Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Zusammenfassung Tag 2

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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 15, 2009 12:03 am

Gänge, Aufzüge ...

House sure

*Gregory zuckte gehörig zusammen, als neben ihm eine bullige Faust gegen die Türen zu donnern schien (Schmal konnte die bei DEM Aufprall nicht sein!) und jemand brüllte, dass der Aufzug jetzt wohl wieder ginge. Einen Augenblick lang dachte er, der Typ da draußen würde ihn für dumm verkaufen, doch dann ging das Licht in der kleinen Kabine wieder an und der Aufzug machte einen Satz nach oben.

"Wollte ich nicht runter??"

dachte Gregory und schüttelte kurz den Kopf, bevor er mit seinem Stock auf den "Tür auf"- Knopf im Lift drückte. Nach einigen Zicken öffnete sich die Tür und House sah in die verdatterten, teils amüsierten und teils eher unleidlichen Gesichter ziemlich vieler Krankenhausangestellter.*

"Was ist das hier? Die "Seht euch den Freak im Metallkasten an"-Realityshow??"

*raunzte Gregory, und erst jetzt, als er sich nach oben kämpfen wollte, fiel ihm auf, dass der Boden des Aufzuges ungefähr einen Meter über dem des vierten Stockes hing. Das war ganz angenehm, denn so konnte er sich das Hochkämpfen sparen und einfach und bequem die Füße auf den Boden setzen. So schob er sich also in Sitzposition nach vorne und ließ die Beine zum Boden gehen. Als er auf der Kante des Liftbodens saß, war sein Gesicht genau auf der Höhe von dem des Lifttechnikers:*

"Wie es aussieht, haben Sie hier noch was zu tun, Bro... im Augenblick hat der Patient - wenn man ihre Reparaturleistung medizinisch ausdrücken will - nämlich einen Zeh am Ohr!"

*Mit dieser Aussage griff Gregory nach seinem Stock und machte einen leichten Hopser auf den Boden, auf dem er mit seinem linken Bein landete, das rechte entlastete er, da es langsam wehtat. Wieder blickte er in die Runde und stellte fest, dass so gut wie jeder da war: Zig Schwestern, einige Krankenpfleger, Taub, Kutner, Dreizehn und Cameron und hinten in der Ecke saß Wilson mit einem Kaffee und einer Zeitung; fehlte nur noch einer, der durch die Reihen ging und versuchte, einem total überteuerte Süßigkeiten anzudrehen. Nur Cuddy war schon wieder verschwunden, und Gregory fragte sich auch langsam, wo seine Mutter steckte.

Die Situation hatte jedenfalls etwas zutiefst skurriles...*

"Sagen Sie, dachten Sie, ich sterb da drin vielleicht an Idiotenentzug, oder weshalb haben Sie sich bemüßigt gefühlt, alle hier herumzugammeln, anstatt sich um etwaige Patienten zu kümmern? Die Show ist vorbei! Kehren Sie zurück in Ihren tristen, langweiligen "Ich bin ein Normalo"-Alltag und machen Sie nen Abflug!"

*rief Gregory in Richtung Krankenschwestern und - pfleger, während er auf sein Team zuhumpelte und inmitten von Kutner, Dreizehn, Cameron und Taub stehen blieb, der so aussah, als habe er gerade die Flucht ergreifen wollen.*

"Ah, meine Groupies sind auch wieder da... haben Sie den Termin für die Schnippeleien bereits? Wo ist Chase? Und wer..."

*sein Blick fiel auf die neue Ärztin in der Runde.*

"... ist denn diese Sünde hier?"

*vollendete er seinen Fragenkanon und musterte die schöne Dr. Ryan anerkennend.*

"Ein Zuwachs, von dem ich noch nichts weiß?"

*Er legte den Kopf schief und sah zwischen allen Anwesenden hin und her.*

Remy

*Dreizehn nickte zu Cameron, nachdem sie ihr eine kurze Zusammenfassung gegeben hatte, dann bedankte sie sich bei Kunter und nickte, sein leicht säuerlicher Unterton war ihr nicht entgangen.*

"Ok, danke für die Infos und bitte entschuldige, dass du alles erneut erklären musstest, aber wir waren außer Haus...du hattest nämlich recht, wir waren erneut in der Wohnung!"


*Meinte sie dann nickte zu der Patientin auf der Trage, sie sprach leise und wollte auch keine Namen nennen, sie hatte sicher schon genug Panik vor der OP, da musste sie nicht auch noch wissen, das jetzt bereits fast das ganze Team hier zeit versetzt in ihrer Wohnung gewesen ist. Als sie dann das von dem Fahrstuhl hörte, musste sie sich ein breites Grinsen verbieten.*

"Naja, so ein Aufzug bleibt manchmal auch aus nicht technischen Gründen, einfach so, von den Insassen gewollt stehen!"

*Meint sie dann ganz trocken zur Allgemeinheit, nur Kutner konnte wohl wissen, dass sie damit nicht unbedingt nur meinte, dass House sie nicht alle nicht sehen und stattdessen einfach seine Ruhe haben wollte, schließlich waren neulich im Aufzug nur Kutner und sie. Dann sah sie die Türen, wie diese sich immer weiter öffneten und dann House heraus trat. Auf seine Fragen antwortete sie nicht, es waren genug andere da, die das konnten, sie hielt sich lieber im Hintergrund.*

Cameron 2

*Cameron stand zwischen den Ärzten und sah zu, wie House auf sie zukam. Das erste, was er wissen wollte, war wo Chase steckte, also erklärte sie ihm mal, wo er sein könnte.

"House, wir vermuten, dass er einen Notfall hatte, da wir jetzt die OP durchführen wollen, ist Dr. Ryan zu Hilfe gekommen, wie Sie bestimmt bemerkt haben und ja, wir waren jetzt auf dem Weg zum OP"

*sie fasste kurz die Situation zusammen und blickte dann zu den anderen Ärzten. Dr. Ryan kam einen Schritt auf House zu.

"Ich bin Cathy und werde für Dr. Chase einspringen, wenn es nichts ausmacht"

*dabei setzte sie ein süsses Lächeln auf.

"Also wenn weiter nichts ist, können wir den Versuch wagen mit dem Fahrstuhl nach unten zu fahren"

*Cameron drückte ein weiters mal auf den Knopf, damit sich die Tür wieder öffnete.

"Wer will zuerst gehen"

*fragte sie in die Runde.

House sure

*Gregory stellte amüsiert fest, dass Dreizehn versuchte, ihn zu ignorieren. Für einen kurzen Zeitraum hielt er sein Gesicht immer genau dort hin, wo ihr Blick gerade hinschweifte. Als er den Eindruck hatte, dass sie ausreichend genervt war, wandte er sich Cameron zu, die soeben erklärt hatte, wer die Schönheit neben ihr war.*

"Mir macht es nichts aus, schließlich wollen Sie ja nicht mir ein Loch in die Wange schneiden!"

*Als er Knightleys entsetzten Gesichtsausdruck sah, fügte er an:

"Andererseits ist es schon besser, fleischfressende Bakterien aus der Haut zu entfernen... sonst wirds eklig."

*Als Cameron anregte, in den Aufzug zu steigen, ging House abermals dazwischen:*

"Ich würd erstmal Humptey Dumptey dort fragen, ob das Teil auch auf Bodenebene zurücklgefahren werden kann. Denn jetzt müssten Sie mindestens einen der Patienten einen Meter in die Luft hieven. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das wollen!"

*Der Techniker warf dem Diagnostiker aufgrund des neuen Namens, den dieser ihm gegeben hatte, einen giftigen Blick zu und ballte die Faust. Gregory sah es, zögerte kurz, und wandte sich dann an Kutner. Diesen schaute er an wie ein braver Schuljunge seine Lehrerin, bevor er einen ganz tollen Vorschlag brachte.*

"Sie könnten allerdings auch den anderen Fahrstuhl nehmen und die Patienten nacheinander runterfahren... würd ich gleich tun! Wer Alice im Wunderland gesehen hat weiß, dass man Dumptey und Konsorten nicht trauen kann..."

*Damit warf House seinem Team und Ryan einen gespielt grimmigen Blick zu, während er mit dem Daumen verschwörerisch auf den verärgerten Techniker deutete. Dann schaute er Foreman direkt ins Gesicht. Er nutzte den Moment.*

"...und dem bösen schwarzen Mann auch nicht..."

*Gregory schürzte die Lippen und musterte Foreman nachdenklich, bevor er weitersprach:*

"Hmmm, halt! Falsche Story! Aber die Auskunft ist wahr!"

*Stolz auf seine Metaphern wandte er seine Aufmerksamkeit nun wieder den Patienten zu.*

"Also los... beginnen Sie mit der Exidierung. Sonst fühlen sich die Viecher auf unsren Patienten noch heimisch!"

*Mit diesen Worten wandte Gregory sich ab und humpelte zu Wilson hinüber, der die ganze Zeit so getan hatte, als wüde er lesen. Jetzt ließ er sich links neben seinem Freund nieder und griff nach dessen Kaffeetasse, die dieser - rechts - neben sich auf die Bank gestellt hatte. Dadurch verknitterte Gregory natürlich die Zeitung des Onkologen, verzog aber aufgrund dessen keinen Millimeter seiner Miene. Er schlürfte einen Schluck des - nicht gerade berühmten - Kaffees und begann:*

"Na, haben die Nets es mal wieder versaut? Oder wieso liest Du die Samstagszeitung? Du als Jude solltest Dich mit nichts befassen, dass Dich stressen könnte... Shabbes und so!"

*Damit lehnte er sich zurück, den Kaffee in der linken, den Stock in der rechten Hand und betrachtete Wilson von der Seite. House selbst sah abenteuerlich aus. Die aschblonden Haare standen in alle Richtungen weg und sein Dreitagesbart war bald ein Zweiwochenvollbart.
Alles in allem... er brauchte eine Generalüberholung. Zudem begann sein Bein wieder zu schmerzen und der Entzug hatte nur im Moment eine Pause eingelegt.*

Kutner

* Remys Kommentar verstand Kutner sofort und er warf ihr einen verstehenden, amüsierten Blick zu .*

Nicht technische Gründe nennt man es also neuerdings, wenn man im Fahrstuhl seine Ruhe haben möchte und der Kollegin näher kommt.

*Als House seine Kommentare in Sachen Groupies und Fahrstuhlnutzung abgelassen hatte, dachte sich Kutner seinen Teil.*

Wenn das House das nächste Mal das Wort Groupies benutzt, gleich mal den Kommentar ablasen, dass man leider keine Autogrammkarte dabei hat. Und was den Fahrstuhl betrifft, du Streber, da bin ich schon selber draufgekommen. Setzen. Sechs. House. Gott sei Dank musste ich keinen Report abliefern.

*Just in diesem Moment ging auch schon die andere Fahrstuhl auf und Dr. Ryan ergriff das Kommando.*

„Da Miss Knightleys nekrotisierende Fasziitis weiter voran geschritten ist als die von Mr. Brumley, hat Miss Knightley Vorrang. Lawrence bringst du bitte Miss Knightley in den Fahrstuhl?“

„Klar, Cathy.“

*meinte Kutner lächelnd, während er Miss Knightley in den Fahrstuhl brachte und froh war außer House Reichweite zu kommen. Dabei warf er noch einen 'See ya latter' Blick seinen Kollegen und Kolleginen zu, wobei sein Blick bei Remy etwas länger haften blieb als bei Cameron und Foreman. Währenddessen wandte sich Ryan an Taub und Cameron.*

„Sie kommen auch gleich mal mit. Eine helfende Hand von einem starken Mann kann nicht schaden. Wir warten unten auf sie Dr. Cameron. Ihre beiden Kollegen…“

*Dabei deute sie auf Foreman und Remy, denen sie ein tolles Lächeln schenkte.*

„werden Ihnen beim Transport von Mr. Brumley sicherlich helfen.“

*Sie wandte sich an House, der mittlerweile sich neben Wilson gesetzt hatte.*

„Dr. House. Wenn sie das nächste Mal auf ihre Groupies treffen, dann fragen sie doch, ob einer von denen eine süße Sünde dabei hat. Wenn nein, dann schauen sie mal bei mir in der Chirurgie vorbei. Ich habe immer einen guten Vorrat von Sprüngli Schokolade aus der Schweiz auf Lager. Die können wir auch schmelzen und zu Humpty Dumpty Arsch mit Ohren Skulpturen verarbeiten.“

*rief sie ihm lachend rüber, bevor sie im Fahrstuhl verschwand. Nachdem Taub an Bord war und sich die Türen geschlossen hatten, drückte sie den Knopf für die OP-Ebene. Nachdem dies erledigt war, wandte sie sich an Taub.*

„Hey, ich bin Caroline Ryan. Arbeite hier in der Chirurgie. Und wem habe ich dabei gerade geholfen, sich aus dem Staub zu machen?“

*fragte sie Taub lächelnd. Amüsiert von Cathys Kommentaren in Richtung House, vom dem sie sich nicht hatte einschüchtern lassen und dankbar, dass sie seinem Freund dessen Verschwindewunsch erfüllt hatte, beobachte Kutner still und leise aus dem Hintergrund heraus die weiteren Entwicklungen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 15, 2009 12:48 am

Immer noch Gänge...


Wilson 2

"Ich freue mich auch dich zu sehen. Ich hoffe der Kaffee schmeckt dir."

*Wilson faltete die Zeitung zusammen, drehte den Kopf zu House.*

"Giants, House. Schon von Anfang an. Wenn du nicht ständig eingeschlafen wärst, würdest du wissen, das es die Giants sind."

*Ihm entging nicht, das sein Freund stärker gehumpelt war.*

"Werf dir zwei, nein...besser drei Vicodin ein und dann steig unter die Dusche. Und nein, ich komme nicht mit!"

*sagte er, stand auf, griff nach der Kaffeetasse.*

"Der Mohr geht jetzt. Denn der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Bye House!"

*damit drehte sich Wilson um, schritt zurück zu seinem Büro*

*** House sure

*Gregory zog ene Augenbraue nach oben und bedachte Wilsons Antworten nicht mal mit einem spitzen Gegenkommentar. Das ganze war ihm ohnehin zu viel im Augenblick. So betrachtete er, wie sich die Ärztetraube um den Aufzug langsam auflöste und auch alle anderen wieder ihre Arbeit taten: Es war wie immer.

