Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Februar 2008 -Tag 2

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Blythe House
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BeitragThema: Februar 2008 -Tag 2   Mi Jun 03, 2009 8:49 pm

*Ohne wirklich was wahrzunehmen, sah Blythe House aus dem Fenster ihres Taxis.
Sie war mit den Gedanken bei ihrer Familie. Ihrem Sohn. Die einzige Familie, die ihr geblieben war.

Der rücksichtslose Taxifahrer am Steuer qualmte seelenruhig seine Zigarette und sie bemerkte das er ab und zu einen Blick in den Rückspiege auf sie warf. Sie fragte sich, warum.*

"Geht es Ihnen nicht gut Ma´am?"

*Sie sah ihn nur kurz an und winkte gelassen ab.*

"Nein, es ist alles in Ordnung. Ich bin nur mit meinen Gedanken weit weg."

*Der Taxifahrer nickte verstehend und beschloss die Dame nicht wieder anzusprechen. Sie schien wirklich weit weg zu sein und dem Ausdruck in ihrem Gesich nach, war es kein fröhlicher Ort.

Blythe atmete schwer aus und sah auf ihre Hände hinab. Gedankenverloren spielte sie mit ihrem Ehering.

Eine Gehirnerschütterung.
Am Tonfall von Dr. Cuddy hatte sie erkannt, dass es wohl noch mehr zu wissen gab. Doch die Leiterin des PPTH hatte nichts weiter angedeutet.
Blythe würde sich überraschen lassen müssen.
Sie schob ihren Ring wieder an die Stelle, wo er hingehörte; in die passende Delle in ihrem Finger, die vom jahrelangen Tragen entstanden war, dann sah sie wieder aus dem Fenster.

Sie würde früh genug erfahren, was sie noch erwartete.*
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Sa Jul 11, 2009 2:40 am


______________________________________________________________

(p.P.: PPTH Parkplatz)
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Holmes Kaum hatte Holmes sich angeschnallt wurde er auch schon in den Sitz gedrückt. Der fauchende 6-Zylinder Sound zauberte ein Grinsen auf seine Lippen.

„So. Das versteht sie also unter gaaanz vorsichtig“

dachte Holmes grinsend. Er blickte zu Kelly, die die Fahrt offenbar genoss und fragte:

„Und? Wie ist es?“*

Kelly 2 „Traumhaft!“

Sie ging vom Gas und drosselte ihre Begeisterung auf das gesetzlich vorgeschriebene Tempolimit.

Holmes Holmes musste lachen. Es gefiel ihm, dass Kelly das Auto so begeisterte. Das ließ ihn für einen Moment vergessen, dass er einen langen roten Strich unterhalb seiner Jeans hatte. Während er lachte, fiel ihm schon ein, wie er seine Kollegin noch mehr begeistern könnte.

„Das freut mich. Wissen Sie, was das Tolle an diesem Auto ist?“

Er blickte sie an, wie ein kleiner Junge. Und redete aber rechtzeitig genug weiter um sie nicht antworten zu lassen.

„Das man das hier sogar bis 30 Meilen die Stunde machen kann.“

Er grinste breit als er einen Knopf in der Mittelkonsole drückte. Mit einem leisen Surren öffnete sich plötzlich das Dach des Autos und versenkte sich in wenigen Sekunden hinter den Sitzen. Holmes schaute zu Kelly und grinste, wie ein Kind, dem man gerade eine große Portion Eis in die Hand gedrückt hatte.*

Kelly 2 Kelly stieß einen kleinen Schrei aus und trat auf die Bremse.

„Aaah, nicht! Da friert einem ja alles ab und Sie holen sich noch eine Lungenentzündung zu Ihrer Verletzung!“

Sie griff nach dem Schalter doch ihre Hand landete nur auf der seinen, die den Knopf noch immer nach unten gedrückt hielt. Für einen Moment wandte sie den Kopf zur Seite und ihre Blicke trafen sich. Trotz des eiskalten Fahrtwindes war ihr plötzlich heiß. Sie zog ihre Hand zurück und konzentrierte sich wieder auf die Straße.

