Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Zusammenfassung Tag 2

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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 9:56 pm

Dr. Cuddy's Büro Lisa Kelly 2 KimWonder Cameron 2

Cameron 2 *Cameron schaute in Cuddys Büro und da war tatsächlich Dr. Aubrey und eine Schwester, die sie nicht kannte. Sie drückte die Klinke nach unten und trat in den Raum.

"Guten Tag, Cuddy, Dr. Aubrey wir hatten noch nicht das Vergnügen"

*Sie ging auf die beiden Frauen zu.

"Ich bin Allison"

*stellte Cameron sich vor.

KimWonder *Dann kam die Ärztin selbst, sie war sehr freundlich, nicht so wie das letzte Mal. Kim nickte.*

"Alles klar, danke, dass sie so verständnissvoll sind und das was sie für Holmes tun finde ich auch wirklich klasse! Danke auch dafür, dass sie gerade mich für diese Aufgabe haben wollten, das ehrt mich sehr!"

*Versicherte sie ihr dann. Wenig später betrat eine weitere Ärztin den Raum, Dr. Allison Cameron, sie war im ganzen Haus bekannt für das was manche unmögliche Naivität und andere Warmherzigkeit nannten. Sie begrüßte Cuddy, stellte sich der anderen Ärztin vor, sie beachtete sie nicht weiter, was Kim irgendwie ein komisches Gefühl verlieh.*

"So, ich geh dann mal besser, Dr. Holmes sollte nicht so lange alleine sein! Einen schönen Tag noch und auf Wiedersehen!"

*Meinte sie dann, wobei sie die Ärztinnen immer abwechselnd ansah.*

(Tbc: Wohnungen/Häuser: Aubrey's Haus am Carnegy Lake)

Lisa Dr. Cuddy beobachtete, wie Dr. Aubrey der jungen Schwester ihre Hausschlüssel übergab, verabschiedete sich dann mit einem Nicken von Schwester Wonder und wandte sich Dr. Cameron mit überraschtem Blick zu.

"Hallo Allison! Das hier ist Dr. Allison Cameron, sie gehörte früher zum Team von Dr. House. Dr. Kelly Aubrey, unsere neue Anästhesistin. Ich weiß nicht, ob du es schon gehört hast, Dr. Holborn hatte einen Autounfall, er wird gerade zu uns gebracht, Dr. Aubrey ist so freundlich für ihn einzuspringen. Ironie des Schicksals, nicht wahr, dass er ihr erster Patient hier sein wird, von Dr. House einmal abgesehen."

Kelly 2 Nachdem Kim gegangen war, wandte Kelly sich der jungen Ärztin zu, die sich mittlerweile zu ihnen gesellt hatte, und reichte ihr die Hand. Es war die hübsche, blonde Frau, die ihr bereits am Tag zuvor aufgefallen war. Sie fand es sympathisch, dass sie sich gleich mit dem Vornamen vorgestellt hatte und erwiderte den Gruß herzlich:

"Hallo, es freut mich sehr, ich bin Kelly. Ich fürchte nur, ich werde jetzt wohl nicht viel Zeit haben zu plaudern, ich nehme an, ich werde in der Notaufnahme erwartet?"

Auf Cuddy's bedauerndes Nicken fügte sie hinzu:

"Wir unterhalten uns ein andermal, sobald ich etwas Zeit habe, ja?"

Damit war sie auch schon halb aus der Tür und auf dem Weg zu dem Arzt, dessen Stelle sie nun einnehmen musste, um ihn selbst zu verarzten.

Cameron 2 *Cameron lächelte und nickte.

"Machen wir, dann will ich dich mal nicht länger aufhalten"

*Dr. Aubrey verliess Cuddy's Büro und nun war Allison mit Cuddy alleine da. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, also starrte sie zuerstmal eine Zeit lang ins Leere. Dann bot sie Cuddy ihre Hilfe an.

"Cuddy, wenn Sie etwas brauchen, ich habe jetzt gerade Pause und da Chase weg ist, steh ich sozusagen einfach nur rum, die Patienten sind im OP, also wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt, dann können Sie es mir gerne sagen"

*Cameron schaute Cuddy an und wartete auf ihre Antwort.

Lisa Cuddy lächelte die junge Ärztin an.

"Danke, Allison, aber im Moment wüsste ich nichts. Hier liegt noch einiges an Schreibtischarbeit, so würde ich vorschlagen, wenn Ihr Dienst zu Ende ist, gehen Sie anch Hause und ruhen Sie sich aus. Ich werde dasselbe tun, sobald ich mit diesem Kram hier fertig bin."

Sie nickte Cameron freundlich zu und machte Antstalten, sich den Schriftstücken zu widmen, die vor Wilson's Einladung liegen geblieben waren.

Cameron 2 *Cameron lief zu Tür. Cuddy schien eine Menge Papierkram erledigen zu müssen und sie wollte nicht länger stören.

"Dann werde ich Ihren Rat beherzigen und gehe mal nach Hause, die anderen haben meine Pagernummer und können mich jederzeit erreichen"

*Sie drückte die Klinke herunter.

"Bis bald"

Cameron 2 Auf dem Weg nachhause

*Cameron verliess Cuddy's Büro, nahm den Aufzug nach unten in die Eingangshalle und verliess das Gebäude. Sie würde jetzt nach Hause gehen und später Chase anrufen, um zu sehen, wo er war. *Allison lief auf den Parkplatz. Sie hatte keinen Autoschlüssel für Chases Wagen und so beschloss sie mit dem Bus nach Hause zu fahren. Es waren ja nur einige Stationen, aber sie hatte keine Lust zu laufen. Cameron lief die Strasse entlang zu nächsten Haltestelle.

House oder jemand von seinem Team wird mich schon anpagen, wenn es etwas Neues gibt

*dachte sie und setzte sich auf die Bank.

Gänge, Aufzüge, Toiletten:

Taub *Taub war gerade auf den Weg zu den OP's als ihm plötzlich ganz flau im Magen wurde.
War das Essen nicht gut oder kam da wirklich was anderes auf ihm zu?
Ohne Unterbrechung stürmte er zur Toilette.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 10:24 pm

Dr. Wilson... Wilson 2

Büro Dr. Wilson

Wilson fühlte sich so richtig gut, vom Essen mit Cuddy. Neue Kraft durchströhmte ihn. Er war voller Tatendrang. Er kickte die Bürotür zu, ging pfeifend auf seinen Schreibtisch zu und nahm dahinter platz. Sofort zog er ein Telefonbuch aus der Schublade und blätterte es durch. Wenig später hing er am Telefon und rief seine ehemaligen Freunde an. Connections waren in seinem Beruf ganz wichtig. Es war immer von Vorteil, wenn man alte Freundschaften pflegte. Wilson plauderte die nächste Zeit angenehm mit seinen Kollegen.
Zufrieden legte Wilson auf. Er hatte seinen Charme spielen lassen und seine guten Verbindungen. Derzeit hatte er fünf Zusagen von Ärzten und Ärztinnen. Sie alle waren Koryphäen auf ihren Gebieten. Er stand auf und veließ das Büro, um nach House zu sehen.

Wilson ging den Gang entlang, grüßte mit einem kurzen Nicken die Ärzte und Schwestern. Reserviertheit schlug ihm entgegen, aber das empfand er nicht als so schlimm. Schlimmer wäre ein heuchlerisches Getue. Dieses 'Es tut mir leid' Gerede. Er wusste ganz genau, dass Amber nicht beliebt war hier am PPTH.

House's Krankenzimmer kam in Sicht. Wilson checkte kurz ab, ob sein Freund allein war. Er erblickte durch die große Glasscheibe Blythe House, wie sie angeregt mit ihrem Sohn redete. House schien nicht gerade glücklich, dass seine Mutter bei ihm war.
Wilson konnte sich ein kurzes Grinsen nicht verkneifen. Er verschränkte die Arme vor der Brust, beobachtete das ganze Schauspiel mehr als interessiert.

"Doktor Wilson...?"

Eine Schwester trat auf ihn zu, hielt eine Kladde in der Hand.

"Ja?"

fragte er freundlich, sah sie an.

"Ich bräuchte ein paar Unterschriften von ihnen."

Sie reichte ihm die Kladde und er nahm sie entgegen. Zügig unterschreib er die Fomulare, reichte dann die Kladde zurück.

"Haben sie an Mr. Lamberts ZVK gedacht?"

Die Augen der Schwester weiteten sich etwas.

"Oh Gott! Das habe ich vergessen. Tut mir leid Doktor. Ich mache das sofort."

"Betty...Ist es denn zuviel verlangt, wenn ihr mal alleine nachdenkt?"

Er sah sie an, spürte, dass sie sich selbst ärgerte, dass sie den zVK vergessen hatte.

"Nein, natürlich nicht. Tut mir leid."

"Schon gut. Gehen sie schon vor. Und machen sie einen Umweg über das Labor. Ordern sie dort eine Flasche Hemo B. Ich komme gleich nach."

"Ja. Geht in Ordnung."

Wilson schaute Betty nach, wie sie mit schnellen Schritten davon eilte, drehte dann noch einmal den Kopf zu House. Mutter - Sohn - Gespräche. Die kannte er zur Genüge. Er wandte sich ab, ging der Schwester nach.

Onkologische Station

Wilson schwebte auf seiner Station ein, bemerkte das hektische Treiben und runzelte die Stirn. Irgendwie schien hier das blanke Chaos ausgebrochen zu sein. Einen monat nicht da und schon ging hier alles drunter und drüber. Es herrschte ein Geräuschpegel, der einer Wartehalle in der Grand Station in New York alle Ehre gemacht hätte.

"Leute!"

brüllte er laut, erzielte damit, dass sich alle seine Mitarbeiter nach ihm umdrehten.

"Danke. Schalten sie mal ein paar Dezibel runter."

Einen Moment herrschte Stille, dann ging es in etwas leiserer Lautstärke weiter. Wilson seufzte dankbar auf und ging in Mr. Lamberts Zimmer. Kurz darauf verließ er es wieder, machte einen kurzen Zwischenstopp im Dienstzimmer, um sich mit der leitenden Oberschwester über den weiteren Behandlungsverlauf von Mr. Lambert zu unterhalten. Als auch das geklärt war, verließ er wieder seine Station.

Wilson hatte erfolgreich den ZVK gelegt und auch alles andere für heute geregelt. Die kleine Standpauke hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Der Geräuschpegel war bedeutend leiser gewesen, als er seine Station verlassen hatte. Er schlenderte erneut zu House's Krankenzimmer, war gespannt, ob immer noch House Mutter anwesend war. Hatte er auch immer so lange mit seiner Mum geredet? Er konnte sich nicht daran erinnern. Ein Blick durch die Scheibe und er fand seine Antwort. Blythe House war immer noch da. Wilson lehnte sich an die Wand, entspannte sich.

...
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 10:34 pm

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Blythe

Blythe "Ach Greg..."

*Blythe wiederstand der Versuchung ihn zu berühren.*

"Wegen MIR, brauchst du nicht auf die Beerdigung zu gehen... Medizinisch gesehen ist es sowieso keine gute Idee und die Bestattung weiter zu verzögern, ist auch nicht ratsam. Es wäre halt für mich auch etwas einfacher gewesen wenn ich die ganze Sache nicht vollkommen alleine durchstehen müsste, doch ich sehe durchaus ein, dass du gerade deine eigenen Probleme hast die sich nicht verschieben lassen."

*Nun tätschlte Blythe doch seine Hand, war aber auch darauf gefasst das er sich ihr enziehen würde. Das Thema war für sie erledigt. Ob nun Greg an der Beerdigung teilnahm oder nicht, nichts würde ihr John zurück bringen und sie kam zu dem Schluss das es besser war, die ihr noch verbliebene Familie zu erhalten, also Greg davon zu überzeugen diese Therapie zu starten von der Dr. Cuddy gesprochen hatte.*

"Ich habe vorhin eine Weile mit Dr. Cuddy geredet."

*Vorsichtig schnitt sie das Thema an und beobachtete seinen Gesichtsausdruck.*

House sure *Gregory spürte die weiche, warme Hand seiner Mutter auf der seinen und ließ die Berührung zu. Da sie ihm nicht gleich die Möglichkeit gegeben hatte, auf den ersten Teil ihrer Aussage zu antworten, tat er das jetzt. Alles, was er und seine Mutter besprachen, war gut zu hören, wenn nun irgendwer in der Nähe des Krankenzimmers stand, doch das scherte House gerade nicht.*

"Mum, das weiß ich, und deshalb werde ich Dich auch begleiten. Vielleicht bringt Wilson mich hin. Ich... möchte es."

*Das "für Dich" sparte er dieses Mal aus, denn seine Mutter wusste, dass es nicht für den Vater war... zumindest würde sie das annehmen. Zudem gab es da eine Kleinigkeit, der er nachgehen wollte. Dann wandte er sich dem zweiten Teil ihrer Aussage zu. Er senkte den Blick, als er in die ihm so vertrauten blauen Augen sah.*

"Du hast mit Cuddy gesprochen... was genau willst Du mir damit sagen? Wird das so ein "Mach ihr keinen Kummer"-Gespräch mit einer "Und lass das Vicodin sein!"-Beilage? Ich bin nicht in Stimmung..."

*knurrte er und sah dabei auf seine Hände, die er auf der Decke abgelegt hatte. Wilson, der vor dem Zimmer stand, hatte House nicht bemerkt.*

Blythe *Blythe war ziemlich erstaunt. Um es milde auszudrücken... Sie hatte ihm die Möglichkeit geboten der Beerdigung zu entkommen und er hatte sie nicht ergriffen. Eigentlich hatte sie fest damit gerechnet, dass er sich der Prozedur mit Freuden entziehen würde.
Nun gut, sie hatte angedeutet das sie ihn gern dabei gehabt hätte, aber sie war sich fast sicher, dass es nicht daran lag.
Wenn sie es wirklich darauf an legte, konnte ihr der rauhe Greg selten etwas ausschlagen, doch sie hatte es eben NICHT darauf angelegt, sondern ihm sogar noch eine Fluchtmöglichkeit auf dem Präsentierteller angeboten. Irgendetwas an der Beerdigungssache schien ihn noch zu beschäftigen... er musste einen eigenen Grund haben um daran teilzunehmen...*

"Wenn du wirklich mitkommen willst, freut mich das natürlich, aber bitte kläre es auch noch mit einem anderen Arzt außer dir selber und einem erpressten James Wilson, ob es medizinisch gesehen keine Bedenken gibt. Ich hab wirklich nicht die Nerven mich bei der Beerdigung meines Mannes um die Gesundheit meine Sohnes krank zu sorgen."

*Blythe´s Tonfall war ermahnend aber immer noch sanft.*

"Wegen dem Gespräch mit Dr. Cuddy. Sie hat mir von einer Therapie erzählt. Ich bin natürlich nicht qualifiziert um darüber angemessen zu urteilen, aber ich sage dir jetzt Eines, mein Junge. Wenn ich eines von dir hundert prozentig weiß, dann ist es der Umstand das du gerne ein guter Arzt bist. Du bist für Patienten ein verdammt unbequemer Arzt, aber einer der besten den sie bekommen können. Doch glaub mir, Vicodin so gut es im moment auch noch funktionieren mag, und andere suchtfördernde Medikamente, werden dich über kurz oder lang daran hindern ein guter Arzt zu sein und du weißt das. Du schiebst das Problem nur vor dir her und wenn diese Therapie eine gute Lösung für das Problem ist, dann nimm diese Hilfe an, denn es kann sein das es in Zukunft zu spät ist für eine derartige Lösung!"

*Blythe wusste sie hatte ihr Pulver mehr oder weniger verschossen. Vielleicht hatte sie es schon übertrieben, doch nichts zu diesem Thema zu sagen, würde sie sich nie verzeihen. Da sie sich fachlich wirklich nicht mit Greg anlegen konnte blieb ihr nur diese eine Möglichkeit. Sie hoffte es war genug und gleichzeitig nicht zu viel...*

House sure *Gregory erkannte an der kleinsten Veränderung der Haltung seiner Mutter, dass sie soeben wieder versuchte, ihn zu durchleuchten.

"Wieso wollte er wohl zur Beerdigung kommen?"

würde sie sich wohl fragen und sich darauf alles mögliche zusammenreimen... doch den wahren Grund, eigentlich die wahren Gründe, würde sie nie erahnen. Erstens glaubte Gregory, dass er wohl besser mit seinem Vater würde abschließen können, wenn er mit eigenen Augen sah, dass er tot war, und zweitens wollte er herausbekommen, ob John House wirklich sein Vater gewesen war. Doch würde er sich hüten, seiner Mutter das zu sagen...

Auf ihre Standpredigt hin zog er die Augenbrauen hoch.*

"Ich weiß selbst genau, dass ich das kann, solange ich mir nicht Vicodin intravenös lege! Zudem kommt Wilson mit, das heißt, ich hab sogar 'nen persönlichen Schoßarzt! Also kein Grund zur Sorge!"

*Ruhig und dauernd von eigenen Gedanken durchzogen hörte House sich Blythe's Worte über das Vicodin und die ihm gebotene Therapie an. Sie hatte Recht... denn er hatte ihnen allen verschwiegen, dass das Vicodin ihn zwar hochgradig süchtig gemacht aber auch seine Wirkung immer schneller verloren hatte. Es half ihm immer weniger, quälte ihn aber immer mehr, denn die Entzugerscheinungen waren entsetzlich. Dabei musste er an Kelly's enttäuschtes und wütendes Gesicht denken, als sie ihm - zurecht - den neuerlichen Vicodinverzehr unterstellt hatte.

House seufzte.

Er beschloss, die Therapie ernsthaft zu erwägen, auch, wenn er nicht wirklich daran glauben konnte. Zu tief saß die Angst vor der neuen Enttäuschung, vor den grauenhaften Schmerzen. Er sah seine Mutter an:*

"Ich weiß das alles, Mum... was wäre ich für ein lausiger Arzt, wenn ich es nicht wüsste! Aber ich habe Schmerzen. Und ich habe Angst! Eine wahnsinnige Angst, dass ich wieder eine elende Tortur durchmachen muss, nur um am Ende festzustellen, dass es für den Eimer war!"

*Er schluckte und dachte an die zunehmende Wirkungslosigkit des Vicodins. Desöfteren musterte er seine Mutter, bevor sein Blick wieder auf seine Hände wanderte und dort verweilte.*

Blythe *Es erstaunte Blythe, dass Greg so offen von seiner Angst sprach.
Sie konnte seine Angst durchaus nachvollziehen. Selbst war sie freilich nie in so einer Situation, doch Verlustangst blieb Verlustangst. Ob man Angst davor hatte den eigenen Mann, die Kontrolle, den Verstand oder die Bindung zum eigenen Kind zu verlieren war in erster Linie erst einmal egal.*

"Du bist kein lausiger Arzt. Und als guter Arzt überleg es dir wirklich gut welche Behandlung du deinem "Patienten" zukommen lassen willst..."


*An Gregs Gesichtausdruck erkannte sie, das sie jetzt diese Sache erst einmal auf sich beruhen lassen sollte. Sonst würde er nur noch aus reiner Trotzreaktion die Therapie NICHT machen.

Eine Bewegung auf der anderen Seite der Glasscheibe lenkte ihren Blick auf James Wilson, der vor dem Patientenzimmer stand.*

"Du hast also vor mit Dr. Wilson zur Beerdigung zu kommen? Weiß er schon von seinem Glück?"

House sure *Seine Mutter war die einzige (früher hatte auch einmal Stacy zu diesem erlesenen Kreis gehört, doch das war vorbei), der er so offen von seinen Ängsten berichtete... sie bekam es ohnehin raus. Wie schon erwähnt, diese Frau war ein wandelndes Scangerät, wenn es um Gregory's Befindlichkeiten und Gedanken ging. Es rührte ihn beinahe, wie Blythe auf seinen Fähigkeiten als Arzt bestand und wie sehr sie sich um ihn bemühte.*

"Unkraut vergeht nicht so schnell... lass mich nur machen!"

*sagte House und seine Mundwinkel wurden von einem minimalen Lächen umspielt... Blythe würde es bemerken. Sie war eine der letzten Bastionen, die Gregory House in dieser Welt noch hatte. Naja, und dann war da noch Wilson.
Als Blythe ihn erwähnte, fiel sein Blick auf den Onkologen, der draußen vor der Glaswand lehnte und wohl glaubte, dass die beiden ihn nicht bemerken würden.*

"Nein, bisher weiß er es nicht... wieso holst Du ihn nicht herein und wir lassen es ihn wissen."

*antwortete Gregory, während er mit dem Kinn in Wilsons Richtung deutete und interessiert das nun folgende Szenario abwartete.*

Blythe *Greg schien es wirklich ernst mit der Beerdigung zu sein. Er machte Nägel mit Köpfen. Wenn er doch nur in Bezug auf seine Gesundheit ebenso zielstrebig wäre...*

"In Ordnung ich hol ihn dir rein." *Blythe nickte und wandte sich der Tür zu. Sie war gespannt was James Wilson davon hielt das Greg unbedingt mitkommen wollte. Sie würde Wislons Gesichtssdruck im Auge behalten.

Sie öffnete die Tür nur einen Spalt und winkte den Onkologen heran.*

"Dr. Wilson? Mein Sohn würde gerne mit ihnen sprechen..."

Wilson 2 Wilson stieß sich von der Wand ab, als Blythe in der Tür erschien. Er wischte sich seine Hände am Kittel ab. Schon wieder waren sie feucht. Was war nur los? Er war früher auch nicht so nervös gewesen. Warum auf einmal jetzt?

"Oh...Hallo Mrs. House...Nun ja..Ja...Okay..."

Er lächelte sie schwach an, trat dann ein.

"Hallo House..."

sagte er abwartend.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 10:47 pm

Dr. Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie KimWonder Holmes

KimWonder *Kim hatte auf einer Karte die Straße des Hauses gesucht, nachdem sie sich einmal verfahren hatte und aus Unwissenheit wahrscheinlich auch einen etwas umständlicheren Weg gewählt hatte, als eigentlich nötig, kam sie vor Aubrey´s Haus zu stehen. Der angrenzende See war herrlich, sie liebte es zu schwimmen und hätte in dem Moment am liebsten ihre Badesachen, die sie immer im Kofferraum ihres Wagens hatte rausgeholt und benutzt, doch gerade war anderes wichtiger. Sie gurtete sich so ab, stieg aus und schloß ihr Auto ab. Sie benutzte den Ersatzschlüssel, den die Eigentümerin ihr gegeben hatte, um in das Haus zu kommen.*

"Hallo!?! Dr. Holmes!?!"

*Rief sie mehr oder weniger laut in die Flure und Zimmer des Hauses.*

Holmes Als Holmes vor dem Fernseher tief ins Sofa eingesunken saß und gerade in Einschlafstimmung war, hörte er plötzlich eine Stimme. Irgendjemand rief seinen Namen. Wegen des Fernsehers konnte er nur wahrnehmen, dass jemand seinen Namen rief. Es war eine Frauenstimme, jedoch bei den Pfiffen des Zuschauer und unqualifizierten Kommentaren des Kommentators, die aus dem TV drangen nicht klar differenzierbar. Aber allein die Tatsache, dass es eine Frauenstimme war, ließ ihn grinsen und meinen, dass er Recht hatte und eine Freundin von Dr. Aubrey im Anmarsch war. Aubrey selbst würde es ja kaum sein, denn sie hätte ja gewusst, wo er war. So schnappte er seine Krücken und beschloss der suchenden Frau entgegen zu gehen.

"Ja! Ich bin hier im Wohnzimmer!"

Glücklicherweise hatte er schon als Kind gelernt mit Krücken so schnell zu gehen, wie andere Leute normal. Diese Fähigkeit hatte er damals einem gebrochenen Bein zu verdanken, was freilich nicht so erfreulich war. Genauso wenig wie die Erkenntnis, dass diese damals neu erlernte Fähigkeit ziemlich unnütz war, solange man sich nicht wieder ein Bein brach. Aber immerhin hatte er nun schon fast die Wohnzimmertüre erreicht und war schon gespannt darauf, wer ihm dann entgegen stehen würde.

KimWonder *Kim, keine Ahnung, wo das Wohnzimmer war, bewegte sich auf die Stimme zu. Plötzlich stand Holmes vor ihr, sie erschrack leicht, dieses fremde Haus, alles war noch neu für sie. Kim sah auf Holmes und wusste plötzlich irgendwie nicht wirklich, was sie sagen sollte.

Einen Augenblick lang stand sie einfach da, dann kam es ihr irgendwie albern vor, nichts zu sagen und sie fing an.*

"Hi, Dr. Holmes! Dr. Cuddy und Dr. Aubrey schicken mich hier her zu ihnen, ich soll, anstelle von Aubrey etwas... also ihnen etwas zur Seite stehen!"


*Erklärte Kim ihm dann. Sie hatte Schwierigkeiten damit, die richtigen Worte dafür zu finden, sie musste ihn ja schließlich nicht pflegen oder ähnliches, sie musste ihm wahrscheinlich nur hie und da etwas helfen.*

Holmes Als Holmes die Tür erreicht hatte, stand plötzlich Schwester Kim vor ihm. Damit hatte er jetzt nicht gerechnet und schaute sie erstmal an. Er fand keine Worte und sah, dass es ihr auch so ging. Doch sie hatte sich schneller wieder gefangen und erklärte ihm, wieso sie her gekommen war. Holmes grinste.

"Hallo Schwester Kim. Es freut mich, dass sie mich besuchen kommen. Ich hoffe es hat Ihnen keine Umstände gemacht."

Etwas besseres fiel Holmes auf die Schnelle nicht ein. Es war nicht so sein Metier mit schnellen Antworten zu glänzen. Die Leute, die in Sekundenbruchteilen schnelle Antworten geben konnten, reden nämlich meistens nonsense oder sind so häufig zu finden wie ein Permafrostboden am Sandstrand. Was ihm aber ein- und auch auffiel war, dass Kim ihn "Dr. Holmes" nannte. Er sie aber wegen Unkenntnis ihres Nachnamens "Schwester Kim" nannte. Irgendwie empfand er das als ungerecht. Vor allem, weil er nicht einer der Ärzte war, die es nötig hatten sich von allem und jedem mit Doktor anreden zu lassen. Außerdem konnte er aus eigener Erfahrung sagen, dass Krankenschwestern, wenns ums Setzen eines Katheters oder sonstiges geht, oft weniger versaut hatten als manche Medizinstudenten. So hätte er es für gerechter gehalten, wenn sie sich beim Vornamen anreden würden. Also exklusive der akademischen Umständlichkeiten. Aber da er nicht nur Medizin sondern auch ein Knigge Buch studiert hatte (Studium von Knigge Büchern nennt man übrigens lesen Wink ), wusste er, dass die Dame einem das Du-Wort anbietet. Natürlich wusste er auch, dass gerade heutzutage dies nicht mehr gehandhabt wird. Heutzutage gilt der Grundsatz, der "Ranghöhere/r" bietet an. Somit dachte er besonders charmant zu sein, wenn er Kim die Wahl lassen würde. Wie auch immer. Jetzt war einmal Freude angesagt. Die hübsche blonde Krankenschwester, deren Anwesenheit er mehr als nur zu schätzen wusste, würde sich für den Rest des Tages um ihn kümmern. "Ein toller Tag" dachte er und quittierte dies mit einem Lächeln. Bekanntlich ist ja Lächeln immer eine gute Methode, Freunde zum Ausdruck zu bringen. Und in diesem Falle, konnte sich die Gegenüber sicher vorstellen, warum er plötzlich so grinste.

KimWonder *Kim sah sein Grinsen und freute sich darüber. Es kam ihr etwas blöd vor, wie sie sich siezten und dann noch diese Berufsbezeichnungen dazu. Klar, er war Doktor, aber jetzt, wo er sie auch noch "Schwester Kim" nannte, fiel es ihr besonders auf. Sie musste deshalb selbst wieder grinsen.*

"OK, hören sie, ich denke wir wissen, was wir arbeiten! Wie wäre es, wenn wir uns deshalb auf unsere Namen beschränken? Vielleicht wäre es auch einfacher uns zu duzen?"

*Den ernsten Teil brachte sie selbstbewusst und ironisch rüber, beim zweiten Teil wurde Kim zusehendes schüchterner, ging sie damit zu weit!?!*

Holmes Holmes grinste. Fast hätte er darüber gelacht. Es war wirklich süß, wie Kim ihr Anliegen formulierte.