Alles ging seinen geregelten Gang und mittendrin saß Greg House. Alleine.

Er seufzte, nahm etwas Schwung und stand auf. Ihm schwindelte etwas, doch dann stand er sicher und beschloss, wieder in sein Büro zu hinken und dann in "sein" Zimmer zurück zu kehren. Dort würde er dann auf seine Mutter warten... allerdings nur bis 5 Uhr nachmittags... denn dann hatte er noch einen Hausbesuch bei Wilson eingeplant...*


_____________________________________________________________________

Foreman 4

*Foreman schluckte einen Kommentar zu House Bemerkung herunter.*

"Wenn wir nicht ständig den anderen Ärzten hinter rennen müssten, könnten wir effizienter arbeiten."

*murmelte er. Er gesellte sich neben die Liege, lächte beruhigend auf die Person hinab.*

"Keine Sorge. Der Aufzug hat nur etwas gegen Misanthropen und unbeliebte Menschen."

Taub

*Taub beobachtete die junge Ärztin genau und ärgerte sich ein wenig das er schließlich verheiratet war und etwas für die Ärztin schwärmte. Da er mit Lawrence in der Nähe der Tür stand war er ganz schnell mit rein gerutscht in den Fahrstuhl. Als sich die Frau dann auch noch vorstellte, war es ganz um ihn geschehen.*

"Dr. Chris Taub ich bin ein Freund von Lawrence."

*Er schüttelte ihr die Hand und blieb an ihren wunderschönen Augen hängen.*

"Freut mich Dr. Taub."

*Sie bemerkt gleich das der kleine Arzt eine Schwäche für sie hatte. Sehr schade das er einen Ehering trug, sie hätte sich gerne mit ihm mal verabredetet von Arzt zu Arzt.*

Remy

*Remy tat, was man ihr aufgetragen hatte, wieso auch nicht, es war ja nur sinnvoll und so brauchte sie nicht mal irgendwas erwidern, nein, sie schloß sich einfach den anderen an und ging neben dem Patienten und ihren Kollegen her in den Aufzug. Darin angekommen drückte sie die richtige Nummer und lehnte sich dann leicht an die Fahrstuhlwand an.*

Kutner

* Auch wenn er schon verheiratet war, war das ja kein Grund sich nicht mit ihm zu unterhalten, dachte sich Dr. Ryan.*

„Und wie sind sie bei Dr. House gelandet? Ich meine, dass House ein sehr schwieriger Mensch ist, der als Arzt nicht jeden in sein Team einstellt. Also wie haben sie das geschafft?“

*fragte sie offen und ehrlich interessiert, während Kutner den beiden nur zuhörte. In diesem Moment kam der Fahrstuhl auf der OP-Ebene an und gab den Weg frei zu den OPs frei. Kutner räusperte sich kurz.*

„Cathy, Chris, könnt ihr bitte aussteigen, da ihr beide vor mir steht und ich keine Lust habe euch zu überfahren? Fahrerflucht kommt bei der Polizei nicht gut an.“

*meinte er lächelnd und wartete, dass die beiden aus dem Fahrstuhl traten, damit er das Patientenbett mit Miss Knighley aus dem Fahrstuhl schieben konnte.*

Taub

*Taub hörte ein Räuspern und sah in Kutner's Richtung.*

„Cathy, Chris, könnt ihr bitte aussteigen, da ihr beide vor mir steht und ich keine Lust habe euch zu überfahren? Fahrerflucht kommt bei der Polizei nicht gut an.“

"Das hättest du bestimmt auch nicht gemacht Lawrence."

[color=black]*Erwiderte Taub und stieg mit Dr. Ryan schnell aus und half seinen Freund das Bett Richtung OPs zu schieben. An Dr. Ryan gerichtet antwortete er.*

"Das ist eine lange Geschichte. Er hat ein großes Bewerberauswahlverfahren gestartet und hat 40 Bewerber hier auflaufen lassen und hat nach und nach die Leute rausgeschmissen. Zum Schluß sind ich, Lawrence und Remy über geblieben. Dr. House macht immer Sachen die keiner von ihm erwartete hätte."


Kutner

* Während Taub Kutner half das Patientenbett in Richtung zu schieben, meinte Ryan mit einem Lachen zu Taub.*

„Dann hat House also seine Version von American Idol veranstaltet, damit er aus 40 Bewerbern die Top 3 raus filtern konnte. Na dann herzlichen Glückwusch, dass Sie zu den erfolgreichen Finalisten von House Idol gehörten.“

*Bei der Formulierung House Idol musste Kutner heftig schmunzeln. Die Formulierung hatte etwas.*

House Idol muss ich mir merken. Wenn House mal wieder eine flapsige Bemerkung in Sachen fehlerhafte Kommunikation macht, kann ich sagen, dass nicht jeder im Stande in der Lage ist die Standards des Vorsitzenden des House Idol Contest gerecht zu werden.

*Während er dies so dachte, waren die drei auch schon am OP angelangt. Hier kam den dreien ein Assistenzarzt entgegen, der Ryan gleich in ein Gespräch verwickelte.*

„Mahlzeit Cathy. Alles klar bei dir?“

„Ja. Larry. Ist OP 2 frei?“

„Ja. Wieso?“

„Wir müssen bei zwei Patienten, Ashton Brumley und Amelia Knightley, nekrotischen Gewebes in Folge einer nekrotischen Fasziitis entfernen. Können Sie dem Team Bescheid sagen, so dass der OP vorbereitet ist und wir gleich loslegen können.“

„Soll ich…“

*dabei deute er fragend auf das Bett, woraufhin Ryan antwortete“

„Miss Knightley.“

„Danke. Soll ich Miss Knightley schon mal mitnehmen und später dafür sorgen, das ihr Bett auf ihr Zimmer zurück kommt?“

Gerne. Das ist sehr nett von Ihnen.“

*antwortete Kutner anstelle von Ryan und war Larry für dessen Vorschlag sehr dankbar. Während Larry das Bett von Miss Knightley übernahm und mit dieser in den OP verschwand, meinte Ryan zu Kutner und Taub.*

„OK. Jungs. Damit habt ihre eure Schuldigkeit getan. Wir warten jetzt hier noch auf die anderen mit Mr. Brumley, um den Rest kümmere ich mich dann.“

„Danke Cathy, dass du das alles machst und für Dr. Chase einspringst, der verschwunden ist.“

„Kein Problem, Lawrence. Den beiden Patienten geht es nicht gut. Mit deren Krankheit ist nicht zu Spaßen, sondern da muss gleich Hand angelegt werden. Und seht zu, dass ihr in die Kantine verschwindet und erst mal eine große Portion Mittagessen verdrückt. Ihr seht aus, als ob ihr das dringend gebrauchen könnt.“

„Das stimmt. Wir beide können nach den bisherigen Ereignissen des heutigen Vormittages erst mal eine Pause mit reichhaltigen Essen und passender Flüssigkeitszufuhr vertragen. Nicht wahr, Chris?“

*fragte Kutner Taub, während er mit seinen Kollegen hier auf Mr. Brumley, Cameron, Foreman und Remy wartete.*


Zuletzt von Klinikleitung am Do Jul 16, 2009 1:46 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 15, 2009 1:00 am

Dr. Wilson's Büro

Wilson 2

*Wilson betrat sein Büro, stellte die Tasse auf den Schreibtisch ab und ging zur Couch. Schwer setzte er sich, faltete die Zeitung fest zusammen und schleuderte sie gegen die Balkontür. Mit einem dumpfen Schlag flog sie gegen die Scheibe, landete dann auf den Fußboden. Wilson legte sich hin, schloss die Augen. Das er auf ausdrückliche Bitte von Cuddy auf House warten musste, wurmte ihn. Sein Freund wäre sicher nicht gestorben. Erst recht nicht, hatte er Wilson zum Händchenhalten gebraucht. Ständig verlangte man von ihm, dass er für House da war.*

"Ich bin nicht dein Babysitter, House."

*sagte er leise. Er fühlte den nahenden Kopfschmerz. Fluchte stumm.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 15, 2009 1:05 am

Dr. Cuddy's Büro Blythe Lisa


Blythe *Blythe lächelte der Klinikleiterin wohlwollend entgegen. In der Zeit in der sie alleine im Büro von Dr. Cuddy war, hatte sie sich kurz etwas genauer um gesehen. Eine geschmackvolle Einrichtung...*

"Machen Sie sich keine Gedanken Dr. Cuddy, Sie haben viel zu tun und ich halte sie hier mit einem Schwätzchen über meinen Sohn auf. Wenn es nicht wirklich wichtig wäre, würde ich sie alleine lassen und sie nicht weiter von Ihrer Arbeit abhalten, doch leider kann ich nicht aus meiner mütterlichen Haut..."

*leicht zuckte Blythe entschuldigend mit den Schultern.*

"Gregs gesundheitlicher Zustand ist mir mehr oder weniger klar, ich bin sicher das er hier in guten Händen ist, doch gestatten Sie mir noch ein paar weitere Fragen."

*Blythe wartete die Antwort von Cuddy nicht ab.*

"Ich werde natürlich versuchen ihn zu ihrer vorgeschlagenen Therapie zu überreden, doch sollten sie nicht nur auf mich bauen. Ich bin mir sicher das James Wilson auch noch eine Hilfe wäre. James ist wohl der einzige den Greg offen als Freund bezeichnet...."

*Blythe seufzte niedergeschlagen und sah zu erst zu Boden und anschließen mit einen traurigen Blick wieder zu Cuddy auf.*

"Hat mein Sohn tatsächlich nur EINEN Freund?"

*schnell wandte sie den Blick von Cuddy ab und wischte sich kurz und flüchtig über das Gesicht.*

"Verzeihung..."

*Sie stand auf und ging ein paar langsame Schritte durchs Büro.*

"Wissen Sie wie es ihm geht? Nicht im medizinischen Sinne... Ist er wirklich so alleine?"

Lisa Lisa senkte den Kopf und räusperte sich. Was sollte sie einer Mutter darauf antworten? Sie überlegte kurz und entschied sich dann wieder einmal für die Wahrheit:

"Nun, ich denke, Gregory hat genau die Freunde, die er sich selbst ausgesucht hat. Es liegt an ihm. Er lässt kaum jemanden an sich heran. Er stößt die meisten Menschen, die es gut mit ihm meinen und ihm wohl wollen, vor den Kopf. Auch Dr. Wilson. Im Moment ist es so, dass selbst er sich von Gregory abgewandt hat. Er hatte sogar gekündigt, glücklicherweise hat er sich das wieder überlegt und bleibt doch. Gregory ist ein begnadeter Arzt, aber ein überaus schwieriger Mensch. Ich denke, damit erzähle ich Ihnen nichts Neues...?!"

Sie hob den Kopf und blickte Mrs. House in die Augen, die beinahe ebenso blau waren wie die ihres Sohnes.

Blythe "In der Tat... das ist nichts Neues..." *Blythe seufzte, straffte aber sofort ihre Haltung wieder und sprach weiter.*

"Wie dem auch sei. Ich werde jetzt zu ihm gehen und versuchen ihn dazu zu bringen diese Therapie zu starten. Dann werde ich erst einmal nach Hause fahren und meinen Mann beerdigen..."

*damit erhob sich Blythe und reichte Cuddy die Hand zum Abschied. Anschließend wandte sie sich langsam zu gehen. An der Tür sah sie nochmal über die Schulter und versuchte bemüht einen Scherz zu machen.*

"Denken sie es hilft wenn ich ihm mit Internetverbot und Hausarrest ohne sein Spielzeug drohe?"


Lisa Cuddy lachte über die Vorstellung.

"So abwegig ist das gar nicht...!"

Sie musste an so manche Situation denken, die sie mit ihm schon erlebt hatte, und die diesem Szenario recht nahe kam...!

"Alles Gute Mrs. House, wenn ich etwas für Sie tun kann, dann bitte lassen Sie es mich wissen!"

Sie schenkte der Witwe ein mitfühlendes Lächeln und nickte ihr zum Abschied noch einmal zu.


Zuletzt von Klinikleitung am Mi Jul 15, 2009 8:45 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 15, 2009 3:02 pm

Gänge, Aufzüge...

Foreman 4

Wir arbeiten hier alle effizient. Wenn die Bosse wüssten, wofür das Geld verplempert wird.

*dachte Foreman. Er versuchte nicht im Weg zu stehen, ließ seine Gedanken schweifen. Wie es schien, hatte Kutner hier das Sagen. Er war der Wortführer im neuen Team. Gut. Er würde nicht viel mit Kutner und den anderen zu tun haben. Okay...Beruflich ja, aber freundschaftlich...nein. Foreman vermisste Cameron und Chase. Er würde die zwei mal wieder zum essen einladen. Aus gehen. Spaß haben. Ja das würde er mal tun.*

Remy

*Bald darauf kam die zweite Gruppe mit dem Patienten an. Remy beobachtete Kutner und die "neue" Ärztin, sie war hübsch und schien sehr humorvoll zu sein, sie fand es lustig, wie Taub und sie miteinander umgingen. Schließlich waren sie bei den anderen angekommen.*

"Ok, in welchen OP sollen wir? Wie ich sehe ist OP 2 bereits von Frau Knightley belegt worden, ist der dreier noch frei? Oder steht da in der nächsten Zeit was an?"

*Fragte Remy dann und sah auf ihre Kollegen, hoffentlich war überhaupt noch ein OP Team frei, dachte sie dabei für sich, schließlch machte sich auch bei ihr langsam aber sicher der Hunger mal wieder bemerkbar.*

Taub

*Taub mußte über die Bemerkung von Dr. Ryan grinsen, waren sie wirklich damals bei House Idol.
Er war richtig stolz einer von den drei geworden zu sein.
Taub sah auf die Uhr es war auch höchste Zeit für die überfällige Mittagspause.*

"Dann hoffen wir mal das wir die Mittagspause mal genießen können ohne Störung von House."

Cameron 2

*Cameron hörte allen zu, wie sie jetzt zur Mittagspause wollten. Da Chase verschwunden war und sie ja vielleicht wieder Teil des neuen Teams werden würde stellte sie einmal die Frage in die Runde.

"Ehm... da Chase ja nicht hier ist und ich vielleicht, also ich wollte nur..."