„Sie haben mich überzeugt. Eins zu null für den Porsche!“

Holmes Holmes erschrak kurz, als Kelly auf die Bremse trat. Kurz später spürte er schon ihre Hand auf der seinen. Ihre Hand war warm und weich und Holmes blickte zuerst auf die übereinanderliegenden Hände und dann auf Kelly. In diesem Moment schaute sie auch auf und sah ihm kurz tief in die Augen. Dann glitt sie von Holmes weg und schaute wieder nach vorne. Er fasste sich kurz, bis er sagte:

„Nur keine Sorge. Es wird hier sicher nicht kalt werden.“

Mit einem weiteren Knopfdruck fuhr eine kleine Glasscheibe hinter den Sitzen hervor, die verhinderte, dass Luftverwirbelungen in den Fahrgastraum gerieten. Die Windschutzscheibe, die Seitenfenster und das Windshott schlossen das Auto ab und es war kaum mehr Fahrtwind zu spüren. Anschließend drehte Holmes noch die Klimaanlage nach oben, bis wohlig warme Luft aus den runden Lufteinlässen strömte.

„So besser?“

fragte er freundlich*

Kelly 2 Wieder warf sie ihm einen kurzen Blick zu, diesmal mit einem verschmitzten Lächeln und einem Nicken. Sie sagte nichts mehr und genoss stattdessen die Fahrt. Nur ab und zu glitt ihr Blick für einen Moment hinüber auf seine Hand. Er hatte schöne Hände und lange schlanke Finger, die sich gut auf Klaviertasten ausnehmen würden.

„Spielen sie Klavier?“

fragte sie unvermittelt.*

Holmes Holmes zog die Augenbrauen hoch, als sie ihn fragte, ob er Klavier spielen würde. Er überlegte, woher sie das wusste oder ob sie nur geraten hatte. Er wandte sich zu ihr und sagte grinsend:

„Wie hab ich mich verraten? Ja ich spiele Klavier.“

Kelly 2 „Ihre Hände. Sie haben Pianistenhände.“

Erwiderte sie wahrheitsgemäß. Sie fröstelte. Sie wusste, dass der Grund dafür nicht ausschließlich beim Fahrtwind zu suchen war, doch würde sie es nicht zugeben, wenn er danach fragte.*

Holmes Holmes begann zu lachen. Er fragte sich, was er wohl noch zu erwarten hätte. Kelly war ihm trotz dessen, dass er sie erst seit kurzem kannte, sehr sympathisch. Er musterte sie von der Seite und erkannte dabei, dass sie leicht zitterte. Sein Blick wanderte zum Display der Klimaanlage, das ihm versicherte, dass es hier drin warm war und dann wieder zurück zu seiner Kollegin.

„Ist Ihnen kalt? Ich kann das Dach auch wieder zumachen, wenn Sie wollen.“

fragte er einfühlend.*

Kelly 2 Wieder sah sie ihn kurz von der Seite an und wieder trafen sich ihre Blicke.

„Ist schon ok. Danke.“

Erwiderte sie und bog auf die Hauptstraße ein. Da kam ihr ein Gedanke und sie fragte:

„Möchten sie zuvor noch bei sich zuhause vorbeifahren?“

Holmes Holmes sagte kurz nichts, als sie ihm wieder in die Augen sah. Dann antwortete er:

„Ja das wäre nett. Ich brauche noch etwas zum anziehen. Sie brauchen nur dort vorne links fahren.“

Kelly nickte nur und setzte den Blinker. Kurz darauf bogen sie ab.

„Sie brauchen hier nur geradeaus fahren und nach der 2. Straße links. Dann sind wir da.“

Er wies ihr den Weg und kurz darauf rollten sie an seiner Wohnung vorbei.

„Hier ist es. Sie können ruhig hier stehen bleiben.“

sagte er und deutete auf einen Parkstreifen neben der Straße.

_______________________________________________________

(t.b.c.: Wohnung von Dr. Michael Holmes)
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Di Jul 14, 2009 3:36 pm



(p.P.: Holmes' Wohnung)
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Holmes Holmes fing an zu lachen. Jetzt war es endgültig so weit. Nun musste er endgültig für verrückt gehalten werden. Es amüsierte ihn köstlich, dass Dr. Aubrey sein Nachdenken, was er jetzt am besten sagen sollte, damit er sich wieder aus dieser peinlichen Situation manövrieren konnte, anscheinend als schmollen aufgefasst hatte. Herrliche Ironie. Es erinnerte ihn an lustige Szene. Szenen wie die, in der der Einbrecher zum Hausbesitzer sagte "Ach Mann. Wieso freust du dich denn nicht, wenn ich dein Haus ausraube". Der Vergleich brachte ihn noch mehr zum Lachen. Er fing an

