und stopfte sein Hemd mehr schlecht als recht in seine Hose.
Eine Minute später war er auch schon in seine Schuhe geschlüpft, hatte sich seine Jacke übergeworfen und seinen Autoschlüssel geschnappt und war druch die Tür nach draußen Richtung Parkplatz verschwunden.

Auf der Autofahrt durch die regenassen Straßen ...*

"Welch ein Kontrast zu meinem Traum ..."

*... hatte Chase endlich ein paar Minuten Zeit zum denken gefunden.
Als er nun mit quietschenden Reifen und viel zu hoher Geschwindigkeit um die Ecke bog, auf den Parkplatz raste und mittels einer Vollbremsung "einparkte", hatte er seine Gedanken einigermaßen geordnet.
Er stieg aus dem Auto ohne sich um den immernoch anhaltenden Regen zu kümmern, schnappte sich seine Tasche, schmiss die Wagentür zu und eilte in Richtung Haupteingang davon, in der Nase den beißenden Gummigeruch, welcher von seinen Reifen und den Bremsspuren ausging, die diese bei der vorrangegangen Parkaktion hinterlakssen hatten. Doch auch dieser Tatsache schenkte er keine Beachtung.
Während er dem Eingang immer näher kam ließ er seine Gedanken, die er in der letzten knappen Stunde, in welcher er wach gewesen war gehabt hatte, und welche er auf der Fahrt hierher endlich ein wenig hatte ordnen können, nocheinmal revue passieren.
Es waren immernoch viele Fragen in seinem Kopf, doch er wusste nun, was er zu tun hatte ... Er würde in unverzüglich in Cuddys Büro gehen, sich für seine Unpünktlichkeit entschuldigen und sich die Situation erklären lassen.

Der Verwirrtheit die der Tag mit seinen Rätseln und ungeklärten Fragen bis jetzt in ihm bewirkt hatte tat dies aber nur bedingt einen Abbruch.

"Warum habe ich heute Nacht von meinem 12ten Geburtstag geträumt? Warum habe ich so extrem verschlafen? Haben wir meinen Geburtstag gestern doch mit zu viel Wein gefeiert? Wenn das der Fall sein sollte, wo ist dann Cameron?"

*jagten sich die Fragen in seinem Kopf, der langsam zu schmerzen begann.*

"Hoffnungslos ... ich werde es nie lernen ..."

*Unterbrach er unvermittelt für kurze Zeit die Spirale, in der sich seine Gedanken zu bewegen schienen.
Trotz der Tatsache, dass er mir seiner ehemaligen Teamkollegin nun schon über ein Jahr zusammen war und sie eigentlich Allison nannte brachte ihn die Macht der Gewohnheit dennoch immernoch verhältnismäßig häufig dazu sie Cameron zu nennen. Ihr passierte das umgekehrt natürlich nie unbeabsichtigt ...*

"Falscher Zeitpunkt!"

*schalt er sich selbst*

"Wie auch immer, dafür kann ich mir zu einem anderen Zeitpunkt Vorwürfe machen, im Moment habe ich schon entschieden genug um die Ohren."

Wo war sie also? Warum hatte sie ihn nicht geweckt? Was erwartete ihn jetzt? War Schaden durch sein Verschlafen entstanden?

"Und ..."

"Warum soll ich so plötzlich wieder mit House zusammen an einem Fall arbeiten?"

*sprach er die letzte und gleichzeitig ihn am meisten irritierende Frage laut aus, als er die Türen des Haupteingangs des Princeton Plainsboro mit 2 Stunden und 54 Minuten Verspätung passierte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:00 am

ZURÜCK IN CUDDY'S BÜRO

*Sie seufzte. Wenn Sie doch nur wüsste was sie ihm sagen sollte. Sie schaute House an.*

"Und wenn er mir nicht glaubt? Ich hab ihn schließlich letzte Woche schon angelogen, damit er kommt."

*erklärte sie. Fragend sah soie ihn an. Ob er vielleicht eine Idee hatte?*

Haben Sie eine Idee was ich sagen könnte? Und mal so was wollen Sie denn tun wenn es nichts bringt mit ihm zu reden?"

*Plötzlich wurde die Tür aufgestoßen und der fette Junge von vorhin kam rein.*

"Das ist sie Mum. Die da hat gesagt mir passiert was ganz schlimmes, wenn ich nicht sofort abhaue. Und der Mann hat mich mit seinem Stock geschlagen."

*krähte er und zeigte mit seinem Finger auf Lisa. diese rollte nur kurz mit den Augen und sah von dem Jungen zu seiner Mutter.*

"Sagen Sie mal, was fällt Ihnen ein, meinem armen kleinen Brandley zu sagen, dass er verschwinden soll, wenn ihm nichts passieren soll und ihn zu schlagen?

*empörte sich die Frau. Jetzt stand Lisa kurz vorm durchdrehen. Dieser Mistkerl hatte doch angefangen sie und House zu beleidigen!*

"Also erstens hat ihr Sohn meinen Kollegen und mich beleidigt und zwar nur aufgrund unseres Aussehens, was ich schon allein in anbetracht der Tatsache unverschämt finde, dass von einem Jungen zu hören, der aussieht wie ein Wal, der einen Planeten verschluckt hat. Aber dann ist es auch noch viel unverschämter uns vorzuwerfen wir wären unverschämt, nur weil ihr armer kleiner Sohn nixht damit klarkommt, wenn man ihm kontra gibt."
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:00 am

*Als Kröte, die Gregory sich so sehr in einen weit entfernten Sumpf gewünscht hatte, schon wieder in das Büro trampelte und Cuddy sich dazu herab ließ, eine weitere Diskussion zu beginnen, wurde House langsam wirklich böse. Er starrte an die Decke und bemühte sich sehr, nicht zu platzen. Als Cuddy fertig war, ergriff er ein letztes Mal das Wort:*

"Cuddy... es hat keinen Sinn, einer Übermutter zu erzählen, dass ihr Kind Fehler macht."