*Keine Ahnung, warum sie so schüchtern war aber sie fasste allen Mut zusammen und fuhr fort.

"Habt ihr was dagegen, wenn ich mit euch was Essen komme"

*Sie blickte in die Gesichter des Teams.

Foreman 4

"Warum fragst du? Natürlich kommst du mit."

*Forman war leicht verwirrt, dass seine Kollegin erst fragte. Das hatte sie doch früher auch nicht getan. Er streckte einen Arm aus, strich ihr beruhigend über den Arm, lächelte sie an.*

*** Kutner

* Dr. Ryan hatte Remys Frage mitbekommen und meinte in die Runde.*

„Ich kümmere mich drum. Bin sofort wieder da“

*Sie verschwand in Richtung OP 3, als der Wortwechsel zwischen Cameron und Foreman stattfand. Kurz darauf tauchte Ryan in Begleitung einer älteren Schwester aus, die wortlos das Bett mit Brumley übernahm und in Richtung OP 3 verschwand. Ryan meinte erklärend in die Runde.*

„OP 3 ist noch frei gewesen. Scheint heute mal ein ruhiger Samstag zu sein. Sonst herrscht hier unten zuweilen absoluter Hochbetrieb. Na ja, wenn sie mich jetzt entschuldigen würden. Ich bin ja sonst den Gesprächen mit den Kollegen in diesem Haus nicht abgeneigt, aber ich habe mich jetzt um zwei Patienten zu kümmern, der nekrotischen Gewebe einschneidenden Besuch von meiner kleinen Skalpell-Familie verdient. Ich möchte dieser nekrotisierenden Fasziitis gerne die Haut über die Ohren ziehen.“

*meinte sie lachend, bevor sie wieder ernst wurde.*

„Scherz beiseite. Ich sehe zu, dass das nekrotische Gewebe bei beiden Patienten komplett entfernt wird und anschließend die abgetragenen Flächen mit einer Hauttransplantation geschlossen bekomme. Ich werde nachher bei Dr. House Besprechungszimmer vorbeischauen und Ihnen die Ergebnisse mitteilen. Falls mir das durch die Lappen gehen sollte, pagen Sie mich bitte an. Sie können hier jetzt nichts weiter tun. Also sehen Sie zu, dass Sie in der Kantine verschwinden und sich eine Auszeit gönnen, bevor Ihnen Dr. House wieder schöne Aufgaben aufs Auge drückt.“

*Und damit verschwand Ryan in Richtung OP 2, um sich mit OP Kleidung einzudecken und bei Amelia Knightley mit der Exzidierung zu beginnen. Kutner rief ihr folgendes nach.

„Echt super von dir, dass du kurzfristig für Dr. Chase eingesprungen bist. Danke für alles, Cathy!!!“

*Kutner wandte sich an die anderen, während sein Magen laut knurrte.*

„Ok, Leute. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir hat die Lady aus der Seele gesprochen. Sehen wir zu, dass wir uns eine Auszeit in der Kantine gönnen, bevor House neue Aufgaben aus seinen sprechenden Arbeitshut hervorzaubert. Ich habe jedenfalls Hunger und gönne mir jetzt ein reichhaltiges Mahl. So nach dem Motto meines Adoptivvaters, der folgendes über reichhaltige Mahlzeiten zu sagen pflegt: ‚Bescheidenheit, Bescheidenheit, verlass mich nicht bei Tische, und gib, dass ich zur rechten Zeit, das größte Stück erwische‘.“

*Er lächelte Taub, Cameron, Foreman und insbesondere Remy gewinnend an, bevor er sich auf den Weg zur Kantine machte.*

*** Cameron 2

*Cameron blickte zu Foreman. Sie waren damals ein tolles Team gewesen und vielleicht würde sich das wieder mit Chase herstellen. Sie musste jedesmal lachen, wenn Kutner wieder mit einem seiner Sprüche kam. Jedenfalls lief sie ihm nach.

"Ich denke wir hören auf Lawrence und folgen seinem Beispiel, denn ich bin auch ziemlich hungrig und heute gibts mein Lieblingsmenu in der Kantine, also nichts wie los"

*Sie ließ die Ärzte hinter sich und ging runter in die Kantine.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Jul 16, 2009 1:47 pm

Privatbüro Dr. House House sure

*Sein Büro lag im durch die halb geschlossenen Lamellen verursachten Halbdunkel da, als Gregory es betrat.
"Betrat" war eigentlich zu viel gesagt; er schleppte sich hinein. Irgendwie ging es ihm nicht sonderlich gut. Die Situation, in der er steckte, war nicht sehr erfreulich für ihn und jetzt, da er alleine und sicher war, dass niemand ihn in jenem Augenblick noch stören würde - Aubrey war weg, Holmes auch und sein Team war damit befasst, die Patientin zu zerlegen - hatte er Zeit, nachzudenken.

Wenn es dabei nicht gerade um medizinische Mysterien oder seine Fälle ging, war dieses Nachdenken nicht gerade von Glückseligkeit gezeichnet, im Gegenteil. Da wurde ihm immer bewusst, wie ungerade sein Leben verlief. Er war bald 50... da hatten andere bereits Haus und Familie, nen Hund, vielleicht auch ne Katze und ein Aquarium... naja, das nicht unbdingt. Aber eben zumindest eine Familie, und wenn diese "nur" aus einer Gattin bestand.

Er nicht.

Gregory hatte seinen Beruf, die Musik und den - inzwischen methusalemisch alten - Steve McQueen, seine Ratte.
Und dann waren da noch seine Eltern gewesen, von denen er einen Teil nie hatte leiden können. Und dieser war jetzt tot... UND Gregory war sich nicht sicher, ob dieser Teil jemals ein sprichwörtlicher Teil von ihm gewesen war.

House saß inzwischen wieder an seinem Schreibtisch und spielte mit seinem Ball... seine Brille hatte er nach wie vor auf. Er würde es heraus finden, ob John House wirklich sein Vater gewesen war. Irgendwie, da war er sich sicher, stimmte da etwas nicht. Während er nachdachte und versuchte, seine Beine auf den Tisch zu legen, wurde ihm gewahr, dass die Schmerzen wieder kamen.

"Aber wieso??"

fragte sein Verstand. Die Vicodin müssten doch helfen... taten sie aber nicht. Sein Blick fiel auf die Pumpe, die Aubrey zuvor auf seinen Tisch gelegt hatte. Sie hatte Recht... die beiden Wirkstoffe zu mischen war gefährlich. Also musste er - nachem er gestern eine Überdosis geschluckt hatte - wohl oder übel warten, bis das Hydrocodone sich halbegs verflüchtigt hatte. Und das dauerte Stunden! Das hieß, ihm stand eine echt beschissene Zeit bevor.*

"Selbst schuld..."

*murmelte Gregory und spielte weiter mit seinem Ball, während er vor sich in die Leere starrte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Jul 16, 2009 1:56 pm

Gänge, Aufzüge, Toiletten Wilson 2

*Wilsons Blase machte sich bemerkbar und so stand er auf, fuhr sich kurz durchs Haar. Ihm fiel ein, dass er Cuddy wegen einem neuen Untersuchungsgerät nerven wollte. So schlug er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Toilette und Cuddy. Er verließ das Büro. Als er auf den Gang trat, sah er, dass sich die kleine Menschenmenge vor dem Fahrstuhl aufgelöst hatte. Auch von House war weit und breit nichts zu sehen. War Wilson ganz recht. So brauchte er keine Gespäche mit ihm führen. Er stattete kurz der Toilette einen Besuch ab und machte sich dann auf den Weg zu Cuddy.*

Büro Dr. Cuddy Lisa Wilson 2

Lisa Mrs. House hatte ihr Büro schon eine Weile verlassen, als sie durch die Glasscheibe James Wilson erblickte, der offenbar im Begriff war, ihr einen Besuch abzustatten. Cuddy freute sich, ihn zu sehen und fühlte sich erleichtert, dass er weiter zum Team gehörte. Sie hatte ihn sehr vermisst und fühlte sich erleichtert, dass es nicht an ihr allein hängen blieb, sich hin und wieder um Greg zu kümmern. Wilson war immer eine Stütze gewesen und mehr als das. Er war ein wirklicher Freund. Sie blickte ihm freudig entgegen, als er an ihre Tür klopfte und eintrat.

Wilson 2 *Er erwiderte ihr Lächeln, schloss die Tür und kam auf ihren Schreibtisch zu.*

"Ich hoffe ich störe nicht..."

*fragte er und als Cuddy den Kopf schüttelte, setzte er sich ihr gegenüber.*

"Nun ja...House ist befreit worden und er ist unverletzt. Okay...Vielleicht ist sein Ego und sein Stolz etwas angekratzt...Aber da er mich kurz darauf wieder gepiesackt hat..."

*Er brach ab, schlug die Beine übereinander, starrte kurz auf seine Hände.*

"Am Mercy haben sie seit neustem ein neues Untersuchungsgerät zur Früherkennung von Brustkrebs."

*begann er, hob seinen Kopf und blickte Cuddy an.*

"Das Gerät ist gut. Wir sollten über eine Anschaffung nachdenken, wenn wir nicht wollen, dass uns die Patienten davon laufen. Es spricht sich nämlich schnell herum, wo es bessere Untersuchungsmethoden gibt."

*Wilson machte eine kurze Pause.*

"Ich weiß, dass unser Etat sehr begrenzt ist und die Gelder für die Geriatrie vorgesehen sind. Nur Lambert kann es sicher verschmerzen, wenn er seinen Laufparcour nicht bekommt."

*Er schaute seine Chefin an und wartete auf eine Antwort.*

Lisa Cuddy hörte ihm aufmerksam zu und nickte. Es würde nicht einfach werden, doch was er da erzählte war hochinteressant und außerdem verspürte sie das Bedürfnis ihm zu zeigen, wie froh sie darüber war, dass er zurückkam.

"Gott sei Dank ist das nochmal gut gegangen."

seufzte sie. Sie hatte sich bereits Sorgen gemacht, wie Blythe reagieren würde, wenn sie ihren Sohn im steckengebliebenen Fahrstuhl suchen musste!

"Das klingt außerordentlich interessant, Dr. Wilson! Und ich finde, es gibt kaum etwas Wichtigeres, als in diesem Punkt auf dem höchsten Standard zu sein. Bitte lassen Sie mir so schnell wie möglich alle Informationen darüber zukommen und ich verspreche Ihnen, ich kümmere mich darum, dass wir es so bald wie möglich zur Verfügung haben. Was kann ich sonst noch für Sie tun?"

Sie faltete die Hände auf ihrem Schreibtisch und strahlte ihn an.

Wilson 2 "Die Kinderstation braucht einen Tapetenwechsel. Neue Farben. Neue Bilder."

*Wenn sie schon fragte, so konnte er doch alles mal vorbringen, was ihm unter den Nägeln brannte.*

"Und eine Schwester möchte von der Radiologie gerne zu mir wechseln. Sie ist erstklassig. Und ich meine wirklich erstklassig."

*Wilson beugte sich vor, stützte sein Kinn in eine Hand. Braune Augen trafen auf aquamarinblaue.*

"Sie sind froh, dass ich wieder da bin, nicht?"

*fragte er ruhig.*

Lisa Cuddy schöpfte tief Luft und verdrehte etwas die Augen.

"Sie haben mich durchschaut!"

raunte sie und warf ihm einen gespielt vorwurfsvollen Blick zu.

"Was aber nicht heißt, dass ich plötzlich Millionen zur Verfügung habe. Aber ich werde sehen, was ich tun kann.
Ich hatte ohnehin vor, ein Charity Dinner zu veranstalten, zum Fund Raising, da können wir genau diese Punkte anführen, sie eignen sich hervorragend!"


Dann runzelte sei für einen Moment die Stirn.

"Um welche Schwester handelt es sich genau?"

fragte sie und überlegte, worin diese Schwester wohl so erstklassig war? Dann fiel ihr jedoch wieder ein, dass Wilson noch immer um Amber trauerte und es sich wohl tatsächlich um fachliche Kompetenzen handelte.

Wilson 2 *Wilson wusste, dass Cuddys Gedanken sich um ein bestimmtes Thema drehten.*

"Ich schlafe nicht mit ihr."

*sagte er mit leicht ärgerlichem Tonfall.*

"Schwester Rachel Hampton. 45 Jahre. Kommt aus New York. Sie ist eine Intensivschwester. Versauert aber auf der Radio."

*Er stand auf, steckte seine Hände in die Taschen.*

"Amber war für für mich alles. Ich steige nicht mit jeder Schwester ins Bett, die nicht sofort bei drei auf dem Baum ist."

*Es wurmte ihn, dass man ihm immer noch Affären unterstellte.*

"Ich werde ihnen den Kostenvoranschlag zukommen lassen. Danke."

*Er ging auf das Bücherregal zu, fuhr mit den Fingers sacht über die Buchrücken. Der Geruch von altem Papier stieg ihm in die Nase.*

"Dieses Gala Dinner...Was haben sie da geplant? Eine Versteigerung von uns Ärzten? So in der Art...Einen Abend für 100 Dollar! Wer bietet mehr?"

*Wilson drehte sich um*

Lisa Cuddy war vollkommen verblüfft.

"Aber James! Ich habe mit keinem Wort...wie kommst du nur darauf? Ich habe lediglich gefragt, um welche Schwester es sich handelt? Diese Frage liegt doch nahe? Ich weiß, dass du um Amber trauerst."

Sie räusperte sich, denn mit dieser Wendung hatte sie nicht gerechnet. Sie fühlte sich nun selbst verletzt und verkannt.

"Es handelt sich um ein Galadinner wie wir es schon öfter veranstaltet haben. Wenn wir all diese teueren Neuanschaffungen wollen, müssen wir sehen, woher wir das Geld bekommen, das weißt du. Aber ich verstehe, wenn du es vorziehst, diemal nicht daran Teil zu nehmen. Jeder würde das verstehen. Ich bin froh, dass du weiter bei uns bleibst und ich möchte dir die Arbeit so weit erleichtern wie es in meiner Macht steht."