"Sie..."

und unterbrach den Satz wieder mit lachen. Ihm gingen gerade die lustigsten Gedanken durch den Kopf. Als er sich fragte, woher sie wusste, das der Motor unter dem Verdeck war, was ja nicht offensichtlich zu sehen war, denn er konnte auch unterm Kofferraum oder hinter den Sitzen sein, sah er sie in blauen Mechaniker Klamotten einen Porsche Plan durchstudieren. Dann legte sie den Schraubenschlüssel aus der Hand und fuhr in mit einem "Dem zeig ich‘s" Gesicht zum Plainsboro. Eine phantastische Verschwörungstheorie, die er natürlich nicht glaubte aber auch Ungläubigkeit kann ja bekanntlich lustig sein. So saß er nur da und lachte. Ein paar verwunderte Blicke von Passanten störten ihn nicht. Vielmehr brachte ihn das unverständliche Kopfschütteln einer alten Tratschtante noch mehr dazu, dass er wie ein Asthmatiker nach Luft rang.

Kelly 2 [color=green]"Was ist denn so komisch??"[/color]

wollte Kelly mit einem weiteren überraschten Seitenblick wissen, während sie den Weg aus der Stadt heraus Richtung Lake Carnegie suchte.

Holmes Er lachte noch etwas, saugte dann massenhaft Luft ein um wieder sprechen zu können.

"Ich habe mir nur gerade vorgestellt, wie sie in blauen Mechaniker Klamotten den Bauplan meines Auto studierten, bevor sie hier her kamen."

Er musste wieder lachen und drückte derweil ein paar Knöpfe an einem großen Display in der Mittelkonsole. Während er noch lachte sagte plötzlich eine Frauenstimme

"Bitte nach 200 Yard rechts abbiegen"

Es war immer sehr geschickt andere Leuten sprechen zu lassen, wenn man gerade selbst nicht konnte. Und da Kelly offensichtlich nicht ortskundig war, vermied die nette Frau auch noch unnötige Benzinkosten, die dank Aubrey‘s Fahrstil ohnedies schon hoch waren. Gemessen an einem pensionierten Hutfahrer. Gemessen an Holmes war dies spritsparend fahren. Aber den Kommentar "Wow sie verbrauchen ja echt wenig." verkniff er sich lieber, da man sonst daraus schließen konnte, was er an langweiligen Sonntagen machte.

Kelly 2 Kelly lachte schallend. Holmes hatte wirklich Phantasie.
Dann setzte sie den Blinker und bog ab.

"Das war nicht wirklich nötig, bevor ich meinen Jaguar gekauft habe, hab ich mich über Alternativen informiert. Dann am Ende hat sich doch das "Buy British" durchgesetzt. Aber ich gebe zu, der hier ist auch nicht übel."

Sie bog auf die Nassau Street ein und dann kam ihr ein Gedanke.

"Haben Sie Lust auf Pizza? Da vorn ist ein richtig guter Italiener, der Holzofenpizza macht. Sollen wir uns eine mitnehmen zum Lunch?"

fragte sie mit einem Seitenblick auf Holmes, der sich inzwischen wieder beruhigt hatte und vergnügt grinsend die Gegend betrachtete.

Holmes "Ganz wie sie wollen.“

antwortete Holmes.

"Essen ist bei mir nicht so wichtig. Ich stütze mich da auf die Faustregel, dass man 3 Wochen ohne Essen leben kann. Aber keine Sorge: Ausprobiert hab ich das noch nie, da ich ohnedies nichts auf Faustregeln geben"

sagte er grinsend.

Kelly 2 Ein junger Mann, der gutes Essen nicht wichtig fand?? Wo gab es das denn?