"Ja. Natürlich. Ich heiße Michael, wie sie, entschuldige, du, vielleicht schon weißt."

freundlich streckte er ihr die Hand entgegen und sagte dann

"Wenn ich ehrlich bin, wollte ich dir auch schon das Du Wort anbieten. Ich finde es nicht gerecht, dass wir Ärzte die Schwestern beim Vornamen und die Schwestern uns mit Nachname und Titel ansprechen. Klar wir sind Ärzte aber deswegen sind wir auch nicht gleich was besseres. Aber in so einem Benimmregelbuch hab ich gelesen, man sollte die Entscheidung der Frau überlassen. Daher wollte ich nicht unhöflich sein. Aber das DU gefällt mir schon viel besser."

KimWonder *Kim nickte erleichtert und grinste.*

"Gut, nachdem das geklärt ist sollten wir uns vielleicht erstmal wieder hinsetzen, das ist besser für dich, und dann den Rest besprechen!"

*Meinte Kim dann und sah Holmes an, es fiel ihr nicht leicht, ihn zu duzen. Klar, sie fand ihn super freundlich und er sah auch nicht schlecht aus, aber es war einfach komisch, vielleicht aber auch nur, weil es einfach noch neu für sie war.*

Holmes "Gut"

Er drehte sich um und ging neben Kim zum Sofa und setzte sich hin. Dann griff er nach der Fernbedienung und schaltete den Fernseher aus. Es war schlichtweg unfreundlich den Fernseher nebenbei laufen zu lassen. Manche Leute praktizierten das so. Aber das waren normalerweise dicke, faule Leute, die gerade die Midlife crisis durchmachten. Also legte er die Fernbedienung wieder zur Seite und schaute zu Kim.

"Also. Was möchtest du denn mit mir besprechen?"


fragte er und schaute sie aufmerksam an. Wenn Dr. Michael Holmes etwas konnte, dann aufmerksam zuhören. In gewisser Weise war sein Namen nicht so ganz unpassend, denn manchmal musste man als Gesprächspartner schon das Gefühl haben, ein Inspector würde neben einem sitzen, da er auch nach stundenlangen Gesprächen stets noch zuhörte. Aber vorerst war er einmal gespannt darauf, was Kim ihm zu sagen hatte.

*Kim setzte sich neben Holmes auf das Sofa und sah ihn dann wieder erst eine Weile lang nur an. Sie versuchte etwas in seinen Augen zu lesen, ob er wohl Schmerzen hatte, doch neben Freude und Spannung, was man auch aus seinen Worten hören konnte, war da derzeit für sie nicht viel.*

"Naja, Dr. Aubrey und ich haben uns gefragt, ob es überhaupt Sinn macht, dass wir in ihrem Haus rumsitzen, wenn sie gar nicht da ist! Nur deshalb jetzt meine Frage: Zu dir oder zu mir?"

*Kim grinste, als sie den letzten Satz aussprach.*

Holmes Holmes musste auch breit grinsen und sagte dann

"Dann sag ich mal zu mir. Dann kann ich meine Sachen wieder nach Hause führen. Aber dann habe ich auch eine Frage an dich. Mit welchem Auto und wer fährt? Also nicht, dass du dir jetzt sorgen machst aber beim Autofahren braucht man die Hüfte nicht. Naja außer zum Sitzen."

Holmes grinste und hoffte, dass sich Kim für die Option "Holmes Wagen und Holmes fährt" entscheiden würde. War eigentlich nicht anders zu erwarten bei so einem Autofanatiker wie ihm.

KimWonder "Nun, da wir zu dir fahren, solltest auch du fahren, du weißt schließlich den Weg, also ist es so wohl einfacher!"

*Schloß Kim dann und sah ihn an.*

"Wir müssen dann nur nochmal schnell in der Klinik vorbei, um Aubrey ihren Schlüssel wieder vorbei zu bringen! Ich hoffe, es stört sie nicht, dass mein Auto dann vorerst mal hier stehen bleibt!"

*Fuhr sie dann fort und sah Holmes dabei plötzlich in direkt in seine Augen. Sie waren beim Reden mehr oder weniger zufällig direkt in ihr Augenmerk geraten, jetzt konnte sie ihren Blick fast nicht mehr davon abwenden. Sie erinnerte sich zurück, wie er sie geküsst hatte, dann der Kuss auf ihre Wange, dann seine zarten Berührungen, ob er immer noch so für sie empfand. Wieder kam ihr die Frage, warum war er eigentlich hier bei Dr. Aubrey zuhause?*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 10:48 pm

Holmes "Gut dann machen wir das so"

sagte er und bemerkte dann, dass sie ihm in die Augen schaute. Er grinste und strich ihr sanft über die Wange. Dann legte er die Hand auf ihre Schulter und sagte.

"Können wir?"

er schaute dabei freundlich und erwiederte noch immer ihren Blick. Hoffentlich war er nicht zu voreilig aber er freute sich schon auf sein Auto und darauf, dass sie genau solche Blicke in der Atmosphäre seiner Wohnung, wo er sich sehr wohl fühlte, wiederholen könnten.

KimWonder *Mit seiner Frage rieß er sie aus ihren Gedanken und sie beendete den intensiven Augenkontakt.*

"Ja, natürlich, entschuldige bitte!"

*Plötzlich war es ihr fast unangenehm, hoffentlich hatte er nicht gemeint, sie würde ihn einfach nur dumm anstarrren. Sie stand dann auf, reichte ihm seine Krücken und bückte sich dann zu ihm runter, um ihm aufzuhelfen.*

Holmes "Nichts zu entschuldigen Kim"

sagte Holmes freundlich und zwinkerte ihr zu. Als er sah, dass sie ihm aufhelfen wollte, sagte er

"Oh. Danke, sehr freundlich"

da er aber nicht wirklich schwer verletzt war und eigentlich nur eine Fleischwunde hatte. Also nur einen Schweregrad höher als ein kleiner Patzer beim Kartoffel schneiden in der Küche, belastete er Kim nur leicht mit seinem Gewicht und hievte sich fast von selbst auf die Beine. Mit einem freundlichen

"Komm, ich zeig dir, wo mein Auto ist"

tippte er ihr sanft auf die Schulter. Wenn er nicht diese blöden Krücken gehabt hätte, hätte er ihre Hand genommen aber so was das leider nicht möglich. Somit ging er durch den Flur, hinaus zur Garage. Dann holte er seinen Schlüssel aus der Tasche und ließ das schwarze Auto in der Garage 2 mal aufblinken. Er ging zur Beifahrertüre, nahm seine linke Krücke in die rechte Hand, stützte sich auf der rechten Krücke auf und öffnete Kim die Tür.

"Bitteschön"

sagte er, blickte zu ihr und lächelte freundlich. Also eins musste man ihm lassen. Egal, wie er verletzt war, nichts konnte ihn daran hindern zu Leuten, die er mochte nett zu sein. Und wenn er jemanden so sehr mochte, wie Kim, dann konnte er dies auch nicht oft genug zeigen. Sie war einfach eine perfekte Mischung aus gut aussehend, klug, nett und süß. Genau so etwas, was Holmes immer wollte. Eigentlich war er Zeit zum Sand aus den Augen reiben. Das war ja wie im Märchen. Gestern erst hatte er jemanden kennengelernt, in die er sich schon nach weniger Gesprächen verliebt hatte. Nun würde sie auch gleich in seinem Auto sitzen und danach in seiner Wohnung. Also viel besser wäre es auch in seinen Träumen nicht gegangen. Zu gerne würde er Kim seine Zuneigung jeden Augenblick zeigen aber das wäre vielleicht zu aufdringlich und außerdem mit seinen Krücken nicht möglich. Außerdem ist es unglaublich unromantisch jemanden, den man gerade erst kennengelernt, besser gesagt lieben gelernt hat, permanent zu küssen oder zu umarmen. Er wusste ja schließlich, dass es in seiner Wohnung einen guten Wein gab und auch ein gemütliches Sofa. Und falls sie nichts trinken wollte, gab es immer noch erfrischende gekühlte Säfte. Vorfreude stieg in Holmes auf und er fing an jeden Augenblick mit ihr zu genießen.

KimWonder *Kim ging mit Holmes nach draußen und holte erstmal ihre Tasche aus dem Wagen.*

"Danke schön! Aber du musst das nicht tun, pass besser auf, dass du dich nicht noch mehr verletzt!"

*Bat Kim ihm dann schon fast, dass sie erstaunt war, darüber, dass er ihr die Türe auf hielt konnte sie dabei gerade noch verstecken. In der heutigen Zeit gibt es soetwas fast nicht mehr. Kim sah sich im Auto um.*

"Einen schicken Wagen hast du da!"

*Ihr gingen tausend Sachen durch den Kopf. Zutun hatten diese mit der Situation, von eben, dem Blickkontakt, auch mit Dr. Aubrey, mit ihrer "Spezialaufgabe" hier, aber auch mit dem, was sie bei Holmes wohl erwarten würde.*

Holmes Holmes grinste

"Bitte. Ist doch kein Problem. Das ist nur wie beim Ski fahren. Gewicht verlagern"

sagte er, ging ums Auto und setzte sich hinein. Die Krücken platzierte er in dem schmalen Raum hinter den Sitzen. Rückbank gab es ja keine, da es ein 2 Sitzer war. Auf das "einen schicken Wagen hast du da" antwortete er erfreut

"Danke. Ich bin auch sehr zufrieden mit ihm. Ich weiß nicht, ob du dich mit Autos auskennst. Das ist jedenfalls ein Porsche Boxster S. Also ein Sportcabrio mit 295 PS, 6 Zylinder Boxer-Mittelmotor und braucht auf 60 Meilen 5,6 Sekunden"

Er war, wie jeder erkennen konnte ein Autofreak. Aber in seinem Tatendrang bemerkte er allzu oft nicht, dass das manchmal nur ihn interessierte.

"Oh. Entschuldige. Ich rede schon wieder soviel Technikkram. Bevor ich dich hier noch langweile, starten wir mal lieber"

sagte er und grinste zu ihr rüber. Er grinste erneut, als er den Zündschlüssel umdrehte und der 6 Zylinder Boxer mit einem tiefen Grollen zum Leben erwachte.

KimWonder *Kim grinste.*

"Ich bin noch nie Ski gefahren!"

*Erklärte sie ihm dann.*

"Aber ich kann mir vorstellen, wenn man verletzt ist, ist das schwerer!"

*Meinte sie dann grinsend und sah ihn an, als er dann von dem Auto anfing.*

"He, ok, ich bin eine Frau, bei uns ist nur Aussehen und Farbe wichtig!"

*Lachte sie dann. Das konnte noch was werden, dachte sie bei sich, er der sportelnde Autofreak und sie, die nun wirklich nicht gerade die sportlichste war und von Autos und Technik nicht gerade viel Ahnung hatte. Aber vielleicht stimmt es ja doch und Gegensätze ziehen sich an.*

Holmes Holmes musste lachen. Wenn es etwas gab, was ihn immer zum Lachen brachte und erheiterte, dann waren dies kecke Worte. Und das Non-Plus-Ultra waren kecke Worte aus dem Mund einer hübschen Frau. Aber bevor er antwortete, lenkte er den Porsche aus der Garage und begab sich auf die Landstrasse. Dann sagte er

"Ja das ist mir bekannt, dass bei Frauen so etwas wie Technikscheu vorherrscht. Aber ich kann dir sagen. Es ist so unangenehm mit Leute zusammenzusitzen, die auf dem gleichen Stand sind, wie man selbst. Die wissen bereits alles, was man ihnen erzählt. Das sind immer so Situationen, wo mir nicht einfällt, was ich sagen soll. Da sitzt man da. Man denkt, es fällt einem nichts ein, man langweilt sich, denkt wieder, es fällt einem wieder nichts ein. Schrecklich ist das. Ich freue mich immer, wenn ich Leuten etwas erzählen kann. Aber keine Sorge. Ich kenne auch noch andere Gesprächsthemen als Autos und Technik"

sagte er immer zwischen Straße und Kim hin und her schauend. Es war wirklich eine Anstrengung sich aufs Fahren zu konzentrieren. Vor allem bei so einen Beifahrerin. Aber um seiner und auch der Gesundheit seiner Mitfahrerin Willen musste er sich überwinden und doch mehr auf die Straße schauen, als ihm lieb war. Naja immerhin hatte er noch seinen 6 Zylinder, der hinter den Sitzen ein Klangfestival ala José Carreras von sich gab.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 11:00 pm

Wohnung Dr. Holmes KimWonder Holmes

KimWonder *Kurze Zeit später bog Holmes in eine Straße ein und fuhr automatisch etwas langsamer. Sie mussten also bald bei ihm zu Hause sein.*

"Na das beruhigt mich jetzt irgendwie!"


*Meinte Kim dann mit einem Grinsen auf den Lippen zu seinen vorhergehenden Worten.*

Holmes (from: Aubrey's Haus)

Holmes steuerte kurz darauf auf ein Garagentor zu, öffnete es mit einem Tastendruck auf einer Fernbedienung und parkte seinen Porsche anschließend in die für ihn vorgesehene Parklücke ein. Dann schnappte er sich seine Krücken, ging ums Auto und öffnete Kim wieder die Tür

"So bitteschön. Ich denke den Ersatzschlüssel können Sie Dr. Aubrey später zurückbringen. Wenn man ohnedies einen Schlüssel hat, ist ein zweiter ja nicht unbedingt notwenig"

sagte er grinsend. Erkannte hatte er den Zweitschlüssel daran, dass Aubrey zuvor einen Schlüsselanhänger und außerdem noch andere Schlüssel zusammen mit diesem montiert hatte. Da sie kaum 5 einzelne Schlüssel in den Arztkittel haben würde, musste das der Ersatzschlüssel sein.

KimWonder "He, du solltest das doch lassen!"

*Grinste Kim dann.*

"Zu viel Skifahren ist auch nicht gut!"


*Scherzte sie weiter und sah Holmes an, als sie dann ausstieg.*

"Trotzdem herzlichen Dank, und was den Ersatzschlüssel angeht, da hast du wirklich recht!"

*Meinte sie dann, nahm ihre Tasche mit aus dem Auto und wartete dann, darauf, dass Holmes voran ging.*

Holmes "Ist doch kein Problem"

meinte er und musste auf Kims Scherze hin wieder grinsen. Noch auf ein Bein gelehnt, verwuschelte er Kim ein bisschen die Haare und grinste sie dabei an. Dann nahm er wieder beide Krücken in die Hände und ging vor Kim aus der Garage. Er drückte den Liftknopf, die Tür öffnete sich und er trat ein. Ein paar Stockwerke höher, stand er dann vor seiner Tür, schloss auf und zeigte Kim, dass sie hinein gehen konnte.

"So. Bitte sehr. Nur herein."

Er grinste und ließ Kim charmant den Vortritt

KimWonder "He!"

*Lachte Kim auf, als Holmes sich an ihren Haaren zu schaffen machte. Sie folgte ihm dann und ging schließlich vor ihm in die Wohnung.*

"Danke schön!"

*Meinte sie dann und stand kurz darauf leicht orientierungslos in Holmes´s Reich.*

Holmes Holmes merkte, dass Kim nicht wusste, wo sie jetzt hinsollte. Er sagte dann gleich ruhig

"Dort vor ist eine bequeme Couch. Wenn du willst, kannst du es dir dort einmal bequem machen."

Er grinste sie an und sagte dann

"Möchtest du etwas trinken? Ich hab noch ein paar kühle Limonaden im Kühlschrank. Einen Wein hab ich glaub ich auch noch eingekühlt, falls du das lieber magst."

fragte er dann freundlich

KimWonder *Kim nickte, sie war froh, dass er dann das Wort ergriff.*

"Danke, Limo wäre super, aber soll ich dir nicht lieber in der Küche helfen?"

*Fragte sie dann, sie wusste, sie würde noch einige Zeit brauchen, um sich hier auszukennen.*

Holmes Holmes fand es nett, dass Kim ihm helfen wollte und antwortete gleich

"Das ist lieb von dir. Dann komm mal mit ich zeig dir alles"

Er ging in die Küche, holte die Limonade aus dem Kühlschrank und die Gläser aus dem Schrank. Dann füllte er beide Gläser voll und sagte

"Könntest du die bitte raustragen? Mit Krücken kann ich leider keine Gläser tragen. Und falls du was brauchst. Die Getränke sind hier in dem Kühlfach unterm Kühlschrank und die Gläser dort oben im Schrank."

KimWonder *Kim nickte und folgte ihm dann. Als er ihr dann alles zeigte sah sie genau zu. Als er sie dann fragte, ob sie die Gläser mit nehmen konnte musste sie kurz lachen.*

"Na ich bin doch mitgekommen, weil ich helfen wollte. Stell dir vor, ich habe mir das schon fast gedacht, dass das mit den Krücken etwas schlecht gehen könnte!"

*Sie grinste frech und ging dann in das Wohnzimmer, welches er ihr vorhin schon gezeigt hatte.*

Holmes Holmes musste lachen. Die kecke Art von Kim gefiel ihm sehr.

"Na dann gehen wir mal ins Wohnzimmer. Ich geh vor, damit wir uns hier nicht verirren"

lustigerweise war Holmes Wohnung nicht so groß, dass man sich darin verirren konnte. Aber auch nicht so klein, dass alles zur Hand lag. Also praktisch gesehen Mittelmaß. So ging er vor ins Wohnzimmer und platzierte sich auf einer gemütlichen Ledercouch und zeigte auf das kleine Tischchen davor, damit Kim die Gläser dort hinstellte.

"Bitte setz dich doch. Wie sagt man so schön. Fühl dich hier ganz wie zuhause. Aja und wenn wir schon dabei sind. Wie gefällt dir meine Wohnung?"

sagte Holmes und lächelte Kim freundlich an

KimWonder *Kim setzte sich neben ihn und sah ihn an, als sie die Gläser abstellte.*

"Danke! Ja, die Wohnung gefällt mir sehr, es ist wirklich sehr schön hier! Geräumig, aber dennoch nicht zu groß, einfach übersichtlich!"

*Meinte sie dann und sah ihn weiter an.*

"Und, was wollen wir beiden hübschen jetzt machen?"

*Fragte sie dann frech weiter.*

Holmes Holmes musste breit grinsen. Wenn man ihm schon eine Antwort vorlegte, dann wusste er sie natürlich zu nützen

"Also ich seh hier nur eine Hübsche"

sagte er freundlich und schaute Kim an. Er legte seine Hand auf ihre Schulter und streichelte sie dann am Rücken.

"Und was unsere Tätigkeit angeht. Da schließe ich mich gerne deinen Wünschen an"

KimWonder "Alter Chameur!"

*Kim grinste breit, seine Hand auf ihrem Rücken tat unwahrscheinlich gut. Wieder suchte sie den direkten Blickkontakt zu seinen Augen. Sie lehnte sich auf dem Sofa etwas zurück.*

Holmes Holmes schmunzelte Kim an

"Das fällt mir ja bei dir nicht schwer"

meinte er zwinkernd bezogen auf den alten Chameur. Dann setzte er fort.

"Wir könnten uns ja mal näher kennen lernen. Willst du mir etwas von dir erzählen? Oder willst du von mir etwas wissen?"

fragte er und streichelte immer noch mit seiner Hand ihren Rücken. Er merkte, dass sie eine wirklich tolle Figur hatte. Ihr Rücken war schön gerade und auch ziemlich weich. Er genoss es einfach wieder einmal jemanden nahe sein zu können. Dieses Gefühl hatte er all die Jahre als Single wirklich sehr vermisst.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 11:00 pm

KimWonder *Kim genoß seine Hand an seinem Rücken immer noch, ihr war schon lange keiner mehr so nahe gewesen.*

"Nun, warum bist du hier her gezogen?"

*Fragte Kim und rutschte dabei mehr oder weniger bewusst etwas näher an ihn heran.*

Holmes Als Holmes merkte, dass Kim näher zu ihm rutschte, zog er sie leicht mit seiner Hand zu sich, sodass sie seine Seite berührte. Sanft legte er seinen Arm um sie und begann etwas leiser zu erzählen

"Das ist eine komplizierte Geschichte. Ursprünglich war die hier eine Dienstwohnung. Meinem Vater gehört eine der Softwarefirmen in Los Angeles, wo ich herkomme. Da Firmen früher mehrere Außensitze hatten, gab es Niederlassungen in Los Angeles, Philadelphia und New York. Also Hauptbezieher von Softwareprodukten. Er war auch ursprünglich aus Trenton, wo meine Großeltern immer noch leben. Die Wohnung hier hat er gekauft, da sie ziemlich zentral gelegen war und für die damals erst entstehende Firma nicht zu teuer war. Eine Wohnung in New York zum Beispiel hätte er sich zu den Zeiten nicht leisten können. Nunja. Mit der Zeit hat sich der Markt auf den Internetvertrieb verlagert und so wurden die Sitze in New York und Philadephia aufgelassen. Der Hauptsitz war dann in Los Angeles, wo eine große Nachfrage an Softwareprodukten war. Deswegen zogen wir nach LA. Die Wohnung wurde lange von der Firma sozusagen mitgeschleppt, bis sie dann als unrentabel empfunden wurde und sie mein Vater privat übernahm. Und um dich noch mehr zu verwirren. Hier hat einmal ein ganz altes Haus gestanden. Dies wurde aber vor ein paar Jahren abgerissen und dieses Haus aufgezogen. Ich glaub ich geb dir jetzt mal eine Gedenkminute bei der verworrenen Geschichte. Wenn ich sie nicht selbst erzählt hätte, hätte ich sie auch gar nicht geglaubt."

als er leicht lachte, merkte er, wie nahe er zu Kim saß. Er genoß dieses vertraute Gefühl, dass er schon lange nicht mehr gehabt hatte und schaute ihr dann in die Augen. Ihre schönen grünen Augen funkelten im Sonnenlicht, das vom Fenster hereinschien und in diesem Moment hätte er sie am liebsten wieder geküsst. Aber er wollte nichts überstürzen und fand außerdem zunehmends an der Nähe zu ihr Gefallen.

KimWonder *Sie lauschte seiner Antwort gespannt und nickte.*

"Also ich habe verstanden, was du gemeint hast!"

*Bestätigte sie ihm dann und erwiderte seinen Blick, sie sah ihm direkt in die Augen und spürte seine Nähe.*

Holmes Als sich ihre Blicke trafen, sagte er für einen Moment nichts und ließ das Gefühl der Nähe ganz auf sich wirken. Dann sagte er leise.

"Na hast du sonst noch Fragen?"

dabei strich er ihr leicht durch ihre Haare. Es war wie ein kleines Feuerwerk, das in ihm hochging. Er fühlte sich wohler, als er sich in den letzten Jahren gefühlte hatte. Und in diesem Moment war ihm klar, dass er Kim wirklich liebte. Ihr Art, ihr Aussehen, ihr Verhalten. Alles hatte ihn verzaubert und er war sich nun sicher, dass es mehr war als nur ein Kuss. Mehr als nur eine kurze Situation. Er streichelte sie weiter und wartete, was sie nun sagen würde.

KimWonder *Sie sah ihn an, seine Wärme, dieses Gefühl, so nahe bei ihm zu sein...sie war fast sprachlos, ja sie hatte eine Frage, doch war diese wohl zu dreist. Wie gerne hätte sie ihn gefragt, ob er sie noch einmal küssen würde. Für sie war klar, es war mehr, als eine einfache Freundschaft.

Sie sah ihm weiter genau in die Augen, während ihre Hand sanft über seine Wange strich.*

"Wolltest du schon immer Arzt werden?"

*Fragte sie dann urplötzlich.*

Holmes "Wenn man alle meine Kindheitsträume weglässt, dann ja"

sagte er fast schon flüsternd. Er genoss Kims Hand auf seiner Wange. Er beugte sich leicht zu ihr und hielt sie mit seiner Hand sanft am Rücken. Er wartete auf Kims Reaktion, ob sein Vorbeugen in einem Kuss, einem Kuss auf die Wange oder nur in einer freundschaftlichen Umarmung endete. Egal für was sie sich entscheiden würde. Er wollte sie jetzt einfach nur in den Armen halten. Nach den Blicken und auch Berührungen, die sie ihm geschenkt hatte, konnte er sich einfach nicht mehr zurückhalten. Fast voll mit Vorfreude erhoffte er sich einen der schönsten Momente, die er seit langem gehabt hatte

KimWonder *Er beugte sich dann nach vorne, bei dem letzten Kuss hatte sie ihn fast zurück gestoßen, sie wollte ihm das nicht wieder antun, zudem kannten sie sich jetzt wenigstens schon etwas besser und auch sie wusste jetzt, dass es auch von ihrer Seite aus mehr war.

So beugte sie sich jetzt auch noch leicht nach vorne und küsste ihn dann vorsichtig, aber leidenschaftlich.*

Holmes Als er merkte, wie Kim ihn küsste, erwiderte er den Kuss und strich ihr dabei Sanft über ihren Nacken und ihre Haare. In diesem Moment durchfuhr ihn ein warmer Schwall, der sich in seinem ganzen Körper ausbreitete. Er spürte Kim ganz nah bei sich. Er spürte wie sein Herz anfing schneller zu schlagen und merkte auch mit seiner anderen Hand, die sie noch zuvor am Rücken gestreichelt hatte, dass sich auch ihr Puls leicht erhöhte. Es war ein Gefühl, besser als den schnellsten Porsche auf 100 Meilen zu beschleunigen. Besser als eine Lohnerhöhung zu bekommen. Mit einem Wort es war einfach unbeschreiblich schön und er wollte in diesem Moment nicht, dass er wieder endete. Völlig übermannt von seinen Gefühlen schloss er seine Augen und spürte nur mehr Kims Lippen, seine linke Hand, die durch ihre Haare strich, seine rechte Hand, die inzwischen sanft auf ihrer warmen und weichen Wange lag und sein Herz, das schnell wie die Fäuste seines Porsche Boxermotors klopfte. In diesem Moment fragte er sich nicht nur, wie er es solange ohne dieses Gefühl ausgehalten hatte, sondern auch, ob er diese Gefühlsexplosion überhaupt schon einmal dermaßen heftig genossen hatte.

KimWonder *Kim´s Gefühle als er den Kuss erwiderte waren unbeschreiblich schön. Sie wollte den Kuss nie wieder enden lassen, strich mit ihrer Hand sanft über seinen Nacken. Auch sie konnte nicht anders, als von Gefühlen übermant ihre Augen schließen und sich ihm und dem ganzen einfach hingeben.*

Holmes Nach einem unbeschreiblich langen Moment, merkte Holmes, dass er den Kuss, auch wenn er dies noch so ungern machte, lösen musste. Langsam aber zärtlich, löste er sich von ihren Lippen, öffnete die Augen und sah auf Kims funkelnd grüne Augen. Er strich ihr über die Wange und lächelte sie lieb süßlich an. Doch er konnte in diesem Moment keine Worte finden. Er war einfach nur glücklich und wollte Kim auch bei den ersten Worten den Vortritt lassen. Erwartungsvoll, schaute er ihr in die Augen. Am liebsten hätte er ihr gesagt, dass sie unheimlich gut küssen kann. So gut, wie noch keine seiner Freundinnen zuvor. Auch hätte er ihr gern gesagt, wie sehr er in sie verliebt war und diesen Moment genossen hatte. Aber er wollte nicht gleich so direkt sein und erstmal ihre Antwort abwarten.

KimWonder *Kim sah ihn an, sie hatte wirklich nicht die geringste Ahnung, was sie hätte jetzt sagen sollen oder können, doch auch er sagte nichts, so sah sie ihn einfach eine Zeit lang an. Die Hand von seinem Nacken fuhr jetzt nach vorne über seine Schulter und seine Brust, wanderte an seiner Seite hinab und blieb dort liegen, als ihr endlich Worte einfielen, die dem Moment wenigstens einigermaßen gerecht wurden.*

"Das war wirklich unbeschreiblich schön!"

*Flüsterte sie ihm dann entgegen und sah ihn weiter an. Ihre Köpfe waren vielleicht handbreit von einander entfernt, am liebsten hätte sie ihn gleich noch einmal geküsst.*

Holmes lächelte. Eine viel bessere Antwort hätte Kim nicht geben können. Es war ein unglaublicher Push für sein Selbstvertrauen und auch für seine Glücksgefühle, die gleich noch größer wurden, weil sie auch welche verspürte. Er beugte sich nach vor und küsste sie noch einmal kurz und sanft. Dann flüsterte er zu ihr

"Ich fands auch unbeschreiblich schön. Du küsst wirklich fantastisch."