*nach diesen einführenden - und noch recht gemäßigten - Worten wandte er sich an die Mutter.*

"Lady, ich sage das nur einmal, und so höflich wie ich kann:
Wenn Sie nicht umgehend verschwinden und dieses Kind aus meiner Reichweite schaffen, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Nummer eins: Ich werde ihm einen Sauerstoffschlauch in den Hintern jagen und das Ventil so lange auf Anschlag drehen, bis es explodiert und damit keinen Genpool mehr versauen kann, oder Nummer zwei: Ich rufe die Polizei und zeige Sie an, weil Sie ärztliche Handlungen behindern! Beides würde ich mir an Ihrer Stelle nicht wünschen, und jetzt RAUS!"


*Gregory stand inzwsichen sehr nahe vor der Krötenmutter und dem - vor Angst erblassten - Sohn, und sein "RAUS" war für seine Verhältnisse extrem laut gewesen. Man konnte deutlich sehen, dass Gregory die gute Laune vergangen war. Jetzt noch irgendetwas gegen seine Worte zu sagen oder zu tun hatte einen Supergau zur Folge. Das schienen auch Kröte und seine Mutter zu begreifen, denn der Kiefer der Frau klappte nur einige Male auf und zu wie bei einem gestrandeten Karpfen. Dann nahm sie Kröte an der Hand und verließ mit rotem Kopf das Büro.

Gregory, der zwischen all diesen Geschehnissen nicht vergessen hatte, wieso er eigentich hier war, wandte sich an Cuddy.*

"Ich weiß nicht. Sie könnten ihm sagen, dass mein Vater gestorben wäre und Sie dafür sorgen müssten, dass ich meiner Mutter nicht das Herz aus dem Leibe reiße, weil ich mich verhalte wie... naja wie ich mich eben verhalte!"

*Cuddy's Reaktion würde spannend sein, das wusste er.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:01 am

"Naja ein Versuch wär es Wert"

*meinte sie und sah House an.*

"Wollen Sie hier warten? Oder in Ihrem Büro?"

*Sie seufzte und griff zum Hörer. Langsam wählte sie Wilsons Nummer und wartete ab, ob er sich melden würde. Dabei sah sie Greg an, als ob sie sich nicht wirklich trauen würde Wilson an zu lügen.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Apr 14, 2009 12:02 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:01 am

*Gregory war erstaunt, dass Lisa so gar nicht widersprach... dabei stimmte es doch nicht, dass sein Vater gestorben war. Irgendwie war ihre Reaktion komisch. Er beschloss, darauf einzugehen.*

"Ich warte bei Ihnen. Mein Team wird sich schon melden, bevor unsere Patientin hopps geht!"

*antwortete er, humpelte zum Sofa und ließ sich darauf nieder. Dort beobachtete er Cuddy's Bewegungen. Er war gespannt, was sie zu Wilson sagen würde.
Gregory ließ seinen Stock durch seine linke Hand in regelmäßigen Abständen auf den Boden sausen, so, dass er mit einem dumpfen Geräusch auf dem Gumminoppen landete. Er sah diesem Telephonat mit höchster Anspannung entgegen. Er hatte Wilsons Reaktion von diesem Morgen noch gut in Erinnerung. Während er Cuddy ansah, rumorte sein Handy in der Tasche. Der Klingelton verriet, dass es nicht sein Team war. Billy Joel's "Good Night my angel" kündigte Blythe House an, die versuchte, ihren Sohn zu erreichen.

Gregory's Bewegung fror ein. Er wusste, dass er rangehen musste, wenn er wollte, dass Cuddy Wilson für ihn anrief, denn auch sie kannte - aus unerfindlichen Gründen - den Klingelton genau. Manchmal fragte er sich, wie sie das machte. Er gab sich alle Mühe, seine Privatsphäre zu wahren, aber Cuddy kam immer daran vorbei... Also griff er in seine Tasche und ging zögerlich dran.*

"Hallo Mum..."

*sagte er so leise wie möglich, doch Cuddy würde es gehört haben. Er sah auf den Boden und räusperte sich verlegen.*

"Hallo Gregory..."

*Ein langgezogenes Schweigen entstand am anderen Ende der Leitung. Blythe hörte sich irgendwie verschnupft an.*

"Ich habe nicht erwartet, dass ich Dich sofort erreiche."

*fuhr sie fort. "Ich auch nicht..." dachte Gregory bei sich und hörte nicht auf, den Boden anzustarren.*

"Was gibt es denn, Mum?"

*fragte er schließlich. Es blieb still am anderen Hörer, doch er glaubte, ein Schluchzen gehört zu haben.*

"Ich muss mit Dir reden... Dich sehen. Wegen... wegen Dad."

*Dieses Wort löste in Gregory ungewollt Magenkrämpfre aus. Der größte Ausdruck von Abneigung, den sein vegetatives Nervensystem spontan hinbekam. Er beschloss, erst einmal zu schweigen. Blythe würde sicher weitersprechen.
Irgendwie irritierte es ihn, dass er gerade noch von seinem Vater gesprochen hatte, und nun wollte seine Mutter mit ihm über ihn sprechen... Zufälle gibt es.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:02 am

*Lisa legte auf und sah House an. Es kam selten vor, dass seine Mutter anrief und dann schien es auch um etwas ernstes zu gehen. Fragend sah sie House an, sagte aber nichts. Sie wusste nicht genau wie sie sich verhalten sollte und beschloss abzuwarten, was geschehen würde.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:03 am

*In dem Moment, in dem Blythe House schwieg, legte Cuddy den Hörer auf und sah Gregory an. Dieser schüttelte energisch den Kopf, doch die Ärztin kam zu ihm herüber und betrachtete ihn. Er wollte gerade den Hörer weghalten und mit Cuddy sprechen, da fuhr seine Mutter fort.*

"Gregory, ich weiß gar nicht, wie ich Dir das sagen soll... Dein Dad, er..."

*Sie schluckte und schwieg. Gregory spürte, dass es seiner Mutter sehr, sehr schlecht ging. Und das tat ihm weh, denn er liebte seine Mutter. Sie war eine der wenigen Personen, von denen er das mit Sicherheit sagen konnte. Cuddy saß ihm gegenüber und sah ihn an. Ihre Augen waren voller Fragen und er konnte weder ihr, noch seiner Mutter in diesem Moment ausweichen. Also entschloss er, so zu tun, als sei Cuddy nicht im Raum.*

"Was ist, Mum? Was ist geschehen?"

*stubste er Blythe verbal an. Abermals hörte er sie schlucken. Dann sprach sie weiter.*

"Dein Vater ist tot, Greg. Er letzte Woche gestorben..."