"Warten Sie's ab, diese Pizza ist eine Sünde wert!"

versicherte sie, blinkte und fuhr rechts ran.
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Dr. Michael Holmes
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Di Jul 14, 2009 3:51 pm

Nach kurzer Zeit saßen beide wieder im Wagen. Kelly am Steuer und Holmes am Beifahrersitz einen Karton mit warmen Inhalt haltend. Glücklicherweise versicherte ihm das Navigationssystem, das sie gleich angenkommen waren, denn schön langsam fingen seine Beine an eine Wärme anzunehmen, die ihm angesichts der Temperaturdifferenz zum Kopf, der von kühlem Februarwind umgeben war, nicht sonderlich angenehm war. Als sie in eine kleine Straße einbogen erkannte Holmes, dass das hier anscheinend eine Privatstraße war, denn es waren sonst keine fahrenden Autos anwesend. Ehe er es sich versah rollten die Reifen seines Porsches über den Split einer Einfahrt, die zu einem großen Haus führte. Er betrachtete das Gebäude mit einem "Oh da passt ja meine Wohnung 10 mal rein" Gedanken. Und darauf folgte der "Wie kann sie sich das bloß leisten" Gedanke. Aber wie es zu erwarten war, zollte Holmes, wie die meisten Männer auch, dem Haus wenig Bedeutung. "Groß und teuer" waren die Grundmanifeste auf denen dieses Haus stand, daher begnügte er sich damit und sorgte sich weniger darum, ob die Innenausstattung mit der Fassade mithalten konnte, als darum, ob sein Porsche in einer der Garagen gut aufgehoben war oder sie überhaupt befahren konnte. Da solche autoliebenden Gedanken bei Frauen nicht gut ankamen behielt er sie für sich und wartete hoffend darauf, dass sich eines der Garagentore öffnete.
__________________________________

(t.b.c. Aubrey's Haus am Lake Carnegie)

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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Fr Aug 28, 2009 9:47 pm

(Pp: Gänge, Aufzüge, Toiletten)

Sie erreichten schnell den Parkplatz, da der Verkehr keine Behinderungen aufwies und Remy den Wagen geschickt zum Treffpunkt gesteuert hatte. Kaum waren sie auf dem Parkplatz, fielen Kutner die Augen aus dem Kopf. Es stand nur ein anderer Wagen auf dem Parkplatz. Es war ein nigelnagelneuer Porsche 911 Carrera S Coupé. Frisch gewaschen sah dieser blaue, windschnittige Sportbolide wie ein Traum auf 4 Rädern aus.

„Heilige Scheiße! Ist das ein wunderschöner Traumwagen!!!“

Meinte Kutner mit ehrfürchtiger Stimme zu Remy, bevor es ihm nicht mehr auf dem Beifahrersitz hielt. Wie ein Junge, der sein Eis an einem sonnigen Tag bekommen sollte, schoss Kutner auf den Wagen zu und nahm eine erste Inspektionsrunde am Porsche vor. Während er diese machte, entstieg dem Porsche ein 1,99m großer, 92kg schwerer Russe mit blondem Haar, das aussah, als wäre es mit einer Handgranate geföhnt worden war. Es war der 31 jährige in Berezovo, Ural, Russische Föderation geborene Iwan Iwanowitsch Iwanow. Iwans Gesicht war eine markante, nicht unangenehme Mischung aus derben und kantigen Zügen und schmalen, auffallend gutmütigen eisblauen Augen. Iwans starker russicher Akzent machte sich bemerkbar, als er mit seiner angenehmen Bassstimme Kutner ansprach.

„Gefällt er dir?“

„Mehr als ich es in Worte fassen kann!“

Meinte Kutner mit freudiger Stimme, bevor beide Männer wie es unter Freunden nach russischer Art Sitte Wangenküsse auszutauschen; 3 Stück um genau zu sein. Dabei wird nicht nur so getan, als ob man den anderen küsst, sondern die Wangen werden wirklich mit den Lippen berührt.

„Wie sind die technischen Daten?“

„Es ist ein Modell, das erst ab Mitte des Jahres verfügbar ist. Aber für meinen besten Freund habe ich meine Beziehung spielen lassen. Es ist ein blauer Porsche 911 Carrera S Coupé, Modellreihe 997/2. Sechszylinder-Boxermotor (Viertakt) mit integrierter Trockensumpfschmierung. 385 PS mit einem max. Drehmoment bei 1/min: 420 Nm bei 4400. 7-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Hinterradantrieb. Kraftstoffverbrauch auf 100 km: 10,1 l. In 4,5 s ist der Wagen auf 100 km/h und hat eine maximale Geschwindigkeit von 300 km/h.“

„Wow!“

Mehr brachte Kutner nicht mehr heraus. So geflasht war er von den technischen Daten seines neuen Autos. Während er sprachlos dar stand, gab ihm Iwan einen gepolsterten Briefumschlag mit folgenden Worten, den Kutner wie in Trance annahm.