Er strich ihr wieder über die Wange und ließ seinen Kopf so nahe bei ihr, dass er ihre Nase mit seiner Nasenspitze berührte. Am liebsten hätte er ihr jetzt gesagt, dass er sie liebte aber das hielt er für zu direkt und aufdringlich. Er wollte ihr unter keinen Umständen das Gefühl geben, dass er diesen Spruch unsorgsam verteilte und seine einzigen Kriterien das Aussehen und die Kusskünste waren. Aber er legte sich schon die richtigen Worte zurecht um Kim sanft und ruhig zu sagen, dass er sie wirklich sehr mochte. Er wollte ihr sagen, was er alles an ihr toll fand und vielleicht dann zum Schluss seine Liebeserklärung anschließen. Auf jeden Fall wollte er ehrlich zu ihr sein. Aber zuerst wollte er ihr wieder Zeit geben etwas zu sagen. Da noch immer so viele Gefühle in der Luft lagen, wollte er auch bewusst diese Stimmung nicht durchbrechen und schaute in ihre leuchtenden Augen, die nur wenige Inch von seinen entfernt waren.

KimWonder *Kim erwiderte sturr seinen Blick tief in das innere seiner Augen. Ihre Hand lag noch immer auf seiner Seite, es war wie sie sagte, unbeschreiblich schön. All diese Gefühle die sie gerade verspürte, sie hätte sie nicht in Worte fassen können.*

"Danke, aber dieses Kompliment kann ich nur zurück geben!"

*Meinte sie dann, ihren Bllick nicht von seinen Augen lassend.*

Holmes Auch Holmes schaute immer noch in das helle grün, das ihn genauso wie vieles andere an ihr verzaubert hatte. Er merkte, dass er jetzt ehrlich sein musste und sagte leise

"Halt mich jetzt bitte nicht für blöd aber du bist so süß, keck, klug, siehst bezaubernd aus und küsst fantastisch. Und..."

Er machte eine kurze Pause und nahm all seinen Mut zusammen. Er wollte ihr jetzt sagen, was er wirklich für sie empfand. Auch im Krankenhaus hatte er schon nicht gelogen. Er wusste genau, wann er in jemanden verliebt war und wann nicht. So schnell hatte er sich noch nie in jemanden verliebt aber Kim war wirklich etwas besonderes. So holte er noch einmal Luft bevor er leise aber bestimmt flüsterte.

"Ich liebe dich, Kim"

Nun war er an einem Höhepunkt der Gefühle angekommen. Er meinte wirklich ehrlich, was er gesagt hatte und war auch niemand, der die magischen 3 Worte sorglos an jede verteilte. Natürlich konnte er sich nicht erwarten, dass Kim genauso empfand. Sie kannten sich erst kurz und vor ihr war er auch nie so schnell verzaubert worden. Sie lag noch in seinen Armen und sie waren sich auch noch sehr nahe. Daher hoffte Holmes, dass sie ihn jetzt nicht abweisen würde. Dass sie sie sich darüber freuen würde. Und dass sie ihm weiter nahe bleiben würde. In diesem Moment konnte er an nichts anderes als an sie denken. Es war, als wären alle anderen Gedanken verdrängt worden. Er nahm nur mehr das strahlende grün, die wärme von Kims Wange, die er mit seiner Hand berührte, und ihre Hand, die sanft auf seiner Seite lag, wahr und hoffte, dass er diese Situation mit seinem Geständnis nicht zerstört hatte.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 28, 2009 8:57 pm

KimWonder *Bei dem ersten Teil seiner Aussage grinste Kim geschmeichelt und sah ihn weiter hin an.*

"Naja, genauso bist du doch auch!"

*Meinte sie dann, doch er unterbrach sie dabei schon unbewusst mit seinen nächsten Worten. Welche sie leicht in Panik versetzten. Es war zwar durchweg positive Panik, doch Kim wusste einfach nicht, wie sie darauf nun reagieren sollte.*

"Sei mir jetzt bitte nicht böse, aber...nein, das klingt blöd, dass ist genau das, was man auf soetwas nicht hören möchte. Ich fühle mich wirklich geschmeichelt, du kannst dir nicht vorstellen, wie viel mir das, was du eben gesagt hast bedeutet. Meine Gefühle bringen mich gerade um den Verstand, aber ich weiß noch nicht, ob es deshalb ist, weil ich mich zum ersten Mal so fühle wie gerade eben, oder ob dieser Zustand langanhaltend ist."


*Sie sah ihn an und nickte.*

"Ja, ich gebe zu, das war jetzt verwirrend! Aber ich wollte, dass du weißt, dass ich dir gerade einfach nicht mehr sagen kann, auch wenn ich es wirklich sehr gerne möchte! Tatarata, so bin ich!"

*Sie musste lachen.*

"Ok, der Moment ist kaputt, und du hälst mich jetzt sicherlich für einen Vollidioten!"


Holmes Holmes lehnte sich wieder ins Sofa zurück, nahm sein Glas mit kühler Limonade und trank davon. Dann sagte er

"Nein schon in Ordnung. Du hast Recht. Es war wirklich voreilig von mir. Weißt du,wenn man sich freut wird man leicht übermütig. Als Kind dachte ich auch immer, wenn ich etwas geschafft hatte, dass ich noch mehr schaffen könnte. Soweit ich weiß bin ich daran immer gescheitert."

dann fasste er sich nachdenklich an den Kopf und sagte

"Ja. Ich glaube ich muss mich entschuldigen. Es tut mir wirklich leid. Ich hatte es wohl wieder mal zu eilig."


KimWonder *Er wandt sich dann von ihr ab und redete plötzlich ganz anders.*

"Nein, du musst dich nicht entschuldigen...außer du hast nicht wirklich gemeint, was du gesagt hast. So lange das nicht der Fall ist, muss ich mich bei dir entschuldigen!"

*Erklärte sie ihm dann mit einem verwirrten Blick. Er hatte es doch ernst gemeint...zumiedest hatte es so geklungen, für was sollte er sich dann bei ihr entschuldigen.*


Holmes "Doch doch. Das hab ich schon so gemeint. Aber ich muss zugeben das war vielleicht etwas zu früh um dir das zu sagen. Das ist so etwas, das nennt man in der Musik Taktgefühl. Auch die beste Musik gespielt von einem taktolsen Menschen, klingt bestenfalls nach einer Computeranimation"

Holmes versuchte ruhig zu reden, war aber etwas sauer auf sich. In solchen Situationen wollte er immer zu hoch hinaus, wagte zu viel und lief ständig mit dem Kopf an die Wand.

"Aber wenn sich jemand entschuldigen muss, dann ich für mein fehlendes Taktgefühl. Es tut mir wirklich sehr leid"

betonte er wieder. Er bereute zwar nicht, was er gesagt hatte, denn es war die Wahrheit. Doch er bereute, dass er dies einfach in der falschen Situation gebracht hatte. Manchmal war es wirklich schlimm mit ihm. Er kam sich wie hinter der Konsole vor, als er noch Autorennen gespielt hatte. Er war schon immer ein guter Fahrer gewesen aber zu oft war es ihm passiert, dass er bis zur letzten Runde geführt hatte, dann ging die Spannung und die Vorsicht zurück und er wurde gleich mal überholt. Wieder griff er sich an den Kopf. Er dachte nach. Die Situation war jetzt schwierig. Wie sollte er sich jetzt verhalten? Er wusste wirklich nicht, was er nun tun sollte. Verzweifelt versuchte er die Lösung für seine Fragen in seinen Kopf zu bringen. Doch es tat sich nichts. So saß er nur grübelnd da.


KimWonder "Es war nicht zu früh, warum auch? Jetzt weiß ich wie ich bei dir dran bin! Du solltest zu deinen Gefühlen stehen, das hast du genau richtig gemacht!"

*Meinte Kim dann, bevor sie ihn aufmunternd angrinste.*

"Tja, scheint ganz so, als wären wir beide nicht mehr davon abzubringen, uns entschuldigen zu müssen! Sagen wir also, es herrscht Gleichstand und jeder nimmt die Entschuldigung des anderen an!?!"


Holmes Holmes grinste Kim auch an, legte seinen Arm um ihre Schulter und zog sie zu sich, dass sie ihren Kopf auf seine Schulter legen konnte. Er streichelte ihr übers Haar und sagte

"Ja du hast Recht. Ich will nur, dass du weißt, dass ich mir deswegen nicht das gleiche von dir erwarte. Ich denke das ist es, was dich wahrscheinlich verwirrt hat. Ich will dich wirklich nicht bedrängen. Lass dir ruhig Zeit und denk darüber nach. Die Wahrheit ist immer besser als eine Lüge, auch wenn man darauf länger warten muss. Und ich bin nicht einer der Typen, die sich auf Gefühlsgeständnisse schnelle Reaktionen erwarten. Das einzige, was ich mir erwarte ist die Wahrheit. Ganz egal, wie die ausfällt. So muss ich es nehmen."

er schaute zu ihr und sagte dann grinsend

"So. Und jetzt Themenwechsel. Erzähl mir doch mal ein bisschen was von dir."


Zuletzt von Klinikleitung am So Aug 02, 2009 1:27 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 28, 2009 10:42 pm

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Wilson Blythe

House sure *Wilson betrat zaghaft das Zimmer von House und begrüßte ihn ebenso zurückhaltend. Gregory ließ ein paar Momente vergehen, hielt seine zittrigen Hände fest und sah von Blythe zu Wilson und zurück, bevor er auf dessen Begrüßung einstieg.*

"Du fährst mit mir zur Beerdigung meines Dad's... Mum bekommt sonst Panik, dass ich ihm direkt folgen werde."

*Wilson wirkte nervös. Er sah aus wie ein gescholtener Schuljunge in der Strafecke. Bei diesem Gedankenspiel erinnerte Gregory sich an das Szenario "Lisa und James auf Liebesreisen" und prompt wurde sein Gesichtsausdruck etwas düsterer. Ohne noch etwas weiteres zu sagen wartete er ab und sah Wilson an. Die beiden mussten ohnehin noch miteinander reden - vielleicht käme es nun dazu.*

Blythe *Über den Befehlston ihres Sohne hätte sie beinahe den Kopf geschüttelt, wenn sie nicht gewusst hätte das Dr. Wilson schon ziemlich lange der beste Freund ihres Sohnes war. So aber, wandte sie sich nur dem Onkologen zu und nickte ihm zu.*

"Ich währe ihnen wirklch sehr verbunden wenn Sie Greg begleiten würden, Dr. Wilson. Da er sich nicht wie von mir erwartet zu drücken versucht, will ich wirklich jemanden dabei haben der etwas auf ihn aufpasst auf die eine Weise, genauso wie auf die andere Weise... Ich habe vollstes Vertrauen in ihre Fähigkeiten als Arzt und in ihre Fähigkeiten als Freund sowieso. Sonst hätte Sie es nie und nimmer so lange mit ihm ausgehalten..."

*Der kleine Seitenhieb auf Greg war definitiv beabsichtigt. Ebeso die Andeutung das sie ahnte das Greg etwas verheimlichte und einen eigenen bestimmten Grund hatte zu dieser Beerdigung WIRKLICH zu gehen.*

Wilson "Ihr Vertrauen ehrt mich, Ma'am. Ich hoffe, ich erfülle ihre Erwartungen."

Er blickte House an.

"Wenn ich dich schon zur Beerdigung fahren soll, so fahren wir in meinem Auto. Und nein..."

fuhr er fort, unterband damit eine Bemerkung,

"...du darfst ihn nicht fahren."

Er hatte mal den Fehler gemacht, diesen Koma - Mann ans Steuer zu lassen. Sein Getriebe hat es ihm gedankt. Im negativen Sinn.

"Nun ja...Da das nun geklärt ist..."

Erneut schaute er seinen Freund an.

"War das alles?"

fragte er ihn sanft.

House sure *Mit wachsendem Erstaunen hatt Gregory die Worte seiner Mutter verfolgt.*

"Richtig. Ich bin eine Plage! Wer wüsste das besser als die eigene Mutter, die nicht anders kann, als den grausigen Sohn anzunehmen..."

*Mit dieser Aussage verband Gregory ein gespielt entsetzes Gesicht und dann nahm die die Aussagen von Wilson zur Kenntnis. Wie kam der darauf, dass er seine komische Volvoklitsche würde fahren wollen? Davon abgesehen hätte er ihn nicht gefragt sondern es einfach getan. Schließlich war House ein guter Fahrer, auch wenn Wilson das oft anders hinzustellen versuchte.

Auf dessen Frage hin, ob das alles sei, senkte Gregory den Blick und sah ihm in dien Augen.*

"Ich weiß nicht, ob das alles war!"

*Die dunkle Stimme des Diagnostikers verriet Interesse, während er seine rechte, lädierte Augenbraue fragend anhob.*

"Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass Du mir noch eine ganze Menge zu sagen hast..."

*antwortete Gregory ihm ruhig und wich Wilsons braunen Augen nicht aus.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 28, 2009 10:53 pm

Gänge, Aufzüge, Toiletten: Remy Kutner Taub

Remy *Remy zog sich schnell um und fuhr sich kurz durch die Haare, ihre Hand zitterte noch immer, sie steckte sie ein und trat wenig später durch die Türe nach draußen. Als sie sich zum Gehen wandt sah sie plötzlich Kutner dort stehen.*

"Achherje, habe ich mich jetzt vielleicht erschreckt!"

*Gab sie dann zu und sah ihn an.*

"Was tust du hier, hast du noch was vergessen...oder haben sie den OP-Bereich umverlegt?"

*Remy grinste ihn frech an.*

Kutner „Sorry. Wollte dich nicht erschrecken.“

*meinte Kutner zu ihr entschuldigend, bevor er witzelnd fortfuhr.*

„Ja. Die haben den OP jetzt direkt vor Cuddys Büro verlegt, damit sie die Chirurgen besser disziplinieren kann, falls die wieder unschöne Sätze in der Nähe der Patienten sagen. Von denen kamen in letzter Zeit massig Beschwerden. Während die Patienten auf dem OP-Tisch lagen, mussten sich von vom OP-Personal leider Sätze wie

• „Aus, aus! Bring' das zurück, böser Hund!“,
• „Was? Eine Schere fehlt? Lassen wir's darauf beruhen, jetzt isser schon zu!“,
• „Warte einen Moment... Wenn das der Blinddarm ist, was war dann das?“‘,
• „Wenn sich die Gase aus dem Darm mit Luft vermischen muss man ... IN DECKUNG!!“
• und „Wie - Narkosegas alle? Schwester, reichen Sie mir mal den Holzhammer...“

anhören."


*Kutner lachte sie dann an, bevor er wieder ernst wurde und zu ihr meinte*

„Scherz beiseite. Wir beide haben jetzt gemeinsam Amelias Mutter besucht und Informationen beschafft. Dabei haben wir gut zusammengearbeitet und uns hervorragend ergänzt. Sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene. Also setzen wir dieses Teamwork fort. Deshalb habe ich hier auf dich gewartet, weil wir ein starkes Team sind. Also, lass uns mal schauen, wie weit es mit den OPs aussieht.“

*Damit wandte sich Kutner ans Gehen und musste dabei lächeln, denn es machte ihm Spaß mit Remy zusammen zu arbeiten und daher auch das „Wir“ und „uns“ verwenden zu können.*

Remy *Remy sah ihn an.*

"Nein, schon gut, ich finde es ja schließlich viel schöner, wenn du mich abholst!"

*Grinste sie dann und sah ihn erstaunt an, als er dann fortfuhr.*

"Es freut mich, dass WIR sogar Späße so ausbauen können!"

*Ihr Grinsen wurde breiter und als sie sich sicher war, dass sie niemand sah, küsste sie Kunter kurz, aber hingabevoll.*

"Also, lass uns gehen, wie gesagt, wir müssen schnellst möglich alle zusammen haben!"

*Erinnerte sie ihn dann und sah ihn an. Auch ihr gefiel dieses "Wir" und "Uns" und jetzt konnte sie hundertprozentig sagen...sie war nicht mehr allein. Doch für das was sie jetzt hatte tauschte sie das "ich" sehr gerne ein.*

Kutner *Kutner war im Begriff zu gehen, als ihre Kussattacke ihn überraschte. Jedoch war dies eine angenehme Überraschung.*

„Nanu. Das kam jetzt überraschend. Aber dein Kuss war eine angenehme Überraschung. Ich deute das mal so, dass bei dir die Erkenntnis gereift ist, dass du nicht mehr alleine bist und du dich mit dem Kuss dafür bei mir bedankt hast. Falls dies der Fall ist, bin ich total happy. Falls nicht, bin ich auch total happy. Dein Kuss war nämlich eine super-schöne Überraschung.“

*meint er glückselig lächelnd, bevor er fortfuhr.*

„Ok. Erst mal zu den OPs. Wie mein Gefühl mich nicht trügt, dann ist Chris dort zu finden und kann uns mitteilen a.) wie der OP-Stand ist und b.) wo die anderen sind.“

*Gemeinsam mit Remy schlenderte er zu den OP-Sälen, wo er Chris auch schon entdeckte.*

„Na, Chris. Wo sind die anderen und wie weit sind die OPs fortgeschritten?“

*fragte Kutner ihn.*

Taub *Taub kam ganz leichenblass aus den Toiletten wieder heraus und war kurze Zeit später bei den OP's angekommen.
Als er Kutner hörte.*

„Na, Chris. Wo sind die anderen und wie weit sind die OPs fortgeschritten?“

"Die OP's sind noch am laufen. Scheint doch etwas schlimmer zu sein. Wo die anderen sind weiß ich nicht."

Kutner *Kutner schaltete schnell, als er hörte, dass die OPs noch liefen.*

Der optimale Zeitpunkt für eine Hautbiopsie bei Amelia Knightley. OK. Dann teilen wir uns mal auf.

„Gut, dass die OPs noch laufen. Perfekter Zeitpunkt für eine Hautbiopsie zum Nachweis der seltenen Erbkrankheit CADASIL bei Amelia Knightley. Um die Biopsie kümmere ich mich, da ich Cathy gut kenne und sie daher auch keine Probleme für eine Biopsie während einer laufenden OP machen wird. Ihr beiden treibt bitte Foreman und Cameron auf. Pagt sie an oder sucht sie händisch. Wir brauchen die beiden. CADASIL hat eine neurologische Komponente. Die neurologische Komponente ist die Migräne. Da kommt Foreman ins Spiel. Die bei einer Biopsie entnommene Gewebeprobe wird vom Pathologen unterm Mikroskop untersucht. Camerons Fachgebiet ist die Immunologie. Ein Teildisziplin der Immunologie ist die Immunpathologie, die Störungen des Immunsystems untersucht. Cameron sollte sich auf dem Gebiet der Immunpathologie auskennen. Für die Auswertung der Biopsie brauchen wir daher Cameron. Treibt die beiden bitte schnellstens auf.“

*Kutner pausierte kurz, da er vor lauter dynamischer Energie vergessen hatte, dass Taub gar nicht im Bild war und mit der Krankheit CADASIL nichts anfangen konnte.*

„Sorry, du weißt ja gar nicht, was CADASIL ist und welcher Zusammenhang da zu Amelia Knightley besteht. Remy bringt dich da auf den neuesten Stand, Chris. Entschuldigt mich bitte, aber je eher wir handfeste Untersuchungsergebnisse haben, desto schneller können wir über die weitere Behandlung von Amelia Knightley beraten. Ich mache jetzt die Hautbiopsie und wir treffen uns dann alle im Besprechungszimmer von House.“

*meinte Kutner geschwind, während er in Richtung OP 2 entschwand, wo Amelia Knightley operiert wurde.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 29, 2009 11:03 pm

Klinische Abteilungen – OP 2: Kutner

*Kutner betrat den Vorraum von OP 2, wo er eine Schwester bat ihn eine Biopsienadel zu besorgen und einen passenden Behälter für die zu entnehmende Hautprobe. Nachdem er sich die OP-Kleidung angezogen hatte, die Hände desinfiziert hatte und Handschuhe anhatte, brachte ihm die Schwester die Materialien und er betrat OP-2. Caroline Ryan blickte Kutner an, als er den OP betrat.*

„Lawrence, möchtest du mir assistieren?“

„Nein, Cathy. Ich muss eine Hautbiopsie zum Nachweis der seltenen Erbkrankheit CADASIL durchführen. Kann ich jetzt während deiner OP machen?“

„Klar. Kein Problem.“

„Tja, wie ich es nicht anders von dir erwartet habe. Wie läuft es mit der Exzidierung?“

„Ich bin zur Hälfte bei beiden Patienten durch. Es wird aber noch dauern, bis ich komplett fertig bin. Es dauert halt, wenn ich das nekrotische Gewebe exzidiere und im Anschluss daran die entsprechenden Stellen mit Haut vom Oberschenkel und anderen Körperregionen, die von Kleidung verdeckt werden können, auffülle. Hinzu kommt, dass ich die transplantierte Haut mit dem Blutgefäßsystem des benachbarten gesunden Gewebes verbinden muss beziehungsweise das Einsprossen neuer Gefäße in das Transplantat machen muss, damit die Haut wieder gut zusammen wächst. Wo willst du die Haut entnehmen?“

„Gegenfrage: Ich brauche gesunde, intakte Haut. Wo kann ich mir die bei Miss Knightley am besten entnehmen? Schließlich bist du schon länger an ihr am Operieren.“

„Linker Oberschenkel. Oberhalb des Knies. Da solltest du genug gesunde Haut finden.“

*Ryan hatte Recht. In besagter Region war genug gesunde, intakte Haut, die Kutner biopsieren konnten. Nachdem er dies gemacht hatte und die Hautgewebeprobe, das Bioptat, in den Transportbehälter verstaut hatte, bedankte er sich bei Ryan und verschwand in den OP-Vorraum. Hier entsorgte er die Biopsienadel, entledigte sich der OP-Kleidung samt den Handschuhen und desinfizierte sich erneut die Hände. Nachdem das alles erledigt war, ging er schnurstracks mitsamt dem Bioptat im Transportbehälter zu House's Besprechungszimmer.*

Gänge, Aufzüge, Toiletten: Remy Taub

*Remy nickte und sah dann Taub an.*

"Also ok, wir haben herraus gefunden, dass der Vater unserer Patientin und unsere Patientin an dieser Krankheit leiden, sie ist vererbar und heißt CADASIL. Sie zählt mit weltweit nur etwa 500 dokumentierten Fällen zu den seltenen Krankheiten. Es ist eine genetische Erkrankung, die zu familiär gehäuften Schlaganfällen im mittleren Lebensalter führen kann. Im Gegensatz zum klassischen Hirninfarkt, der häufig durch eine Arteriosklerose oder andere stenosierende Prozesse verursacht wird, liegt hier eine Mutation im Notch3-Gen auf dem kurzen Arm des Chromosom 19 vor, die zu einer Mikroangiopathie der hirnversorgenden Blutgefäße führt. […] Bei entsprechendem Verdacht kann der Gendefekt molekulargenetisch nachgewiesen werden. Schließlich ergeben sich bei elektronenmikroskopischer Untersuchung einer Hautbiopsie wegweisende Befunde an den Muskelzellen der Gefäßwände. Konnte bis vor Kurzem in der Routinediagnostik nur ein Mutationsnachweis in den Exons 3 und 4 des Notch3-Gens angeboten werden, so ermöglicht dieses neue etablierte Diagnoseverfahren den Nachweis von praktisch allen pathogenen Veränderungen im Notch3-Gen. Wichtiges Frühsymptom von CADASIL sind migräneartige Kopfschmerzen, die durch die charakteristischen Gefäßveränderungen ausgelöst werden.‘ Ich habe dann selber im Internet weiter recherchiert, was die diagnostischen Kriterien für CADASIL sind.

Folgende Kriterien sind es:
1.Alter bei Beginn < 50 Jahre
2. mindestens zwei der folgenden klinischen Auffälligkeiten:
• schlaganfallähnliche Episoden mit permanenten neurologischen Ausfällen
• Migräne
• psychiatrische Auffälligkeiten
• Demenz
Amelia Knightley ist 27 Jahre alt. Kriterium 1 ist erfüllt. Amelia hat mehrere Schlaganfälle und migräneartige Kopfschmerzen. Kriterium 2 auch erfüllt. Und dann habe ich mir den Krankheitsverlauf rausgesucht und was ich da gelesen habe, gefällt mir überhaupt nicht."


*Wiederholte sie Kutner´s Worte und gab dann auch den Inhalt des Internettextes wieder:*

„Im Anfangsstadium (meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr) häufig migräneartige Kopfschmerzen. Im zweiten Krankheitsstadium (zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr) kommt es über Jahre hinweg immer wieder zu kleinen Schlaganfällen aufgrund kurzzeitiger Mangeldurchblutung betroffener Gefäße im Gehirn. Die dadurch bedingten Veränderungen in der Hirnsubstanz führen zu psychischen Auffälligkeiten. Im dritten Stadium (zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr) stellen sich durch die zunehmenden Veränderungen sowohl Bewegungsstörungen als auch eine Demenz, also ein Verfall der geistigen Leistung, ein. Im Endstadium kommt es zum Wachkoma mit der Erfordernis einer künstlichen Ernährung. Eine wirksame Behandlung der Erkrankung gibt es bislang leider nicht. Zur Vorbeugung der Schlaganfälle wird neben ASS eine Minimierung des sonstigen Risikoprofiles (etwa Blutdruck, Blutzucker, Blutfette) angeraten. Letztlich kann dies die Krankheit aber nicht aufhalten. Die frühzeitige Beauftragung eines Betreuers bzw. das Abfassen einer Patientenverfügung ist - besonders für den Fall des Endstadiums - zu empfehlen.“

*Dann sah sie Taub an und versuchte sich dabei nichts von ihrer Betroffenheit anmeken zu lassen.*

Taub *Taub hörte sich die kleine Ansprache von Thirteen genauer an und schluckte seine Betroffenheit lieber runter.*

"Dann verständigen wir doch lieber mal Cameron und Foreman."

*Taub holte seinen Pager aus der Tasche und schickte den zwei eine Nachricht.*

"Kommt bin das Besprechungszimmer von House"
Taub


Remy "Gute Idee, wollen wir dann auch gleich mal dort hin gehen?"

*Fragte Remy dann nach und sah Taub an. Sie hoffte, dass irgendjemand, egal wer, bei der folgenden Besprechung irgendetwas sagen würde, wie man der Patientin helfen konnte. Vielleicht sollte sie lieber den PC im Besprechungszimmer schnell noch einmal nutzen, um etwas mehr über die Krankheit raus zu finden.*

Taub "Das wäre das beste, vielleicht könnenn wir von dort noch Informationen sammeln bis Foreman und Cameron kommen."

*Meinte der kleine Arzt und machte sich zusammen mit Thirteen auf den Weg.*

Remy "Genau was ich vorhatte!"

*Nickte Remy kurz grinsend und ging mit ihm zusammen zu dem großen Raum.*


Zuletzt von Klinikleitung am Fr Jul 31, 2009 6:42 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 29, 2009 11:14 pm

Cameron's Wohnung Cameron 2

*Cameron betrat ihre Wohung und schmiss die Jacke und Schuhe einfach mitten auf den Gang. Sonst war sie immer sehr ordentlich, aber heute hatte sie keine Lust, alles an seinen gewohnten Platz zu stellen. Sie schwang sich auf das Sofa und schaltete den Fernseher ein. Bevor sie aber wild drauf los zappte, holte sie ihr Handy hervor und versuchte Chase zu erreichen.
Nachdem es ein paar mal geklingelt hatte, kam die Combox.

"Hey, hier ist Chase, leider bin ich momentan nicht erreichbar, hinterlass eine Nachricht nach dem Schrei meines Patienten aaaaaaaaaahhhhhhh"

*Cameron lachte, riss sich wieder zusammen und sprach nach dem Schrei.

"Chase, hier ist Allison, ich wollte nur fragen, wo du bist"

*danach legte sie auf und griff zur Fernbedienung. Sie schaltete ein paar mal von einem Sender zum anderen, bis sie bei ihrer Lieblingsserie stehenblieb. The King of Queens.
Cameron liebte diese Serie einfach. Es war köstlich und auch, wenn sie jede Episode schon sicher siebenmal gesehen hatte, musste sie immer wieder über Carrie's Reaktionen schmunzeln.
Heute lief die Episode, wo Deacon Geburtstag hatte und sich alle auf einem Paintballplatz versammelt hatten. Carrie bildete mit Deacon ein Team und Doug hatte sich Kelly geschnappt.