*Lange stand dieser Satz zwischen Gregory, Cuddy (die ihn nicht hatte hören können) und Blythe. House's Gesicht versteinerte und seine Augen wurden starr. Es schien beinahe so, als wäre sein Atem stehen geblieben und jegliche Farbe war aus seinem Gesicht gewichen. Gerade eben hatte er Cuddy vorgeschlagen, Wilson mit dieser "Lüge" hierher zu locken... und nun war es keine Lüge mehr, sondern bittere Wahrheit.
Gregory fragte sich, ob das Telephonat eben wirklich stattfand, oder ob ihm sein von Schmerz getrübter Verstand einen üblen Streich spielte. Mehr als die Tatsache, dass sein Vater tot war, entsetzte Gregory das Faktum, dass er vor nicht einmal einer Minute genau das behauptet hatte, ohne zu wissen, dass es zutraf.*

"Gregory?"

*sagte Blythe, der die Stille am anderen Ende unheimlich war. Der Arzt erwachte aus seiner Erstarrung.*

"Ja?"

*erwiderte er einfach. In seinem Herzen fuhren die Gefühle Achterbahn. Einerseits liebte er seine Mutter, aber er hasste seinen Vater... hatte seinen Vater gehasst. Und jetzt war er tot. Gregory wusste einfach nicht, was er dazu sagen sollte.*

"Bitte komm morgen nach Hause. Ich brauche Dich, Greg..."

*sagte Blythe. Gregory hatte befürchtet, dass sie ihn darum bitten würde. Er versuchte, sich zu retten.*

"Mum, ich weiß nicht, ob ich frei bekomme. Das ist... sehr kurzfristig..."

*Sein Blick traf unwillkürlich den von Cuddy.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:03 am

*Verwirrt sah sie House an. War etwas passiert?*

"Was ist los?"

*fragte sie leise. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass es tatsächlich etwas gab, dass House aus der Bahn werfen konnte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:05 am

*Wilson, der beschlossen hatte, ins PPTH zu fahren, blieb kurz in seinem Auto sitzen, das er weit hinten auf dem Parkplatz des Krankenhauses abgestellt hatte, und lies sich gegen die Rückenlehne sinken. Durchatmen, ruhig bleiben. Hoffen, dass Cuddy allein war. Vielleicht hätte er sie vorher anrufen sollen? Wenn er jetzt hineinging, konnte er House begegnen. Oder den anderen, die ihm Fragen stellen würden. Belanglose Fragen. Wie es ihm ging? Was er jetzt vorhatte? Egal, was er jetzt tat, es brachte Amber nicht zurück.

Er seufzte und riss sich aus seinen Gedanken. Es half ja doch nichts. Also öffnete er die Tür und trat unter den grauen Himmel. Nachdem er abgeschlossen hatte, wandte er sich dem Princeton Plainsboro zu, in dem er sich einmal eine Existenz aufgebaut hatte. Er war überrascht, wie rasch er darauf zuging. Er hatte erwartet, es nicht über sich zu bringen, sich zu sträuben, aber es schien wie eine Gewohnheit zu sein, die auch nach seiner Pause nicht aufgehört hatte.

Als er die Hälfte des Parkplatzes überquert hatte, klingelte sein Handy. Kein besonderer Klingelton, einer der schon eingespeicherten. Er hatte ganz vergessen, dass er es noch in seiner Jackentasche hatte, hatte erwartet, es zuhause liegen gelassen zu haben. Als er auf den Display sah, sprang ihm Cuddy's Name entgegen. Was wollte sie von ihm? Rief sie aus demselben Grund an, wegen dem er hier war? Ohne weiter nachzudenken, nahm er den Anruf entgegen. *

"Wilson."

* Als Wilson sich das Telefon ans Ohr hielt, ertönte nur das Freizeichen. Verdammt, eine Sekunde zu spät. Aber er war ja eh hier, um zu ihr zu gehen, also lief er weiter und steckte das Handy zurück in die Tasche. Es lohnte sich nicht mehr, sie zurückzurufen. Eine halbe Minute später war er am Haupteingang angekommen und trat durch die große Glastür.

Während Wilson auf Cuddy's Büro zuging, hörte er hinter sich jemanden rufen. Mit umgewandtem Kopf ging er weiter, konnte jedoch niemanden erkennen, der ihn hätte ansprechen können. Wahrscheinlich hatte er sich geirrt. Er blickte wieder geradeaus, als er die Türklinke der Bürotür hinunterdrückte, und sah zu spät, dass genau der, den er nicht hatte treffen wollen, ein paar Meter von ihm entfernt auf Cuddy's Sofa saß und sein Handy ans Ohr hielt.

Irgendetwas an House's Haltung und seinem Gesichtsausdruck kam Wilson komisch vor. Wer war da am Telefon? Er bemerkte, dass auch Cuddy House fragend ansah. Wusste sie etwa auch nicht, was los war? Über diesen Gedanken und der Überraschung über die Situation vergaß Wilson komplett, dass er House eigentlich aus dem Weg gehen wollte. Also trat er ein und blieb erwartungsvoll im Raum stehen. *
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:05 am

*Gregory's Blick traf auf den von Cuddy. Sie sah ehrlich besorgt aus und ihre Augen versuchten, in seinen zu lesen. Er wich ihnen aus und hörte seine Mutter am anderen Ende schniefen. Er saß fest, denn zu allem Überluss hatte gerade Wilson das Büro betreten, obwohl Cuddy ihn noch gar nicht angerufen hatte. In einigen seltenen Momenten in House's Leben kam es vor, dass er überfordert war. Und gerade eben war es soweit, es kam ein wenig viel zusammen...

Er sah zu Wilson hinüber, der an der Tür stehen geblieben war und damit seinen "Fluchtweg" verbaute, und dann wieder zu Cuddy. Sie erwartete immer noch eine Antwort. Bevor er etwas sagen konnte, hörte er wieder Blythes Stimme.*

"Greg?"

*Sie musste garnicht mehr sagen. Er wusste, dass er in der Falle saß. Also antwortete Gregory:*

"Wenn ich es einrichten kann, dann werde ich kommen, Mum. Ich muss aufhören, ich hab ein geschäftliches Gespräch!"