„Fahrzeugpapier, Schlüssel und alle weiteren Papiere. Wolltest du mich nicht mit jemanden bekannt machen?“

Fragte Iwan Kutner, da Iwan die in der Zwischenzeit ausgestiegene Remy entdeckt hatte. Diese Worte holten Kutner aus seiner Trance und er führte Iwan zu Remy.

„Iwan, das ist die bezaubernde und wundervolle Dr. Remy Hadley. Remy, das ist mein bester Freund: Iwan Iwanowitsch Iwanow. Ich lass euch beiden mal kurz alleine, da mich dieser Traumbolide wie ein Magnet anzieht.“

Während Kutner den Wagen untersuchte und dabei immer wieder Ahs und Ohs vor Freude ausstieß, musterte Iwan stillschweigend und durchdringend mit seinem eisblauen Augen. Seine Miene blieb dabei ausdruckslos und nachdem er sie fertig gemustert, wandte er sich an Kutner und führte mit ihm auf Russisch folgenden Wortwechsel, wobei Kutner stets mit dem russichen Ja eindeutig und vehement beantwortete.

„Ein ganz besonderer Mensch. Ein sehr kluger Geist in einem wunderschönen Körper. Ist der Name Cinderella angebracht?“

„Да!“

„Sie umgibt eine geheimnisvolle Aura. Sie hat etwas von den Matroschkas, den russischen Schachtelpuppen, die im Westen als Babuschkas bekannt sind. Sie ist vielschichtiger als auf den ersten Blick ersichtlich, oder?“

„Да!“

„Euch beide verbindet ein starkes Band. Das spüre ich ganz deutlich. Es ist noch jung, aber es wird stärker. Wie zwei Seelengefährten, die einander gefunden haben. Du vertraust ihr bedingungslos, liebst sie und willst dein Leben mit ihr teilen, oder?“

„Да!“

Iwans Gesichtszüge wandelten sich von ausdruckslos zu einem angenehmen Lächeln.

„Lawrence ist schwer verliebt in Sie und würden Ihnen ohne Wenn und Aber sein Leben anvertrauen. Das haben mir gerade seinen vehementen und eindeutigen Ja Antworten gesagt. Wir haben nämlich gerade folgenden Wortwechsel gehabt.

Ich: Ein ganz besonderer Mensch. Ein sehr kluger Geist in einem wunderschönen Körper. Ist der Name Cinderella angebracht?
Lawrence: Ja!
Ich: Sie umgibt eine geheimnisvolle Aura. Sie hat etwas von den Matroschkas, den russischen Schachtelpuppen, die im Westen als Babuschkas bekannt sind. Sie ist vielschichtiger als auf den ersten Blick ersichtlich, oder?
Lawrence: Ja!
Ich: Euch beide verbindet ein starkes Band. Es ist noch jung, aber es wird stärker. Wie zwei Seelengefährten, die einander gefunden haben. Du vertraust ihr bedingungslos, liebst sie und willst dein Leben mit ihr teilen, oder?
Lawrence: Ja!

Lawrence ist ein integrer, aufopferungsvoller Mensch. Trotz seiner schmerzhaften Vergangenheit hat Lawrence ein großes Herz, in das er sie sie ganz fest eingeschlossen hat. Und das macht er nur bei den Menschen, denen er bedingungslos vertraut und die ihm jede Menge bedeuten. Nehmen Sie ihn an und Sie werden es nicht bereuen!!!“


Riet er Remy. Dann streckte er seine große Baggerschaufelhand aus und hielt sie Remy mit einem großen Lächeln hin.

„Wer Lawrence Freund ist, ist auch meiner. Ich mag dich. Du darfst mich Iwan mit anreden!!!“

Sagte er mit freundlicher Bassstimme, während es in seinen gutmütigen Augen vor Freude blitzte. Denn Remy hat es ihm eindeutig angetan.
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Sa Aug 29, 2009 12:35 pm

(Pp: Gänge, Aufzüge, Toiletten)

*Remy war von dem ganzen Geschehen mehr als überrascht. Der zügige Wortwechsel der beiden Männer beeindruckte sie schwer. Dann ergriff sie mit ihrer zarten Hand die große von Kutner´s Freund.*

"Remy!"