- Im Fernseher -

"Also vergesst nicht Freunde, wir sind hierhergekommen, um Spass zu haben und um zu töten"
sagte Doug.

*Cameron stand auf und ging in die Küche, versuchte aber nichts zu verpassen, denn diese Episode war spitze. Mit dem Kopf Richtung Fernseher probierte sie blind eine Tasse aus dem Kästchen zu holen und dann die Ice Tea Flasche aus dem Kühlschrank. Geschickt füllte sie ihre Tasse auf und ging zum Sofa zurück. Als sie so ihre Serie anschaute, überlegte sie sich, ob es The King of Queens Folgen gab, wo einer der Charaktere ins Krankenhaus musste. Ja, da war eine, als Carrie Doug mal aus Versehen von der Treppe geschubst hatte oder Doug musste sich den Blindarm ausoperieren oder, als Arthur an Halloween einen Schock erlitt, gab es alles.*

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Wilson Blythe

Wilson Wilson zog leicht misstrauisch die Augenbrauen zusammen. Er hatte eigentlich nicht vor gehabt, vor Blythe House jetzt eine Diskussion vom Zaun zu brechen. Sobald er House eine Angriffsfläche für dessen Spott gab, so würde er, Wilson, sowieso den Kürzeren ziehen. Und darauf hatte er derzeit nicht wirklich Lust.

"Eigentlich wollte ich mich nur erkundigen, wie es dir geht. Aber nach deinem Spruch eben, nehme ich an, dir geht es super."

Er verschränkte die Arme vor der Brust, wich dem Blick seines Freundes nicht aus.

House sure "Ja, mir gehts blendend! Ich schlage vor, Du meldest uns zum Princeton Marathon im April an! Mir ist danach!"

*antwortete Gregory direkt und setzte sich auf. Er merkte genau, dass Wilson irgendetwas auf dem Herzen hatte. Ihn störte die Anwesenheit seiner Mum dabei nicht, aber Wilson schien sich zu zieren. Nun... er machte einen erneuten Anlauf:*

"Hör mal, ich bin kein Idiot, Deine ganze Körperhaltung ist eine einzige Trutzburg, die "Vorwurf!" schreit. Also hab die Chuzpe und bitte meine Mutter rauszugehen, damit wir reden können. Ich weiß nämlich, dass Du genau das willst!"

*House's Gesichtsausdruck machte äußerst deutlich, dass er Wilson durchschaut hatte. Er wartete interessiert ab, was nun geschehen würde.*

Blythe *Blythe verfolgte den Wortwechsel interessiert. Es schien der normale Ton zu sein der diese Freunschaft beherrschte. Als Greg Dr. Wilson auf die Nase band das ihm seine Gedanken quasi in Neonleuchtfarben über seinem Kopf schwebten, hätte sie beinahe gekichert, aber nur beinahe. Bevor die Beiden richtig in Fahrt kamen meldete sie sich allerdings noch zu Wort.*

"Hier werd ich augenscheinlich nicht mehr gebraucht, also verabschiede ich mich. Greg, ich fahre vorraus nach Hause. Am Dienstag erwarte ich euch beide dann zur Beisetzung. Hemd bügeln und eine vorzeigbare Krawatte, Greg."

*Mit diesen Worten schritt sie auf die Tür zu, bevor sie das Zimmer allerdings verließ sah sie nochmal über die Schulter.

"Bis Dienstag, ruft an falls Etwas ist ja?"

*Dann verließ sie das Zimmer.*

Wilson Wilson schaute Blythe House nach, wandte dann seine Aufmerksamkeit House zu.

"Genau solche Sprüche, haben unsere Freundschaft das Genick gebrochen. Ich habs langsam satt, mich ständig von dir anblaffen zu lassen."

Er nahm die Arme herunter, vergrub sie in den Kitteltaschen.

"Ich bin nicht dein Fußabtreter, wenn du mal schlechte Laune hast. Aber die hast du ja immer..."

Ein kurzes Zusammenpressen der Lippen, dann senkte Wilson den Kopf.

"Ab jetzt wirst du den Großteil deines Weges selbst gehen müssen. Ich werde nicht mehr bei jedem 'Pieps' den du von dir gibst, springen."

Langsam hob er den Kopf wieder.

"Die Zeiten haben sich geändert, House. Sterben verändert alles..."

Er zog seine Hände wieder aus den Taschen.

"Ich hole dich Dienstagmorgen ab. Bye House und schönes Wochenende."

Kaum hatte Wilson die Worte gesagt, drehte er sich um und schritt zur Tür.*

House sure *Gregory wunderte sich, dass seine Mutter ging, ohne ihm zumindest die Hand auf die Schulter gelegt zu haben... allerdings waren die Umstände auch besonders. Also registrierte er ihre Bitte um das gebügelte Hemd und die Krawatte und sah dann zu Wilson hinüber, der einen hochroten Kopf aufhatte... zumindest klang er so.

Mit jedem Wort, das Wilson von sich gab, wurden die Furchen auf Gregory's Stirn tiefer. Hier waren einige Perspektiven gründlich verrutscht. Ab einem gewissen Grad war der Spaß zuende... als der Onklologe ihn wieder einmal sitzen lassen wollte, reichte es House. Er ignorierte den Schmerz im Oberschenkel, auch das stärker werdende Zittern seiner Gliedmaßen klammerte er aus, als er nach seinem Stock griff und - für seine Verhältnisse - blitzschnell auf den Beinen war.*

"Hey!"

*bellte er, als er Wilson hinterherhinkte und sich dann direkt vor ihm aufbaute.*

"Glaubst Du eigentlich, dass Du das Musterbeispiel eines Freundes bist? Wir wissen beide ganz genau, dass Amber nicht wegen mir ums Leben kam! Du aber gibst mir genau dieses Gefühl, nur damit es Dir besser geht! Sie wäre - wenn sie nicht zu mir in die Bar gefahren wäre - zu Hause neben Dir im Bett erkrankt! Aber nein, weil sie neben mir im Bus saß und dieser dann verunglückte - das hab ich natürlich auch gewollt musst Du wissen - bin ICH daran schuld!"

*Es war einer dieser seltenen Momente, in denen House seine Fassung verloren hatte. Das geschah immer dann, wenn ihm jemand etwas bedeutete...*

"Du ignorierst dabei völlig, dass ich - obwohl ich nichts dafür kann - beinahe für Amber krepiert wäre!"

*Gregory schluckte einmal schwer, während er Wilson starr in die braunen Augen sah.*

"Wenn ich mir Dein Gejammer anhöre, dann habe ich den Eindruck, dass Dir das lieber gewesen wäre! Dann müsstest Du jetzt nicht den einzigen Menschen wegbeißen, der Dir noch geblieben ist, und der Dir nicht wie alle anderen Honig um Dein perfektes Mäulchen schmiert!"

*Die Stimme des Diagnostikers bebte. Die Angelegenheit hatte einiges in ihm aufgewühlt. Vor allem das Faktum, dass gerade Wilson nicht zu kapieren schien, dass es ihm verdammt schwer viel, überhaupt jemandem zu vertrauen.*

"Also... such es Dir aus! Rede mit mir und bleib mein Freund, oder geh jetzt da raus und such Dir neue Freunde, die immer brav das tun, was Du Dir vorstellst, damit Du ja nie Gegenwind bekommst!"

*Jetzt kam das Zittern und der Schmerz doch durch. Gregory war leichenblass und schwitzte, während seine linke Hand neben seinem Körper unaufhaltsam zitterte. Diese Gefühlswelt war sowohl durch den Entzug, als auch durch die tiefe emotionale Aufwühlung entstanden, die House gerade durchmachte. Seine blauen Augen, welche durch die dunklen Ränder darunter noch intensiver strahlten, sagten einfach alles, was nötig war... wenn man denn in ihnen lesen konnte.*

Wilson "Ich habe nie gesagt, dass ich ein perfekter Freund bin!"

erwiderte Wilson heftig. Hatte das hier überhaupt einen Sinn? Wohl nicht. House würde seine Aussagen sowieso zu seinen Gunsten hinbiegen.

"Und was Amber betrifft...Du hast gewusst, dass ich Bereitschaftsdienst hatte. Dir ein Taxi kommen zu lassen, darauf bist du nicht gekommen."

Er ließ die Schultern hängen, rieb sich über die Augen.

"Was willst du hören, House?"

fragte Wilson matt.

"Das ich glücklich bin, dass du noch lebst? Das ich dir dankbar bin, dass du dein Leben riskierst hast, um das von Amber zu retten? Was willst du hören?"

Einen Moment sah er seinen Freund an. Er fühlte sich müde. Erneut musste er Rede und Antwort stehen, für Dinge, die er noch immer nicht begriff.

"Ich war glücklich, House. Zum ersten Mal seit langer Zeit, war ich glücklich."

Er schob sich an House vorbei, blieb aber noch einmal stehen, drehte sich um.

"Es gibt Millionen von Planeten dort draußen...Zerstöre den mit dem Namen House nicht."

House sure *Gregory hob seinen Stock und hakte dessen Oberseite an Wilsons Unterarm ein. Er seufzte und erwiderte emotionsgeladen:*

"Ja, James! Vielleicht hätte ich genau das gerne mal gehört!"

*Langsam aber bestimmt drehte er den Onkologen wieder zu sich um und sah ihm in die Augen.*

"Ich weiß sehr genau, wie es Dir damit geht. Ich hab auch damals gewusst, dass in Dir nicht nur eine Welt zusammenbricht, wenn Amber stirbt. Ich habe das nicht aus reinem Altruismus heraus getan. Ich hab das getan, weil ich wusste, was geschieht, wenn Du sie verlierst!"

*House sah aus wie ein wandelnder Toter. Das blasse Gesicht war stellenweise von Schweiß bedeckt, er zitterte und die hellen Augen saßen tief in den Höhlen, als er den Blick noch weter senkte, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen.*

"Es geht mir hier nicht um irgendein Spiel. Man sagt mir immer nach, ich wär ein Gefühlskrüppel... und doch übertriffst Du mich gerade bei weitem."

*Ohne ein weiteres Wort deutete House auf den freien Stuhl gegenüber seines Bettes. Wilson würde wissen, was das hieß.*

Wilson Fahr zur Hölle, House.

dachte er. Ihm war nicht entgangen, dass House kämpfte. Das er auf den Beinen blieb. Um ihre Freundschaft. Er wusste das sein Freund litt, und er wusste, dass House ihn nie um Hilfe bitten würde. Ohne ein Wort zu sagen, nahm er auf dem Stuhl platz, sah seinen Freundabwartend an.


Zuletzt von Klinikleitung am Fr Jul 31, 2009 6:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Jul 30, 2009 10:28 pm

House's Besprechungszimmer (Abteilung für Diagnostik) Kutner Remy Taub

Kutner *Kutner betrat mit dem Bioptat im Transportbehälter den Besprechungsraum, ließ sich am Kopfende des Besprechungstisches nieder und stellte den Transportbehälter vor sich ab. Dann fischte er sein iPhone aus der Tasche, schaltete es ein und aktivierte den Internetzugang. Er wählte sein E-Mail Postfach aus und suchte nach einer bestimmten Mail, die er auch zügig fand.*

Et voila, da haben wir ja die Mail von Jon Smith. Der Kollege in Taipeh kann wohl doch nicht schlafen und hat die Kontakte des U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMRIID) zum Centers for Disease Control and Prevention (CDC), zur Weltgesundheitsorganisation und elitären akademischen Zentren weltweit spielen lassen. Jons Gründlichkeit ist immer wieder eine Freude. Schön, dass er die genauen Spezifikationen zum Nachweis von CADASIL an den Muskelzellen der Gefäßwände geschickt hat. Sogar mit Bildern. Die Freundschaft zu ihm ist wahrlich Goldwert und hat sich schon öfters bezahlt gemacht.

*Kutner lächelte zufrieden vor sich hin, als Kutner Jon Smith eine herzliche Dankeschön Mail schickte. Dann betrachte er anschließend die mit gesendeten Bilder.*

Remy *Remy kam im Besprechungszimmer an und trat ein, als sie Kutner an dem Tisch sitzten sah, warf sie ihm ein kleines Lächeln zu. Dann nahm sie sich ein Fachbuch aus dem Regal, blätterte etwas darin herum, setzte sie sich an den Computer und durchforstete das Internet, sie war bald völlig in ihrem Tun versunken und suchte nach allen Informationen, die sie dazu finden konnte.

Sie wollte eine Lösung finden, der Patientin so gut helfen, wie es irgendwie ging.*

Taub *Taub trat nach Thirteen ins Besprechungszimmer ein. Er sah seinen Kollegen schon am Tisch sitzen.*

"Ich hab Cameron und Foreman angepiept sie müßten bald hier auftauchen. Hast du schon was neues?"

*Fragte er Kutner und setzte sich an den Besprechungstisch.*

Kutner *Kutner bemerkte wie Remy und Taub den Raum betraten. Er erwiderte Remys Lächeln, bevor er zufrieden zur Kenntnis nahm, dass Foreman und Cameron an gepiepst worden waren. Er hoffte, dass die beiden bald eintrafen. Dann machte er sich an die Beantwortung von Taubs Frage.

„Drei Sachen sind es, Chris. Erstens: Der Stand der Dinge im OP. Dr. Ryan ist zur Hälfte mit der Exzidierung des nekrotischen Gewebes bei Knightley und Brumley durch. Es wird aber noch dauern, bis Ryan komplett fertig ist. Es dauert, da sie nicht nur das nekrotische Gewebe exzidiert und im Anschluss daran die entsprechenden Stellen mit Haut vom Oberschenkel und anderen Körperregionen, die von Kleidung verdeckt werden können, auffüllt. Sondern auch, dass Ryan die transplantierte Haut mit dem Blutgefäßsystem des benachbarten gesunden Gewebes verbinden muss beziehungsweise das Einsprossen neuer Gefäße in das Transplantat machen muss, damit die Haut wieder gut zusammen wächst.
Zweitens: Ich habe die Haut bei Knightley am linken Oberschenkel oberhalb des Knies biopsiert, da hier genug gesunde, intakte Haut vorgefunden habe. Das Bioptat liegt da vorn im Transportbehälter.“


*Kutner deutete dabei auf den Behälter vor sich, bevor er sein iPhone Taub zeigte.*

„Und drittens hat mir ein Freund, der für das U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMEIID), dem Medizinischen Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten der U.S. Armee in Fort Detrick, Maryland arbeitet, eine E-Mail mit zu meinem iPhone geschickt. Die Mail beinhaltet die genauen Spezifikationen zum Nachweis von CADASIL an den Muskelzellen der Gefäßwände. Die Spezifikationen sind sogar bebildert.“

*Kutner betrachte mit einem Lächeln das Smartphone, dass ihm die Arbeit erleichterte. Dann wand er sich an seine Kollegen.*

„Weiß jemand, wie es House geht? Wer möchte Kaffee haben?“

*Taub betrachte das iPhone von Kutner und lehnte sich im Stuhl leicht zurück.*

"Ich hab genug Kaffee heute schon getrunken. Er wird bestimmt die Schwestern nerven und seine schlechte Laune verbreiten."

* Meinte er mit einem Grinsen im Gesicht.*

Kutner *Kutner erwiderte das Grinsen.*

„Gut möglich. Ich brauche jetzt jedenfalls Kaffee. Und da muss ich auch Ronald Reagan widersprechen. Er hat einst gesagt, dass er Kaffee nie zum Mittagessen trinkt, da er findet, dass er ihn nachmittags wach hält. Ich für meine Teil kann Nachschub gut gebrauchen, da uns bestimmt noch ein langer Tag bevorsteht.“

*Kutner schaltete sein Smartphone aus und ließ in der Hosentasche verschwinden. Dann stand er auf und kochte Kaffee. Koffeinhaltigen für sich und entkoffeinierten für Remy. Nachdem der Kaffee fertig war, schüttete er für sich und Remy den jeweiligen Kaffee ein. Er ergriff dann die Pötte und ging zu Remy, die total versunken in ihr Tun am Computer am Arbeiten war. Kutner stellte ihren Pott vor sie hin und fragte:

„Und fündig geworden?“

*Als sie ihn anblickte und den Kaffee realisierte, meint er nur grinsend.*

„Hinter jeder erfolgreichen Frau steht eine substantielle Menge an Kaffee. Auch wenn er entkoffeiniert ist.“


Zuletzt von Klinikleitung am So Aug 02, 2009 10:32 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Aug 01, 2009 6:28 pm

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Wilson

House sure *Gregory las in Wilson wie in einem offenen Buch. Er spürte, dass seine Worte exakt ins Schwarze getroffen hatten. Vermutlich wünschte Wilson ihm insgeheim gerade die Pest an den Hals - seine zuckenden Mundwinkel und der ziellose Blick ließen das vermuten, als er sich auf den Stuhl setzte - aber so konnten sie endlich anfangen, wie Freunde miteinander zu reden.

Wilson litt mindestens so wie er selbst... auf andere Art. Heldenhafter vielleicht, ja, er stellte sich immer hinter die Anliegen anderer zurück; das tat House selten bis niemals.
Aber Wilson litt.
Als er da vor ihm saß auf dem Stuhl und ihn ansah, humpelte Gregory zurück zu seinem Bett und ließ sich auf die Bettkante fallen. Er wischte mit dem Ärmel des seltsamen Nachthemdes über sein Gesicht, bevor er den Stock neben sich wieder in dessen Nische lehnte und dann zu Wilson hinüber sah.

Einige Zeit trafen sich die Augenpaare der beiden Ärzte stumm. Gregory fühlte sich grauenhaft. Das völlig Verrückte an der Angelegenheit war, dass er sich - obwohl es unsinnig war - doch mit die Schuld an Ambers Tod gab. Dazu kam, dass sein von Vicodin und Schmerz zerschundener Körper immer tiefer in die Entzugserscheinungen, gepaart mit den Schmerzen, versank.

Er wusste nicht, wie lange sie einander angesehen hatten, als eine Stimme - sie war dünn, zittrig und unsicher - die Stille brach.*

"Es tut mir leid..."

*Noch bevor er es einordnen konnte, realisierte Gregory, dass er selbst gesprochen hatte. Und es hatte wie der Schatten des Schattens der vollen, selbstsicheren Sprechstimme geklungen, die er sonst sein eigen nannte. Immer noch sah er Wilson an.*

Wilson Wilson senkte den Kopf, ließ das 'Es tut mir leid...' auf sich wirken. Sein Verstand versuchte das eben gesagte zu begreifen. House hatte diese Worte gesagt. Zum ersten mal in ihrer langen Freundschaft, hatte House sich entschuldigt.

"Ich weiß..."

sagte er leise, hob den Kopf wieder.

"Entschuldige, dass ich dich so angefahren habe. Ich wusste mit meinem Schmerz nicht wohin. Und da du der Einzige warst, den ich..."

Er brach ab, senkte erneut den Kopf, fuhr über seinen Oberschenkel.

"Ich habe dich wirklich gehasst. Für einen Moment habe ich dich gehasst. Abgrundtief gehasst."

Wilson atmete tief ein und aus. Seine Gefühle fuhren Achterbahn. Chaos herrschte in seinem Inneren und er wusste nicht, ob jemals wieder Frieden einziehen würde.

"Nicht du solltest dich entschuldigen, sondern ich."


Er hob wieder den Kopf, blickte House an.

"Tut mir leid, House."

House sure *House schluckte.
Dieser Moment hatte etwas zutiefst Surreales. Da Wilson nicht weiter als einen Meter von ihm entfernt saß, berührte Gregory kurz dessen Hand, die er auf seinem Schoß abgelegt hatte und lächlete gezwungen. Ihm wurde schwindelig, als er Wilson musterte.*

"Wenn ich jetzt gleich umkippe, dann liegt das nicht an diesem rührenden Moment gerade, der einer jeden Großmutter die Kehle zuschnüren würde..."

*sagte Gregory leise und kniff die Augen zusammen. Doch als er sie öffnete, sah er Wilson noch genau so verschwommen wie eben noch.
Er schrieb das eher seiner elenden Verfassung zu; so wenig kannte Gregory seine Gefühle, dass ihm nicht bewusst war, dass seine Augen beschlossen hatten, zu weinen. Doch damit nicht genug war ihm zusehends unwohler.
Gregory stützte sich mit seinen Händen auf der Matraze auf und starrte auf den Boden... sein Atem wurde schwerer.*

Wilson "House?"

Besorgt stand Wilson auf, schloss seine Hände um die Oberarme von House, musterte ihn genau.

"Wenn es dir schlecht geht...Verdammt! Leg dich hin!"

sagte Wilson ärgerlich, hielt House weiterhin fest. Wenn er ihn jetzt los ließ, so befürchtete er, dass sein Freund umkippte. Okay...Weit fallen konnte er nicht, denn er saß ja schon.

"House?"


Erneut sprach Wilson den Diagnostiker an, ließ einen Arm los und angelte nach der Klingel.

"Verdammt..."

fluchte er leise, als House langsam zur seite kippte. Er betätigte die Klingel, ließ diese dann los und hiefte seinen Freund in eine horizontale Position.

House sure *Gregory konnte spüren, wie sein Herz pochte... es pochte so stark, dass er das Blut in seinem Gehirn förmlich pumpen hören konnte. Jedesmal, wenn der starke Muskel in seiner Brust sich zusammenzog, schien sein Kopf zu explodieren, der Blutdruck seine Augäpfel aus den Höhlen zu pressen.
Er atmete flach und versuchte, dieses Gefühl in den Griff zu bekommen... er dankte nur seinem Verstand, dass er die Finger von der neuen Dosis Fentanyl gelassen hatte. Durch halb geschlossene Lider konnte er sehen, wie Wilson ihm dabei half, sich hinzulegen. House war froh, dass der Onkologe da war und sich - das erste Mal seit langem wieder offen und ehrlich - sorgte, und versuchte, seinen Kreislauf zu beruhigen.

Seine linke Hand lag unbewusst auf Wilsons Unterarm, und so registrierte er nicht, wie er seine Finger in dessen Unterarm grub, als ein Schmerzschub in seinem rechten Unterschenkel seine Befindlichkeiten noch zusätzlich versüßte.*

"Scheiße!!"

*presste House durch die zusammengebissenen Zähne, während das Zimmer begann, sich leicht zu drehen und er sich wieder fühlte, als würde das Bett ihn verschlingen.*

Wilson 'Oh ja...Scheiße'

dachte Wilson, ignorierte den Schmerz, den House Hand verursachte. Er versuchte nicht erst, House Klammergriff zu lösen, denn er wusste, dass sein Freund den Kontakt derzeit brauchte.

"Lass die Augen offen. Hörst du? Mach ja nicht die Augen zu..."

sprach Wilson mit lautem, resoluten Ton. Das Geräusch der sich öffnenden Tür drang an sein Ohr und dann waren Schwestern und ein Arzt um ihn herum, drängten ihn von House weg. Wilson rieb seinen schmerzenden Unterarm, beobachtete das Team, dass sich um House kümmerte.

House sure *Gregory nahm alles wie in einem nebeligen Traum wahr... Wilson wurde abgedrängt und plötzlich waren 2 Schwestern und ein Arzt um ihn herum. Dieser legte seine Finger an House's Schlagader.*

"Flacher Puls, Schwester, bringen Sie..."

*sagte er und verlangte nach einer Arznei, dessen Name Gregory nicht mehr verstand. Er kämpfte um sein Bewusstsein und sein Blick suchte nach seinem Freund.*

"Wilson..."

*murmelte er.*

"Vicodin... Fenatnyl..."

*brachte er noch heraus, dann fehlte ihm die Kraft zu sprechen.*

Wilson Wilson hörte wie House seinen Namen murmelte, war mit wenigen Schritten bei ihm, legte eine Hand auf dessen Schulter.

"House...Willst du mir sagen, dass du Vicodin und Fentanyl im Blut hast?"

Als er keine Antwort erhielt, richtete er sich auf, packte geistesgegenwärtig den Arm des Arztes, verhinderte damit, dass dieser das Medikament spritzte.

"Nicht! Warten sie einen Moment..."

Er zog seinen Stift hervor, kontrollierte damit House Pupillenreaktion.

"Besorgen sie mir einen Beutel Kochsalzlösung. Standarddosis."

sagte er zu einer der Schwestern.

"Aber..."

warf der andere Arzt ein, brach aber ab, als er Wilsons ärgerliches Gesicht sah.

"Er hat eine Überdosis Schmerzmittel intus. Wir müssen die Dosis senken. Ein Schnellentzug bringt gar nichts. Wenn wir ihn auf Null setzten, so befördern wir ihn ins Koma."


Wilson sah, wie die Schwester wieder das Zimmer betrat, mit einem Beutel kochsalzlösung in der Hand. Routiniert hängte sie den Beutel an. Einen Moment herrschte angespannte Stille. Langsam lief die Lösung durch.

"Gut. Ich bleibe bei ihm. Danke."

sagte Wilson, griff dann nach seinem Pager, tippte eine kurze Mitteilung an Cuddy ein.

Cuddy's Büro zur selben Zeit

'Alarmstufe ROT! House crasht gerade'

schrieb Wilson auf Cuddys Pager.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Aug 01, 2009 6:30 pm

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Wilson

House sure *Gregory dämmerte rgendwo zwischen Schein und Sein als er Wortfetzen von Wilson und dem anderen Arzt hörte. Wirre Bilder spielten sich vor seinen Augen ab, total sinn- und zusammenhangslos.*

"Dad, ich hatte doch Recht, wieso glaubst Du mir nicht?"

*stammelte House mit halbgschlossenen Augen. Sein Unterbewusstsein hatte eine seiner Kindheitserinnerungen aktiviert, in denen er seinem Vater hatte beweisen wollen, dass er etwas wert war. Geerntet hatte er dafür eine Ohrfeige. Schwitzend wiegte Gregory's Kopf hin und her, während er immer mehr wegdämmerte.*

Wilson "Greg!"

Wilson griff nach House Schultern, schloss fest seine Hand um diese.

"Wage es ja nicht, dich davon zu stehlen. Erst sich das Hirn wegdopen und nun darauf hoffen, dass wir dir den Arsch retten!"


Ärgerlich, aber auch besorgt, sah Wilson in House Gesicht. Der Kerl machte ihn wahnsinnig. Dieser alte grantige Kerl raubte ihm die letzten Nerven. Konnte man das fassen? Er machte sich wieder mal Sorgen um House! Arg! Wilson hätte schreien können, bei soviel Blödheit, von Seiten House.

"House..."

erneut versuchte er, zu House durchzudringen, aber ohne Erfolg.

"Ich will, dass er festgeschnallt wird. Ich verantworte das."

Wilson hatte Angst und die Befürchtung, dass House sich selbst verletzte, wenn er unkontrolliert um sich schlug.*

House sure *Gregory sah das Gesicht seines Vaters vor sich, dessen braune Augen ihn mit wütendem Funkeln anstarrten. Er kauerte sich zusammen und vergrub in Echtzeit seine Hände in der Bettdecke. Langsam aber sicher verschwamm das Bild von John House und wurde durch das von Wilson ersetzt, der sich über ihn beugte. Gregory hörte seine Worte:*

"Ich will, dass er festgeschnallt wird. Ich verantworte das."

*Kam am Ende einer intensiven Wachhateaktion. House hob schwach seinen rechten Arm und hielt Wilsons damit fest:*

"Du musst mich nicht festbinden, ich laufe Dir nicht davon..."

*murmelte er und schlaff fiel sein Arm auf das Bett zurück. Er sah erbarmungswürdig aus. Blass, verschwitzt, verhärmt... aus beinahe geschlossenen Augen sah er James an.*

Wilson "Sicher...Und ich darf mir dann Cuddys Vorwürfe anhören, wenn du doch aus dem Bett fällst und dir einen Schenkelhalsbruch zuziehst. Nein mein lieber Freund, darauf habe ich keine Lust."

Er winkte die Schwester heran und mit schnellen geübten Griffen banden sie House fest.

"Es ist nur zu deiner und unserer Sicherheit. Kannst mich ja später verklagen, wenn du wieder bei klaren Verstand bist."

Wilson ließ die Schultern von House los, richtete sich auf und atmete erleichtert aus. Er warf einen Blick auf die Infusion, nickte leicht. Ein Problem gelöst. Ein kleines zwar, aber wenigstens eins von den vielen anderen. Das größte stand ihnen noch bevor.