*Er konnte hören, wie seine Mutter 600 Meilen von ihm entfernt seufzte. Der Lügendetektor funktionierte selbst auf diese Entfernung noch... sie spürte, dass er einen Ausweg suchte und er hätte sich dafür ohrfeigen können.*

"Gut Greg, bitte melde Dich noch bei mir, ja?"

"Ja... bye Mum."

*Blythe erwiderte das "Bye" ihres Sohnes. Danach legte Gregory auf und steckte das Handy zurück in die Tasche seiner Lederjacke. Jetzt musste er wohl oder übel auf Cuddy's Frage reagieren. Nur wie, war er sich noch nicht ganz sicher. Es kam nicht oft vor, aber dieses Mal hatte er keine Chance gehabt, sich einen passenden Konter einfallen zu lassen. Deshalb fiel seine Antwort für seine Verhältnisse eher trivial aus.*

"Nichts weiter. Sie haben hohen Besuch!"

*Mit diesen Worten deutete er auf Wilson und lehnte sich in dem Sofa zurück.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:05 am

* Wilson stand etwas perplex im Raum. House's Mutter war am Telefon? Es hatte nicht so ausgesehen, als hätte sie ihn wegen "nichts" angerufen. Wilson seufzte innerlich. Kaum war er im Princeton Plainsboro, durfte er wieder versuchen, durch Greg's sarkastische Fassade zu brechen und rauszufinden, was wirklich los war. Doch musste er das? Es war ihm doch egal? Verdammt nochmal, es war ihm nicht egal! Er hätte wissen müssen, dass eine so jahrelange Freundschaft nicht einfach durch Weggehen beendet werden konnte. Innerlich zerriss es ihn, denn er wusste, er wollte House helfen, aber so nachgeben konnte er nicht. Sonst hätte House mal wieder gewonnen. Er beschloss, es aus House rauszukitzeln und dann weiterzusehen. *

"Hallo Lisa."

* Er fügte ein trockenes *

"House."

hinzu.

"Was ist los?"
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:06 am

*Gregorys Blick wanderte zu Wilson, der immer noch krampfhaft versuchte, seine kühle Fassade aufrecht zu erhalten. Es war einfach zum Mäusemelken! Ein Vorwand, den er durch Lisa an Wilson weiterleiten wollte, hatte sich in eine Wahrheit verwandelt, die ihn kaum eine Minute nach ihrer Bekanntgabe in Schwierigkeiten stürzte. Er wollte nicht nach Hause! Er wusste, was ihn da erwarten würde.

Seine Mutter würde wollen, dass er irgendetwas tut oder sagt, das in Gedenken an "seinen" alten Herren wäre. Dabei war er seit langem schon davon überzeugt, dass John House nicht sein biologischer Vater war. Noch dazu konnte er ihn nicht leiden. Er hatte ihn gequält, als er ein kleiner Junge und Jugendlicher gewesen war. Nie konnte er etwas recht machen. Immer war er ein "Verlierer" oder "Schlappschwanz" gewesen.

Wilsons "was ist los?" holte Gregory wieder in das Hier und Jetzt zurück. Er sah Wilson an und Cuddy sah ihn an... das konnte er spüren. Was sollte es? Er musste - seine nun reale - Trumphkarte ausspielen.*

"Bist Du wieder trocken?"

*fragte er Wilson mit Bezug auf den heutigen Morgen während er ihn musterte. Dann seufzte er, biss sich kurz auf die Lippe und fuhr fort.*

"Mein Vater hat das Zeitliche gesegnet..."

*Mehr wollte er zu diesem Umstand nicht sagen. Er wollte nur noch etwas klarstellen:

"... und nein! Ich fahre nicht nach Hause, wenn ich nicht in einer Holzkiste dort hingezwungen werde!"

*Sein Blick traf den Wilsons - was würde er tun?*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:06 am

* Wilson legte den Kopf schief. House's Vater war tot? Der Mann, der Greg in seiner Kindheit so oft gequält hatte und den dieser über alles hasste? Dennoch erstaunte es ihn, dass House so kalt blieb. Immerhin war es sein Vater. Oder zumindest offiziell, denn er hatte Wilson anvertraut, dass er den Verdacht hatte, John wäre nicht sein Vater. Es sah Greg ähnlich, es herunterzuspielen, bis ihm wirklich klar wurde, was geschehen war. Wie sollte er jetzt reagieren? Es ignorieren und nur mit Cuddy reden? Oder auf House eingehen? Wollte dieser wirklich nicht zur Beerdigung? Ein Seufzer entfuhr ihm. Dann sah er House an, der ihm gegenüber stand. *

"Es tut mir leid, House."
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:06 am

*Wilson sprach Gregory an. Das freute ihn einerseits, andererseits wusste er nicht, was Wilson eigentlich hier wollte, da Cuddy ja nicht die Chance gehabt hatte, ihn anzurufen - Gregory sah kurz auf und antwortete:*

"Mir nicht, dennoch Danke."

*Er musterte seinen Freund interessiert, dann sah er zu Cuddy:*

"Wollten Sie ihn nicht mal fragen, was er hier möchte? Ich bin ein spannendes Thema, aber da meine "Misere" schon offenkundig ist und Wilsons nicht, sollten wir uns jetzt auf genau diesen konzentrieren."

*Mit diesen Worten lehnte er sich wieder zurück und schaute erwartungsvoll von einem zur anderen.
Gregory gab sich alle Mühe, seine Haltung zu wahren, aber die Nachricht seiner Mutter hatte ihn nicht gänzlich kalt gelassen. Er fragte sich, was das nun für ihn bedeutete...
Bedeutete das überhaupt etwas für ihn? Für Blythe ohne Frage, das war ihm klar, aber ihm?
Wie oft war er wütend auf seinen Vater gewesen, hatte ihn in die sieben Zirkel der Hölle gewünscht (falls es so etwas überhaupt gab).
Wie oft hatte dieser Mann Gregory misshandelt, herabgesetzt und wie ein Stück Dreck behandelt, weil er nicht so funktioniert hatte, wie sich der Marine das vorgestellt hatte?

Gregory entschied sich, sich nicht zu entscheiden und die Sache für unwichtig zu erklären.