*Sie sah ihn an.*

"Verstehen sie mich jetzt bitte nicht falsch, aber sie kennen mich doch noch gar nicht! Ich habe bereits die Unterhaltung zwischen Lawrence und ihnen mit bekommen und sie haben mich angesprochen. Ich kann sagen, dass ich sie freundlich finde, aber ich habe doch selbst noch kein Wort gesagt...bis eben!"

*Meinte sie dann zu seinem "Ich mag dich!".*
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Sa Aug 29, 2009 3:10 pm

Iwan drückte sanft ihre Hand, bevor er sie wieder los ließ. Nachdem sie ihren Satz beendet hatte, lachte Iwan wie ein gutmütiger Bär. Seine Augen blitzten vor Freude, da er mit einer solchen Reaktion gerechnet hatte und nun in ihren Worten die Bestätigung für seine Vermutung.

„Remy, dass ‚Sie‘ streichst du mal ganz schnell aus deinem Kopf. Du darfst mich Iwan nennen, also kannst du dir das Siezen sparen und duzt mich!“

Meinte er mit freundlicher Stimme sanft, aber mit Nachdruck zu ihr. Dann wurde seine Stimme ernst.

„Ich habe sehr viel mit Menschen unterschiedlichster Couleur zu tun. Dabei habe ich gelernt, dass nicht die Worte für den ersten Eindruck Ausschlag gebend sind, sondern die Auren, die die Menschen unbewusst umgeben. Diese Auren zu lesen, habe ich über die Jahre gelernt zu perfektionieren. Dich umgibt eine geheimnisvolle Aura. Du bist wie ein Mysterium, das in ein Rätsel eingewickelt ist. Aber da sind noch andere Sachen, die dich umgeben. Besonnenheit, Intelligenz, Enthusiasmus und ein starkes Mitgefühl für diejenigen, die leiden. Zudem positive Stur- und Bockheit im Sinne von sich ungerechtfertigte Sachen nicht gefallen zu lassen und diese entsprechend auch offen, direkt anzusprechen. Umgangssprachlich nennt sich das ‚Sich nicht an den Karren pissen zu lassen‘. Und wegen diesen ganzen Eigenschaften, die dich unbewusst umgeben, mag ich dich.“

So war Iwan halt. Eine knochentrockene, grundehrliche Haut, die den Menschen offen ins Gesicht sagt, was sie von ihnen denkt und sich dabei um negative Konsequenzen keine unnötigen Gedanken machte. Dafür hatte er nämlich ein viel zu dickes Fell und Selbstbewusstsein, dass er auch nach außen ausstrahlte.
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Sa Aug 29, 2009 4:33 pm

*Remy nickte, sie glaubte nicht an so etwas, was wohl daran lag, dass sie lange brauchte, um sich einen Menschen anzuvertrauen. Doch sie wollte ihm jetzt auf keinen Fall wiedersprechen.*

"Super von dir, dass du dem kleinen so ein schönen Spielzeug besorgt hast!"

*Meinte sie dann und nickte mit ihrem Kopf zu Kutner.*
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   Sa Aug 29, 2009 8:19 pm

„Du glaubst nicht an das, was ich gesagt habe, weil du lange brauchst um anderen Menschen zu vertrauen. Wenn ich dir einen Rat geben darf: Trau Lawrence. Dein Vertrauen in ihm wird nicht missbraucht werden. Er ist einer der vertrauenswürdigsten Menschen, die ich kenne. Egal, was du ihm sagst, er wird es streng vertraulich behandeln und nicht weiterausplaudern. Sondern dir nach besten Wissen und Gewissen helfen, da er ein herzensguter Mensch ist, der sich sorgsam um die kümmert, die er in sein Herz geschlossen hat!!!“

Gab Iwan Remy mit auf den Weg, bevor er fortfuhr.

„Sag bloß nicht zu ihm, dass es ein Spielzeug sei bzw, dass er ein Kleinkind ist. Dann gibst’s nämlich Saures. Ich beweis es dir.“

Ein leises Lache ertönte, als er Kutner, der gerade den Wagen zu Tode bestaunte, folgendes zurief.