House sure *Während die nielpferdähnliche Schwester, die schon den Tag zuvor Dienst geschoben hatte, Gregory am Bett festzurrte, half die Kochsalzlösung langsam aber sicher zumindest soweit, dass es ihm möglich war, Wilson anzusehen und nicht sofort wieder das Bild seines zornigen Vaters zu sehen.
Er war schwach... so schwach, dass die breiten Lederriemen auf seinen Unterarmen sich anfühlten wie Eisenfesseln. Dementsprechend wenig konnte er sich dann auch bewegen.*

"Wilson..."

*begann House.*

"... ich warne Dich... wenn diese Dinger nicht bald wieder weg sind, dann beginne ich umgehend mit der Protestpinkelaktion auf frische Bettlaken! Ich bin nicht geisteskrank!"

*Die blauen Augen sahen müde und gereizt aus, keineswegs aber wie im Delirium. Gregory ließ den Kopf zurück in die Kissen fallen, während Schwester Hippo ihm wieder ins Auge stach.*

"Zudem ist es nicht gerade ein erotischer Hochgenuss, von ihr festgebunden zu werden."


*nuschelte Gregory und deutete mit geschafftem Blick auf die bullige Schwester. Er hatte diese Fesseln nicht nötig, schließlich war er kein Irrer...*

Wilson "Versuche es nur und ich versichere dir, dass ich dir höchstpersönlich den Katheter lege. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas aus der Übung bin. Also überlegs dir ganz genau."

Er verschränkte die Arme vor der Brust, schaute selbstgefällig. Ihm war schon klar, dass House ihm die ganze Aktion irgendwann heimzahlte, aber das war er ja gewohnt.

"Danke Schwester. Lassen sie uns jetzt allein."

Wilson zog sich einen Stuhl heran, setzte sich und sah House an.

"Ich dachte, du magst Fesselspiele..."

sagte er beiläufig.*

House sure *House sah Wilson trotz seins leicht benebelten Zutands entsetzt an:*

"Ja, aber nicht mit Dir, und schon gar nicht mit Schwester Kinderquäler!!"

*bellte er zurück und starrte seinen Freund an. Als sie alleine waren, sagte er:*

"Und was soll das jetzt werden? Ziehst Du mir die Zehennägel?"

Wilson Wilson schlug die Beine übereinander, entspannte sich merklich.

"Wenn das hilft, dass du wieder normal wirst? Dann mach ich es."

Er überhörte House Keiferrei.

"Du klingst wie ein Marktweib, weißt du das?"

Wilson hob theatralisch die Hände, sprach mit weinerlicher Stimme.

"Oh bitte Doktor! ich bin ganz brav und lieb. Bitte! Ich mache garantiert keinen Ärger! Bitte binden sie mich los..."

Ein kurzer Moment der Stille trat ein, in der Wilson überlegte, House wieder los zu binden. Aber nein! Wie oft hatte House gesagt, dass er es nicht wieder tun würde, und dann hatte er es doch getan. Er war wiedr in sein altes Verhaltensmuster gefallen.

"Die Gurte bleiben dran. Tut mir leid."

Wilson sah eine Zeitung auf dem tisch liegen, griff nach dieser und schlug sie auf.

"Schrei ruhig weiter, House. Auf diesem Ohr bin ich taub."


Zuletzt von Klinikleitung am So Aug 02, 2009 10:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Aug 02, 2009 1:38 am

Wohnung Dr. Holmes (continued) KimWonder Holmes

KimWonder *Kim kuschelte sich an ihn, als er sie in seinen Arm nahm. Ihre nach Vanille duftenden Haare genoßen es, wie er sie streichelte. Sie überlegte kurz und fing dann an, zu erzählen.*

"Also ich bin mit Leib und Seele Krankenschwester, ich LIEBE meinen Beruf wirklich wahnsinng. Ich mache sehr wenig Sport, sehe sehr gerne meine Lieblingsserien am Fernseher, bin wirklich überaus hilfsberiet und friedensbedürftig, ohne den Kontakt zu anderen Menschen könnte ich nicht leben und...esse viel und gerne, wobei man mir letzteres zum Glück nicht ansieht!"

*Sie grinste und nickte.*

"Ja, ich denke, dass beschreibt mich sehr gut!"


Holmes Als Kim sich zu ihm lehnte, merkte er erst den Duft ihrer Haare und sagte darauf gleich

"Vanille ist meine Lieblingseissorte"

dann lachte er, dass er wieder einen scheinbar wirren Themenwechsel vollzogen hatte. Als er sich wieder gefangen hatte, sagte er dann

"Sorry. Dein Haarshampoo hat mich gerade inspiriert."

nach einem kurzen Schmunzeln setzte er wieder gefasst fort

"Aber wieder zu dir. Das du wenig Sport machst und viel isst, sieht man dir wirklich nicht an. Wenn du mir das nicht gesagt hättest, wäre ich fest vom Gegenteil überzeugt gewesen"

sagte er schmeichelnd


KimWonder "Das du das bemerkt hast!"

*Grinste sie dann und sah zu ihm.*

"Schleimer!"

*Lachte sie dann.*

"Nein, aber jetzt mal im Ernst, ich habe echt schon total Angst vor dem Tag, wenn das irgendwas mal alles ansetzten sollte!"


Holmes Holmes lachte bei der Bemerkung von Kim

"Ach vor dem Tag brauchst du keine Angst haben. Sollte das mal soweit sein, geh ich mit dir ins Fitnesstudio"

er lachte und hoffte, dass er nicht zu zuviel Sport genötigt werden würde. Holmes war zwar ein eher sportlicher Typ. Doch beharrte seine Motivation auf dem "eher" vor dem sportlich.

"Aja und schleimen tu ich gern. Aber keine Sorge. Ich pass schon auf, dass keiner auf meiner Schleimspur ausrutscht"

sagte er wieder lachend

"So und ich denke jetzt bist du wieder dran mit Fragen"


KimWonder *Sie sah ihn an, lachte bei seinen Aussgen und kuschelte sich weiter an seine Brust.*

"Hast du einen Lieblingsfilm oder ein Lieblingslied?"

*Wollte sie dann wissen, während ihre Hand über seine Brust strich.*


Holmes Er strich ihr weiter über ihre Haare, die er schon allein wegen dem Vanilleduft lieb gewonnen hatte. Dann erwiderte er

"Hm das ist eine schwierige Frage. Also ich denke beim Lieblingsfilm mangelt es mir an Fernsehstunden. Der Kasten rennt bei mir meist nebenbei oder für irgendein Fußballspiel. American Football schau ich nicht so gern obwohl das hier die meisten machen. Da bin ich wohl doch zu europäisch. Und das mit dem Lieblingslied ist auch so eine Frage. Hier ists umgekehrt als beim Fernsehen. Ich hör so viel, dass ich die Hälfte wieder vergesse und mich in meiner eigenen Musiksammlung nicht mehr zurecht finde. Und dann kommen noch die von mir per Hand nachgeklimperten Werke."

Er musste lachen. Idiotischer hätte wohl kaum einer beschreiben können, dass ihm im Moment nix einfiel. Aber das war wieder typisch für ihn. Manchmal war er richtig zerstreut. Zum Glück selten bei der Arbeit.


KimWonder "Du spielst Klavier?"

*Ihre Hand fuhr weiter über seine Brust, sie fand es sehr schön, seine Wärme so zu spüren. Sie fühlte sich so richtig wohl, so wie sie gerade zusammen auf dem Sofa saßen.*


Holmes "Ja klar. Das Klavier hab ich schließlich nicht nur zur Dekoration"

sagte er grinsend und deutete auf den Flügel im Wohnzimmer, den Kim wohl noch nicht bemerkt hatte. Er stand auch etwas verdeckt um die Ecke. Daher war er nicht sonderlich verwundert über die Frage. Außerdem hätte ja auch jemand anderer hier Klavier spielen können.

"Wenn du willst spiel ich dir nachher etwas vor. Aber im Moment ist es hier ganz gemütlich so"

er fühlte sich nämlich mit Kim in den Armen ganz wohl auf seinem Sofa. Viel viel wohler als, wenn er sonst hier saß. Langsam strich er über ihre Seite und streichelte dann auch ihren Bauch. Von ihrer Essensleidenschaft war nichts zu spüren. Ihr Bauch war, wie sonst auch anscheinend ihr ganzer Körper wohlig warm und auch sehr zart und weich. Er genoß es, sie so nahe bei sich zu haben und wartete auf ihre Reaktion


KimWonder *Kim nickte.*

"Obwohl ich sehr gerne etwas von dir hören möchte, hatte ich jetzt schon Angst, dass du aufspringst!"

*Lachte sie dann kurz und erstarrte für einen Moment, als seine Hände sie so berührten, es war sehr angenehm und irgendwie aufregend. Sie spannte ihren Körper leicht an, als er über die Stellen fuhr. Dann begann sie wieder ihn zu küssen.*


Holmes Als sie ihn küsste, beugte er sich vor und erwiderte den Kuss. Als er ihr dabei über den Rücken strich, schob er dabei unbeabsichtigt ihr Shirt etwas hoch. Vorsichtig, streichelte er ihren Rücken unter ihrem Shirt und zog sie leicht zu sich her. Er genoß jede Berührung auf Kims gepflegter und weicher Haut. Er konnte es noch immer nicht ganz fassen, wie sie ihm bei fast jeder Berührung einen Gefühlscoktail zaubern konnte. Kim machte wirklich mit jeder Berührung intuitiv das Richtige. Als hätte er ihr, seine Vorlieben vorher genannt, handelte sie ganz genau nach seinen Vorstellungen und schickte ihn damit auf die höchste Ebene aller Gefühle.


KimWonder *Bei der Berührung von seiner Hand auf ihrem nackten Rücken spannte sie ihren Körper wieder an, es war einfach unbeschreiblich schön, ihn so zu spüren. Seine große Hand, so zärtlich. Ganz vorsichtig zog sie ihm das Hemd etwas hoch und legte ihre Hand auf die Haut seiner Seite, während sie ihn weiter leidenschaftlich küsste.*


Holmes Holmes küsste sie sanft zurück und küsste dann sanft ihren Hals auf der Seite. Mit einer Hand hielt er sie zärtlich am Nacken und mit der anderen strich er ihr immer noch über ihren Rücken, der jetzt etwas angespannt war. Er hoffte, dass sie ihm damit zeigen wollte, dass es ihr gefiel und streichelte sie weiter an Rücken und Seite. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Er hatte schon lange nichts vergleichbares mehr genießen können. Und Kim konnte ihn ihm mit Abstand die größten Gefühle hervorlocken.


KimWonder *Kim´s Hand begann sich jetzt an seiner Seite zu bewegen, sie wanderte hinauf zu seiner Brust. Als er sie an ihrem Hals küsste bekam sie eine Gänsehaut am ganzen Körper. Es tat so gut, von Holmes so verwöhnt zu werden. Ihre Hand wanderte ganz vorsichtig weiter und bliebe dann auf seiner Brust liegen.*


Holmes Er bewegte seine Hand langsam an ihrer Seite nach oben. Ganz zärtlich und sanft fuhr er an ihrer Haut entlang, wagte es aber nicht sie intim zu berühren. Dann nahm er ihre Hand, die auf seiner Brust lag und bewegte sie sanft auf seinem Oberkörper. Es genoß das Gefühl, wie Kim's Hand ihn unter seiner Führung berührte und blickte ihr tief und mit einem sehnsüchtigen, glückserfüllten Blick in ihre wunderschönen strahlend grünen Augen.


KimWonder *Kim genoß jede seiner angenehmen Berührungen weiterhin und ließ ihre Hand dann von ihm führen. Sie hielt den direkten Augenkontakt mit ihm und es war, als würde sie jeden Augenblick darin versinken. Dann küsste sie ihn wieder ganz lange und sanft.*


Holmes Holmes erwiderte den Kuss und führte weiterhin ihre Hand über seine Brust und dann an seine Seite. Er schloss die Augen, als Kim ihn küsste und zog sie dann ganz nah zu sich, so dass er ihren Körper an seinem spürte. Er konnte sogar den Puls ihres Herzens, das in ihrer Brust schlug spüren. Wieder sah er sie überglücklich an, nachdem sie ihn geküsst hatte.


KimWonder *Sie erwiderte seinen Blick und den Ausdruck darin, alles was er tat, tat ihr so gut und er legte soviel Gefühl und Vorsicht in sein Handeln, dass sie ihre Gefühle in diesem Momenten wirklich nicht beschreiben hätte können. Ihre zweite Hand strich dann langsam und zärtlich über seine Schläfen. Kim war ihm so nahe, dass sie jeden Atemzug genau verfolgen konnte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Aug 02, 2009 1:39 am

Wohnung Dr. Holmes (continued) KimWonder Holmes

Holmes Als sie ihm tief in die Augen sah und mit ihrer Hand über seine Schläfe streichelte, erstarrte er kurz vor lauter Gefühlen. Kim war so zärtlich zu ihm und schenkte ihm mit jeder Berührung Glücksgefühle, die im Moment Holmes Körper belagerten. Während sie ihm über seine Schläfen strich, fuhr er ihr sanft mit seiner Hand über ihre Lippen. Seine Fingerspitze fuhr zärtlich an ihrem Lipgloss entlang, das ihren Lippen ein wunderbares Strahlen entlockte. Mit seiner anderen Hand zog er sie vorsichtig ganz nahe zu sich, bis Bauch und Brust von beiden berührten. Ihr Bauch war noch immer leicht angespannt aber schmiegte sich fast schon elegant an seinen an. Ihre Brust war wunderbar weich aber trotzdem sportlich straff. Kim hatte wirklich eine Traumfigur. Sie war Holmes nun so nahe, dass er fast ihren ganzen Körper spüren konnte. So war es zweifelsfrei. Kim hatte in ihren Kleidern nicht nur wunderschön ausgesehen, sie hatte einen Traumkörper. Sanft, weich aber trotzdem die richtige Portion Straffheit wäre die beste Beschreibung für sie. Holmes war so glücklich ihr so nahe zu sein, dass er beim Streichen über ihre Lippen wieder die Augen schloss.


KimWonder *Sie spürte seinen Finger auf ihren Lippen, sie küsste seine Hand, dann seinen Hals. Alles um sie herum, ob Zeit oder Raum, es war vergessen, für sie zählte gerade nicht mehr, als er und sie und das zwischenmenschliche. Ihre Hand lag weiter unter seiner und ließ sich von dieser führen.*


Holmes Als Kim seinen Hals küsste, knöpfte er die obersten seiner Hemdknöpfe auf. Die Berührungen von Kim hatten ihn wirklich sprichwörtlich erhitzt. Er nahm sanft ihren Kopf, streichelte ihr durch ihre wohlriechenden blonden Vanillehaare und genoß es, wie sie seinen Hals küsste.


KimWonder *Kim küsste sich an seinem Hals entlang, bis zu dem Stück Brustansatz, dass durch das Öffnen des Knopfes frei geworden war. Seine Berührungen in ihrem Haar genoß sie unbeschreiblich und setzte ihr Tun so mit geschloßenen Augen fort.*


Holmes Holmes spürte Kims Lippen an seiner Brust. Er genoß den Augenblick so sehr, dass er die Augen fest schloss und liebevoll über Kims Wange und Haare strich. Er wollte ihr zeigen, dass sie alles genau richtig machte. Mit seiner anderen Hand streichelte er Kims Körper unter ihrem T-Shirt. Er genoß auch ihre samtig weiche Haut unter seiner Hand und merkte, wie auch ihre Körper langsam warm wurde.


KimWonder *Kim merkte, wie Holmes alles was geschah genoß, besonders ihr derzeitiges Tun schien ihm sehr zu gefallen. Sie knöpfte so zwei weitere Knöpfe seines Hemdes auf und küsste weiter an seiner Brust hinunter. Als sie bei den noch geschloßenen Knöpfen ankam küsste sie sich wieder hinauf bis zu seinem Hals, ihre Hände unterstützten ihr Tun. Ihr eigener Körper spannte sich unter seinen Händen immer wieder an, immer wieder spürte sie auch, wie die Gänsehaut sich wieder bemerkbar machte und ausbreitete.*


Holmes Holmes knöpfte sich die restlichen noch geschlossenen Knöpfe auf. Von draußen drang der Schein der tief stehenden Abendsonne in den Raum und leuchtete in dem Moment genau auf Kims Gesicht. Ein heller Schein breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie sah noch süßer aus, als sie sonst schon tat. Da er die ganze Zeit genossen hatte, sah er, dass er nun auch etwas tun musste. Wieder küsste er Kim am Hals und wanderte abwärts bis ihr Shirt ihm Einhalt gebot. Er wollte ihr ihr Shirt aber nicht aus oder herunterziehen. Schließlich hatte sie auch seine Grezen respektiert und er wollte ihr auch zeigen, dass er für sie bereit war ihre Grenzen und Wünsche zu respektieren. Deshalb wanderte er langsam wieder nach oben und streichelte mit seiner anderen Hand wieder ihren Rücken.


KimWonder *Kim genoß sein Handel, wieder ziehrte eine Gänsehaut ihre Arme und Beine. Als er sie so verwöhnte sich sie mit ihren Händen weiter hinunter bis zu seinem Hosenbund und wieder hinauf zu seiner Brust, dann wieder über seine Seiten. Sie wollte jeden freien Zentimeter dieses schönen Körpers verwöhnen.*


Holmes Als er merkte, wie sie mit ihrer Hand über seinen ganzen Oberkörper strich, zog er sie etwas zu sich und küsste sie zärtlich um ihr zu zeigen, wie sehr ihm ihrer Berührungen gefielen. Dann küsste er sie wieder am Hals und abwärts bis zu ihrer Brust. Mit seinen Händen wanderte er langsam nach unten und legte sie sanft auf ihre Hüfte. Er ging dabei sehr vorsichtig vor um nicht weiter zu gehen, als sie es wollte. Es war wunderschön für ihn, wie nahe er ihr schon gekommen war. Als seine Hände ihre Hüfte berührten und seine Lippen bei ihrem Brustansatz angekommen waren, durchfuhr auch ihn eine Gänsehaut. Kims süße und kecke Art umschlossen von ihrem wunderschönen Körper hatte Holmes in den siebenten Himmel versetzt. Ihr nahe zu sein tat so gut. Es war, als ob er einen der wertvollsten Schätze in Händen halten durfte und löste bei ihm Gefühle aus, die er nie zuvor in dieser Intensität gehabt hatte.


KimWonder *Als er mit seinen Küssen an ihrem Brustansatz stehen geblieben war, durchfuhr sie ein wohliger Schauer, die Gänsehaut wurde immer größer, ihr Puls raste, was würde er jetzt machen. War sie bereits bereit weiter zu gehen? Sie spürte dann seine Hände auf ihren Hüften, ganz leicht und vorsichtig legte er sie dort ab. Mit ihrem Mund suchte sie nach seinem, um ihm einen wilden, jedoch immer noch sanften Kuss zu geben.*


Holmes Er merkte, wie sie seinen Kopf mit den Armen zu sich zog und dann zärtlich aber tempramentvoller als vorher küsste. Er erwiderte ihren Kuss und verwuschelte ihr dabei die Haare. Es war ein wunderbares Gefühl. Als er ihr so nahe war, bemerkte er auch, wie ihr Puls explosiv in die Höhe geschnellt war. Sie waren sich schon sehr nahe gekommen und hatten miteinander eine Welt von unbeschreiblichen Gefühlen erforscht. Er kam sich jetzt richtig blöd vor bei dem Gedanken aber er wollte sich nun langsam wieder in die Normalität zurückbegeben. Aus Erfahrung wusste er, dass man sich in solch starker Gefühlsstimmung vorschnell von Gefühlen leiten lässt und er wollte mit Kim keinen One Night Stand sondern eine Beziehung, die etwas besonderes hat. Er wusste ganz genau, dass es nicht mehr lange dauernd würde, bis er Kim nicht mehr widerstehen konnte. Eigentlich konnte er das jetzt schon nicht mehr. Aber um nicht voreilig zu handeln und somit vieles zu zerstören, löste er ganz sanft den Kuss. Er nahm seine Hände und strich ihr sanft über die Wangen und flüsterte zu ihr

"Das war wirklich wunderschön. Ich will dir jetzt auch nicht den Moment kaputt machen. Aber ich denke wir sollten vorerst nicht zu weit gehen. Es liegt überhaupt nicht an dir. Ehrlich. Du bist bezaubernd und gerade deswegen weiß ich, dass ich dir kaum noch widerstehen kann. Weißt du ich will dich nicht für einen One Night Stand missbrauchen. Du bist etwas ganz besonderes."

Nachdem er dies sagte, streichelte er sie immer noch und schaute ihr lieb lächelnd in ihre Augen. Er wollte ihr nicht den Eindruck vermitteln, dass sie irgendetwas falsch gemacht hatte. Genausowenig wollte er er aufhören ihr seine Gefühle zu zeigen. Aber er hoffte, dass sie ihn verstand und er dadurch nicht ihre Laune auf ein Minimum herabgesetzt hatte.


KimWonder *Sie sah ihn an und war im ersten Moment trotz seinen Worten etwas verwirrt. Doch dann nickte sie und legte ihren Kopf auf seine Brust.*

"Wie wärs, schauen wir etwas fern?"

*Fragte sie dann verständnissvoll.*


Holmes "Liebend gern"

sagte er und freute sich, dass Kim ihn verstanden hatte. Natürlich hätte man die Sache romantischer machen können aber er war der festen Überzeugung, dass die schlechtesten Beziehungen mit Sex anfangen, da sonst Sex die Grundlage der Beziehung bildet. Dann nahm er die Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein. Freundlich reichte er ihr die Fernbedienung mit den Worten

"Bitteschön. Such dir aus, was dir gefällt. Was dir gefällt, wird mir auch gefallen, schon allein dadurch, dass es dir gefällt"

er lächelte und nachdem sie das Programm ausgesucht hatte, zog er sie leicht zu sich, sodass sie zwar nicht auf seiner verletzten Hüfte aber doch bei ihm lag und streichelte ihr sanft über ihre Haare, die noch immer einen wunderbaren Vanillegeruch hatten. Nun wo er Zeit zum nachdenken hatte, realisierte er erst richtig, wie glücklich er sich eigentlich schätzen musste. Nach jahrelanger Einsamkeit, Ertragen der Einsamkeit und Gewöhnung an die Einsamkeit, saß er nun auf seinem Sofa und auf seinem Schoß lag die hübscheste Frau, die er je getroffen hatte. Selbstverständlich konnte Schönheit allein die fast schon unangemessen hohen Ansprüche von Dr. Michael Holmes nicht erfüllen. Zeitweise hatte er schon das Gefühl gehabt, dass seine Ansprüche viel zu hoch sind und hatte schon gezweifelt, dass es überhaupt jemanden gab, der sie erfüllen konnte. Doch die Antwort auf seine Frage roch nach Vanille. Keine Sorge. Vanilleeis war es nicht. Vielmehr war es Kim. Sie erfüllte alle Ansprüche, die er an eine Frau hatte. Er konnte dies gar nicht glauben und ging die Ansprüche der Reihe nach in seinem Kopf durch. Aber es waren alle erfüllt. Da realisierte er, wie unglaublich wertvoll und wichtig sie für ihn war. Klar, jeder Mensch hat andere Ansprüche, Vorstellungen und Wünsche aber für ihn, war gerade so etwas, wie ein Traum in Erfüllung gegangen. Glücklich, ließ er all seine Glücksgefühle am zärtlichen Streicheln von Kim zum Vorschein kommen.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Aug 02, 2009 10:42 pm

Von Cameron’s Wohnung über den Krankenhausparkplatz und den Gängen zu House's Besprechungszimmer (Abteilung für Diagnostik) Cameron 2

*Die zweite Episode hatte soeben angefangen, als der Pager neben ihr anfing zu piepen. Sie hob ihn auf und las die Nachricht von Taub.

"Das wars wohl mit dem Nachmittag"

*seufzte sie. Cameron stand auf und fing an sich wieder warm anzuziehen. Sie musste sich jetzt anstrengen mit dem Fall, auch wenn ein schönes Date mit Robert dafür draufgehen musste. Nachdem Allison in die Stiefel geschlüpft war, noch schnell in die Küche lief, um ein paar Kekse für unterwegs mitzunehmen und sich den Mantel geschnappt hatte, verliess sie ihre Wohnung und machte sich auf den Weg ins PPTH.*

*Cameron hatte den ersten Bus genommen, der Richtung PPTH fuhr und war nun, fast gefroren angekommen. Da sie nicht wusste, wie die Operation ausgegangen war und ob sie überhaupt schon fertig war, beschloss sie Taub aufzusuchen.*

*Cameron lief zum Aufzug. Sie überlegte sich, wo sie Taub und die anderen finden könnte und versuchte es im Besprechungszimmer von House. Womöglich hatten sie Neuigkeiten und diagnostizierten weiter.*
House's Besprechungszimmer (Abteilung für Diagnostik) Kutner Remy Taub Cameron 2 Foreman 2

Cameron 2 *Cameron lief den Gang entlang und schaute ins Besprechungszimmer. Tatsächlich hielten sich Taub, Kutner und Hadley dort auf. Sie betrat den Raum und legte ihren Mantel ab.

"Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat"

*nuschelte sie, band die Haare zusammen und setzte sich auf einen Stuhl.

"Was gibts Neues, haben Sie schon Resultate von der OP"

*wollte sie wissen.

Remy *Remy erschrack leicht, als Kutner dann so plötzlich vor ihr stand. Sie hatte ihn zwar noch reden gehört, wusste jedoch nicht, dass er dann auch schon neben ihr stand. Sie blätterte gerade in dem Buch, wobei die Seiten flatterten, wenn sie sie anhob, da ihre Hand wieder zu zittern begonnen hatte. Als Kutner dann so vor ihr stand und sie das realisierte ließ sie die Seite, die sie gerade ansah zurück fallen. Sie tat das weniger wegen Kutner, doch Taub war auch noch im Raum.*

"Mhh!?! Äh,...ja ich habe hier ein paar ganz interessante Seiten gefunden, aber alles was hier steht ist hilfreich, doch logisch und nur palliatrisch. Nichts was hilft, das Leiden aufhält oder die Krankheit heilt, keine Studien, nichts!"

*Remy hatte gehoft, trotzt Kutner´s Worten irgendetwas zu finden, doch bisher war sie dabei leider ohne Erfolg. Dann sah sie auf die Kaffeetasse.*

"Ja, und ein erfolgreicher und starker Mann!"

*Grinste Remy dann kurz und sah auf zu Kutner.*

"Du hast jetzt wirklich extra für mich noch einen anderen Kaffee gekocht? Danke!"

*Dann überlegte sie, die Tasse jetzt nicht zu nehmen, um einen Schluck zu trinken wäre irgendwie dumm, Kutner gegenüber. Nach einer Weile griff sie mit ihrer nicht zitternden Hand nach dem Henkel der Tasse und trank etwas, es funktionierte, wenn sie dabei auch erst etwas umständlich quer über den ganzen Tisch langen musste. Darüber war sie heil froh, da in diesem Moment auch noch Cameron zur Tür herein kam.*

Foreman 2 *Eigentlich hatte Foreman vor gehabt, nach hause zu fahren. Aber sein Pager hatte da eine andere Meinung gehabt. Ergeben fügte er sich seinem Schicksal und betrat das Besprechungszimmer. Er hob kurz die Hand zum Gruß, setzte sich dann ebenfalls an den Tisch und hörte stumm zu.*

Kutner „Das du keine Studien finden wirst ist nicht verwunderlich, da CADASIL mit weltweit nur 500 dokumentieren Krankheitsfällen zu den seltensten Krankheiten überhaupt gehört und die Informationen zu dieser Krankheit und deren Heilung somit nur rudimentär sind."