Wilson war da... und Cuddy war mit im Raum. Das war das einzige, das zählte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:07 am

* Wilson blickte von Cuddy zu House. Es hatte ihn nicht überrascht, dass Greg ablenken wollte und das Gespräch auf ihn lenkte. Hauptsache, er musste sich nicht mit etwas auseinandersetzen. Typisch House. Immerhin wusste er jetzt, was los war. Und das schneller, als er erwartet hätte, es zu erfahren. Fast, als wollte House ihn mit den Neuigkeiten im Raum halten. Und das schlimmste (oder war es doch gut?) war, dass Wilson bleiben wollte. Er hatte gar nicht vor, vor Greg zu flüchten. Er wollte...mein Gott, er wollte ihn am liebsten in den Arm nehmen. Das Gefühl, das ihn auch jedes Mal überkam, wenn er einen todkranken Patienten hatte, dieses Gefühl, demjenigen helfen zu müssen, in bei allem unterstützen zu müssen. Verdammt. Greg war eben doch sein Freund. Was er auch gesagt hatte, irgendwie würde er nie von ihm loskommen. Vielleicht gerade, weil ihre Freundschaft so anders war, so gespickt von Beleidigungen, aber doch intimer als die meisten oberflächlichen Freundschaften.

Wilson fiel plötzlich ein, was es bedeutete, wenn Greg nicht zur Beerdigung seines Vaters fahren würde. Er würde es immer mit sich herumschleppen. Und er würde seine Mutter enttäuschen, eine der wenigen, die ihm wichtig waren.
Und ihm war klar, was das bedeutete. Für Greg, auch wenn dieser es nicht so sehen würde, musste er diesen nach Jackson schaffen. Eine Mammutaufgabe. Wie immer eben. *

"House, Du solltest zu der Beerdigung. Deiner Mutter wegen."
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:07 am

*Gregory hatte geahnt, dass James es nicht einfach so auf sich beruhen lassen könnte. Wie sollte er auch? Er war James Evan Wilson, Onkologe im Plainsboro, nein, ehemaliger Mitarbeiter im Plainsboro, der - wenn es denn ginge - das Leid all seiner Patienten auf seine Schultern laden würde. Ironischer Weise deshalb um sich danach besser zu fühlen...

Allerdings konnte er auch in gewisser Hinsicht froh sein, dass Wilson war wie er war. Ansonsten wäre er schon längst weg. Halt... Gregory's Gedankengang machte eine scharfe Kehrtwende. Wilson WAR weg. Vermutlich war er hier, um sich von Cuddy ein Empfehlungsschreiben oder sein letztes Gehalt zu holen, das ihm ja noch zustand. Gregory hatte nicht die geringste Ahnung, weshalb Wilson eigentlich hier war. Und weshalb er nicht sofort weggelaufen war, als er ihn hatte auf Cuddy's Couch sitzen sehen.

Noch viel eigenartiger war, dass Cuddy selbst dem ganzen in Ruhe zusah und kein Wort sagte. Was Gregory trotz all dieser seltsamen Dinge genau wusste war, dass er nicht nach Jackson wollte. Unter keinen Umständen...*

"Wilson... ich bin hier nicht das Thema. Außerdem frage ich mich, woher Du wissen willst, dass meine Mutter so enormen Wert auf jemanden legt, der sich jede Millisekunde an einen Ort wünschen würde, der mindestens soweit weg ist wie Deine Ex-Ex-Exfrau jetzt von Dir!"

*Der Diagnostiker fühlte sich in seiner derzeitigen Lage unwohl. Er hatte darauf gehofft, dass es hier um Wilson und seine Rückkehr ins Plainsboro gehen würde, aber nein... "Freund Schicksal" hatte sich einen prächtigen Moment ausgesucht, um alle Pläne, die House in der Hinsicht gehabt hatte, zu zerschmettern wie eine hauchdünne Glaspipette, die unter eine Dampfwalze kam.
Wilson erwiderte Gregory's Blick, was diesen dazu veranlasste, noch einen drauf zu setzen.*

"Ich sagte doch vorher schon..."

*Nun sah Gregory zu Cuddy.*

"... ich gehe dort nicht hin, nicht einmal dann, wenn Sie mir damit drohen, meine Diagnsotikabteilung in den Keller neben die Toilette des Hausmeisters zu verlegen!"

*Gregory, der sonst nie um einen Spruch verlegen war, spürte, dass in der derzeitigen Situation einfach nichts gelingen wollte. Angespannt senkte er nun seinen Blick und starrte auf Cuddy's beigefarbenen Teppich, während er seinen Stock umklammerte und sich innerlich auf die Zunge biss.
Auf einmal machte sich sein Pager bemerkbar. Gregory zog ihn aus seiner Tasche und warf einen Blick darauf. Dort stand:*

"PATIENTIN HYPOXISCH. ÄRZTE ERFORDERLICH."

"Scheiße..."

*knurrte Gregory und steckte den Pager wieder in seine Tasche zurück. Noch rührte er sich nicht.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:07 am

* Die Ex-Frau. War zu erwarten gewesen. Obwohl... House war sonst schlagfertiger. Machte ihm der Tod seines Vaters doch mehr zu schaffen, als er zugeben wollte? Wilson war sich nicht sicher, vermutete aber, dass Greg gerade einen inneren Kampf ausfocht. Und Wilson musste ihn in die richtige Richtung drängen. Denn er wusste, dass es dessen Mutter wichtig war, dass er bei der Beerdigung aufkreuzte. Mehr als das, für sie war dieser grummelige Zyniker der wichtigste Mensch, der dort auftauchen konnte.

Wilson's Kopf fuhr beim Geräusch eines Pagers auf. Fast hätte er nach seinem eigenen gefasst, wäre ihm nicht in letzter Sekunde eingefallen, dass er nicht mehr hier arbeitete. So stark war die Gewohnheit. Und wäre es denn so schlimm, diesen Princeton-Plainsboro-Pager wieder zu haben? Wieder darauf reagieren zu müssen?

Wie auch immer, der jetzige Quälgeist gehörte House. Und dieser schien nicht begeistert über die Nachricht. *

"Was ist los, House? Eine Patientin?"
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:08 am

*Gregory schaute auf zu Wilson... irgendetwas hatte sich bei ihm geändert. Er war nicht mehr so abweisend wie zuvor. Vielleicht war er hier um... nein. Das konnte nicht sein, oder? Nun ja. Vielleicht doch! Gregory fasste einen Entschluss und stand auf.*

"Ja. So wie es aussieht, beschränkt sich die heiße Krankenschwester, die aus der Murmel geblutet hat nicht auf das "Aus der Murmel Bluten", jetzt bekommt sie auch noch keine Luft mehr..."