Sie wusste nicht, was sie noch sagen konnte, um diesen plötzlichen Wutausbruch zu besänftigen, für den sie ihm keinen Anlass geliefert hatte.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Jul 16, 2009 2:40 pm

Dr. Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie Kelly 2 Holmes

Holmes Holmes setzte sich an den Tisch und lehnte seine Krücken an den Stuhl neben ihm. Dann antwortete er, nachdem er Platz genommen hatte:

"Je nachdem, was Sie anzubieten haben. Ich hab bei Getränken grundsätzlich keine Antigene, solange sie trinkbar sind. Also suchen sie einfach das aus, was sie mir am ehesten zuordnen würden!"

sagte er grinsend und blickte sich im Zimmer um.

Kelly 2 "Im Moment lieber nichts Alkoholisches, oder? Coke? 7up, Orangensaft?"

rief sie laut ins Wohnzimmer, während sie die Pizza auf Teller legte und mit einem scharfen Messer in Tortensegmente schnitt.

Holmes "Werden Sie mich lynchen, wenn ich sage Martini, geschüttelt, nicht gerührt?"

er lachte kurz und sagte aber noch bevor sie antworten konnte

"Keine Angst. War nur ein Scherz. Nehmen Sie einfach das, was Ihnen am nächsten steht"

sagte er. Dies war ein besonders schlaues Argument, da kaum alle Flaschen den gleiche Abstand zu ihr haben konnten. Alle Flaschen haben höchstens dann den gleichen Abstand, wenn man selber eine Flasche ist. Aber so schätze Dr. Holmes, Dr. Aubrey natürlich nicht ein. Immerhin hatte sie einen Doktortitel und einen Jaguar. Das sollte schon was heißen.

Kelly 2 "...am nächsten steht?"

wiederholte Kelly im Geiste und ließ den Blick umherschweifen.

"Allzweckreiniger???"

sie grinste und öffnete, nachdem sie mit der Pizza fertig war, das Getränkeabteil des Kühlschranks, nahm drei verschiedene Dosen heraus, stellte sie zusammen mit zwei Gläsern aufs Tablett und trug alles zusammen ins Wohnzimmer, wo Holmes bereits am Esstisch Platz genommen hatte und ihr frech grinsend entgegenblickte.
Irgendwie hatte sie den Eindruck, es gefiel ihm ganz gut, sich bedienen zu lassen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Sie verteilte Teller, Gläser, Besteck und Servietten und setzte sich selber. Ihr Magen fing langsam an zu knurren und sie freute sich auf die Pizza."

"Enjoy!" sagte sie und betrachtete den dampfenden Käse mit Wohlgefallen.

Holmes Holmes blickte auf das Tablett und betrachtete die 3 Dosen auf dem Tablett. Jede davon war so groß, wie das gläserne Pendant. Nur eines hatte keinen Partner. Entweder war Aubrey unheimlich schlecht in Mathe, was aber eine ebenfalls unheimlich schlechte Theorie war. Oder sie hatte absichtlich einer Dose kein Glas zugewiesen. Oder sie dachte, dass einer von ihnen ein Säufer ist. Das bedeutete wiederrum, dass sie etweder Holmes gut kannte oder sich selbst gut kannte. Holmes gut zu kennen, bedeutete nämlich in Sachen Flüssigkeit aufnehmen, dass wohl die 2. Dose in Kellys Bauch landen würde.

"3 Dosen, 2 Gläser. Haben wir hier ein mathematisches Problem oder halten Sie einen von uns 2en für einen Vieltrinker?"

sagte Holmes lachend. Irgendwie war ihm der Humor heute nicht zu nehmen. Sogar über die lächerlichsten Sachen fand er etwas, was sein Zwerchfell zur Aktivität zwang.

Kelly 2 "Nun, "

Kelly schluckte ihre 'Pizza Quattro Stagioni' hinunter und erklärte:

"sie standen alle gleich weit entfernt. Den Allzweckreiniger, der am nächsten stand, wollte ich ihnen nicht anbieten."

Sie nahm noch eine Gabel voll, stopfte sie mit Genuss in den Mund und kaute grinsend.

Holmes Jaja. Dachte sich Holmes. Wie immer erzeugten Bezeichnungen, die zwar im Sprachgebrauch gebräuchlich waren aber eigentlich nicht ganz stimmten bei ihm besserwisserische Gedanken. Unmöglich konnten alle Dosen gleich weit entfernt sein. Sogar wenn sie in einer Reihe oder aufeinander standen, war die Hand einer Dose immer am nächsten. Aber da er jetzt nicht aufstehen und mit dem Maßband und einer Rekonstruktion der ursprünglichen Dosenpositionen Recht behalten wollte, versuchte er sein Anliegen einfach so durchzubringen. Er schenkte ihr von der grünen Dose ein und sagte

"Das ist die näheste Dose. Wissen Sie warum? Die Dose, die einem am nächsten ist, stellt man als erstes aufs Tablett. Naja außer man ist ein umständlicher Mensch. Ärzte sind das für gewöhnlich nicht. Und die Tatsache, dass die Teller auf diese Seite zeigen, zeigt mir, dass sie das Tablett genauso gehalten haben, wie es hier steht. Und da sie Rechtshänderin sind, ist dies die näheste Dose."

er blickte sie mit ernstem Blick an und ertappte sich sogleich, dass er wieder beim Klugscheißen war. Eine beliebte Technik, die er allzu oft bewusst oder unbewusst anwandte. Er setzte gleich ein Lächeln auf um die arme Frau nicht zu sehr zu verwirren und meinte er dann:

"Und da ich so freundlich bin, dürfen sie den Inhalt der nähesten Dose trinken."

die Tat war vollbracht und die näheste Dose zur leersten Dose geworden. Anschließend nahm er die 2. näheste Dose und wollte sie auch gleich leer machen. Lustigerweise konnten alle Dosen gleich leer aber nicht gleich nahe sein. Schon interessant dachte er sich und füllte grinsend sein Cola in das Glas.

Kelly 2 Kelly kaute seelenruhig weiter, während sie seinen Ausführungen lauschte, betrachtete ihn aber gleichzeitig wie ein außergewöhnlich seltenes, durchaus bemerkenswertes, wenn auch nicht ganz geheueres Insekt.

"Mhm."
meinte sie nur, schluckte ihre Pizza hinunter, tupfte sich den Mund mit der Serviette ab, griff nach ihrem vollen Glas, das er ihr netterweise eingeschenkt hatte, hob es kurz, sagte

"Cheers!"

und trank.

"Aber ansteckend ist das nicht, oder?"

fragte sie dann beiläufig, während sie ein weiteres Stück zurechtschnitt und in den Mund steckte und ihn dann fragend ansah.

Holmes Holmes war gerade mit dem Essen seiner Pizza beschäftigt, als die Frage ob das ansteckend wäre kam.

"Ansteckend? Was denn?"

fragte er grinsend.

Kelly 2 Kelly kaute und grinste nur zurück. Er hatte sehr gut verstanden, was sie meinte.
Nun, das konnte ja heiter werden. Wenn er so weiter machte, war sie es, die nach diesem Wochenende reif war für die Klappsmühle. Aber sie hatte nicht vor, sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Erst nachdem sie runtergegessen hatte, erwiderte sie:

"Nächstes Mal servieren Sie die Drinks. Das Maßband ist da drüben in der Schublade."

Sie aß fröhlich weiter.

Holmes "Ah. Das meinen Sie. Ja das ist schwer ansteckend. Es gäbe jetzt Option A, sie suchen ganz schnell das weite oder Option B, sie finden sich damit ab"

Grinsend lehnte er sich zurück und schaute auf seinen Bauch, da er gerade eine ganze Pizza verdrückt hatte. Aber immerhin hatte er vorher Krankenhausessen bekommen, das sein Magen nur durch Kims Anwesenheit akzeptiert hatte. Ah Kim. Er versank in Gedanken. Was macht sie wohl gerade? Was hat sie von unserem letzten Zusammentreffen gehalten? Mag sie mich auch? Nachdenklich ob es möglich wäre, dass jemand von der Spezies Frau jemanden von der Spezies Michael Holmes mögen oder sogar sehr mögen könnte, ließ er sich in den Stuhl zurück und stützte seinen Kopf nachdenklich auch seine Hände. Es war immer wieder erstaunlich, wie schnell er alles um sich herum vergessen konnte, wenn er nachdachte.

Kelly 2 "Wie soll ich bitte in meinem Haus das Weite suchen?? Ich würde es wohl kaum finden, auch wenn es relativ geräumig ist für eine Person, oder auch zwei."

Kelly, die ebenfalls fertig war, tupfte sich den Mund ab und trank ihr 7up aus.

"Möchten Sie Nachtisch? Tiramisu? Eiscreme? Obst? Käse? Oder einfach nur ihre Ruhe?"

fragte sie und betrachtete sein verträumtes Gesicht. Aha...! Schwester Kim...! Kelly schmunzelte. Dieses schnuckelige Ding war sicher der Geist, der ihm im Kopf herum spukte...! Kein Wunder, wahrscheinlich stand er damit nicht allein..! Es gab sicher etliche männliche Patienten im Princeton Plainsboro, die von einer Mund zu Mund Beatmung von ihr träumten! Sie lehnte sich vor und legte den Kopf schief.

"Schwester Kim...!?"

fragte sie leise und mit verständnisvollem Lächeln.

"Die kann ich Ihnen leider nicht zum Nachtisch servieren, obwohl ich gut verstehen kann, dass sie Ihnen lieber wäre als Eiscreme und Tiramisu!"

kichernd blinzelte sie ihm zu.

Holmes Holmes sah auf und setzte Kelly einen scharfen Blick entgegen auf den sie sichtlich etwas erschrak. Doch gleich gesellte sich zu dem ernsten Gesicht ein breites Grinsen, das immer breiter wurde. Leider hatte Holmes ein schmales Gesicht und so konnte die Breite in der Schmäle nur eine relative Breite erlangen.

"Sagen Sie bin ich so leicht zu durchschauen?"

fragte Holmes lächelnd und wusste, dass die Antwort paradoxerweise nein war. Er war einer der Leute, in die man 3 mal am Tag hineinschauen konnte und 3 verschiedene Ergebnisse erhielt. Doch was offensichtlich war, war offensichtlich. Über was denkt der Durchschnittsmann sonst nach außer über hübsche Frauen. Manche waren einfach nur süchtig und dachten an die Lady aus dem letzten Pornofilm, andere wiederum waren prüder und dachten an die Ehefrau und wiederum andere waren einfach verknallt. Natürlich äußerte sich das Knallen vom verknallt sein bei Holmes nicht in einer Knallgasreaktion sondern einfach im etwas knallig sein oder auf deutsch ein bisschen verdreht. Und an wen sollte er sonst denken als an Kim? Er war niemand, der täglich die Hosen für Internetpronos runterließ, also war Möglichkeit 1 schon mal ausgeschlossen. Verheiratet war er auch nicht also war Möglichkeit 2 auch ausgeschlossen. Und in wen sollte er sonst verliebt sein als in Kim? In seine Ex-Freundin Megan, die ihn seit 4 Jahren gekonnt ignorierte? Wohl kaum. Das war überhaupt ein eigenes Kaptiel. Das Kapitel Megan Mc Clusky. Eine Frau, bei der nach längerer Betrachtung zweifellos außer Frage stand, dass sie mit dem korrupten Policeofficer Mc Clusky aus The Godfahter verwandt war. Aber Kim war was ganz anderes. Kim, ähm. Vergebens suchte er nach ihrem Nachnamen aber er wurde nicht fündig, da sie ihm nur ihren Vornamen genannt hatte. Daher ging er in der Annahme, dass ihr Nachname ganz sicherlich auch schön und auch ganz sicherlich nicht Possible war und blickte wieder auf Kelly um ihre Antwort augenscheinlich entgegenzunehmen.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Jul 16, 2009 2:42 pm

Dr. Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie Kelly 2 Holmes (Fortsetzung)

Kelly 2 Kelly wollte ihm lieber nicht sagen, wie leicht er für sie zu durchschauen war. Sie hatte längst erkannt, dass seine jugendlich schnoddrige Art nur die Fassade war, hinter der sich seine überdurchschnittlich empfindliche Psyche verschanzte. Wie alt war er? 26...! Er wirkte manchmal älter, vor allem seine dunkle, wohlklingende Stimme hätte ohne Weiteres einem Mann in den Dreißigern gehören können. Sein Humor war der eines reiferen Mannes, doch sein Blick, etwas scheu und immer auf der Hut, gleichzeitig herausfordernd und jederzeit zum Gegenangriff bereit, war der eines sehr jungen, sehr verwundbaren Menschen. Es sah ganz danach aus, als ob diese übersteigerte Empfindsamkeit auf Ereignisse in seiner Vergangenheit zurückzuführen waren, die ihm seine jugendliche Unbekümmertheit, die noch immer in seltenen, unbeschwerten Momenten zum Vorschein kam, genommen hatten.

"Wie Dr. House..."

dachte Kelly und der plötzliche Gedanke an Gregory verursachte einen Stich in ihrer Brust, der sie unwillkürlich zusammenzucken ließ.

"Es lag nahe..."

erwiderte sie mit einem schwachen Lächeln. Auf einmal war ihr nicht mehr fröhlich zumute. Für einen Moment schloss sie die Augen, öffnete sie aber rasch wieder, da alles, was sie dahinter sah, nur leuchtendes Blau war, trauriges, vorwurfsvolles, enttäuschtes, und dennoch leuchtendes Blau...
Sie schöpfte tief Atem, denn der Schmerz in ihrem Innern ließ nicht nach.

Holmes "Ja das dachte ich mir auch gerade"

sagte Holmes lächelnd. Doch als er sah, wie verkrampft Kelly versuchte ebenfalls zu lächeln, merkte er, dass irgendetwas nicht stimmt. Aber was nur? Hätte sie gestört, dass er an Kim gedacht hatte, hätte sie wohl schon früher die Mine verzogen. Aber jetzt hatte er doch nichts gesagt außer einer Frage. Das konnte unmöglich die Ursache sein. Doch bevor Holmes sich lange quälte, fragte er gleich offen:

"Ähm. Dr. Aubrey? Auf die Gefahr hin, dass sie mir auf das eine knallen aber hat ihr krampfhafter Versuch zu Lächeln etwas zu bedeuten? Ist irgendwas mit Ihnen?"

na toll. Besser hätte er das wohl nicht formulieren können. Aber das war typisch Holmes. Direkt und ehrlich. Manchmal schon so ehrlich, dass es weh tat. Und vielleicht würde ihm das wirklich weh tun, solch eine Formulierung auch wenn sie noch so mitfühlend gesprochen war, forderte eine Backpfeiffe wie ein Haken einen Fisch heraus.