*Kutner erwiderte das Grinsen.*

„Ja. Habe ich. Doppelt gemoppelt, hält besser.“

*Kurz darauf betraten auch Cameron und Foreman das Besprechungszimmer und ließen sich auf den Besprechungstischstühlen nieder. Kutner nahm seinen Kaffeepott und ging zu seinem Platz am Kopfende zurück. Er stellte den Pott auf den Tisch ab, während er sich auf dem Stuhl niederließ.*

„Danke, dass Sie beide gekommen sind. Ihre Expertise ist dringend nötig, wenn ich die Situation in Bezug auf Amelia Knightley beurteile. Daher habe ich Taub auch gebeten sie anzupagern. Aber erst mal bringe ich Sie auf den neuesten Stand.“

*Kutner begann eine längere und ausführlichere Erklärung.*

„Remy und ich sind heute nach dem Mittag essen zu Amelia Knightleys Mutter gefahren um zwei Sachen zu erledigen. Erstens: Die Zusammenführung der auseinandergelebten Mutter und ihrer Tochter. Dieses Unternehmen war erfolgreich. Mutter Knightley wollte sich ein Taxi nehmen und später ihre Tochter besuchen. Der zweite Aspekt des Besuchs war medizinischer Natur und betraf die Ursachenermittlung von Amelia Knightleys Symptome. Die Ursache der nekrotisierenden Fasziitis konnten wir lokalisieren ebenso die Ursache für die Schädelfraktur, die von ihrem gewalttätigen, schlagenden Freund Steve herrührt. Das Fieber ist eine Begleiterscheinung der Fasziitis. Blieben also noch die migräneartigen Kopfschmerzen und die Schlaganfälle. Was die Mutter von dem Wachkoma und der Demenz ihres verstorbenen Ehemannes erzählt hatte, hat mich ein molekulargenetisches Nachweisverfahren erinnert, über das ich mit einem Freund vor ein paar Wochen unterhalten habe. Dies brachten mich dazu besagten alten Freund zu kontaktieren, der für das U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMEIID), dem Medizinischen Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten der U.S. Armee in Fort Detrick, Maryland arbeitet. Meine Frage an ihn war, für welche Krankheit das Verfahren bestimmt war. Seine Antwort war ausführlich und präzise. Seine Informationen führten zur Erbkrankheit CADASIL.

‘[…]CADASIL zählt mit weltweit nur etwa 500 dokumentierten Fällen zu den seltenen Krankheiten. Es ist eine genetische Erkrankung, die zu familiär gehäuften Schlaganfällen im mittleren Lebensalter führen kann. Im Gegensatz zum klassischen Hirninfarkt, der häufig durch eine Arteriosklerose oder andere stenosierende Prozesse verursacht wird, liegt hier eine Mutation im Notch3-Gen auf dem kurzen Arm des Chromosom 19 vor, die zu einer Mikroangiopathie der hirnversorgenden Blutgefäße führt. […] Bei entsprechendem Verdacht kann der Gendefekt molekulargenetisch nachgewiesen werden. Schließlich ergeben sich bei elektronenmikroskopischer Untersuchung einer Hautbiopsie wegweisende Befunde an den Muskelzellen der Gefäßwände. Konnte bis vor Kurzem in der Routinediagnostik nur ein Mutationsnachweis in den Exons 3 und 4 des Notch3-Gens angeboten werden, so ermöglicht dieses neue etablierte Diagnoseverfahren den Nachweis von praktisch allen pathogenen Veränderungen im Notch3-Gen. Wichtiges Frühsymptom von CADASIL sind migräneartige Kopfschmerzen, die durch die charakteristischen Gefäßveränderungen ausgelöst werden.‘ Ich habe dann selber im Internet weiter recherchiert, was die diagnostischen Kriterien für CADASIL sind.

Folgende Kriterien sind es:
1.Alter bei Beginn < 50 Jahre
2. mindestens zwei der folgenden klinischen Auffälligkeiten:
• schlaganfallähnliche Episoden mit permanenten neurologischen Ausfällen
• Migräne
• psychiatrische Auffälligkeiten
• Demenz
Amelia Knightley ist 27 Jahre alt. Kriterium 1 ist erfüllt. Amelia hat mehrere Schlaganfälle und migräneartige Kopfschmerzen. Kriterium 2 auch erfüllt. Und dann habe ich mir den Krankheitsverlauf rausgesucht und was ich da gelesen habe, gefällt mir überhaupt nicht.

Im Anfangsstadium (meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr) häufig migräneartige Kopfschmerzen. Im zweiten Krankheitsstadium (zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr) kommt es über Jahre hinweg immer wieder zu kleinen Schlaganfällen aufgrund kurzzeitiger Mangeldurchblutung betroffener Gefäße im Gehirn. Die dadurch bedingten Veränderungen in der Hirnsubstanz führen zu psychischen Auffälligkeiten. Im dritten Stadium (zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr) stellen sich durch die zunehmenden Veränderungen sowohl Bewegungsstörungen als auch eine Demenz, also ein Verfall der geistigen Leistung, ein. Im Endstadium kommt es zum Wachkoma mit der Erfordernis einer künstlichen Ernährung. Eine wirksame Behandlung der Erkrankung gibt es bislang leider nicht. Zur Vorbeugung der Schlaganfälle wird neben ASS eine Minimierung des sonstigen Risikoprofiles (etwa Blutdruck, Blutzucker, Blutfette) angeraten. Letztlich kann dies die Krankheit aber nicht aufhalten. Die frühzeitige Beauftragung eines Betreuers bzw. das Abfassen einer Patientenverfügung ist - besonders für den Fall des Endstadiums - zu empfehlen.“


*Kutner pausierte erst einmal, gönnte sich einen Schluck Kaffee und fuhr dann fort.*

"Kommen wir jetzt zu dem Grund, warum Sie beide angefordert worden sind. CADASIL hat eine neurologische Komponente. Die neurologische Komponente ist die Migräne bzw. die Demenz im späteren Lebensalter. Da kommt Foreman ins Spiel. Die bei einer Biopsie entnommene Gewebeprobe wird vom Pathologen unterm Mikroskop untersucht. Camerons Fachgebiet ist die Immunologie. Ein Teildisziplin der Immunologie ist die Immunpathologie, die Störungen des Immunsystems untersucht. Cameron sollte sich auf dem Gebiet der Immunpathologie auskennen. Für die Auswertung der Biopsie brauchen wir daher Cameron.“

*Kutner legte eine erneute Pause ein.*

„Und damit komme ich zu den letzten drei Informationen, die Sie auf den neuesten Stand bringen. Erstens: Der Stand der Dinge im OP. Dr. Ryan ist zur Hälfte mit der Exzidierung des nekrotischen Gewebes bei Knightley und Brumley durch. Es wird aber noch dauern, bis Ryan komplett fertig ist. Es dauert, da sie nicht nur das nekrotische Gewebe exzidiert und im Anschluss daran die entsprechenden Stellen mit Haut vom Oberschenkel und anderen Körperregionen, die von Kleidung verdeckt werden können, auffüllt. Sondern auch, dass Ryan die transplantierte Haut mit dem Blutgefäßsystem des benachbarten gesunden Gewebes verbinden muss beziehungsweise das Einsprossen neuer Gefäße in das Transplantat machen muss, damit die Haut wieder gut zusammen wächst.
Zweitens: Ich habe die Haut bei Knightley am linken Oberschenkel oberhalb des Knies biopsiert, da hier genug gesunde, intakte Haut vorgefunden habe. Das Bioptat liegt da vorn im Transportbehälter.“


*Kutner deutete dabei auf den Behälter vor sich, bevor er sein iPhone Cameron und Foreman zeigte.*

„Und drittens hat mir besagter Freund, der für das U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMEIID arbeitet, eine E-Mail zu meinem iPhone geschickt. Die Mail beinhaltet die genauen Spezifikationen zum Nachweis von CADASIL an den Muskelzellen der Gefäßwände. Die Spezifikationen sind sogar bebildert.“

*Kutner steckte das Gerät weg und wandte sich dann Foreman.*

„Ihr Fachgebiet ist die Neurologie. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es gegen Migräne bzw. welche Möglichkeiten/Maßnahmen gibt es Demenz zu verlangsamen?“

*Sein Blick wanderte zu Cameron.*

„Ich möchte gerne, dass Sie das Bioptat zum endgültigen Nachweis von CASASIL untersuchen. Kennen Sie sich auf dem Gebiet der Immunpathologie aus?“

*Kutners Blick wanderte in die Runde.*

„Wir haben schon lange House nicht mehr Bericht erstattet. Irgendjemand sollte House Bericht erstatten und mit ihm das weitere Vorgehen abstimmen. Wer übernimmt diesen Part?“

*Kutner war verwundert, dass er in House Abwesenheit die Federführung des Falls übernahm. Doch er war im Gegensatz zu den alten Hasen Cameron und Foreman von Anfang in den Fall involviert gewesen und House Attacken vom Morgen hatten seinen Ehrgeiz geweckt, zu beweisen, dass er durch aus in der Lage war eigenständige Entscheidungen zu treffen, diese zu verantworten und somit eine Führungsrolle zu übernehmen.*

Remy "Ja, das hast du bereits gesagt, aber vielleicht finde ich ja dennoch irgendetwas!"

*Erklärte Remy Kutner dann und sah ihn an, es durfte nicht so aussichtlos sein, wie er sagte. Dann kamen Foreman und Cameron zur Tür herein und gesellten sich zu ihnen. Als Kutner sie auf den neuesten Stand brachte hörte Remy zu und trank von ihrem Kaffe. Sie sagte kein Wort, bis Kutner seine Ausführungen beendet hatte, dann stand sie auf und steckte ihre Hand ein.*

"Ich gehe zu House!"

*Meinte sie dann ganz rasch. Wenn es wirklich keine Studien gab, dann war House der einzige, dem etwas dazu einfallen könnte, der Patientin wirklich zu helfen.*

Cameron 2 *Cameron hörte sich alles ganz genau an, was Kutner herausgefunden hatte. Dann sprach er sie an, Allison konnte nur nicken, überhäuft von den Infos.*

"Ja, ich kenn mich aus in der Immunpathologie. Also, CADASIL passt gut zu den Symptomen, das Alter stimmt überein und die migräneartigen Kopfschmerzen. Aber könnte es nicht auch eine Sychelzellanämie sein? Die Symptome passen zwar nur teilweise überein, aber zur Sicherheit könnte ich trotzdem noch einen Test machen. Aber als erstes werd ich jetzt auf CADASIL testen"

*Cameron holte schon mal den Transportbehälter und wartete ab, was das Team von ihrem Vorschlag hielt.*

Kutner *Kutner blickte Remy und Chris an.*

„Gut. Chris begleite sie bitte. Du warst bei der Befragung der Patienten heute Vormittag dabei. House weiß nichts darüber und das sollte nachgeholt werden. Ihr könnt ihn so auf die Ereignisse des bisherigen Tages seit der Besprechung heute Vormittag auf den neuesten Stand bringen und seine Anweisungen/Empfehlungen für die aktuelle Situation.“

*Kutner wandte sich an Cameron.*

„ Die Sichelzellanämie kommt praktisch nur bei Menschen mit Herkunft aus dem tropischen Afrika vor. Und Amelia Knightley kommt nicht aus Afrika. Falls sich der Verdacht auf CADASIL bestätigt, kann der Test ruhig gemacht werden. Prio 1 ist jedoch der Test auf CADASIL. Ich helfe Ihnen dabei, da ich die genauen Spezifikationen zum Nachweis dieser seltenen Erbkrankheit aus einer sehr zuverlässigen Quelle habe. Vorher möchte ich jedoch noch Foremans Antwort auf meine Frage haben. .“

*Kutners Blick wanderte weiter zu Foreman, auf dessen Antwort er noch wartete.*

Remy und Chris haben ihre Aufgabe. Cameron und ich kümmern uns um den CADASIL Nachweis. Was kann Foreman machen, damit er sich nicht nutzlos fühlt? … Ashton Brumleys Mutter habe ich seit heute Morgen in der Ambulanz nicht mehr gesehen. Sie weiß noch gar nichts von der Ursache des Leidens ihres Sohnes bzw. der OP. Foreman könnte sie diesbezüglich ins Bild setzen.

*Kutner blickte Foreman weiterhin an.*


Zuletzt von Klinikleitung am Sa Aug 08, 2009 10:27 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Aug 03, 2009 10:46 pm

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Wilson Lisa

House sure *Auch, wenn er noch immer nicht wieder ganz bei Kräften war, spürte House, dass er langsam aber sicher ärgerlich wurde... was war das hier? Ein "ich nehme Rache für die ganzen bösen Jahre mit Greg House"?. Er seufzte gut hörbar.*

"Muss ich Dir als Arzt sagen, dass es reine Nötigung ist mich hier festzubinden wie ein Kind, dass man wie in der tiefsten Steinzeit bestrafen will, indem man es neben Mami ans Bett kettet?"

*sagte er, und in seiner Stimme lag - obwohl sie leise war - etwas zutiefst Resolutes. Seine Augen hingen an Wilson, als er weiter sprach:*

"Thema Cuddy: Sie wird es weniger gut finden, wenn ihr Vorzeigeonkologe ein paar Wochen nicht zur Arbeit erscheinen kann, weil ihr Lieblingsdiagnostiker ihm die Zehen am Boden seiner Wohnung mit Sekundenkleber befestigt hat. Und glaube mir, darum wirst Du flehen, wenn ich erst bei Stufe II angelangt bin!"

*Wilson kannte House... und er musste damit rechnen, dass er das eben Gesagte - zumindest in Abwandlung - auf jeden Fall durchziehen würde, sollte er ihn weiterhin wie einen Geistskranken behandeln.*

Lisa Ärgerlich, weil sie durch Wilson's Pager abermals in ihrer dringenden Schreibtischarbeit unterbrochen worden war, betrat Cuddy das Patientenzimmer und blieb wie angewurzelt stehen und betrachtete das Bild, das sich ihr bot.

"Sagt mal, bin ich hier im falschen Film?!"

rief sie aus. (Und meinte es wortwörtlich!!!)

Wilson Wilson schaute Cuddy ruhig entgegen, machte keine Anstalten aufzustehen.

"Reine Vorsichtsmaßnahmen, Cuddy. Er hat einen Medikamentencoktail intus. Ich möchte nicht riskieren, dass er sich selbst verletzt."

Er schlug die Zeitung zu, legte sie auf seinen Schoß und sah House an.

"Solange du dich wie ein Kind aufführt, wirst du halt behandelt wie ein Kind. So einfach ist das mein Guter. Verhalte dich wie ein reifer Mensch und ich binde dich eventuell los."

Die Drohung von Seiten House verpuffte. Da House sowieso auf Rache schwor, so konnte er getrost weiter machen. Eine halbe Stunde mehr oder weniger 'House in Fesseln' machte da keinen Unterschied.

Lisa Cuddy blickte seufzend und genervt von dem einen zu dem anderen.

"Es ist wirklich schön, euch beide wieder vereint zu sehen. Aber ich wäre euch dankbar, wenn ihr euere Bondage Spielchen privat ausleben könntet und nicht ausgerechnet hier in der Klinik! Also James, bitte, bind ihn wieder los und - House! Benimm dich, wie er sagt, wie ein Erwachsener, sonst besorg ich dir höchstpersönlich eine gemütliche Gummizelle!"

Damit drehte sie sich um und verließ mit einem Schnauben, dem einer gereizten Stute nicht unähnlich, das Zimmer.

House sure *Gregory, dessen Bewusstseinswahrnehmung langsam aber sicher soweit verbessert war, dass "nur" noch das Zimmer etwas schwankte, betrachtete das kleine Intermezzo zwischen Cuddy und Wilson sehr interessiert. Als diese sich schnaubend umwandte, rief House gut hörbar:*

"Danke für die Erretung, holde Maid... zuvor ward Ihr mit diesem Bösewicht hier aber noch viel vertrauter!"

*Gespannt darauf, ob Cuddy noch irgend eine Reaktion folgen lassen würde, sah er dann zu Wilson hinüber, der ihn über seine aufgefaltete Zeitung hinweg ansah. Gregory zog die Augenbrauen hoch, legte den Kopf schief und hob die Arme an, sowet es eine Fesseln zuließen:*

"Du hast es gehört!"

*sagte Gregory's gesamte Haltung, jedes laut ausgesprochene Wort wäre überflüssig gewesen.*

Wilson Wilson erhob sich, legte die Zeitung auf den Tisch, trat an House heran und löste die Gurte.

"Freu dich ja nicht so früh."

knurrte er, brachte dann schnellstmöglich etwas Distanz zwischen sich und House. Er postierte sich nahe an die Tür, um sofort zu verschwinden, sollte sein Freund die Absicht haben, ihm an die Gurgel zu gehen.

House sure *Auch wenn Gregory jetzt sehr gerne eine Retourkutsche geplant hätte, das Geschehen von eben war kein Spiel gewesen. Es ging ihm bescheiden und Kraft hatte er wenig. Dank der Kochsalzlösung wurde es allmählich besser, aber für eine direkte Attacke war absolut keine Energiereserve da. So begnügte sich House mit einem Kommentar:*

"Das Imperium ist zu schwach, um zurück zu schlagen... noch!"

*Er beäugte Wilson, der sich in der Nähe der Tür herumdrückte, als würde er gleich fliehen wollen. Der Anblick brachte House zum Lachen.*

"Was erwartest Du... dass ich jetzt über Dich herfalle?"

*sagte er, immer noch grinsend, während er seine Arme auf dem Bauch verschränkte.*

Wilson "Bei dir weiß man nie."

konterte Wilson, verschränkte die Arme.

"Vielleicht schlägst du mir den Schädel ein, wenn ich mich umdrehe..."

Er legte leicht den Kopf schief, musterte House, checkte ab, wie es ihm ging.

"Eins zu Null für die Kochsalzlösung, würde ich mal sagen."

Eine kurze Pause entstand.

"Was die Sache mit Cuddy betrifft...Ich bin dir keiner Rechenschaft schuldig. Aber da du trotzdem weiter darauf herum reiten wirst...Wir waren Mittag essen. Mehr nicht."

House sure *House nahm den ihm zugspielten Ball auf, das war zu verlockend.*

"Ich reite auf nichts herum, auch nicht auf Cuddy, das ist eher Dein Revier würde ich sagen..."

*Er atmete kurz tief ein und aus, bevor er sich wieder ein kleines Stück besser fühlte.*

"Nun setz Dich schon hin, sonst muss ich mich so strecken, wenn ich Dich erschlagen will! Erzähl mir von Deinem kleinen Ausritt!"

*Soweit es ging verschmitzt blinzelte Gregory Wilson an und wartete ab.*

Wilson Wilson hatte nicht die Absicht, sich zu setzten, noch mehr hatte er das Verlangen, House über das Mittagessen mit Cuddy zu erzählen. Sein Gesicht umwölkte sich, als er die Bemerkung vom 'Herumreiten' hörte. Wieder einmal reduzierte House auf Sex. Und der Gossenjargon ging ihm auf die Nerven. So sprach kein gebildeter Mensch. Nur Leute, die ganz unten angekommen waren, sprachen in so einem Ton.

"Da du es ja schon weißt, brauche ich ja nichts mehr zu erzählen."

Er drehte sich um, schob die Tür bei Seite.

"Ich geh jetzt nach Hause, House, denn ich habe keine Lust mehr auf deine Beleidigungen. Bye."

Ohne sich noch einmal umzudrehen, verließ Wilson House.
Draußen auf dem Gang, sprach er noch kurz mit dem behandelnden Arzt. Und als auch das erledigt war, machte er sich auf den Weg nach Hause.

House sure *Gregory sah Wilson leicht vewrundert nach, aber so war es ihm auch Recht. Er war alleine und lief nicht mehr Gefahr, durch Wilson ans Bett gefesselt zu werden. Ein klein wenig hatte der Gute schon nachgelassen. Normalerweise zog er nicht beleidigt ab, sondern konterte mit einer vortrefflichen Gegenbemerkung.*

"Hm... der braucht noch ne Weile..."

*murmelte House und dachte dabei darüber nach, was die beiden wohl wirklich gemacht hatten. Wilson verbarg etwas. Und genau das machte Gregory noch neugieriger. Als er über die Situation nachgrübelte, fiel ihm ein, dass Wilson heute noch ein eigenwilliger Besuch ins Haus stand. Bei diesem Gedanken schnunzelte er und seufzte.
Erst jetzt machte sich sein Bein wieder bewusst bemerkbar. Die Kochsalzlösung hatte die Symptome der Medikamentenmischung etwas relativiert, aber gut ging es House nach wie vor nicht. Er beschloss, die Augen etwas zuzumachen und sich zu erholen... nachdenken konnte er auch im Liegen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Aug 05, 2009 10:51 pm

Wilson's Wohnung Wilson

Wilson steckte den Schlüssel ins Schloss, drehte ihn um und öffnete die Tür. Er trat ein, gab der Tür einen sanften Stoß mit dem Fuß und diese fiel ins Schloss. Zu Hause. Ja...Obwohl das ja eigentlich nicht wirklich stimmte. Wilson ließ seine Tasche fallen, griff nach der Post, die er sich zwischen die Zähne geklemmt hatte und schmiss diese dann mit einem eleganten Wurf auf die Couch. Das ausziehen des Mantels und der Schuhe war eine Bewegung. Befreit von allem ging er in die Küche, öffnete den Kühlschrank und holte eine flasche Bier hervor. Mechanisch ging seine Hand zu den Gläsern und wenige Sekunden später schimmerte Bier im Glas. Mit dem vollen Glas machte er es sich auf der Couch bequem, schaltete den Fernseher ein und zappte durch das Program, bis er gefunden hatte, was er suchte. Jamie Oliver kochte mal wieder. Gespannt sah Wilson zu, prägte sich das Rezept ein und beschloss, es morgen auszuprobieren. In Gedanken ging er den Inhalt seines Kühlschrankes durch, begriff, dass er noch einkaufen gehen musste, wenn er das Rezept nachkochen wollte. Gleich wieder los machen wollte er nicht. Die Supermärkte hatten ja noch lange auf. Er nahm einen Schluck vom Bier, rutschte dann in eine bequeme Position und verfolgte Jamie Oliver weiter.

"Okay...So würde ich das zwar nicht machen, aber wie es scheint, geht's doch."

Er richtete sich auf, starrte gebannt auf die Mattscheibe.

"Ha! Ich habs doch gewusst!"

rief er, klopfte sich triumphierend auf das Knie und fing an zu lachen. Das war zu köstlich. Hatte oliver doch tatsächlich was versemmelt.

"Oh man..."

Wilson griff nach der Fernbedienung, schaltete den TV aus und stand auf. Jetzt stand der Einkauf auf dem Plan. Er ging in die Küche, schnappte sich den Einkaufskorb und war schon wieder raus aus der Wohnung. Shoppen. Einer der Dinge, die er mit Amber gern getan hatte. Er liebte es, durch die Kaufhäuser und Läden zu streifen.

Marker's Market Wilson

Wilson fühlte sich gut, als er den Einkaufswagen vor sich her schob. Er hatte schon einige Sachen im Korb, steuerte jetzt die Regale mit den fremdländischen Köstlichkeiten an. Es gab intalienische Nudeln, irischen Schinken, neuseeländische Kiwis, französischen Wein und was ihn am meisten freute, deutsches Brot. Schwarzbrot. Er hatte mal welches während seines Studiums gegessen. Ein deutscher Kommilitone hatte es sich aus der Heimat schicken lassen und Wilson durfte kosten. Er war sofort hin und weg. Sowas köstliches hatte er noch nie gegessen. Die Suche nach einem Laden, der deutsches Brot führte, erwies sich als schwierig, aber die Hartnäckigkeit zahlte sich schließlich aus. Er packte gleich zwei in den Korb, ging weiter. Die Süßwarenabteilung zog ihn magisch an. Tüten von Chips, Gummibärchen, Bonbons, Lutschern und noch andere Sachen landeten im Einkaufskorb. Er hatte gesehen, dass die Süßigkeiten auf seiner Station zur Neige gegangen waren. Nun würde er dafür sorgen, dass dieses Manko wieder behoben wurde. Wilson malte sich die stahlenden Gesichter der Kinder aus und fühlte sich noch besser. Schließlich schob er den vollen Einkaufskorb zur Kasse, bezahlte und stand dann vor einer logistischen Herausforderung. Alles in den Volvo zu verstauen.

Wilson's Wohnung Wilson

Wilson hatte einige Schwierigkeiten nicht seine Einkäufe zu verlieren. Er balancierte die Tüten aus, schloss mit einiger Mühe die Tür auf und atmete erleichtert aus, als er alles heil in die Küche gebracht hatte. Der Mantel hing wenig später an der Garderobe, wie auch der Schal. Ein Geschenk von Amber. Zart strich er über den Schal, seufzte leise auf und machte sich dann daran, die Lebensmittel zu verstauen. Kurz darauf war er fertig, stand dann etwas unschlüssig im Wohnzimmer und überlegte, was er jetzt tun könnte. Fernsehen? Buch lesen? Mails checken? Ja! Er warf den Computer an und war dann die nächsten Stunden in den Weiten des Webs unterwegs.

Wilson fing an zu grinsen. Das Video war einfach zu köstlich. Was es doch für Sachen gab! Ein Kakadu tanzte zu einem Song der 'Backstreet Boys'. Wilson schaute sich das gesammte Video an, stand dann auf, als es zu ende war, um sich einen Kaffee zu machen. Kurz darauf kam er wieder mit einer Tasse zurück, setzte sich erneut an den PC und rang sich durch, den Behandlungsplan für eines seiner neuen Krebskiddis zu erstellen.

Wilson lehnte sich zurück, schloss die Augen und hörte auf das rattern des Druckers. Er hasste solche Sachen. Kinder sterben zu sehen war schlimm, besonders wenn sie noch nicht einmal zwei Jahre waren. Ironie. Es war schon ungerecht, dass in der Kardiologie ein neunzig Jähriger lag, dem man noch einen Herzschrittmacher einsetzte. Wenn die anderen Organe nicht versagten, so konnte eder Mann noch Jahre leben.
Das kleine Mädchen hingegen, welches auf seiner Station lag, wiede nicht einmal drei jahre alt werden. Wilson seufzte auf, öffnete die Augen wieder und starrte auf den Schirm.
Hätte er mit Amber Kinder gehabt? Wäre sie dazu bereit gewesen? Hätte sie sich Kinder gewünscht? Wie wäre sein Leben weiter verlaufen, wäre sie nicht bei dem Busunfall gestorben? Machte es Sinn, über solche sachen nachzudenken? Sich das Gehirn zu zermartern? Nein.
Wilson griff nach dem Ausdruck, legte diesen auf den kleinen Stapel und fertigte den nächsten Behandlungsplan an.


Zuletzt von Klinikleitung am So Aug 16, 2009 8:21 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Aug 08, 2009 10:33 pm

House's Besprechungszimmer (Abteilung für Diagnostik) Kutner Remy Taub Cameron 2 Foreman 2

Taub *Taub sprang auf und folgte Remy.*

"Dann auf in den Kampf oder besser in die Höhle des Löwen."

Remy *Remy sah bei Taub´s Aussage kurz auf den kleinen Arzt und rang sich zu einem Grinsen durch. Sie beobachtete Kutner. Er schien hier das Komando übernommen zu haben. Er war zu so etwas wie ihrem informellen Führer geworden. Eine Aufgabe, welche sie eher Foreman, Chase oder vielleicht auch noch Cameron zugedacht hatte. Doch Kutner war derjenige, der mehr oder weniger House´s Part übernommen hatte, wenn zum Glück auch nicht dessen Charakter. Dennoch war er erneut im Vordergrund, hatte für alles eine Lösung, wie auch privat in ihrer Beziehung bisher.

Remy überlegte, nur zweimal hatte sie Kutner bisher über seine eigenen Probleme sprechen hören, oberflächlich schon öfter, aber richtig tiefgründig nur die zweimale, die er dann auch geweint hatte.

Ob ihn das wirklich nicht mehr beschäftigte? Doch, das tat es, dass wusste sie. Er verdrängte es nur oft und wollte stark sein...für sie oder die anderen. Wer war sie eigentlich, darüber zu urteilen, wie er mit Problemen umgehen sollte? Sein Leben war im Grunde genau so verkorkst wie das ihre. Störte sie sich daran, dass er mit seinen Sprüchen es oft besser überspielen konnte? Was störte sie überhaupt?

War es die Tatsache, dass das komplette Team auf Kutner hörte und sich für ihn interessierte? Aber sie wollte das doch gar nicht, dass sie von allen ausgefragt wurde, über ihr Privatleben oder anderes. War es wirklich Eifersucht, dachte sie Kutner hatte durch das ganze hier nicht mehr soviel Zeit für oder Interesse an ihr?

Störte Remy es einfach, dass er entschieden hatte, das Taub sie begleiten würde und sie so unter Umständen vor zwei Leuten etwas persönliches erzählen oder Gefühle zeigen musste?

Erneut stellte sich ihr die Frage: Was störte sie eigentlich?