*Er ging ein paar Schritte auf Wilson zu.*

"... wenn ihr beide mich also entschuldigen wollt. Auf mich wartet die Pflicht."

*Kurz trafen sich Wilsons und House's Blicke, und Gregory war sich nicht sicher, was er in James' Augen lesen konnte.
Es war pure Strategie, ihn jetzt mit Cuddy alleine zu lassen. Oder würde er ihm folgen? Nein... wieso auch? Oder vielleicht doch?

"Ach was! Fang Dich wieder!!"

herrschte Gregory sich innerlich an und ging dann - an Wilson vorbei - zu den Flügeltüren von Cuddy's Büro und verließ es.

Draußen saß Kröte neben seiner Mutter, und als diese sah, dass Gregory aus Cuddy's Büro kam, schaute sie angestrengt woanders hin, während Kröte versuchte, auf gut Kind zu machen und ihm zaghaft zuwinkte. Hätte er Zeit gehabt, sich der grotesken Situation klar zu werden, hätte Gregory sicherlich darüber gelacht. So achtete er nicht weiters darauf und ging zu den Aufzügen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:09 am

INZWISCHEN VOR DEM KRANKENHAUS

(mittags, es regnet, p.p. siehe Bewerbungen, Vorgeschichte...)

'Die Gegend hier ist ja gar nicht mal so hässlich. Wenn es nicht gerade regnet ist es wahrscheinlich sogar richtig hübsch hier. Vor allem im Sommer, wenn die Bäume grün sind.'

*Dr. Kelly Aubrey, am Steuer ihres gemieteten Chrysler Convertible, dessen Verdeck aber angesichts des strömenden Regens geschlossen blieb, war fest entschlossen, sich ihren ersten Tag am Princeton Plainsboro nicht durch den tristen Eindruck verderben zu lassen, den der Lincoln Highway an diesem Tag bot. Sie hatte nicht erwartet, dass ihr Weg zur Arbeit hier in New Jersey auch nur im Entferntesten mit dem der letzten sechs Jahre zu vergleichen war. Auch wenn sie das Glück gehabt hatte, das Haus ihres Vorgängers am Ufer des Carnegie Lake übernehmen zu können, das in der Tat traumhaft gelegen war und es sogar vom Ambiente her mit dem aufnehmen konnte, was sie von zu Hause gewöhnt war, New Jersey war eben nicht England und Princeton nicht Cambridge. Und der kleine Vorort zwischen Princeton und Kingston war nicht Grantchester.
Trotz ihres festen Vorsatzes, mit positiven Gedanken ihre neue Arbeit anzutreten, konnte Kelly ein sehnsüchtiges Seufzen nicht unterdrücken.

‚Grantchester, oh Grantchester…there’s peace and holy quiet there…‘

*Rezitierte sie im Stillen, musste dann aber über sich selbst den Kopf schütteln. Sie war noch keine drei Tage von zu Hause fort und hatte das Princeton Plainsboro noch nicht einmal von innen gesehen, genau genommen von außen auch nicht, und verglich sich bereits mit dem heimwehkranken Rupert Brooke. Armer Rupert!
In der Tat, armer Rupert! Vor ihrem geistigen Auge verschwamm das bezaubernde Bild des unglückseligen jungen Dichters und verwandelte sich in das eines kaum weniger attraktiven aber doch sehr viel weniger poetischen jungen Mannes. Warum nur hatte sie so ein schlechtes Gewissen ihrem Ex-Freund gegenüber? Es war nicht ihre Schuld gewesen, dass die Arbeit so viel Zeit in Anspruch genommen und sie sich deshalb so selten gesehen hatten, dass sie Professor Connor’s Wunsch gefolgt war, die Stelle hier im Princeton Plainsboro Teaching Hospital anzunehmen. Doch. Natürlich war das ihre Entscheidung gewesen, sie hätte ja auch ablehnen können. Aber eine Bitte Professor Connor’s abschlagen? Unmöglich. Undenkbar! Hätte er sie gebeten, für ihn durchs Feuer zu gehen, sie hätte es sofort getan. Ohne zu fragen, wann, warum oder wie lange. Steve Connor war Gott!...Naja, beinahe.

„Warum gibst du nicht zu, dass du in ihn verliebt bist? Dass er dir mehr bedeutet als ich?“

*Rupert war außer sich gewesen, hatte sie angeschrien, geweint, getobt. So lange hatte er darauf gewartet, dass ihre Arbeit mit Professor Connor endlich beendet sein und sie mehr Zeit für ihn, Rupert, haben würde. Und dann das. New Jersey. Sie hatte widersprochen, voller Überzeugung, dass er Unrecht hatte. Sie verehrte Connor, liebte ihn als väterlichen Freund, nicht als Mann! Das hatte sie beteuert, doch Rupert nicht überzeugen können. Obwohl es die Wahrheit war. Professor Connor war fast dreißig Jahre älter als sie selbst, glücklich verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern, Großvater…! Und als solcher- zugegeben- verdammt sexy…! Aber da war nie etwas zwischen ihnen gewesen außer Freundschaft und großem Respekt. Genau deshalb hatte er sie ausgewählt, hierher zu kommen und das Ergebnis all der jahrelangen Arbeit dem Mann zukommen zu lassen, den Connor beinahe ebenso sehr zu verehren schien, wie sie den Professor. Es war eine Ehre, eine Auszeichnung, ein Vertrauensbeweis. Rupert hatte das nicht verstehen wollen, deshalb hatte er die Beziehung beendet. Vielleicht hatte er gehofft, sie dadurch in letzter Minute umstimmen zu können, doch genau das Gegenteil war der Fall gewesen. Sie war erleichtert, dass er diesen Schritt getan hatte, den sie schon längst hätte tun sollen. Ihr schlechtes Gewissen rührte nicht daher, dass sie ihn nun verließ. Sie bedauerte vielmehr zutiefst, dass sie ihn all die Jahre hatte warten lassen, obwohl sie immer Zweifel daran gehabt hatte, dass er wirklich der Mann war, mit dem sie ihr ganzes Leben verbringen wollte. War das Liebe? Dieses Gefühl von Vertrautheit, Freundschaft, Gewohnheit? Vielleicht war sie ja trotz ihrer wissenschaftlichen Karriere eine hoffnungslose Romantikerin, aber unter Liebe hatte sie sich immer etwas anderes vorgestellt. Leidenschaft, unbezwingbares Verlangen, überwältigt zu werden von einem Gefühl das stärker war als alle Vernunft. Alles oder nichts, er oder keiner, Liebe oder Tod. Gab es das? Außer in Büchern oder Filmen? Aber sie wusste, es war das, was sie wollte. Auch auf die Gefahr hin, dass es ihr eines Tages das Herz brechen würde.
Kelly trat auf die Bremse. Wo war sie? Für einen Moment hatte sie ernsthaft gedacht, sie sei zuhause in England. Was um alles in der Welt machte denn dieses riesige Old-World Fachwerkhaus hier mitten auf der Nassau Street?