Kelly 2 Seine Worte lösten ihr Lächeln etwas, wie so oft brachte er sie zum Schmunzeln, wenn es auch in diesem Moment etwas wehmütig ausfiel.

"Warum sollte ich Ihnen denn eine knallen?"
wunderte sich Kelly und sah ihn entsprechend fragend an.

"Sie haben ganz Recht. Es ist etwas...! Mir geht Dr. House nicht aus dem Kopf. Er hat heute wieder Vicodin genommen, obwohl er sich gestern erst beinahe mit einer Überdosis umgebracht hätte. Damit macht er alles zunichte, womit ich versucht habe, ihm zu helfen. Er kann kein Fentanyl mehr nehmen jetzt und er hat die Infusion abgehängt...! Das bedeutet, er ist wieder auf Vicodin, aber diese Mischung ist so gefährlich! Ich kann ja verstehen, dass dieses Teufelszeug ihn hoffnungslos süchtig gemacht hat! Meines Erachtens gehört das längst verboten! Es ist schlimmer als Heroin! Mehr Menschen sind von Vicodin abhängig als von Heroin! Wussten Sie das? - Wie auch immer. Ich habe das Gefühl, ihn im Stich zu lassen. Ich weiß, dass es Blödsinn ist, ich bin nicht für ihn verantwortlich, gestern kannte er mich noch gar nicht und ich ihn. Aber trotzdem- ich habe Angst, dass ich nicht da bin, wenn er mich braucht. Aber wenn ich da bin, habe ich Angst, ihnm so auf die Nerven zu gehen, dass er sich erst recht gegen alles sperrt was ich tun könnte."

Unglücklich sah sie vor sich auf den Teppich, als erwarte sie von den orientalischen Mustern irgendwelche wundersamen Zeichen, die ihr mitteilten, wie sie sich verhalten sollte.

Holmes Holmes blickte zu ihr

"Ich verstehe Sie sehr gut. Sie wollen sich um ihn sorgen. Sie wollen ihm helfen und erwarten dafür natürlich zumindest Dank. Aber soweit ich Dr. House oder allgemein Leute kenne, bekommt man das nicht. Dank für Fürsorge kann man von jemandem erwarten, der in einem verknallt ist. Da bedankt man sich für alles, nur weil es der andere macht. Leider ist man als "Nicht-Geliebter" nicht so privilegiert. Es ist leider eine Tatsache, dass Männer stur sind und mehr Risiko eingehen als Frauen. Die Alles oder Nichts Taktik wird immer noch von der festen Überzeugung Alles zu bekommen untermauert. Und es ist leider eine Tatsache, dass jeder, der ihnen seine Gefühle nicht offenbaren will oder kann ihre Anteilnahme abweisen wird. Ich weiß nicht, ob Dr. House es nicht kann oder nicht will aber er wird ihnen keine Anteilnahme entgegenbringen, weil er Ihnen seine Gefühlen nicht offenbaren wird. Und sie lassen ihn ganz sicher nicht im Stich! Sie haben ihm geholfen, ihm gezeigt, wie er ohne Vicodin auskommen könnte. Sie können ihn nicht ständig kontrollieren. Sie können ihn nicht beim Klobesuch in der Bar begleiten, somit können sie ihn nicht vor sich selbst schützen. Das hat überhaupt nichts mit im Stich lassen zu tun. Helfen sie ihm, soweit es möglich ist aber finden Sie sich bitte damit ab, dass sie weder von ihm noch von sonst jemandem dafür Absolution erhalten. Leider. Aber es ist so und es ist besser sie erwarten gleich nur das, was sie auch bekommen als sie erwarten mehr und bekommen es nicht. Ich weiß es ist ungerecht und sie haben es nicht verdient aber ich weiß gut genug, dass das im Leben so ist."

Kelly 2 So sehr Kelly sich auch konzentrierte, es war nicht ganz einfach, Holmes' Ausführungen zu folgen. Sie sah ihn an, dann wieder den Teppich, dann wieder Holmes, wiederholte im Geiste, was er gesagt hatte, brachte es einigermaßen durcheinander und war schließlich verwirrt.

"Ich will doch von House keine Anteilnahme. Wofür denn? Er ist doch krank. Nicht ich?"

wunderte sie sich etwas ratlos.

"Aber ich verstehe schon, vorauf sie hinaus wollen. Sie haben Recht. Er ist für sich allein verantwortlich, ich kann ihm meine Hilfe nicht aufzwingen."

sie seufzte tief.

"Aber gestern...wenn ich nicht da gewesen wäre, niemand hätte gemerkt, dass er eine Überdosis genommen hatte. Er wäre jetzt tot...! Ich will keinen Dank von ihm, ich will keine Anteilnahme, ich will nur nicht schon wieder jemanden sterben sehen an diesem verdammten Mistzeug!"

Die letzten Worte waren nicht mehr gesprochen, nur noch gespuckt, gefaucht aus tiefstem Hass.

Holmes Holmes horchte bei den Worten "schon wieder jemanden sterben sehen" auf.

"Schon wieder? Ah. Da kommen wir der Sache ja schon näher. Wenn ich mich nicht ganz irre, haben wir hier den Grund, warum sie sich so um Dr. House sorgen. Normalerweise sorgen sich wenige um Leute wie Dr. House. Das liegt daran, dass die Menschen Freundlichkeit gut und Unfreundlichkeit schlecht bewerten. Komischerweise begehen viele Leute Fehler, weil sie freundlichen aber ahnungslosen Menschen trauen und unfreundlichen kompetenten nicht. Das heißt nicht, dass jeder unfreundliche Arzt kompetent ist aber, dass es nicht viele Menschen geben kann, die jemandem helfen, der ständig versucht dieser Hilfe abzulehnen oder sie annimmt und dann ablehnt, wenn man gerade nicht hinschaut. Wie auch immer. Wenn Sie sagen, es solle nicht schon wieder jemand an dem Sterben, sind wir beim Punkt. Ich denke ihre Sorge um Dr. House stammt daher, dass irgendjemand an einer Vicodinüberdosis gestorben ist und sie dabei ein schreckliches Erlebnis hatten. Das zeigt auch schon das, dass Sie nicht sagen "Ich will nicht, dass er stirbt" sondern "Ich will nicht schon wieder jemanden sterben sehen"."

Er schaute kurz auf, um sicherzugehen, dass sie den direkteren Teil noch verkraften würde

"Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber wer ist denn an Vicodin gestorben? War es einer ihrer ersten Patienten oder vielleicht ein Freund?"

Holmes blickte sie fragend an.

Kelly 2 Kelly hatte ihm aufmerksam zugehört. Jetzt nickte sie und das Lächeln auf ihrem Gesicht war, obwohl traurig, nicht mehr verkrampft. Auch wenn er sich manchmal etwas umständlich ausdrückte, was Dr. Holmes sagte machte durchaus Sinn. Offensichtlich war er ein junger Mann, der sehr viel nachdachte über das Leben und die Menschen.

"Mein Vater. Er hatte genau dasselbe wie Dr. House. Und er ist an einer Überdosis gestorben. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob es ein Versehen war, oder Absicht. Ich war damals zu jung um helfen zu können. Aber dieser schrecklichen Erfahrung wegen bin ich Ärztin geworden. Ich wollte helfen können, verstehen Sie? Aus dem Grund habe ich mich auch für das Spezialgebiet Anästhesie und Schmerzbekämpfung entschieden und ich hatte das Glück, mit Professor Connor arbeiten zu dürfen. Er ist der beste Arzt und Wissenschaftler auf dem Gebiet, weltweit. Und ich weiß, ich habe heute die Möglichkeit, Menschen wie Dr. House zu helfen. Aber dazu muss er sich helfen lassen, dieser...Sturkopf!"

Kelly schöpfte tief Atem und stand auf.

"Nachtisch?"

Sie hob die Augenbrauen und sah nun ihrerseits Holmes fragend an.

Holmes

"Ich weiß, dass sie den Leuten gerne helfen würden. Und das mit Ihren Vater tut mir auch sehr leid"

sagte er und zog dann die Stirn zu ernsten Sorgenfaltenzusammen und beugte sich im Sessel etwas nach vor

"Nur wissen Sie, was das Problem ist? Sie können nicht allen Leute helfen, die auf die gleiche Weise gestorben sind wie ihr Vater. Es werden jährlich immer wieder einige Leute an ihrer Drogensucht zugrunde gehen. Ganz egal ob das jetzt Vicodin, Canabis oder sonstwas ist. Es ist zwar lobenswert, dass es Leute wie sie gibt, die anderen Leuten helfen aber sie sollten sich nicht so davon abhängig machen. Ich weiß genau, dass sie daran auch zugrunde gehen würden, wenn House sich einmal mit seinen Vicodin umbringen sollte. Das Problem dabei ist, dass sie nicht erwarten können, dass sie allen Leuten helfen und sich danach Schuldvorwürfe machen, wenn sie es nicht können. Eines Tages wird auch für mich der Tag kommen an dem mein erster Patient qualvoll verreckt und ich nichts machen kann. Aber manchmal ist man leider machtlos. Wenn sich jemand mitten vor ihren Augen vor einen Zug wirft, werden sie sich auch Schuldvorwürfe machen. Das ist klar, würde jeder so machen. Aber das Fehldenken dabei ist, dass wir daran keine Schuld haben. Man hat weder Schuld, wenn sich jemand vor den Zug wirft noch, wenn sich jemand mit Drogen zugrunde richtet."

er blickte sie ernst an und da sie noch nichts sagte, redete er weiter

"Ich will Ihnen damit nur sagen: Bitte versteifen Sie sich nicht in die Theorie, dass sie allen Vicodinabhängigen helfen und die Welt danach besser ist. Das kann ich zwar verstehen, dass sie das wollen, aber sie schaden sich damit nur selbst. Wenn ein Arzt jedem toten Patienten nachtrauern würde, wäre er schon gar nicht mehr dienstfähig und könnte den Leuten, denen er so hätte helfen können nicht mehr helfen. Sie können für Ihn nicht mehr tun als ihm ihre Hilfe anzubieten. Wenn er sie ausschlägt können Sie ihn nicht dazu zwingen. Er ist Arzt, erwachsen und es ist sein Leben. Ich weiß das klingt irsinnig schwachsinnig für Sie, vorallem, weil sie die Konsequenzen selbst miterlebt haben. Aber irgendwann im Leben kommt der Zeitpunkt an dem man begreift, dass man nicht alle Leute von seinen Ansichten überzeugen kann und am ewigen Versuch dies zu tun langsam zugrunde geht. Es ist in Ordnung, dass sie House helfen. Es ist vielmehr sogar wünschenswert, dass sie ihm helfen. Aber es ist nicht wünschenswert, dass sie sich von seiner Entscheidung abhängig machen. Verstehen Sie, was ich Ihnen sagen möchte?"

Kelly 2 Kelly stand, die Hände auf die Rückenlehne des Stuhls gestützt, da und hörte ihm zu. Sie nickte. Er hatte Recht. Mit jedem einzelnen Wort hatte er Recht. Sie lächelte.

"Ich weiß. Es ist nur so verdammt schwer, loszulassen."

erwiderte sie, seufzte tief und machte sich daran, den Tisch abzuräumen.

"Sie sind ein sehr kluger junger Mann. Aus Ihnen wird mal ein sehr guter Arzt werden."

sagte sie leise, während sie die beiden Teller auf das Tablett stellte.

"Nachtisch?"

wiederholte sie dann mit einem Grinsen.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 18, 2009 3:03 pm

(Gänge, Aufzüge...) Fortsetzung Team auf dem Weg in die Kantine

Remy *Remy nickte auf Kutner´s und Cameron´s Worte hin und ging mit den anderen los. Sie machte ein paar schnellere Schritte, unbemerkt an der Seite, um zu Kutner aufzuschließen und diesen kurz leicht aber ganz süß anzugrinsen.*

Taub *Taub's Magen antwortete auch gleich aufs Kommando und er lief Cameron hinterher.*

"Was ist denn ihr Lieblingsmenü, wenn ich fragen darf?"

*Er kam mit ihr und Lawrence beim Fahrstuhl an.*

Foreman 4 *Foreman folgte mit langsamen Schritten der Gruppe. Er spürte, dass Cameron seine Gesellschaft brauchte.*


Dr. Cuddy's Büro Lisa Wilson 2

Wilson 2 *Wilson wurde klar, dass er mehr als unpassend reagiert hatte. Sofort tat es ihm leid. Eigentlich hatte er sich unter Kontrolle, was seine Emotionen betraf.*

"Tut mir leid, dass ich ausgerastet bin. Ich stehe nur derzeit unter ziemlicher Anspannung..."

*Er blickte sie an.*

"Tut mir leid, Lisa. Kommt nicht wieder vor."

*Erneut nahm er platz.*

"Ich würde gern kommen. Abwechslung wäre nicht schlecht."

*Eine kurze Pause entstand.*

"Vielleicht verlange ich zu viel. Der neue Anstrich kann vielleicht doch warten."

*Ein kurzes schelmisches Grinsen legte sich auf sein Gesicht.*

"Ich stelle ganz schöne Forderungen, was?"

Lisa Cuddy begriff, unter welchem psychischen Druck James noch immer stand. Auch wenn er nach außen hin Ambers Tod so weit verarbeitet hatte, dass er in seinen Job zurückkehren und sich mit House auseinandersetzen konnte, so saß der Kummer zu tief, um von heute auf morgen zum Alltag überzugehen, und seine Nerven lagen offenbar noch immer blank.

"Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, James."

entgegnete sie ruhig und mit einem verständnisvollen Lächeln.

"Ich vertehe dich, oder ich versuche zumindest, mir vorzustellen, wie schwierig deine Situation ist. Wahrscheinlich kann man es nur verstehen, wenn man Ähnliches erlebt hat, und das ist mir bisher zum Glück erspart geblieben.
Nein, Deine Forderungen sind nicht zu hoch. Ich werde alles daran setzen, sie so bald wie möglich zu erfüllen. Und ja, ich denke, es wäre gut für dich, unter Leute zu kommen. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn du an dem Galadinner teilnehmen würdest, und wenn nur ein oder zwei Stunden, je nachdem wie du dich fühlst. Noch ist ja nicht sicher, wann und wo es stattfinden wird."