Sie hatte endlich jemanden gefunden, der stark war und sie liebte. Sie musste nicht mehr alleine stark sein. Kutner war für sie da und sie liebte ihn. Was wollte sie mehr?

Sie schüttelte innerlich kurz ihren Kopf, wandt dann ihren Blick von Kutner und sah dann wieder auf Taub.*

"Ja, lass uns dem Oberlöwen neues Futter bringen!"

Taub *Taub wandte sich der Tür zu und öffnete sie. Er ließ Remy an sich vorbei.*

"Mal schauen ob er genug Schmerzmittel bekommen hat und bessere Laune hat."

Remy *Remy nickte.*

"Hoffen wir es!"


*Dann ging sie vor Taub durch die Türe.*

Foreman 2 Er redet wie ein Wasserfall.

dachte Foreman, als er Kutners Erklärung nur halbherzig folgte.

"Migräne behandelt man mit Schmerzmittel. Demenz ist nicht aufzuhalten. Verlangsamen..."

Er brach ab, runzelte die Stirn.

"Was soll das? Sie kennen doch schon die Antwort. Was wollen sie da noch meine Meinung haben?"

Ärger kroch in ihm empor, über die schamlos zur Schau gestellte Besserwisserei. Lerneifer in allen Ehren, aber die Kollegen in die Ecke zu drängen, war etwas anderes. Foreman hatte den Eindruck, dass Kutner gerne den Platz des Teamplayers einnahm. Er hatte das sagen. Und wie es schien, hatten die anderen nichts dagegen. Alleine wie er Cameron 'herumkommandierte', ging ihm gegen den Strich. Er schluckte seinen Groll gegen Kutner herunter.

Kutner *Kutner entging Remys Blick nicht. Er registrierte, dass sich ihre Stirn in Falten gelegt hatte und sie intensiv am nachdenken war. Ihre Körpersprache drückte aus, dass sie etwas störte, doch sie konnte nicht die Finger nicht genau auf das legen, was sie störte. Kutner hätte sich gerne an der Gelegenheit angenommen, aber Foreman erforderte sein Aufmerksamkeit.*


"Was soll das? Sie kennen doch schon die Antwort. Was wollen sie da noch meine Meinung haben?"

*Der Tonfall dieser Worte sprach für sich selbst. Foreman war wütend auf Kutner. Kutner richtete sich in seinem Stuhl auf und blickte Foreman ernst an.*

„Nein. Ich kenne die Antwort nicht. Wenn sich der Verdacht auf CADASIL erhärtet, dann brauche ich Sie. CADASIL ist eine sehr seltene Krankheit, die weltweit nur bei 500 Fällen dokumentiert ist. Insofern ist mein Wissen begrenzt. Aber sie können mir helfen mein Wissen in Bezug auf die Behandlung der Migräne und der Verlangsamung der Demenz zu erweitern. Sie sind Experte auf dem Gebiet der Neurologie. Daher möchte ich ihre Meinung haben. Und House hat Sie nicht umsonst ins Team geholt. House mag zwar rüde in seinem Verhalten sein, aber er weiß, was er an Ihnen hat: Einen Arzt, der mindestens 3 Jahre unter ihm gearbeitet hat und mit seinem Wissen zur Lösung ungewöhnlicher Fälle beitragen hat und auch selbst gelöst hat.“

*Kutner Blick wurde intensiver.*

„Butter bei die Fische. Sie hegen einen Groll gegen mich. Sie mögen nicht, wie ich die Situation händele und mit meinen Kollegen umgehe. Insbesondere wie ich mich gerade mit Cameron’s Vorschlag umgegangen bin.“

*Kutner wandte sich kurz an Cameron und schenkte ihr ein ehrliches Lächeln.*

„Falls ich Ihnen gerade mit meiner Antwort auf ihren Vorschlag weh getan habe sollte, so tut mir das aufrichtig leid. Das war nicht meine Absicht. Ich habe nur ein verdammt mieses Gefühl, dass Amelia Knightley unter CADASIL leidet und daher möchte ich erst Gewissheit haben, bevor auf andere Krankheiten getestet wird.“

*Kutner wandte sich wieder an Foreman. Seine Worte wählte er dabei sorgfältig und trug sie ruhig vor*

„Wir alle tragen die Verantwortung unseren Patienten zu helfen. Und ich kann Ihnen schon jetzt sagen: Hier tragen viele Verantwortung, und hier müssen viele zusammenwirken, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden und um erfolgreich zu sein. Wenn wir uns aber streiten, bringt das der Patientin nicht. Also mache ich gleich reinen Tisch. Ich bin die Sache mit der Übernahme des Kommandos in House Abwesenheit reingerutscht. House hat mich heute Morgen ziemlich derbe zusammen gestaucht. Diese Attacken vom Morgen hatten meinen Ehrgeiz geweckt, zu beweisen, dass ich durch aus in der Lage bin eigenständige Entscheidungen zu treffen, diese zu verantworten und somit eine Führungsrolle zu übernehmen. Hinzu kommt, dass ich von Anfang im Gegensatz zu Cameron und Ihnen in den Fall verwickelt war und somit alles live mitbekommen habe. Das bedeutet aber nicht, dass ich allwissend bin und für alles eine Lösung habe. Dafür bin auf das Wissen von Cameron und Ihnen angewiesen. Sie sind beide hochqualifizierte, gute Ärzte, die sich unter House verdient haben und deren Erfahrungen sehr wertvoll sind. Insofern kann ich von Ihnen noch viel lernen. Und im Gegensatz zu House bin ich der Ansicht, dass ein kooperativer Führungsstil erfolgreicher ist als ein autoritärer. So, folgende Fragen an Sie Foreman:

• Was mache ich falsch?
• Was kann ich aus Ihrer Sicht dagegen machen?
• Was würden Sie machen, um das Team so zu führen, dass die Fälle Amelia Knightley und Ashton Brumley gelöst werden?“


*fragte Kutner Foreman offen und ehrlich, während seine Körpersprache Ruhe und Gelassenheit signalisierte.*

Foreman 2 *Foreman beugte sich vor, legte seine Hände auf den Tisch und sah Kutner an.*

"ASS zur Schlaganfallprophylaxe, übliche Migränebehandlung,
Antidepressiva, Krankengymnastik. Rehabilitationsbehandlungen sind je
nach Symptomatik indiziert. Von Marcumar wird bei erhöhtem
Blutungsrisiko abgeraten. Donezepil hat in einer Multicenterstudie
keine sichere Wirkung gezeigt."

*Er ließ Kutner kurz Zeit, das gesagte aufzunehmen.*

"Eine Heilung ist nicht möglich. Sprechen sie mit der Patientin. Eine Patientenverfügung ist mehr als sinnvoll."

*Jetzt kam noch der schwierigste Teil.*

"Lassen sie die anderen auch mal denken. Nehmen sie ihnen nicht das denken ab. Wenn sie ihnen dauernd sagen, was sie zu tun haben, so macht es sie nicht besser. Sie werden sich nach einer gewissen Zeit, auf einen anderen verlassen, der für sie das denken übernimmt. Und das ist nicht gut. Nehmen sie ihnen die Handlungen nicht ab. Sie sind keine Roboter, die Befehle empfangen. Ihnen würde es auch nicht gefallen, wenn ständig ein anderer ihnen vorschreibt, was sie zu tun haben."

*Er lehnte sich wieder zurück.*

"Und noch ein kleiner Rat. Seien sie vorsichtig mit ihrer Beziehung zu 13. Sollte ihre Arbeit darunter leiden, so werde ich Cuddy informieren."


Kutner *Kutner verarbeitete Foremans Behandlungshinweise und meinte dann in Bezug auf die Patientenverfügung und das Gespräch mit Amelia Knightley.*


"Darin wird kein Weg vorbeiführen. Aber erst mal muss die Exzidierung des nekrotischen Gewebes abgeschlossen sein bzw. der Nachweis auf CADASIL erbracht sein, bevor ich die Patientin und deren Mutter auf die Thematik ansprechen kann.“

*Kutner lauschte Foremans Worten sorgfältig und zog seine eigenen Schlüsse daraus, was für ihn der optimale Führungsstil ist.*

Ignorier nicht deine Kollegen und deren Meinung. Befrage sie und nimm deren Meinung ernst. Am Ende entscheidest du und lässt sie die Entscheidung ausführen. Sei es, ob es deine eigene Lösung ist, die der Kollegen oder eine Kombination daraus. Und du übernimmst auch die volle Verantwortung. Deswegen wird über die Entscheidung auch nicht diskutiert. Es ist nicht der einfachste Weg. Denn man muss sich für andere Menschen interessieren, ihnen vertrauen und am Ende kann man für die eigene Entscheidung keinen Schuldigen suchen! Ich interessiere mich für andere Menschen, denn deren Schicksal ist mir nicht egal. Ich vertraue Ihnen auch. Denn wie sagte schon Laotse: Wer nicht genug vertraut, dem vertraut man nicht. Und ich bin auch bereit für meine Taten die volle Verantwortung zu übernehmen.

*Kutner meinte darauf hin mit ernster, verantwortungsbewusster Stimme zu Foreman.*

„Danke. Ich schätze ihren Rat sehr. Sowohl den fachlichen als auch den persönlichen Rat. Ihren Rat nehme ich auch gerne wieder in Anspruch. Und ich bin vorsichtig. Gerade was das Thema betrifft. Denn wegen diesem Thema bin ich heute Morgen von House zusammen gestaucht und eindringlich gewarnt worden. Und seine Worte haben gesessen. Das können Sie mir glauben.“

*versicherte Kutner Foreman offen und ehrlich und dachte dabei an House eindrückliche Warnung, die er vollkommen verstanden hatte.*

‚Wenn Ihr Privatkram weiterhin Ihr Urteilsvermögen derart beeinflusst, dann können Sie in naher Zukunft an der nächsten Ecke Curryhähnchen mit Hackrezepten für PC's verkaufen!‘ Und diese Warnung habe ich verstanden, da sie vollkommen klar und äußerst verständlich war. Das bedeutet aber nicht, dass ich Remy aufgebe und sie wie eine heiße Kartoffel fallen lasse. Ich werde den Pfad, den ich mit ihr eingeschlagen habe, fortführen und gleichzeitig auch das Wohl der Patienten nicht aus den Augen lassen. Denn wie hieß es in der Genfer Deklaration des Weltärztebundes: Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit ausüben. Aber diese Gewissenhaftigkeit gilt auch im Privatleben mit Remy.

Kutner Gedanken wanderten zu Ashley Brumley und Foremans geradigen Worten, dass die Kollegen selber denken sollten und er ihnen die Handlungen nicht abnehmen sollte.

„Wissen Sie, ich habe, seitdem Ashton Brumley heute Morgen in der Ambulanz kollabiert ist, dessen Mutter Ashley nicht mehr gesehen. Sowohl nicht bei der Befragung ihres Sohnes im Zusammenhang mit der Ursachenermittlung der nekrotisierenden Fasziitis als auch als wir ihren Sohn zum OP gebracht haben. Die gute Frau weiß gar nicht wie es um ihren Sohn steht. Sie wird sich mit der Unwissenheit bestimmt nicht wohl fühlen.“

*Kutner stand auf, ging zu Tür und meinte dann lächelnd in Richtung Cameron.*

„Wollen wir den Nachweis von CADASIL bei Amelia Knightley angehen? Schließlich bin ich wie gesagt nicht allwissend und kann von Ihnen noch viel lernen.“

*Er hielt Cameron schon mal gentleman like die Tür offen, um ihr folgen zu können, sobald sie die Tür passieren würde. Dabei bedachte er Foreman kurz mit einem neutralen Blick. Kutner wusste, dass Foreman seine indirekte Bitte, dass dieser Ashley Brumley über Leidensursache ihres Sohnes und die OP ins Bild setzen sollte, klar und deutlich verstanden hatte. Schließlich war Foreman nicht auf den Kopf gefallen und würde Kutners geradige Worte als Reaktion auf Foremans Worte, dass er seinen Kollegen die Handlungen nicht abnehmen sollte, richtig deuten.*

Cameron 2 *Cameron lief durch die Tür, bevor sie noch Ratschläge verteilen musste. Sie musste für ihren Job schauen und da war es das Beste, wenn sie jetzt mit Kutner CADASIL nachweisen würde, als sich hier zu streiten. Sie lächelte Kutner entgegen, als er ihr die Tür öffnete und verliess das Diagnostikzimmer.

"Lassen Sie uns den Nachweis angehen"

*meinte sie nur und folgte Kutner in die Klinische Abteilung.

Foreman 2 *Foreman sah den beiden nach, blieb sitzen und dachte über Kutners Worte nach. Hatte dieser ihn aufgefordert, Ashley Brumley über den Gesundheitszustand ihres Sohnes zu informieren? Schien so. Er entschloss sich aber erst einmal, sich einen Kaffee zu genehmigen. Er würde nicht gleich springen, wenn Kutner es 'befahl'. So stand Foreman auf, trat an die Kaffeemaschine heran und goß sich einen Kaffee ein. Langsam und genüßlich trank er ihn.*

*Nachdem Foreman genüßlich seinen Kaffee ausgetrunken hatte und die Tasse auf der Anrichte abgestellt hatte, streckte er sich kurz und entschied sich dann doch, Ashley Brumley zu informieren. Auch wenn es ihm gegen den Strich ging. Laufbursche! Er war drei Jahre der Laufbursche von house gewesen. Dass er jetzt der Laufbursche von Kutner wurde...Er schluckte das böse Wort herunter und verließ den Besprechungsraum.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Aug 11, 2009 11:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Aug 09, 2009 10:18 pm

Patientenzimmer Dr. House House sure Remy Taub

Remy *Remy wollte keine Zeit mehr verlieren, sie trat vor Taub nachdem sie angeklopft und kurz gewartet hatte in das Krankenzimmer, in dem jetzt nur noch House als Patient lag ein. Er schien zu schlafen.*

"House!?!"

*Remy sprach vorsichtig, zwar so, dass es ihn aufwecken würde, jedoch eher angenehm. Er sah nicht gut aus und so als würde ihm etwas Schlaf wirklich gut tun. Jedoch war das Anliegen wichtig, und House ja stets interessiert an spannenden Fällen.*

Taub *Taub betrat nach Remy das Patientenzimmer. House sah blass aus und war leicht verschwitzt. Er wartete auf eine Reaktion von House und blieb leicht im Hintergrund stehen.*

House sure *Es war Gregory in der Tat gelungen, ein wenig zu schlafen. Gerade eben hatte er etwas von wirren, bunten Bildern und einer goldenen Uhr geträumt (wieso auch immer), da hörte er aus der Ferne eine weibliche Stimme, die - beinahe zärtlich aber doch laut - seinen Namen sagte. War er daheim und hatte Lulu verpennt? Lulu war eine der Damen, die ihm hier und da Gesellschaft leistete; sei es, um einfach mehr oder minder interessiert mit ihm einen Film anzusehen oder für intimere Dinge...

Nun, es war nicht Lulu. Als House die Augen aufmachte und ein wenig gegen das Licht an der Decke anblinzelte, erkannte er Dreizehns zugegebenermaßen bildhübsche Züge.*

"Ich dachte immer, der Prinz küsst die schlafende Schönheit wach... was ist das hier? Die sterbende Schönheit erschreckt das Biest zu Tode?"

*sagte Gregory und setzte sich mühsam etwas auf. Dann entdeckte er auch Taub und begriff langsam, dass es wohl um die Patientin gehen musste.*

"Verzeihen Sie, Sie waren fleißig, während ich hier herumgelegen habe... lebt die Patientin noch?"

*fragte er und betrachtete die beiden abwechselnd.*

Remy "Nach einem Gespräch mit der Mutter der Patientin gehen wir zu 90% davon aus, dass die Patientin CADASIL hat. Da ihr Vater, der unter den gleichen Symptomen wie sie jetzt litt, ihr die Krankheit vererbt haben könnte! Cameron und Kutner machen gerade den Test!"

*Remy sah House an, während sie sprach. Ihre Hand hatte sie immer noch in ihrer Tasche, dort wo er sie nicht sehen konnte. Jedem anderen hätte sie das genaue Krankheitsbild von CADASIL erklärt, doch bei House war sie sich sicher, dass er es kannte, schließlich kamen solche Ideen und oftmals gleichzeitig Lösungen von Fällen sonst von ihm.*

"Wie geht es ihnen?"

*Fragte sie dann wirklich besorgt, aber darauf bedacht nicht zu weich zu klingen, in der Hoffnung wenigstens eine halbwegs normale, wenn auch gelogene Antwort zu erhalten.*

House sure *Gregory, der sehr wohl bemerkt hatte, dass Dreizehn ihre Hand vor ihm versteckte, ahnte, dass der Bezug darauf, dass sie in absehbarer Zeit sterben würde, nicht besonders taktvoll gewesen war. Sonst hätte ihn das nicht sonderlich tangiert, aber jetzt stand diese Frau da und ausgerechnet sie fragte ihn, wie es ihm gehe. Er schwieg einige Zeit, bevor er darauf einging:*

"Den Umständen entsprechend..."

*Sein Blick fiel auf die Kitteltasche der Ärztin, die, so sehr sie sich auch anstrengte, dennoch ein wenig bebte.*

"Viel entscheidender ist die Frage, wie es Ihnen geht... ich kann versuchen, Sie in eine Huntingtons-Studie zu bringen."

*sagte House und musterte sie. Taub nahm er im unur peripher wahr und auch die Aussage, dass die Patientin CADASIL hatte. Das war tragisch, aber ab diesem Zeitpunkt nicht mehr interessant, denn sie würde ster...
Da kam es Gregory in den Sinn! Der Umstand, der Dreizehn so aufwühlte.*

"Die Patientin... sie wird sterben an dieser Krankheit. Das nimmt Sie mit!"

*stellte er einfach fest und wartete ab.*

Remy "Ich hoffe sie kommen bald wieder hier raus!"

*Meinte Thirteen dann, er litt schon normalerweise genug, dass hier war für ihn sicherlich nicht gerade aufbauend. Dann sah sie ihn an, es war irgendwie so plötzlich gekommen. Machte er sich wirklich Sorgen um sie? Sie versuchte krampfhaft ihre Hand still zu halten, mehr an ihren Körper zu drücken, damit die Tasche nach außen hin ruhig aussah, doch es gelang ihr nicht hundertprozentig. Egal warum House ihr das jetzt sagte, sie sprach nicht gerne über ihre Gefühle oder überhaupt privates. Besonders nicht mit zwei Leuten auf einmal, nicht vor Taub und jemanden, bei dem sie immer wieder damit rechnen musste, dass er sich plötzlich doch wieder über sie lustig machte. So schüttelte sie jetzt einfach ihren Kopf.*

"Es geht mir gut!"

*Sie versuchte ihm weiterhin in die Augen zu sehen.*

"Patienten sterben, ich kann damit um gehen. Das ist ganz normal!"

*Das war es auch, normalerweise nahm es sie kurz mit, aber sie wusste damit umzugehen. Doch waren normalerweise auch nicht so viele Parallelen zu ihr da. Junge Frau in einem medizinischen Beruf, das gestörte Verhältniss zu ihrer Mutter, ein Elternteil vererbte ihr eine Krankheit, die sie früher oder später umbringen wird.*

Taub *Taub fühlte sich während dem Gespräch von House und Thirteen etwas Fehl am Platz.
Er wollte sich ungern in das Gespräch einmischen und lauschte einfach etwas mit.*

House sure *Sie wich aus... das spürte Gregory. Da Taub nunmal ein Mitglied des Teams war und es ohnehin irgendwann erfahren würde, störte sich der Diagnostiker nicht an dessen Anwesenheit. Er beschloss, Dreizehn gegenüber einen zarteren Ton anzuschlagen, denn Kraft für ein Spiel seiner Art hatte er eben nicht.*

"Lügen Sie mich bitte nicht an... ich weiß, dass es Ihnen nicht gut geht. Wenn Sie also Interesse an dieser Studie haben, sagen Sie es mir bitte."

*setzte Gregory nach und musterte die junge Ärztin.*

Remy *Thirteen musterte House, er war geschaft und schien es wirklich ernst zu meinen. Sie versuchte Taub für einen Moment auszublenden.*

"Läuft diese Studie bald an? Sind bestimmte Vorrausetzungen nötig?"

*Meinte sie dann und konnte dabei nicht unterdrücken, zu zeigen, wie schwer es ihr fiel, zum einen so persönlich und privat zu sprechen, zum anderen, da sie erst an der Teilnahme einer dieser Studien gehindert wurde, da ihre Symptome nicht den geforderten entsprachen.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mi Aug 12, 2009 10:58 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Aug 09, 2009 10:24 pm

Klinische Abteilungen (Radiologie, OP's, MRT etc.) - Labor Cameron 2 Kutner

Kutner *Kutner ging schweigend den Weg bis zum Labor. Er wusste ihr Schweigen auf seine Entschuldigung durch aus zu schätzen, aber er hatte gerade bei Foreman reinen Tisch gemacht und das hatte er auch bei Cameron vor. Daher meinte als sie beiden alleine im Labor waren.*

"Danke, dass Sie auf meine Entschuldigung mit Stillschweigen reagiert haben um im Besprechungszimmer keine weitere Diskussion anzuzetteln und so schneller den Job zu machen. Trotzdem beschäftigt mich die Sache noch. Habe ich Ihnen mit meiner Reaktion auf ihren Vorschlag in irgendeiner Weise weh getan?"

*fragte er sie unverblümt und gerade heraus.*

Cameron 2 *Cameron schloss die Türe. Als Kutner sie auf seine Reaktion ansprach, musste sie erstmal ihre Gedanken sammeln, doch wie sooft endete ihre Antwort in einem Stottern.

"Nein, ich meine, es war okay, was ich damit sagen will ist, dass, wenn man für House gearbeitet hat man schon so einiges anhören musste, das härtet dann auch ab. Ich meine, ich hätte bei der Sichelanämie selber studieren können, nein wirklich es hat mich nicht verletzt, ich fand es sogar spannend, wieder einmal eine Diskussion führen zu dürfen"

*sie lächelte Kutner verlegen an und schaute dann auf die Box.

"Weisen wir CADASIL nach"

Kutner *Ihr Stammeln beruhigte ihn, da er merkte, dass sie die ganze Situation vorhin im Besprechungszimmer auch nicht kalt gelassen hatte. Um sie und sich selber aufzuheitern meinte er dann witzelnd.*

„So. Wenn man für House gearbeitet hat, musste man sich schon so einiges anhören. Auch Konversationen am offenen Patienten a la ‚Und nun noch ein Bild aus der Richtung; Mann, das ist wirklich ein Monster.‘ Oder ‚Nein, das brauchen wir erst nachher bei der Autopsie‘?“

*Kutner fuhr dann fort*

„Gerne. Toben Sie sich am Mikroskop aus, da Sie schließlich auf dem Gebiet der Immunpathologie bewandert. Ich hol mal eben die Spezifikationen zum Nachweis von CADASIL aus meinem iPhone. Sie kennen ja den indischen Datendreisatz: Sei ein Inder, wühl in der Informationsdatenbank herum und bring die richtigen Informationen ans Tageslicht.“

*Meinte er dann grinsend, während er sein iPhone aus der Tasche zog und die Mail von Jon Smith mit den Nachweisdaten raussuchte.*

Cameron 2 *Cameron lachte.

"Ja genau, was man da zu Ohren bekommt, ist nicht immer jugendfrei. Sie erinnern sich bestimmt, als das Fernsehen hier war, da hab ich auch was zusammengestammelt von wegen ich liebe House, das war vielleicht peinlich, ich habe leider nie die Ausschnitte von ihm gesehen, aber da war bestimmt einiges los, jaja, er kann manchmal hart sein, aber sein Humor"

*sie pausierte, legte Handschuhe an und setzte sich ans Mikroskop. Nachdem sie die passenede Grösse eingestellt hatte, begann sie die einzelnen Proben miteinander zu vergleichen.

Kutner *Kutner musste das Lachen erwidern.*

„Seien Sie froh, dass Sie keine Politikerin sind. Der Feind eines jeden Politikers ist der Journalist und dessen Archiv. Bzw. seien Sie froh, dass Sie in festen Händen sind. Da gab es mal bei Youtube vor ein paar Wochen ein Video, in der die Ulli einen neuen Freund sucht, da sie zurzeit zum Streicheln nur ihre Muschi hat.“

*Kutner pausierte kurz vor Lachen, bevor er klar stellte.*

„Die Muschi ist ihre Katze. Na wie sieht es aus?“

*fragte er Cameron dann ganz ernsthaft, während ihr die von Smith geschickten Bilder zum Vergleich mit der von ihr untersuchten Probe zeigte.*

Kutner *Kutner musste das Lachen erwidern.*

„Seien Sie froh, dass Sie keine Politikerin sind. Der Feind eines jeden Politikers ist der Journalist und dessen Archiv. Bzw. seien Sie froh, dass Sie in festen Händen sind. Da gab es mal bei Youtube vor ein paar Wochen ein Video, in der die Ulli einen neuen Freund sucht, da sie zurzeit zum Streicheln nur ihre Muschi hat.“

*Kutner pausierte kurz vor Lachen, bevor er klar stellte.*

„Die Muschi ist ihre Katze. Na wie sieht es aus?“

*fragte er Cameron dann ganz ernsthaft, während ihr die von Smith geschickten Bilder zum Vergleich mit der von ihr untersuchten Probe zeigte.*

Cameron 2 *Cameron schaute sich das Video an.

"Toll, zeigen Sie's House, der wird es lieben und dann wird er es Wilson weitererzählen und zusammen finden sie irgendeine Möglichkeit, das Cuddy anzuhängen"

*Sie setzte sich ans Mikroskop zurück, untersuchte die Proben weiter und hielt plötzlich inne.

"Kutner, es ist positiv für CADASIL"

*meinte sie und rief Lawrence zu sich.*

Kutner *Kutner realisierte, dass er aus Versehen erst Cameron besagtes Video gezeigt hatte und dann erst die Spezifikationen. Zu ihren Vorschlag sagte er dann ganz ernst ohne zu flachsen.*

„Ich werde mich hüten. Das gibt nur Ärger mit Cuddy. Und darauf kann ich gerne verzichten. Vor allem nachdem ich heute Morgen von House wegen der Trennung privater und beruflicher Aspekte zusammengestaucht worden bin.“

*Als sie im aufforderte rüber zu kommen, bat er sie zu Seite und sah sich die Proben unter dem Mikroskop an. Er verglich sie mit den Bildern von Smith. Sie waren identisch.

Damn it!!! Wie ich es befürchtet habe. Wie soll ich diese Krankheit bloß der Mutter erklären, die vor kurzem ihren Mann verloren hat und sich wieder mit der eigenen Tochter vereinigen will, die jetzt mit einer fürchterlichen Krankheit beschlagen ist, die der Mutter schon den Ehemann geraubt hat. Und wie soll ich das erst Amelia Knightley klar machen, deren Leben bald den Bach wegen dieser Krankheit runtergehen wird?

*fragte er sich mit versteinerter Miene, während es in seinem Inneren brodelte. Sein Blick fiel auf Cameron.*

„Auf sie treffen die Adjektive vertrauensvoll, anteilnehmend und mitfühlend zu. Sagen mir folgendes:
• Wie soll man diese Krankheit bloß der Mutter erklären, die vor kurzem ihren Mann verloren hat und sich wieder mit der eigenen Tochter vereinigen will, die jetzt mit einer fürchterlichen Krankheit beschlagen ist, die der Mutter schon den Ehemann geraubt hat.
• Und wie soll man diese Krankheit erst Amelia Knightley klar machen, deren Leben bald den Bach wegen dieser Krankheit runtergehen wird?“


*fragte er Cameron ratlos die Fragen, die ihm gerade durch den Kopf gegangen waren, während er gedankenverloren sein Mobiltelefon ausschaltete und in die Hostentasche gleiten ließ.*

Cameron 2 *Cameron schaute auf den Boden. Was nun auf die Patientin zukommen würde, war ein endloser Alptraum. CADASIL kann nicht behandelt werden, einzig für die Schlaganfälle kann man vorbeugen. Amelia Knightley tat ihr unendlich leid. Sie wollte jedoch nicht wieder ihre Schwäche zeigen und als Sensibelchen bezeichnet werden, also entschied Cameron sich, der Mutter die Nachricht zu überbringen.