‚Die spinnen die Amis!‘

*Immerhin war die Gegend, durch die sie gerade gefahren war, alles andere als hässlich. Es war eine gepflegte Wohngegend, hübsche Häuser, Vorstadtvillen. Sie hätte es weiß Gott schlimmer treffen können, kein Grund also zu jammern. Wenn sie nun auch noch die neuen Kollegen als nett und sympathisch herausstellten, so war sie mit der Aussicht die nächsten 12 Monate hier zu verbringen, ganz zufrieden.
Langsam begann sich in ihrem Inneren eine leichte Nervosität zu regen. In wenigen Minuten würde sie mit ihren neuen Kollegen zusammentreffen, mit Dr. Lisa Cuddy, der Verwaltungschefin, und dann würde sie endlich auch den Mann kennenlernen, der der eigentliche Grund für ihre Anwesenheit im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ war. Den Mann, den ihr bisheriger Chef so sehr schätzte, dass er extra seine engste Mitarbeiterin losgeschickt hatte, um ihm vor allen anderen die Chance zu geben, von den Früchten ihrer jahrelangen Forschungsarbeit zu profitieren.
Kelly war gespannt und neugierig zu erfahren, welche Persönlichkeit es vermocht hatte, ihren Chef, der weiß Gott nicht leicht zu beeindrucken war, so für sich einzunehmen.

„Seien sie darauf gefasst, dass er sie etwas ruppig empfangen wird. Er ist nicht gerade zimperlich, weder mit seinen Kollegen, noch mit seinen Patienten. Er ist ein reichlich eigenwilliger Charakter, aber genau das schätze ich an ihm. Er wird ihnen immer geradeheraus sagen was er denkt, ohne Rücksicht auf Verluste.“

*Hatte der Professor sie auf die Begegnung vorbereitet, und hinzugefügt:

„Sie werden ihn mögen!“

'Nun',

*dachte Kelly,

‚das werden wir ja sehen.‘

Sie bog von der Straße auf den Parkplatz des Princeton Plainsboro und suchte nach einer Parklücke. Da es bereits Mittag war, gab es davon nur wenige, die meisten waren ohnehin durch Schilder als reserviert gekennzeichnet. Auf einem der Stellplätze am Eingang stand eine phantastische Honda Repsol.

‚Nicht übel!‘

*murmelte Kelly mit anerkennend hochgezogenen Augenbrauen und fuhr näher heran, um das Schild darüber lesen zu können. Zu ihrem Erstaunen stand die schwere Maschine auf einem Behindertenparkplatz. Und darunter stand:

‚Parking for House, M.D.‘.

*Für einen Moment blieb ihr der Mund offen stehen. Dann versuchte sie, sich ihren leidenden Vater auf einem Motorrad vorzustellen. Es gelang ihr nicht. War Professor Connor wirklich sicher, dass sie hier so dringend gebraucht wurde? Hinter ihr hupte jemand und sie hob entschuldigend die Hand, fuhr weiter und fand kurz darauf eine freie Parklücke. Auf dem Schild darüber prangte ihr eigener Name.

„Willkommen in Amerika!“

*sagte sie zu sich selbst, stieg aus und machte sich auf den Weg zu ihrer Verabredung mit Dr. Lisa Cuddy.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:10 am

WÄHERNDESSEN BEI DER PATIENTIN

*Die junge Schwester Amelia Knightley krampfte und schnappte nach Luft, während eine körperlich kräftige Schwester versuchte, sie ruhig zu halten. Vor nicht einmal einer Stunde hatte sie einen leichten Schlaganfall erlitten. Jetzt ging ihr auf einmal der Sauerstoff aus, und sie wusste nicht, weshalb. In ihren hellen Augen spiegelte sich die totale Panik.*

"Ich brauche hier Hilfe!"

*rief die kräftige Schwester. EIn Krankenpfleger steckte eilig den Kopf zur Tür hinein, bevor er ganz eintrat.*

"Pagen Sie das Team von Dr. House an!"

*rief die Schwester, während sie imjmer noch verzweifelt versuchte, die OPatneintin zur Ruhe zu bringen.*

"Ja, natürlich!"

*erwiderte der Pfleger und tippte eine Nachricht mit zittrigen Händen in den Pager ein:*

"PATIENTIN HYPOXISCH. ÄRZTE ERFORDERLICH."

*Die Nachricht ging an alle Ärzte des House-Teams. Auch an House selbst.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:11 am

*Remy eilte mit Kutner im Schlepptau durch die Gänge der Klinik, angekommen am Patientenzimmer riß sie förmlich die Türe auf und sah auf die Patientin und dann auf das Personal.*

"Was ist passiert?"

*wollte sie dann wissen und sah auf die Vitalwerte der Patientin:*

"Wir geben Sauerstoff!"

*meinte sie dann und wartete, bis die Schwester ihr das Gerät brachte:*

"Amelia, hören sie mich?"

*fragte sie dann, sah sich ihre Augen an und hängte anschließend den Sauerstoff an.
Dann sah sie auf Kutner.*

"Gehörte das auch zu deiner Theorie?"
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:11 am

*Gregory kam aus dem Aufzug heraus und konnte schon Dreizehn und Kutner sehen, wie sie eiligst um die Kuvre verschwanden. Bestens... so musste er wenigstens lediglich dem Duft von Dreizehns blumigen Parfüm folgen, um das Zimmer der Schwester zu finden. Oder... vielleicht war es ja Kutners? Man konnte nie wissen.