„Hey, Lawrence. Die Betrachtungszeit für den Spielzeugwagen ist vorbei. Du bist ja wie ein miserabler Babypilot, der eine der alten Atomwaffenbomber Tupolew Tu-4 nicht steuern kann und über der Arktis zum Absturz bringst.“

Das saß. Kutner’s Kopf schoss hoch und kam wie ein wilder Stier auf Iwan zugeperscht.

„Du miserabler Rasputinverschnitt. Ich bin doch kein Kleinkind, das nicht weiß wie man ein Auto fährt. Ganz im Gegenteil. Als du noch im Mamys Schoss gepinkelt hast, saß ich schon auf meinem Fahrrad und war ohne Stützräder am fahren. Und sag nie wieder, dass ein Porsche ein Spielzeugauto sei. Das ist handgefertigte, deutsche Qualitätsarbeit vom Feinsten!!!“

„Ruhig Blut, Lawrence. Wollte dich doch nur aufziehen. Du hast den Wagen einfach zu Tode gelöchert mit deinen Blicken. Wird Zeit, dass Remy und du nach Hause kommt. Ich kann mir was besseres vorstellen, auf einen einsamen und kalten Parkplatz mitten im Februar zu stehen.“

„In der Tat. Es gibt tatsächlich bessere Möglichkeiten.“

Seine erhitztes Gemüt kühlte ab, als er dann den Abend mit Remy dachte. Er lächelte zu Remy zu rüber, bevor er zu Iwan meinte.

„Danke, Iwan. Dass du mir einen wunderschönen Wagen besorgt hast, auf dem ich echt lange hingearbeitet habe. Remy und ich machen jetzt die Biege. Wie kommst du denn nach Hause?“

„Ich ruf mir übers Handy ein Taxi. Die Wartezeit überbrücke ich mit der Taschenbuchausgabe von ‚Krieg und Frieden‘ und meinem alten Freund Wodka Gorbatschow. So jetzt macht endlich die Fliege und macht euch einen schönen Abend zusammen. Schönen Abend ihr beiden!“

„Schönen Abend, Iwan!“

Sagte Kutner und sah seinem großen Freund nach, der mit einem Handy in der Hand den Parkplatz verließ und seine Weg ging. Kutner ging zu Remy rüber und meinte kopfschüttelnd zu ihr.

„Iwan ist schon eine Nummer für sich. Komm, es ist gibt wirklich schöneres als hier draußen auf diesen kalten Parkplatz zu stehen. Also lass uns nach mir zu Hause fahren und unsere gemeinsamen Abend beginnen. Ich fahre vor und du folgst mir einfach, mein Engel.“

Sagte er zu ihr, küsste sie kurz, aber intensiv und holte dann sein Hemd, dass sie ihm geschenkt hatte, aus ihren Auto und verstaute es mit samt Iwan’s Briefumschlag in seinem Auto. Dann glitt er hinters Steuer, ließ den Boliden an und steuerte seinen blauen Porsche 911 Carrera S Coupé voller Zufriedenheit und Freude nach Hause.

(Tbc: Kutner's Wohnung)
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BeitragThema: Re: Februar 2008 -Tag 2   So Aug 30, 2009 3:52 am

"Versteh mich bitte nicht falsch, ich sehe dich nicht als Lügner oder so. Wenn du es sagst, dann ist es möglich. Ich kann es mir nur nicht vorstellen!"

*Meinte Remy dann zu Iwan.*

"Das mit Lawrence weiß ich, ich habe nur Angst,...das er sich dadurch zuviel zumutet und sich nur noch um mich und nicht mehr genug um sich kümmert!"

*Gab Remy dann besorgt zu. Dann stoppte sie, was tat sie hier eigentlich? Sie kannte Iwan erst seit ein paar Minuten und vertraute sich ihm so an? Das war nicht wirklich normal für sie, aber war es, weil es um den Mann ging, den sie liebte-...ihren Kutner?*

"Zugegeben, ich hätte ihm das jetzt etwas anders gesagt!"

*Meinte Remy dann erstaunt über Iwan´s Wortwahl grinsend. Auch Remy verabschiedete sich dann von Iwan und fuhr Kutner wie abgemacht hinter her. Ein Stück grinste sie noch ganz verliebt...hier sah sie schließlich niemand: Wieder hatte er sie seinen Engel genannt.*

(Tbc: Kutner's Wohnung)
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