Wilson 2 "Danke für dein Verständnis."


*Er rieb die Handflächen gegeneinander. Irgendwie hatte er Hunger.*

"Wie sieht es aus...Ich würde dich gerne zum Essen einladen. Natürlich nur wenn du willst."

*fügte er hastig hinzu. Er wollte sich nicht aufdrängen. Und außerdem wusste er ja nicht, ob sie Zeit, noch, ob sie Hunger hatte.*


Lisa "Oh...wann? Jetzt?"

fragte Cuddy nur und hoffte, es war so, denn sie hatte ausgesprochen Hunger. Sein Nicken bestätigte ihr, dass er tatsächlich jetzt- zum Lunch- gemeint hatte.

"Sehr gern, wenn ich ehrlich bin, mir knurrt der Magen!"

freute sie sich. Sie verkniff sich die Frage, wohin er gehen wollte, denn möglicherweise hatte er ja nur die Kantine gemeint und dann würde die Antwort eher peinlich ausfallen. Stattdessen schob sie die unerledigte Post auf einen Stapel und verschob die Bearbeitung auf später. Dann stand sie auf und griff nach ihrer Handtasche.

"Gehen wir?"


Wilson 2 *Amüsiert stand er auf. Cuddy hatte es auf einmal sehr eilig. Sie schien wirklich Hunger zu haben.*

"Okay. ich hole nur schnell meinen Mantel."

*sagte er schnell und war schon aus dem Büro raus. Wenige Sekunden später erschien er wieder und gemeinsam verließen sie das PPTH.*


Gänge, Aufzüge...

House sure

*Die Gänge waren im Gegensatz zu vorhin geradezu ausgestorben, was Gregory sehr recht war. Dieses Mal wählte er den anderen Aufzug (den auf der rechten Seite) und beäugte skeptisch die Schalttafel, während der Aufzug ihn auf die erste Ebene fuhr, von der aus man auf die gesamte Eingangshalle hinunter sehen konnte. Dort lagen auch die Konferenzräume, die von House nur selten genutzt wurden: Eigentlich nur, wenn er dazu gezwungen wurde oder wenn er Cuddy ärgern wollte...

Die Türe öffnete sich und erleichtert darüber, dass Humptey Dumptey den Aufzug wohl doch ganz gut in den Griff bekommen hatte, humpelte er heraus und ging an das Geländer, um sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn seine Mum oder Cuddy schon da unten herum liefen, konnte er sich den Weg in das Büro und damit die Blicke der dort unten Anwesenden ersparen. Gerade wollte er beginnen, nach den beiden Ausschau zu halten, da fiel ihm ein ganz anderer ins Auge:

Wilson.

Gregory wollte ihm natürlich umgehend einen passenden Spruch zu Teil werden lassen, da blieben ihm seine Worte im Halse stecken, denn keinen Meter nach Wilson trat Cuddy aus der gläsernen Tür des Durchgangs zu ihrem Büro und gesellte sich zu dem Onkologen. Das Bild wirkte so unwirklich, dass Gregory die Augen zukniff und den Kopf schüttelte. Sprachlos sah er den beiden dabei zu, wie gemeinsam auf den Ausgang zuhielten. Von dort oben sah es aus, als habe sich Cuddy bei Wilson eingehakt, als sie durch die Eingangstür und dann um die Ecke verschwanden.

Gregory House stand noch eine ganze Weile am selben Platz und starrte den Ausgang an. Er wusste nicht, warum, aber dieses Bild hatte ihm einen groben Stich versetzt... und daran war - obwohl es schmerzte - nicht sein Bein schuld. Sollte Blythe House auch aus dem Büro oder der Kantine gekommen sein, so hatte Gregory sie nicht gesehen, derart hatte ihn dieser Cuddy-Wilson Moment aus der Bahn geworfen. Beinahe automatisiert löste er sich aus seiner Starre und wandte sich zum Aufzug um. Dieses Mal war es ihm egal, welchen er nahm. Er drückte den Knopf in den dritten Stock und wollte in sein Zimmer.*


Kantine - Team Kutner Remy Cameron 2 Taub Foreman 4

Kutner *Wie ein Jagdhund hatte Kutner die Witterung aufgenommen. Nur folgte er nicht der Spur eines Tieres, sondern dem Geruch, der ihm aus der Kantine entgegenkam. An seiner Seite bemerkte er Remy, deren kurzes süßes Grinsen er unauffällig erwiderte.*

So. Jetzt geht erst mal ans Eingemachte. Der Teller wird so voll gemacht, dass der Lagerbestand wieder proper voll ist. Die letzte Mahlzeit liegt ja auch schon eine Ewigkeit zurück. Das war gestern Abend im El Ambiente. Wobei Remy und ich auch nur mehr oder weniger beim ersten Gang hängen geblieben sind. Apropos El Ambiente. Das Essen hat ja Iwan übernommen. Ich bin ihr noch ein Essen schuldig. Mein Gott. Ich brauch was zu Essen. Schnitzel, Kartoffeln und Salat und Schokopudding zum Dessert. Mineralwasser wär auch nicht schlecht. Und eine großen Pott Kaffee samt Schokopudding zum Dessert. Sonst fall ich um!!!

*Kutner erreichte die Kantine und bemerkte, dass trotz des Samstages Hochbetrieb in der Kantine herrschte. Er steuerte die Schlange mit dem warmen Essen an, reihte sich jedoch noch nicht ein, da er sich an Remy wandte.*

„Ladies First. Du suchst dir erst mal was aus, Remy. Dein Mittagessen geht auf meine Kappe. Bin dir schließlich noch ein Essen schuldig. Und wag es nicht an Kosten zu sparen, indem du dir wenig auf das Tablett packst!!!“

*drohte er ihr lächelnd, während er ihr den Vortritt ließ.*

‚Für alles im Leben muss man bezahlen. Und je später man es tut, desto höher werden die Zinsen.‘ Wahre Worte von John Steinbeck. Alles werden die Schulden sofort beglichen. Und bei Remy mach das schnell und auch sehr gerne.

*Dann wandte er sich feixend an Taub, Foreman und Cameron, da ihm gerade ein guter Essensspruch eingefallen war, nachdem er die pralle Sonne draußen wahrgenommen hatte.*

„So Leute. Die Sonne scheint hell, die Füße dampfen, das ist die rechte Zeit zum Mampfen. Also haut euch die Teller voll!“

*Dann wandte er sich wieder an Remy.*

„Und das gilt auch für dich!“

*Die Vorfreude auf das Mittagessen in Anwesenheit seiner Kollegen beflügelte Kutner. Seine unterschwellige Laune wegen dem ständigen Bericht erstatten wurde durch supergute Laune ersetzt und ihm machte sich positive Energie breit.*

Remy *Remy führte mit Kutner, die Gruppe in die Kantine an. Als sie dort angekommen waren, ließ Kunter sie vor und meinte, er würde sie einladen.*

"Na, aber hör mal, du hast mich doch gestern erst eingeladen!"

*Meinte Remy dann leise zu Kutner, im Bezug auf den vorherigen Abend, woran sie dabei kurz dachte und sich ein wohliges Grinsen nicht verkneifen konnte. Wie sehr wünschte sie sich, dass es jetzt bereits wieder Abend wäre und sie bei Kunter zu hause...Sie fing an und belud ihr Tablett, etwas hier von, etwas davon, irgendwie sah wieder mal alles so lecker aus. Kein Wunder, sie hatte ja auch entsprechend Hunger. Sie hörte dann jedoch bald lieber auf ihr, sonst dachte noch jemand, sie wäre schwanger.*

Cameron 2 *Cameron wartete Kutners "Startsignal" ab und lief dann rüber zu der Theke um sich den Teller mit Makkaroni vollzupacken. Die Schlange war lang, aber nichts konnte sie aufhalten, sich ihr Lieblingsmenu zu schnappen. Auf das Tablett warf sie noch eine kleine Schhüssel, die sie weitervorne mit Salat auffüllen würde. Als sie bei den Süssgebäcken vorbeikam, nahm sie noch einen Mandelgipfel.

"Man, bei all den Sachen, krieg ich noch mehr Hunger"

*Allison lief weiter, drängte sogar ein bisschen, nur damit sie nicht zu spät kommen würde, nahm sich ein Glas Eis Tee und bezahlte alles.
Danach suchte sie einen grossen Tisch, wo sich alle zusammen hinsetzten konnten.

Taub *Taub stand in der Schlange hinter Thirteen und Kutner. Er hörte, dass sie lesie miteinander tuschelten. Die Auswahl war immer sehr großzügig. Cameron schnappte sich einen Teller mit Makkaroni und auch er konnte einfach nicht widerstehen. Der gemischte Salat durfte auch nicht fehlen. Da er wegen seiner Diät schon zuviel gesündig hatte, nahm er kurzerhand ein Glas Mineralwasser mit. Er bezahlte alles zusammen und balancierte das Tablett zu dem Tisch wo Cameron schon saß.*


Zuletzt von Klinikleitung am Sa Jul 18, 2009 3:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 18, 2009 3:29 pm

Princeton City Restaurant Lahiere's Lisa Wilson 2

Wilson 2 *Ein silberner Volvo hielt vor einem Restaurant und die zwei stiegen aus. Sofort war ein Valet 'Service' da, nahm den Autoschlüssel entgegen. Wilson hielt Cuddy die Tür zum 'Lahieres' auf, ließ sie eintreten und folgte ihr dann. Eine Empfangsdame lächelte ihnen entgegen.*

"Einen Tisch für zwei?"

*fragte sie freundlich.*

"Ja bitte."

*antwortete er. Die Dame nickte, winkte einen Pagen heran, der die Mäntel in Empfang nahm*

"Bitte folgen sie mir."

*Wilson und Cuddy folgten der Dame an einen der freien Tische.

"Bitte sehr."

"Danke"

*erwiderten Cuddy und Wilson.*

"Ich hoffe, dass Restaurant ist dir recht. Man isst hier wirklich gut."

*Wilson, ganz Kavalier, schob ihr den Stuhl hin und nahm dann auch Platz, als sie saß.*

Lisa "Ich weiß!"

nickte Cuddy, höchst erfreut über seine Wahl. Dr. James Wilson war eben ein Kavalier der alten Schule.

"Es ist mein Lieblingslokal. Woher hast du das gewusst?"

strahlte sie und nahm mit dankendem Nicken die Menu Karte entgegen, lauschte dann, während ihre Bedienung, die sich als Debbie vorgestellt hatte, die zusätzlichen Tagesgerichte mit atemberaubender Geschwindigkeit und bewundernswerter Aussprache (wohl eine Französisch-Studentin?) aufzählte.

James nickte ihr dankend zu, bestellte schon mal 2 Aperitifs, Debbie entschwand und sie vertieften sich beide in die klangvollen Verführungen der Speisekarte.

"Mmmm... ich glaube, ich nehme als Starter die Lobster Wontons with Vegetable Slaw and Orange-Chile Dipping Sauce. Die sind überaus empfehlenswert!"

seufzte Cuddy genüsslich.

Wilson 2 "Klingt aber nicht gerade französisch."

*sagte Wilson, studierte die Gerichte und seufzte innerlich auf. Meeresfrüchte waren nicht so sein Ding. Fisch? Nein. Obwohl der Pangeas ein guter Fisch war. Seine Augen glitten weiter nach unten und er begann zu schmunzeln. Er hatte gefunden was er suchte.*

"Sagen wir mal so...Amber hat dich einmal hier herein gehen sehen. Sie war am nächsten Tag dann hier. Hat sozusagen gecheckt, wie das Restaurant so ist."

*Entschuldigend zuckte er mit den Schultern. Sie hatte ihm am Abend davon erzählt und es dauerte keine Woche, bis sie hier speisten.*

"Ich nehme die sautierten Zucchini mit Tomaten."

*Wilson klappte die Karte zu, legte sie bei Seite.*

"Wie sieht es aus? Ist ein Glas Wein erlaubt?"

Lisa OH. Amber. Immerhin konnte James über sie sprechen, ohne in Tränen auszubrechen, das war ein Fortschritt.
Dennoch vermied Lisa es, ihm in diesem Moment in die Augen zu sehen.

"Natürlich!"

antwortete sie stattdessen auf seine Frage.

"Warum denn nicht? Ein Gläschen in Ehren darf niemand verwehren!"

Sie nahm sich ein Herz und sah ihm ins Gesicht. Es war zwar noch immer traurig, aber er schien tatsächlich auf einem guten Weg zurück ins Leben. Sie war mehr als froh es zu sehen und lächelte, als sie ihn musterte, die dunkelbraunen Augen, das jungenhafte Gesicht. Sie hätte es ihm so sehr gegönnt, glücklich zu werden. Warum nur musste gerade ihn, der sein Leben damit verbrachte, Menschen zu helfen so gut er nur konnte, ein socher Schicksalsschlag treffen?

Gerade als sie etwas sagen wollte, kam die Waitress zurück und fragte. ob sie bereit waren, ihre Bestellung aufzugeben. James sah sie fragend an und Lisa nickte.

Wilson 2 "Ja wir haben gewählt..."

*Er sah zur Waitress empor.*

"Ich hätte gern das gegrillte Chateaubriand mit Béarner Sauce...Danke."

Wilson wartete, bis Cuddy ebenfalls ihre Bestellung aufgegeben hatte, räusperte sich leise. Er war im Kopf das Gericht von Cuddy durch gegangen und wusste sofort, welcher Wein dazu passte.*

"Wir hätten noch zwei Gläser Chardonnay und Mineralwasser. Danke."

*Ein kurzes Lächeln zur Waitness und dann waren sie wieder allein. Er stützte die Ellenbogen auf den Tisch, blickte seine Chefin an.*

Sie hat sich in all den Jahren nicht groß verändert.

*
dachte er.Bei ihrem stressigen Job war das ungewöhnlich. Nicht viele Frauen schafften es bis an die Spitze. Es gab nur wenige Topmanagerinnen. Und noch weniger Frauen in Führungspositionen.*

"Vielleicht könnte ich meine Beziehungen spielen lassen und ein paar wichtige Leute kommen zum Dinner."