Schließlich bog auch er um die Ecke in den anderen Gang zum Lucas-Flügel ein und konnte gerade noch Kutners Kittel sehen, als dieser um die Ecke in ein helles Patientenzimmer verschwand, das gesteckt voll war mit - gesunden - Schwestern und zwei Ärzten, die den Schwestern dabei zu sahen, wie sie die kranke Krankenschwester (Was ein Wortspiel, dachte Gregory), feszuhalten versuchten.

Eigentlich wollte er sich das Schauspiel noch etwas ansehen, aber entschied sich, ebenfalls in das Zimmer zu gehen.

Schwungvoll kam Gregory um die Ecke und fand sich in einem Konglomerat aus Lärm, Gerüchen von Panik, Au de Toilettes und Blut und lautem, wirren Gerede wieder. Er zog die Augenbrauen hoch, denn niemand schien ihn in all dem Gewirr zur Kenntnis zu nehmen, auch Dreizehn nicht, die Kutner, der auch mit dem Rücken zu ihm stand, eine süffisante Frage stellte.*

"Ich sehe, ihr kommt hier sehr gut klar... wie lange macht es die Patientin denn noch, oder habt ihr es geschafft, dass sie bald ex geht?"

*Er blieb herausfordernd ganz nah hinter seinen beiden Ärzten stehen und wartete ab.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:12 am

"Nein. Das habe ich nicht erwartet. Es passt aber. Durch die kardilale Embolie kann ein Blutgerinnsel ins Hirn gewandert sein und dort Arterien verschließen. Dieso so induziereten Gefäßverengungen kommen als Ursache für die Hypoxie in Betracht, da Hypoxien durch Gefäßverengungen ausgelöst werden können. Und du hast selber auch gesagt, dass sie außer Atem war und auf dich verängstigt gewirkt hat. Wenn sie stark verängstigt ist, dann hat sie bestimmt Schlafmittel genommen, um richtig zu schlafen zu können und/oder Alkohol zur Beruhigung getrunken. Beides kommt als Ursache für die Histotoxische Hypoxie in Betracht, die meiner Meinung nach vorliegt."

*Wie von der Tarantel gestochen, drehte sich Kutner überrascht zu House um. Seine Überraschung legte sich jedoch wieder sehr schnell.*

"Sie haben wohl zu oft das Intro des Computerspiels "Theme Hospital" von Bullfrog Productions Ltd. gesehen. "Operation geglückt. Patientin tot." ist nicht geplant. Anstatt uns provozieren, könnten Sie mal einen Behandlungsvorschlag machen!"
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:12 am

*Gregory war wegen Kutners erstauntem Gesichtsausdruck sehr amüsiert, besonders, da er so herrlich in die chaotische Situation passte. Deshalb zog er, anstatt eine Antwort zu geben, nur rasch einen Mundwinkel hoch, hinkte an Kutner und Dreizehn vorbei und drängte sich durch die Schwestern durch, die das mit Seufzen und treffenden Kommentaren quittierten. Zudem brach er auf diese Art und Weise die Sauerstoffversorgung der Patientin ab, weil eine der Schwestern ihre Sauerstoffmaske in der Hand hatte.

Die Patientin japste verzweifelt und starrte House an.
Gregory achtete nicht darauf und beugte sich über die Patientin drüber, die nun anscheinend etwas besser atmen konnte, aber immer noch nicht gut.

"Liegt das an mir?"

dachte er innerlich grinsend und sah ihr in die Augen, die ihn panisch fixierten. Dann wandte er sich zu Kutner:*

"Sie dürften doch eigentlich alles wissen, was hier nötig ist, da ich davon ausgehe, dass Dreizehn Ihnen alles, was geschehen ist haarklein berichtet hat?"

*Er musterte die beiden.*

"Oder hattet ihr etwas anderes zu tun, morgendlicher Matratzensport im gläsernen Saal?"

"Wie können Sie nur?!"

*brach es aus einer dunkelhaarigen Schwester heraus, die verzweifelt versuchte, der Patientin wieder Sauerstoff zu geben. Er pausierte kurz und sah die sich laut empörende Schwester mit der Atemmaske mit einem "Papi macht das schon, nicht schmollen" - Blick an. Als immer noch keine Antwort kam, seufzte er, als wäre die diese sogar von einem 4 jährigen Kind herauszubekommen.*

"Ooooch Leeeeeuteeee..."

*rief Gregory langgezogen und stützte sich mit provokanter Mimik auf seinen Stock, während er wieder einen bösen Blick der Krankenschwester erntete.*

"... wirklich nicht? Na gut. Diese Frau hier..."

*Er wandte sich vom Bett ab, machte dann aber Halt und widmete sich - aus purer Freude daran - noch einmal der Krankenschwester, die er bewusst um keinen Preis an das Bett der Patientin kommen ließ:*

"So geben Sie der Patientin doch Sauerstoff! Wo wurden Sie denn ausgebildet? Im Boot-Camp??"

*Gespielt empört sah er die inzwischen purpurrote Schwester an. Dann humpelte Gregory auf Kutner und 13 zu.*

"Also nochmal: Diese Frau hatte einen Schlaganfall! Was bedeutet das, Kutner?"

*Er kam mittig vor den beiden zum Halten und wippte herausfordend vor und zurück, während sein Blick beide durchleuchtete.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung TAG 1   Di Apr 14, 2009 12:12 am

*Remy ignorierte House bei seinem Eintreten zu erst, natürlich war auch sie total erschrocken, doch sie fand Kutner´s Reaktion darauf genug, sonst dürften sie sich nur wieder noch länger House´s Selbstgefälligkeit dafür ansehen und anhören. Als sie dann nochmal einen Blick auf die Patientin warf, um sich zu versichern, dass es ihr im Moment wirklich wieder durch die Behandlung etwas besser ging, wandt sie sich dann auch ganz zu House um.*

"Wer hat gesagt, dass wir das nicht hatten!"

*fragte sie erstmal ganz nebenbei*:

"Doch wir haben uns beeilt, und jetzt hat Kutner doch tatsächlich die Lösung!",

*meinte sie dann gespielt verwundert.

Remy wollte dann jedoch Kutner seine Diagnose selbst darstellen lassen und wandt sich dann leicht von den beiden ab, um das Geschehnis von gerade eben und dessen Behandlung erstmal in der Akte festzuhalten.*
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