"Kutner, wenn es Ihnen Recht wäre, werde ich die Nachricht der Mutter mitteilen, das wird ein grosser Schock aber wenigstens weiss sie dann, was auf sie und ihre Tochter zukommen wird. Wir dürfen es nicht länger herauszögern. Wenn Sie das lieber übernehmen wollen, dann sag ich Mrs. Knighltey Bescheid"

*sie schaute Kutner an. Er war verzweiflet.*

Kutner *Kutner war ratlos. Die Aussicht Mutter und Tochter reinen Wein ein zu schenken gefiel ihm nicht.

Verdammt!! Es ist schon schlimm, wenn man in jungen Jahren ein herben Schicksalsschlag erlitten hat. Bei meinem ging es jedoch relativ schnell. Aber die Aussicht auf einen langsamen und schmerzhaften Tod ist alles andere als angenehm.

*Kutner ging die Sache nach wie vor an die Nerven. Doch wenn einem das Schicksal in jungen Jahren einen herben Schlag versetzt hat, dann kann es nur noch aufwärts gehen. Und seitdem dem Tod seiner Eltern und vor dem Hintergrund des Kreislauf von Geburt, Leben und Wiedergeburt um Probleme zu lösen, war Kutner zu einer Kämpfernatur geworden. Auch wenn er am Boden war, rappelte er sich wieder und ging seinen Weg. So auch diesmal. Die Kämpfernatur in ihm sprang an und er meinte daher zu Cameron entschlossen.*

„Danke für das Angebot. Das möchte ich gerne der Mutter erzählen. Mit Ihnen an meiner Seite. Das macht mir die Sache leichter. Wir sollten erst mal zu House gehen und ihm über das Testergebnis informieren, bevor wir Mutter und Tochter informieren. Einverstanden?“

*fragte er sie mit wieder fester Stimme. Dann fiel ihm wieder etwas ein, was er heute Morgen gehört hatte und seitdem in seinem Hinterstübchen auf eine Antwort wartete.*

„Bei der Besprechung bei House Heute morgen kam sie schwer atmend ins Zimmer rein und haben erst mal nichts gesagt. Als Taub und ich die Besprechung verlassen haben um den Abstrich für die Ursache der Nekrose zu machen, haben ich im Rausgehen noch folgendes von Ihnen gehört: ‚House, kann ich wieder bei Ihnen einsteigen?' Wie fiel House’s Antwort aus und was hat sie bewegt ihm diese Frage zu stellen?"

*fragte er sie neugierig und direkt.*

Cameron 2 *Cameron beobachtete Kutner. Etwas schien ihn zu bedrücken. Vielleicht hatte auch er einen Schicksalsschlag erlitten, wie Mutter und Tochter jetzt. Auch sie dachte an ihre Vergangenheit, ihr Ehemann, der so jung von ihr gegangen war und sie riss sich zusammen und atmete tief durch.

"Einverstanden, ich werde Ihnen helfen, den beiden das mitzuteilen, gehen wir zu House"

*Sie wollte schon nach draussen, als Kutner wissen wollte, was House damals auf ihre Bitte geantwortet hatte. Sie schaute zu Kutner und verdrehte die Augen.

"Er meinte, dass ich ihn vermisse und immer noch Gefühle für ihn hätte, was nicht stimmt, Sie wissen das von mir und Chase ja, aber er sagte, dass ich jetzt mal zeigen sollte, was ich draufhabe und darf für den Moment mitarbeiten. Sie haben doch nichts dagegen?"

*Cameron wusste nicht, wieso Kutner das gefragt hatte. Sie wollte ihm sicher nicht die Stelle wegnehmen.*


Zuletzt von Klinikleitung am Do Aug 13, 2009 11:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Aug 12, 2009 10:52 pm

Auf den Gängen zum Patientenzimmerreinraum Amelia Knightley Foreman 2

Foreman 2 *Foreman schlenderte den Gang entlang, sah eine Schwester und hielt sie kurz auf, um sich nach Ashley Brumley zu erkundigen. Die Schwester gab ihm bereitwillig Auskunft, teilte ihm auch mit, wo sie sich derzeit befand. Foreman bedankte sich höflich und setzte seinen lässigen Gang zu Brumley fort.*

Klinische Abteilungen (Radiologie, OP's, MRT etc.) – Labor (continued) Cameron 2 Kutner

Kutner *Kutner entging nicht, dass Cameron sich am zusammenreißen war und tief durchatmete. Er konnte ihre Körpersprache lesen. Sie frappierend ähnlich zu seiner eigenen, als er vor ein paar Minuten an seine eigenen ermordeten Eltern gedacht hat. Er ging erst auf ihre zweite Aussage ein, bevor er seine Beobachtung ansprach.*

„Ja. Ich weiß, dass Sie und Chase zusammen sind. Ich habe nichts dagegen, dass Sie mitarbeiten. Je mehr Wissen wir in die Waagschale werfen können, desto besser können wir unseren Patienten helfen. Nur heute leider nicht.“

*Traurigkeit erfasste seine Stimme, als er dann ans Schicksal von Amelia Knightley dachte. Doch er ließ den Gedanken sich nicht weiter ausbreiten und wandte seine Aufmerksamkeit wieder Cameron zu.*

„Ich habe meine beiden Fragen aus reiner Neugier gestellt. Bin ein wissbegieriger Mensch. Wissen ist Macht. Aber wie wir diese Macht nutzen, definiert ob wir gut oder böse sind. Ich habe mich fürs Gute entschieden. Apropos Wissen. Die erste Frage haben Sie mir beantwortet, aber möchte gerne noch ihre Antwort auf meine zweite Frage wissen, warum sie wieder bei House arbeiten möchten."

*Er ließ ihr Zeit zu antworten, bevor auf seine Beobachtung von vorhin einging.*

„Sie haben einen ihnen nahe stehenden Menschen in jungen Jahren verloren, nicht wahr?“

*fragte er leise und diskret, da er gerade eine sehr persönliche Frage an Cameron stellte.*

Cameron 2 *Cameron lächelte erst. Zumindest Kutner schien es willkommen zu heissen, einen Kopf mehr im Team zu haben.

"Wissen Sie, all die Rätsel, das ewige suchen nach Lösung und Diagnose, die Spannung und wenn es dann nicht klappte, wie wir wieder alle am Tisch sassen, es hat schon was an sich und das möchte ich einfach wieder haben. Den Rest meiner Arbeitszeit als Arzt will ich nicht in der Notaufnahme verbringen, ich weiss, dass ich mehr kann und bei House hatte ich immer eine Chance das zu zeigen. Jetzt hoffe ich, dass mir kein Fehler unterläuft, denn dann wäre ich wahrscheinlich raus aus der ganzen Sache"

*Es war ihr Recht, dass Kutner sie ausfragte. Er schien ein sehr guter Arzt und netter Mensch zu sein und tief im Innern freute sie sich, dass wenigstens einer Interesse an ihren Ideen und ihrem Wissen zeigte.
Dann stellte Kutner die andere Frage. Es plagte sie und sie konnte nicht loslassen, auch nicht nach all den Jahren.

"Ich heiratete als ich 21 war. Mein Ehemann litt an Schilddrüsenkrebs und verstarb nach nur sechs Monaten Ehe. Es war eine sehr harte Zeit für mich und ich leide noch heute daran. Ich habe mich verändert, Sie werden es sicher schon gehört haben. Meine Schwäche sind kranke Patienten, ich mache immer wieder den Fehler, dass ich mich mit ihnen anfreunde und dann zusehen muss, wie sie hoffnungslos gehen müssen"

*ihr kam eine Träne, doch sie wischte sie mit dem Ärmel ab.

"Es wird schwer zu sein, dass der Familie mitzuteilen und darum bin ich froh, dass Sie auch dabei sein werden"

Kutner „Da sind wir uns gar nicht so unähnlich. Mir geht es genauso. Ich will keine vorgesetzten Antworten. Die Antworten will ich selber finden und mein Wissen so erweitern. Mein Kopf ist nicht nur dazu dar Informationen auf zu nehmen, sondern sie auch zu verarbeiten und daraus selber Konsequenzen zu ziehen, die dann auch umgesetzt werden. Fehler machen ist nur menschlich. Was wäre die Welt, wenn wir alle perfekt wären? Stinklangweilig und unerträglich. Sehen Sie es nicht eng, wenn sie einen Fehler machen. Fehler sind nur eine weitere Möglichkeit ihr Wissen zu erweitern und ihr Können unter Beweis zu stellen. Insbesondere bei House.“

*meinte Kutner zu ihr und versuchte so ihre „Ich schaff es nicht“ Angst zu nehmen. Ihre nächsten Worten trafen Kutner hart, denn sie machten ihn nachdenklich und brachten einen alten Schmerz wieder zu voller Geltung.*

„Mein Ehemann litt an Schilddrüsenkrebs und verstarb nach nur sechs Monaten Ehe. Es war eine sehr harte Zeit für mich und ich leide noch heute daran. Meine Schwäche sind kranke Patienten, ich mache immer wieder den Fehler, dass ich mich mit ihnen anfreunde und dann zusehen muss, wie sie hoffnungslos gehen müssen.“

*Diese Worte ließen ihn an Remy und sein Engagement für sie denken.*

Ist meine Freundschaft mit Remy ein Fehler? Ist mein Engagement für Remy ein Fehler? Ist meine Liebe für sie ein Fehler? … Ist es ein Fehler???

*Und da waren die Bilder des Massakers wieder. Zerfetze Tiere, abgerissene Gliedermaßen und unendliche Seen von Blut. Die Schlacht bei Plassey vom 23. Juni 1757 war einer seiner zwei wunden Punkte. In jeder einzelnen Zelle seines Körpers spürte er den Schmerz der 500 toten Landsleute.*

Nein. Es ist kein Fehler!!! Es war ein Fehler meine eigenen Landsleute im Stich zu lassen. Aber den Fehler mache ich nicht noch mal. Ich werde Remy nicht im Stich lassen, sondern für sie dar sein. Bis zum bitteren Ende. Bis zum Tod!!!

* Seine Stimme war leise und brüchig, als er ihr antwortete.*

„Mein Beileid. Ich kann Ihnen nachvollziehen, wie es Ihnen nach dem Tod ihres Mannes ergangen sein muss. Ich bin selbst durch ein Tal der Tränen gegangen. Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass noch daran knabbern. Die Erinnerung und der Schmerz sind immer wieder präsent. Selbst wenn das Ereignis Jahrhunderte zurück liegt, treffen einem die Erinnerung und der damit verbunden Schmerz immer wieder mit voller Breitseite. Packen Sie noch Mord an den leiblichen Eltern drauf, wenn Sie selbst Kind sind, dann haben Sie ein Wesen mit einem Inneren, dessen vernarbten Wunden nie heilen wird.“

*Jegliche Fröhlichkeit, die Kutner sonst auszeichnete, war verschwunden, als er den Mord an seinen Eltern dachte. Sein zweiter wunder Punkt machte ihn gerade vollständig fertig, als ihm wieder einfiel, dass er nach Bombay musste. Die gerichtliche Vorladung zur Identifikation des gefassten Mörders und eine Aussage über den Todestag seiner Eltern zu machen, war eine wie ein in heißer Kohle erwärmte Machete, die einem aufs Gesicht gedrückt wurde und unendliche Quallen bereitete. Sein Körper krampfte sich vor Schmerz, der wie ein von seinem Herzen ausgehender Lavastrom gerade jede einzelne Zelle seines Körpers in Brand steckte. Sein Atmen wurde schwerer und Tränen machten sich auf seinem Gesicht breit, als er an den gestrigen Morgen dachte.*

Diese verdammte Vorladung. Der Grund, warum ich gestern später zur Arbeit gekommen bin. Alleine schaffe ich es nicht den Bastard zu identifizieren, der meine Eltern erschossen hat. Sein Gesicht werde ich nie vergessen, nachdem ich aus meiner versteckten Ecke hervor gelugt habe und nachsehen wollte, wie es um meine Eltern bestellt war, nachdem die Schüsse gefallen sind. In meinen Träumen taucht es immer hämisch lachend, wenn meine Mutter die Augen schließt und für immer schläft. Es hat mich riesige Kraft gekostet die Emotionen zu bremsen und zum Hörer zu greifen. Ich will auf meinen eigenen Beinen stehen. Aber manchmal führt kein Weg daran vorbei und man muss andere um Hilfe bitten, wenn es einem die Last der Vergangenheit zu erdrücken droht. Hoffentlich kann der Admiral das Ruder herum reißen und mir helfen. So wie ich ihn kenne, lässt er erst er seine Kontakte spielen, bevor er mit einer handfesten Lösung in der Hand zurückruft. Hoffentlich meldet er sich bald.

*Kutner hoffte inständig, dass sich sein Mentor und väterlicher Freund Admiral John Smith schnellstens meldete. Der Admiral war der Chief of Naval Operations (kurz CNO, dt. etwa: Chef der Marineoperationen), der ranghöchste Offizier und Admiralstabschef der US Navy. Als Mitglied der Joint Chiefs of Staff (JCS), dem vereinigten Generalstab der US-Streitkräfte, ist der CNO der Hauptberater des Präsidenten in Marinefragen, verantwortlich für die Ressourcenverteilung in der US Navy und die operative Einsatzfähigkeit der ihm unterstellten Streitkräfte. Der Admiral stand kurz davor zum Chairman der Joint Chiefs of Staff zu ernannt zu werden und somit zum wichtigsten Berater des Präsidenten in militärischen Fragen zu werden. Ein Mann, dessen Leben Kutner einst gerettet hat und nun im Gegenzug seine mächtige Hand schützend über Kutner hielt. Seine Macht und sein Einfluss waren Kutner schön öfters eine unersetzliche Hilfe gewesen. Doch in Sachen der Vorladung brauchte Kutner die Hilfe des Admirals mehr denn je. Als Kutner sah, wie er sich vor Cameron gehen ließ, verschloss er sein Inneres mit einem soliden Panzer und meinte mit gepresster, eiskalter, beinahe Befehle bellender Stimme zu ihr, um seine wunden Punkte zu schützen.*

„Sehen Sie mir es nach, aber ich bin gerade nicht in der Stimmung die mich jagenden Erinnerungen meiner Vergangenheit näher zu erörtern. Das werde ich in nächster Zeit schon zur Genüge machen dürfen. Stattdessen gehe ich jetzt House in dessen Patientenzimmer über das Testergebnis informieren und anschließend der Mutter reinen Wein einschenken. Das schiebe ich nicht auf die lange Bank. Und was sie gerade von mir gesehen haben, verlässt diesen Raum nicht!!!“

*Sprachs, wischte die Tränen aus seinem Gesicht und verließ ohne ein weiteres Wort das Labor, den direkten Weg zu House Patientenzimmer nehmend.*

Cameron 2 *Cameron schaute Kutner an. Tränen standen ihm in den Augen und er versank in Gedanken.

"...Packen Sie noch Mord an den leiblichen Eltern drauf, wenn Sie selbst Kind sind, dann haben Sie ein Wesen mit einem Inneren, dessen vernarbten Wunden nie heilen wird.“

*Diese Worte trafen Cameron sehr. Auch Lawrence hatte schlimmes durchgemacht und sie verstand seine Reaktion durchaus, dass er stürmisch aus dem Labor eilte. Sie wusste nicht, was noch auf ihn wartete, sie nickte nur und folgte ihm dann, fast rennend aus dem Raum.


Zuletzt von Klinikleitung am Sa Aug 15, 2009 10:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Aug 13, 2009 11:54 pm

Patientenzimmer Dr. House (continued) House sure Remy Taub Kutner Cameron 2 Foreman 2

House sure *Also hatte er Recht gehabt... es ging ihr nicht gut und sie hatte Angst. Verständlich. Gregory räusperte sich:*

"Übernächste Woche Montag beginnen die Studien hier am Plainsboro. Das heißt, Sie können mir weiter mit Ihrem Geflirte mit Kutner auf die Nerven fallen. Kommen Sie später nochmal mit Foreman wieder. Der soll das ganze leiten, mit ihm sprechen wir dann drüber."

*Mit dieser Aussage war das Thema für ihn vorerst beendet... bis Dreizehn mit Foreman wieder auftauchen würde.*

"Taub... Patientin?"


*sagte er einfach und wartete ab.*

Taub *Taub schreckte bei seinem Namen tierisch zusammen.*

"Miss Knightley wird momentan noch operiert. Was wir vermuten hat Thirteen schon gesagt."

*Er wußte im Moment auch gar nicht was er noch erzählen sollte.*

Kutner *Ohne Umschweife steuerte Kutner vom Labor kommend House Patientenzimmer, machte mit Schwung die Tür auf und betrat federnden Schrittes das Patientenzimmer. Ohne die anderen beachtend fixierten seine Augen House und brachten letzteren ohne Umschweife auf den neuesten Stand. Seine Stimme war nüchtern, präzise und die Fakten hervor streichend. Und was markant war, dass seine Stimme die ihm übliche Emotionalität nicht aufwies und stattdessen eiskalt war.

„So dann mal die Informationen und Erkenntnisse der letzten Stunden in Kurzform:

• Ursache für die nekrotisierenden Fasziitis bei Ashton Brumley und Amelia Knightley war Hank Waltz, der, bevor er an ebenjener Erkrankung verstarb, die beiden mit ebenjener infizierte. Die Erreger in Form Streptokokken-Bakterien wurden in Form von Hand- und Badetücher auf beide Patienten übertragen und gelangte über Schnittwunden in die Körper der beiden. Und Sie hatten recht, dass die Sankt Lucas Seniorenresidenz keinen Wert auf Hygiene legt. Hätten die Einrichtung nicht an den Handschuhen für ihre Bediensteten gespart, wären die beiden nie infiziert worden.
• Ashley Brumley und Amelia Knightley werden gegenwärtig von Dr. Caroline Ryan operiert. Sie entfernet die nekrotischen Gewebe, transplantiert auf die abtragen Hautflächen Haut von anderen, nicht betroffenen Körperregionen und verbindet die transplantierte Haut mit dem Blutsystem in den abgetragenen Hautregionen. Der Prozess ist zur Hälfte bei beiden Patienten abgeschlossen, wird jedoch lt. Ryan noch Zeit dauern, bis er komplett fertig ist.
• Ich habe Foreman indirekt mitgeteilt, dass er Ashley Brumley, Ashtons Mutter, über den Zustand ihres Sohnes informieren soll, nachdem ich sie heute Morgen seit Ashton Kollaps in der Ambulanz nicht mehr gesehen habe und sie zu ihrer eigenen Beruhigung auf den neuesten Stand bringen soll.
• Ich habe bei Amelia Knightley eine Biopsie durchgeführt, um den Nachweis von CADASIL zu ermöglichen. Cameron hat das Bioptat aus der Biopsie ausgewertet und saubere Arbeit geleistet. Sie konnte CADASIL eindeutig nachweisen.

Das war der Newsflash. Wenn Sie nichts dagegen haben, sehe ich nach, ob Amelia Knightleys Mutter eingetroffen ist und informiere sie über den gegenwärtigen & zukünftigen Gesundheitszustand ihrer Tochter.“


*Kutner wartete auf House Reaktion. Dabei stand er aufrecht wie ein Zinnsoldat, der einen Ladestock verschluckt hatte. Er war wie ein Kühlschrank. Eiskalt und sein Inneres abschottend. Er war nicht willens über das zu sprechen, was gerade ihm Labor geschehen war. Was sein Inneres betraf, würde er momentan nur mauern. Der einzigen Person, der er reinen Wein einschenken würde, war Remy. Was Kutner jedoch entging und den anderen, insbesondere House und vor allem Remy, auffallen würde, war die Tatsache, dass seine Abschottung nicht vollständig war und ihm eine Aura von unterdrückten Emotionen und Schmerz umgab.*

Remy *Remy hatte gerade den Mund geöffnet um etwas zu sagen, als Kutner die Türe auf machte und das Zimmer betrat. Schon bei den ersten Worten, die dann aus seinem Mund kamen, wusste sie, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie hörte sich den umfassenden Vortrag an und sah dann auf House. Kutner war nicht Kutner, irgendetwas war in seinem Innersten gar nicht in Ordnung und auch House würde das merken, so war jetzt nur eines wichtig, Kutner musste hier so schnell wieder raus, wie er, warum auch immer reingekommen war.*

"Also nachdem sie es jetzt dreimal gehört haben...sollten wir jetzt gehen! Es gibt zwei Familien denen wir in den nächsten Stunden schlimme Nachrichten über bringen müssen, dass bedeutet viele Fragen und viel Betreuungsbedarf der Angehörigen und der Patienten selbst. Wir sollten damit so schnell wie möglich anfangen und sie davon in Kentniss setzen! Die Angehörigen sollten am besten Bescheid wissen, bevor sie wieder zu den Patienten kommen, besonders im Fall Knightley!"

*Damit ging sie zur Türe und hoffte nur Kutner würde es ihr gleich tun, oder am besten ihre Gedanken lesen und einfach vor ihr das Zimmer wieder verlassen.*

"Ich komme, sobald wir fertig sind, mit Foreman zurück...dann bringen wir sie erneut auf den neuesten Stand!"

*Meinte Remy dann und öffnete die Türe bereits.*

House sure *Interessiert hörte sich Gregory Kutners Raport an und war beeindruckt.*

"Sehn Sie, Taub, SO macht man das!"

*sagte er auch sogleich und erteilte dem kleinen Arzt damit einen Rüffel für dessen knappe und flapsige Antwort. Irgendwas lag hier in der Luft, und es war nicht Taubs miese Laune. An Kutners Haltung war etwas ganz und gar "unkutnerisch". Er stand da wie ein Zinnsoldat, dem man soeben sein Gewehr geklaut hatte und ihm mitgeteilt, dass er nun damit erschossen würde.

Das war natürlich auch Dreizehn schon aufgefallen, denn ohne weiter auf Gregory's Aussage die Therapie betreffend einzugehen, wollte sie bereits aus dem Zimmer eilen... doch so leicht war das nun auch wieder nicht. House's Bein tat zwar schon richtig weh, aber seine Neugier war nach wie vor stärker (noch...).*

"Kutner... bevor Sie hier mit Dreizehn fluchtartig das Feld räumen, hätte ich gerne gewusst, was genau Ihnen im Labor die Petersilie derart verhagelt hat, dass Sie dreinschauen, als hätte man Ihnen Ihre gesamte Star Trek Sammlung geklaut..."

*Hier stimmte etwas ganz und gar nicht. Und House wollte wissen, was es war. Würden sie es nicht gleich sagen, würde er es herausfinden.*

Kutner *Kutner war nicht willens alles preis zu geben, aber er kannte die Penetranz seines Chefs. Daher er antwortete House entgegenkommend, aber dennoch kryptisch.*

„Eine persönliche Frage, deren Antwort eine Erinnerung wachgerufen hat. Die Erinnerung an ein bindendes gerichtliches Dokument, das mich ans andere Ende der Welt beordert. In eine Stadt, deren Lebensfreude immer wieder von Mord und Totschlag überschattet wird. Kennen Sie das Sprichwort, dass der Verbrecher immer wieder an den Ort seiner Tat zurückkehrt? Nun. Das Sprichwort gilt nicht nur für den Verbrecher, sondern auch für diejenigen, die unter seiner Tat leiden mussten und müssen.“

*Kutners Pager ging los. Er betrachtete die Nachricht mit einem Stirnrunzeln. Er packte den Pager weg und meinte zu House.*

„Das war Dr. Ryan. Sie ist mit den OPs fertig. Erstaunlicherweise lange bevor dem geplanten Ende am heutigen Spätnachmittag, frühen Abend. Sie möchte, dass ich Sie bei den OPs treffe, damit ich über das Ergebnis der OPs informiert werden kann. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen, aber meine Anwesenheit wird anderorts benötigt. Also gehe ich jetzt, höre mir das Ergebnis an und kümmere mich dann um die Informierung von Amelia Knightley und deren Mutter. Wie Remy schon sagte, gibt es viel Arbeit zu erledigen. Und die erledigt sich nicht dadurch, dass man die Vergangenheit zu Tode redet und in dieser verhaftet bleibt. Denn die Vergangenheit ist bereits von genug Tod gekennzeichnet."

*meinte er eiskalt & verbittert und ging zur Tür, um sich die Gegenwart zu kümmern. Dann drehte er sich noch einmal zu House um.*

„Machen Sie sich um mich keinen Kopf. Ich habe gestern Morgen schon einen Anruf getätigt, um meine persönliche Misere in händelbare Bahnen zu lenken. Den Rückruf der sehr einflussreichen Person am anderen Ende in Washington, D.C. sollte im Laufe des heutigen Nachmittages erfolgen. Bis dahin kümmere ich mich die Gegenwart und ignorier die Bombe aus Bombay.“

*Ohne House eines weiteres Blickes zu würdigen, drehte er sich um und verschwand durch die Tür auf den Gang. Dabei passierte er Remy und bot ihr die Möglichkeit ihm zu folgen, damit sie das kryptisch Gesagte in der bösartigen Klarheit hören konnte.*

Remy "Wir werden sie nachher wieder auf den neuesten Stand bringen!"

*Meinte Thirteen dann noch einmal, sah House an und ging nach Kutner durch die Tür. Zwar war ihr Plan nicht ganz auf gegangen und nur der Pager konnte etwas gegen House´s Neugierde tun, aber immerhin waren sie jetzt aus dem Raum.*

Cameron 2 *Cameron kam in House's Patientenzimmer an, doch Kutner war schon verschwunden. Remy verliess soeben den Raum, sie nickte ihr kurz zu und betrat dann das Zimmer. Sie blickte zu Taub und dann zu House.

"Kutner war schon da nehm ich an und hat Sie über die Befunde informiert"

*Sie war noch etwas durch den Wind, nachdem sie gesehen hatte wie Kutner in einem Moment Einblicke in seine Vergangheit gab und im anderen sich zurückziehen konnte und keinen an sich ranslies. Sie wartete auf eine Reaktion von House.*

Taub *Taub ignorierte die Bemerkung von House und sah zu Cameron die gerade den Raum betrat.
Er fragte sich warum sie so durch den Wind war und wartete auf eine Antwort von House.*

House sure *Gregory verleierte die Augen genervt gen Himmel, als Kutner pseudokryptisch alles Mögliche von sich gab, das bei ihm den Eindruck hinterließ, er befände sich ein einem schlecht kopierten Grisham Roman. Deshalb beschloss er, selbst nachzuforschen, was Kutner anging und ließ sowohl ihn als auch Dreizehn gehen. Taub stand noch da, als Cameron herein preschte und ihn was fragte.*

"Ja, und darüber, dass er manchmal ein unheimlicher Vollpfosten ist..."

*grummelte Gregory und musterte Cameron, die angespannt wirkte.*

"Aber Sie sind doch nicht deshalb hier, oder? Wo klemmts denn?"

*fragte House und rieb sich unbewusst das Bein, das ihm ziemlich zu schaffen machte.*

Taub *Taub musterte besorgt House sein Bein.
Die Schmerzen waren also wieder da.
Hatte er sein Vicodin wieder genommen und wieviel?
Gespannt sah er zu Cameron und fragte sich was sie von Dr. House wollte.*

Cameron 2 *Ob die anderen merkten, dass sie noch ziemlich durch den Wind war, wegen dem, was vorher mit Kutner passiert war. Sie atmete ein und schaute auf den Boden. Sie durfte nichts sagen, Kutner wollte nicht blossgestellt werden, das war ihr klar, also musste sie sich eine Ausrede einfallen lassen. Sie schaute auf House's Bein, er rieb es und dann sah sie zu Taub, der es ebenfalls bemerkt hatte.

"Ich, ich wollte jetzt zu der Patientin gehen, Kutner und ich wollten ihr die Nachricht überbringen"

*stammelte sie vor sich hin. Sie durfte sich nichts anmerken lassen, doch was sie gehört hatte, nahm sie ziemlich mit.
Wusste House von dem Prozess. Sie schaute ihn an und hoffte, dass er die peinliche Stille durchbrechen würde.

Foreman 2 *Foreman hatte mit Mrs. Brumley geredet und sie dann allein gelassen. Sollten sich die jungen Ärzte um sie kümmern. Wozu waren sie denn sonst da? Er öffnete die Tür zu House Zimmer, trat ein und spürte die angespannte Stimmung. Irgenetwas war vorgefallen. Er warf einen kurzen Blick zu Taub, merkte dann, dass Cameron etwas aufgelöst wirkte und stellte sich neben sie.*


Zuletzt von Klinikleitung am So Aug 16, 2009 8:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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