Patientenzimmer Dr. House

House sure

*House war zutiefst erleichtert, als er das Zimmer leer vorfand. Das allerletzte, was er jetzt hätte gebrauchen können, waren Fragen eines naseweisen Jungarztes. Der Gedanke an Holmes allerdings dunkelte seine Stimmung noch mehr ab: Denn wenn er daran dachte, wo dieser stattdessen war, wurde er daran erinnert, dass er aus der Schlacht Aubrey gegen House in drei Sätzen als vorläufiger Verlierer hervorgegangen war, und das wurmte ihn nicht zu knapp.

All das und das Faktum, dass Dursley noch bis neun Uhr Abends Dienst hatte, veranlasste Gregory dazu, seinen Stock ungehalten in die Nische zwischen Nachttisch und Bett zu feuern. Danach setzte er sich auf sein Bett und hob langsam und behutsam sein Bein nach oben, das linke folgte selbst. Er griff nach der Playstation, die der autistische Junge - er hatte seinen Namen vergessen, aber nicht diesen kurzen, wertvollen Moment mit ihm - ihm geschenkt hatte und aktivierte sie.

Auch, wenn seine Umwelt das nicht zu glauben schien, er war wegen solcher kurzen Momente Arzt geworden. Wegen Menschen, welche die Leistung eines Arztes wirklich anerkannten, ohne die ganze Heuchelei, die Verlogenheit und die Pseudofreundlichkeit, die so viele an den Tag legten, selbst jene, die selbst den Doktortitel der Medizin trugen. Wie sehr er das verabscheute! Doch dann waren da Patienten wie das kleine Mädchen, das schwerstkrank gewesen war und sich doch noch mehr um das Seelenheil seiner Mutter UND um das von House gekümmert hatte... der autistische Junge, der niemanden sonst an sich heran ließ außer seinen Eltern und... House.

Er wurde verkannt. Das wusste Gregory. Und doch war es ihm egal, wenn der Preis dafür ein paar wenige, echte Anerkennungen waren.

Während er nachgedacht hatte, hatte sich sein Spiel geladen und er begann, mit seiner Corvette durch die digitale Bronx zu rasen... wieder einmal. Doch dieses Mal ging es besser.
Noch.
Bis die Schmerzen beginnen würden.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 20, 2009 4:35 pm

Kantine (Fortsetzung) Cameron 2 Remy Kutner Taub Foreman 4


Taub *Foreman nahm sich einen Salat mit Hühnchenstücken und eine Sprite. Er ging, nachdem er bezahlt hatte, zu Cameron, setzte sich wortlos neben sie und fing an zu essen. Stumm hörte er den Gesprächen um ihn herum zu. Viel hatte er nicht zu sagen, geschweige denn zu erzählen.*

Kutner *Kutner ließ Remys Aber nicht gelten.*

„Ja. Aber die Rechnung hat Iwan bezahlt. Ich habe dich jedoch nur zum Essen eingeladen. Somit habe ich nur 50% des Versprechens eingehalten. Diesmal bist du wirklich richtig eingeladen, da ich auch die Rechnung zahle.“

*Kutner entging ihr Grinsen nicht. Er wusste gleich, woran sie dachte. An den gestrigen Abend und den anstehenden Abend im weiteren Tagesverlauf. Die Freude darauf stand ihr ins Gesicht geschrieben. Er nahm mit Freude zu Kenntnis, dass sie sich von allem etwas auf den Teller packte und dabei nicht knauserig war.*

„So gefällt mir das. Von allem etwas dabei und auch nicht knauserig gewesen.“

Meinte er anerkennend lächelnd zu ihr. In der Zwischenzeit bemerkte er, dass Cameron sich Makkaroni, Salat, Mandelgipfel und Eistee eindeckte und dabei sich auch ein wenig in der Reihe vordrängelte. Kutner deckte sich mit Schnitzel, Kartoffeln und gemischten Salat. Hinzu kam noch der Kaffee. Das Mineralwasser ließ er außen vor. Stattdessen nahm er sich ein großes Glas Eistee. An der Kasse angelangt meinte er gleich zur Kassiererin, die gerade Remy zur Kasse bitten wollte.*

„Da kommt noch mein Essen hinzu, da ich für uns beide bezahle.“

*Wortlos nahm die Kassiererin seine Sachen mit auf die Rechnung, die er dann sofort bezahlte. Während sie gemeinsam den Tisch ansteuerten, an dem Cameron saß, wurden sie von Taub überholt, der es ziemlich eilig hatte seine Makkaroni an den Tisch zu kriegen. Kutner konnte sich folgenden Vergleich nicht verkneifen, den er leise zu Remy flüsterte.*

„Sieh dir Cameron und Chris an. Erst drängelt sich Cameron mit ihren Makkaroni an der Kasse vor. Und jetzt zieht Taub mit seinen Makkaroni hastig an uns vorbei. Du kannst mir sagen, was du willst, aber die beiden sind wie Scrat das Eichhörnchen aus Ice Age. Kaum haben sie ihre Eichel gesichert, müssen sie diese auch schnellstens ins Versteck bringen.“

*Als sie dann Tisch erreicht hatten, ließ er sich neben Taub nieder, so dass Remy zu seiner Linken saß und Foreman wiederum neben dieser. Er rückte sein Essentablett in Position und meinte dann lächelnd in die Runde.*

„Der Tisch ist voll, der Magen leer,
es riecht nach Essen hier schon sehr.
Drum ess ein jeder was er kann,
nur nicht seinen Nebenmann.
Und nehmen wir es ganz genau:
Auch nicht seine Nebenfrau.
Und damit guten Appetit.“


*Kutner schnitt das Schnitzel in kleine Portionen, machte dasselbe mit den Kartoffeln und machte sich dann wie ein hungriger Wolf über seine Mahlzeit her. In einer Essenspause fragte er dann in Richtung Foreman und Remy.*

„Weshalb hat euch House zu Miss Knightleys Wohnung geschickt, nachdem Chris und ich heute Morgen schon dagewesen sind?“

Cameron 2 *Cameron sass nun zwischen Taub und Foreman.

"Guten Appetit"

*wünschte sie allen, nachdem Kutner wieder ein schönes Verslein aufgesagt hatte.
Sie blickte zu Taub.

"Woher weiss er die alle, hat er sich ein Büchlein zugelegt oder kann er die auswendig"

*fragte sie den kleinen Doktor. Sie hörte den Gesprächen der anderen zu und verspeiste ihren Salat. Sie wollte jetzt auf dem neusten Stand sein und so musste sie alle Details wissen, die inzwischen passiert waren.

Taub *Taub machte sich über seine Makkaroni her.*

"Ich glaube er lernt jeden Abend welche, mit denen er uns den Tag versüßen kann."

*Er grinste in die Richtung von Kutner.

"Das möchte ich auch gern wissen, warum er jetzt schon zwei Hausdurchsuchungen braucht?"

Remy *Remy grinste, als Kutner auf Taub und Cameron zu sprechen kam.*

"Du hättest doch sonst sowieso nicht nachgegeben, oder!?"

*Schmunzelte Remy im Bezug auf die Einladung zum Essen, als sie zu den anderen an den Tisch traten leise zu Kunter. Sie setzte sich und lüftete dann das Geheimnis, welches die Neugier der anderen Ärzte schon ganz schön groß werden ließ.*

"Er wollte, das wir die Wohnung noch einmal durchsuchen und dabei auf Informationen über ihre Eltern stoßen. Ich wir haben ein Album gefunden mit Fotos und einem Brief, ich erfuhr so die Adresse ihrer Eltern und darüber ihre Telefonnummer, dann rief ich dort an und sprach mit der Mutter der Patientin!"

*Erklärte Remy dann der Runde, während sie alles für sich zum Essen vorbereitete und anschließend zu Essen begann.*

Kutner *Kutner verarbeitete Remys Informationen. Dabei sinnierte er dann folgendes laut.*

„Deine Information bedeutet Arbeit, Remy. Die Ursache für die nekrotisierende Fasziitis haben Chris und ich durch die Befragung von Knightley und Brumley rausgekriegt. Die anderen Symptome wie die Schlaganfälle und Migräne müssen wir noch finden. House vermutet wahrscheinlich, dass die Eltern eine Einflussfaktor für diese Symptome bei Knightley ist und somit unabhängig von der Fasziitisist . Ein Risikofaktor für Schlaganfälle ist die Vererbung. Wenn die Eltern einen Schlaganfall erlitten haben, ist das Risiko bei den Kindern erhöht. Familienuntersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Migräne erblich ist. Bei einer Sonderform, der familiären hemiplegischen Migräne, bei der es zu vorrübergehenden halbseitigen Lähmungen kommt, ist der Genlokus auf Chromosom 19 identifiziert worden. Daher hat euch House aller Wahrscheinlichkeit zu Knightleys Wohnung geschickt. Hat House gesagt, dass für ihn die Fasziitis ein unabhängiges Symptom von den anderen Symptomen ist, die wir bei Knightley bisher festgestellt haben? Und was hat das Gespräch mit ihrer Mutter erbracht?“

*fragte Kutner Remy. Dann fiel er erst mal wieder über sein Gericht her und sah zu, dass der Tellerinhalt in seinen Magen wanderte. Er merkte, wie sich der Eistee, den er zu seiner Mahlzeit trank, sich schön in seinen Magen verteilte. In einer weiteren Essenpause meinte er dann in Richtung Taub und Cameron, da ihm die Konversation zwischen Taub und Cameron nicht entgangen war.*

„Es ist weder ein Büchlein a la ‚Kutners Kompendium der Sprüche – Wie man seine Arbeitskollegen mit Zitate aufheitert‘ noch Auswendig lernen. Vielmehr sind das Überreste aus Studientagen in Israel. Während meines Studiums an der University of Tel Aviv Medical School habe ich nebenher als Animateur in Hotels gearbeitet um mir mein Studium zu finanzieren. Von dieser Zeit ist einiges hängen geblieben, Leute. Vielleicht sollte ich meine Zitate und Sprüche mal irgendwo niederschreiben und dann gewinnbringend verlegen. Ein netter Nebenverdienst könnte dabei bestimmt rauskommen.“

*Und damit wandte er sich wieder seinem Essen zu, das er weiter genüsslich verspeiste. Kutner streckte dann seine Füße aus, um in eine andere Sitzposition zu kommen. Dabei schoben sich seine Beine unter die von Remy, die er so ungewollt hochhob. Er zog seine Füße schnell zurück, wobei seine Beine an den ihren reibten. Der unbeabsichtigte Körperkontakt hatte auf ihn eine elektrisierende, ungemein schöne Wirkung. Er lächelte sie wortlos mit einem „Das-war-unbeabsichtigt--aber- sehr-schön“-Blick, bevor er sich ein weiteren Schluck Eistee gönnte und dann sich wieder seinem Hauptgericht zuwandte.*

Remy *Remy nickte.*

"Ja, House schickte uns erneut auf Suche, da er von einer Unabhängigkeit ausgeht. Was du über die Migräne und die Schlaganfälle sagst, dachte ich mir auch schon. Es ist bekannt, das Migräne die Wahrscheinlichkeit für Schlaganfälle erhöht. Ich wollte erst nicht am Telefon mit der Frau darüber sprechen, doch sie sagte, dass der Kontakt zu ihrer Tochter seit einem bestimmten Vorfall nicht mehr sehr gut ist und deshalb würde sie wohl nicht auf Besuch kommen. Doch sie bestätigte mir unsere Annahme, auch sie hat mit Migräne zu kämpfen!"

*Erklärte Remy dann und aß wieder etwas. Dann spürte sie die Berührung unter dem Tisch und sah Kutner´s Blick dazu. Sie grinte kurz süß über den Rand ihres Glases hinweg und sah dabei Kutner mit einem allessagenden Blick an.*

"Nun, es ist jetzt Mittag, hat jemand nach dem Mittagessen Lust auf einen kleinen Ausflug, in eine kleine Ecke ungefähr am anderen Ende der Stadt?"

*Meinte Remy dann ganz ernst. Die Mutter der Patientin hatte gesagt, sie würde nicht kommen, doch Remy wollte das nicht so hin nehmen, sie wollte persönlich mit der Frau sprechen, sie wusste, dass sie ihre Tochter eigentlich besuchen wollte. Und sie wusste, dass ihre Tochter sich über den Besuch ihrer Mutter eigentlich freuen würde. Sie sah Kutner an, sie wusste, wenn sie mit der Frau sprechen würde, würde sie alle tun und sagen, dass sie sie überzeugen konnte, doch am liebsten würde sie das vor jemanden tun, dem sie vertraut und der sie kannte und am meisten kannte sie hier Kutner...*

Foreman 4 'Er redet wie ein Buch'.

*dachte Foreman über Kutner.

'Ob er auch mal die Klappe halten kann? Wohl nicht. Der redet bestimmt auch noch im Schlaf.'

*Foreman sagte kein Wort, aß weiterhin sein Mittagessen.*

Kutner *Remys Informationen verdauend fiel sein Blick auf Foreman. Kutner spürte Aversionen gegen seine Person. Und diese Aversionen kamen gegenüber Foreman.*

Viel hat der Kollege nicht zu sagen, geschweige denn zu erzählen. Er isst lieber seinen Salat mit Hähnchenstücken als sich in irgendeiner Form einzubringen. Aber Foreman war schon immer etwas distanziert. Dabei müsste er sich doch in der Nähe von Cameron wohlfühlen. Und nur gibt es einen Störfaktor, der ihm gewaltig auf den Geist zu scheinen geht. Und dieser Störfaktor redet ihm zu viel. Ist mir doch egal, wenn ich ihm zu viel zu quatsche. Ich lass mir von ihm meinen Redefluss nicht unterbrechen.

*Seine Gedanken verließen Foreman und wandten sich Remy zu, die gerade fragte, ob jemand Lust einen Ausflug ans andere Ende der Stadt hatte. Kutner wusste, dass Remy der Zustand von Miss Knightley nahe ging, da sie sich zuweilen selber in Knightley wiedersah. Deshalb wollte er Remy gerne begleiten.*

„Wenn es darum eine Mutter dazu bewegen, dass sie mit ihrer Tochter spricht, dann bin ich gerne dabei. Vielleicht hilft es unserem Fall, wenn wir wissen, welches Ereignis zur Trennung zwischen Tochter und Mutter geführt hat. Vielleicht gibt es dann einen medizinische Verbindung zu ihrem gegenwärtigen Zustand.“

*meinte er in neutraler Tonlage zu Remy, sehr wohl verstehend, dass sie gerne Unterstützung von jemanden haben wollte, dem sie vertraute.*

Bei der Gelegenheit könnte ich dann auch noch mal mit dem alten Russen telefonieren und nachhaken, was das Geschäft mit dem gebrauchten 2005er Porsche machte. Ein Porsche 911 Carrera S ist schon was Feines. Das neueste 2008er Modell mit Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) ist jedoch was richtig Feines: 7 Gänge, 6 Zylinder Motor, 300 km/h Höchstgeschwindigkeit, von 0 auf 100 km/h in 4,5s, 385 PS.

*Während Kutner sich wieder dem Essen zuwandte und dieses verspeiste, breitete sich bei dem Gedanken an Porsche 911 Carrera S neuesten Bautyps ein verträumtes Lächeln auf seinem Gesicht aus.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mo Jul 20, 2009 5:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 20, 2009 4:42 pm

Princeton City Restaurant Lahiere's (Fortsetzung) Lisa Wilson 2

Lisa Cuddy lehnte sich zurück und entspannte sich. Es war schön, hier mit James zu sitzen und das hübsche Ambiente und den hervorragenden Service des Lokal auf sich wirken zu lassen. James war so ein vollendeter Gentleman, ganz anders als Greg. Greg...! Für einen Moment verdüsterten sich ihre Gedanken, doch nur für den Bruchteil einer Sekunde. Jetzt war sie hier und wollte den Moment und die angenehme Gesellschaft von James Wilson genießen.

"Das wäre wunderbar."

beantwortete sie James' Vorschlag und fügte hinzu:

"Ich weiß es zu schätzen."

Dann kam schon die Waitress zurück und servierte ihre Getränke.
Cuddy nahm ihr Glas, hob es an und sagte:

"Cheers!"

Ehe sie es an die Lippen setzte und gemeinsam mit ihm an trank. Der Chardonnay war vorzüglich.

Wilson 2 *Auch Wilson erhob sein Glas, stieß mit Cuddy an.*

"Ja cheers!"

*sagte er leicht amüsiert. Irgendwie erinnerte ihn das essen hier, an das essen von damals. Wo er sich mit Cuddy getroffen hatte. House hatte ja gemeint, dass das ein Date wäre. Er hatte das vehement bestritten. In Wilsons Augen war das nur ein Geschäftsessen gewesen.*

"Der ist wirklich gut."

*stellte er fest, nachdem er einen Schluck genommen hatte.*

"Wissen sie, dass wir auch sehr gute Weine produzieren? Das ist gar nicht so bekannt. Besonders der Zinfandel ist in seinem Geschmack vollmundig und überzeugt mit seinem guten Abgang."

*Wilson fragte sich, warum er so einen Mist redete. Irgendwie hatte er das Gefühl, er versuchte krampfhaft ein Gespräch am Laufen zu halten.*

"Na ja...Hier in Jersey haben wir nur Kühe..."

Lisa Lisa lachte herzlich.

"Nunja...hier ist es zu kalt um Wein anzubauen. Aber es stimmt, unser Californischer Wein kann es mit so manchem Europäischen aufnehmen."

Würden sie den Mittag mit derlei belanglosen Themen verbringen? Vielleicht war es ja besser so, denn die meisten anderen, die zwischen ihnen in der Luft hingen, waren so brisant, dass sie James oder ihr oder ihnen beiden das wunderbare Essen verderben würden. Also schwieg sie und ließ den Blick in dem hübschen Lokal umherschweifen. Wilson's Worten nach musste er wohl das letzte Mal mit Amber hier gewesen sein. Doch das hatte ihn nicht davon abgehalten, es für diesen Lunch Ausflug auszuwählen. Ein gutes Zeichen...!

Wilson 2 *Wilson blieb eine Antwort erspart, weil die Vorspeise kam. Er bedankte sich, blickte auf sein Essen und griff nach der Gabel. Die Speise sah nicht schlecht aus.*

"Nun denn...Dann wünsche ich dir guten Appetit."

*Er nahm einen Bissen, kaute langsam und war einmal mehr überrascht von der guten Küche hier. Sage noch jemand, in den USA konnte man nicht gut essen gehen. Ihr Land bestand wirklich nicht nur aus Fastfood. Er ließ die Vinagrette auf seiner Zunge zergehen, schluckte und sah Lisa an.*

"Schmeckt es dir?"

Lisa "Wundervoll!"

Antwortete Lisa, ziemlich undeutlich, mit einem Lobster Wonton zwischen den Zähnen.

Sie genossen Starter und Main Course teilweise schweigend oder mit Small Talk. Das Essen war ausgezeichnet und der Wein ebenso. Die Frage, ob sie noch einen Nachtisch wolle, verneinte sie mit Bedauern, denn sie war bereits zu satt, selbst für eine Tahitian Vanilla Bean Creme Brulée.

"Nur einen Espresso, bitte."

antwortete sie auf die Frage der Waitress. Wilson bestellte dasselbe.

"Danke, James. Das war wunderbar und eine willkommene Abwechslung vom grauen Klinikalltag."

Seufzte sie und verdrängte den Gedanken an die unerledigten Aufgaben auf ihrem Schreibtisch.

Wilson 2 "Immer wieder gern geschehen, Lisa."

*Er wusste, dass seine Chefin zu oft und zu lange in der Klinik und in ihrem Büro saß. Sie konnte nicht so einfach wie er in den Feierabend verschwinden. Sie musste immer präsent sein. Wohl auch ein Grund, dass sie nie den Mann fürs Leben gefunden hatte.*

"Man sollte das viel öfters machen. Einfach mal in der Mittagspause die Klinik verlassen. Die Sonne genießen. Sich die Beine vertreten."

*Wilson nippte an seinen Esspresso. Er spürte, dass etwas Lisa unter den Nägeln brannte und er wusste was es war.*

"Was beschäftigt dich?"

*fragte er ganz beiläufig.*

Lisa "Du."

lautete die kurze und ehrliche Antwort.

"Was ich tun kann, um dir das Leben zu erleichtern. Aber nicht nur dir. Ich fühle mich als euere Chefin für euch alle verantwortlich und ich..."

Sie zögerte und überlegte, wie weit sie in ihrer Ehrlichkeit gehen sollte. Doch sie fasste sich ein Herz und sprach aus, worüber sie schon so lange nachgedacht hatte.

"Ich mag dich, James. Sehr sogar. Und ich mag auch Greg. Ich weiß wie schwierig er ist. Aber ich wünsche mir so sehr, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen, uns beistehen und nicht bekämpfen. Ich weiß, er ist das Problem. Er ist und war immer das Problem. Aber ich kenne ihn gut genug um zu wissen, dass er ein Problem ist, das es wert ist, gelöst zu werden. Es steckt so viel mehr in ihm als nur diese rauhe Schale. Tief darunter ist ein Schatz verborgen, den nur seine besten Freunde hin und wieder für einen Augenblick zu sehen bekommen. Aber wer einmal einen Blick darauf erhascht hat, wird ihn nie wieder fallen lassen. Auch du nicht, James. Da bin ich mir sicher."

Sie hob den Kopf und sah ihm tief in die Augen, die wie so oft vor beherrschter Emotion und unterdrücktem Schmerz brannten.

Wilson 2 *Wilson senkte den Blick, schaute in die Tasse.*

"Wir bekämpfen uns nicht Lisa."

*sagte er leise, hob den Kopf wieder.*

"Auch werde ich ihn nicht fallen lassen. Nur wird sich meine Einstellung...meine Freundschaft...zu ihm ändern. Ich werde ihm nicht mehr blind folgen. ich weiß, dass eine Freundschaft mit Gregory House schwierig ist. Die meisten Menschen verstehen nicht, warum ich mit ihm befreundet bin. Ich verstehe es ja auch nicht einmal. Greg ist einsam..nur kann und will ich nicht wieder ständig für ihn da sein."

*Er wusste nicht, ob Lisa ihn verstand. Ob sie wusste, was er eigentlich damit sagen wollte. Er wusste in seinem Inneren, dass Greg kein schlechter Mensch war.*

"Ich werde weiterhin für ihn da sein, Lisa. Nur eben nicht mehr so wie früher."

Lisa Lisa senkte den Kopf, biss sich auf die Lippen und nickte. Sie konnte ihm keine Vorwürfe machen. So wie James Wilson es sah, war Gregory mitverantwortlich für Amber‘s Tod. Sie selbst und Greg sahen es anders. Es entsprach einfach nicht den Tatsachen. Aber dennoch hatte James Grund, Greg Vorwürfe zu machen. Zu oft hatte der Ältere willkürlich über den Freund verfügt, sich stets darauf verlassen, dass dieser ihm immer und überall zur Verfügung stand. Und als James unabkömmlich war, so war eben Amber in die Bresche gesprungen- und darin umgekommen, wenn auch ohne Greg’s Verschulden. Sie konnte nur hoffen, dass sich die Freundschaft der beiden mit der Zeit wieder regenerierte, stabilisierte und vielleicht sogar, wenn Greg klug und einsichtig genug war, alte Fehler zu vermeiden, in einer besseren Qualität als zuvor.

„Ich bin froh, dass du ihn nicht fallen lässt. Ich kann verstehen, dass du größeren Abstand brauchst und dich erst selbst wieder zurecht finden musst. Doch…vielleicht könnt ihr euch ja gegenseitig eine Stütze sein. Hast du darüber mal nachgedacht? Wenn du ihn bitten würdest … für dich da zu sein. Ausnahmsweise mal. Möglicherweise würde er ganz anders reagieren als man es von ihm gewöhnt ist. Er war bereit für Amber zu sterben, vergiss das nicht. Du bedeutest ihm sehr viel. Wenn man es genau betrachtet…mehr als sein Leben!“

Sie hob den Kopf und sah James abermals in die Augen, gespannt, was sie nach diesen Worten darin lesen würde.

Wilson 2 *Er lehnte sich zurück, dachte über Cuddys Worte nach. Ihm war schon bewusst, das House für Ambers Tod nichts konnte. Nur wenn er es zugab, so musste er über seinen Schatten springen.*

"Verlang von mir nichts, was ich nicht möchte, oder kann. Noch nicht. Ambers Tod ist für mich noch zu frisch."

*Seine nächsten Worte würden nicht die sein, die sich Cuddy erhoffte. Aber wenn er erneut schwieg, wieder kuschte, so half das werder ihm, noch Cuddy, noch House.*

"Ich möchte mal erleben, dass er aus freien Stücken zu mir kommt. Ich möchte mal erleben, dass er kommt und fragt: Alles okay bei dir? Nur das, Lisa."

*Ein seltsamer Schimmer legte sich auf seine Augen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 20, 2009 4:52 pm

(Princeton City Restaurant Lahiere's (Fortsetzung2) Lisa Wilson 2

Lisa Cuddy beugte sich vor und ergriff seine Hand. Sie drückte sie und sagte eine Weile nichts, nickte nur mit einem mitfühlenden Lächeln und tiefem Seufzen. Wie gut sie ihn verstand.

"Ich denke, wenn du ihm Zeit lässt, dass wird er das tun."

sprach sie leise und eindringlich zu ihm.

"Ich weiß, dass er mit dir fühlt. Er denkt nicht nur an sich selbst, auch wenn es den Anschein hat. Er fühlt mit dir. Warum sonst hätte er sich den Schädel öffnen lassen um deine Freundin zu retten? Erinnerst du dich daran, dass er geweint hat, als ihm klar wurde, dass sie sie sterben würde? All das was du dir von ihm wünschst, das hast du schon längst erhalten, James. Nur eben in seiner Währung. Und die besteht aus anderen Gesten als denen normaler Menschen. Er wird nicht kommen und dir sagen, James, du bist mein bester Freund, du bedeutest mir mehr als mein Leben! Aber er hat es dir bereits bewiesen. Ich denke, das ist doch mehr wert als die Worte von anderen, denen sie leicht über die Lippen kommen, die ihnen aber selten Taten folgen lassen. Wenn es hart auf hart kommt, dann wirst du dich auf ihn verlassen können. So wie er auf dich. Nicht wahr? Er wäre gestern beinahe gestorben. Wäre dir das gleichgültig gewesen, James?"

Abermals drückte sie seine Hand, doch diesmal war es eine Aufforderung.

Wilson 2 "Mir ist er nicht gleichgültig. Ich weiß, dass ihm unsere Freundschaft wichtig ist. Und ich weiß, dass er sein Leben riskiert hat. Ich war dabei..."

*Er entzog Cuddy seine Hände, rieb sich die Augen. Die Konversation mit Cuddy ermüdete ihn. Er fühlte sich erschöpft. Seine Kopf brummte und einen klaren Gedanken konnte er auch nicht mehr fassen. Er hatte sich eigentlich auf ein entspanntes Mittagessen gefreut, aber dass er jetzt psychologische Gespräche führen musste, hatte er nicht geahnt.*

"Entschuldigst du mich einen Moment? Ich muss mal auf Toilette."

*Ohne eine Antwort von ihr abzuwarten, stand er auf und verschwand auf der Toilette.*

Lisa Cuddy sah ihm nach und runzelte die Stirn. Sie wusste, sie war zu weit gegangen. Doch es gab nicht oft Gelegenheit, von Mensch zu Mensch und in Ruhe mit James zu sprechen, zu oft war er zu eingespannt, hatte nicht mehr Zeit als für zwei Worte zwischen Tür und Angel. Auch wenn er jetzt überfordert war, sie hoffte inständig, dass er darüber nachdenken und dabei etwas gnädiger mit Gregory umgehen würde. Die beiden brauchten einander, auch wenn sie es sich nicht eingestanden. Sie nahm sich vor, auch mit Gregory zu sprechen. Die beiden mussten wieder miteinander ins Reine kommen! Ein großer, wichtiger Schritt war ja schon getan, indem James blieb und bereits wieder mit Gregory sprach.

Sie wartete und bestellte sich noch einen Cappuccino und auch noch einen für James, wenn er zurückkam. Bis auf Weiteres würde sie nicht mehr auf das Thema zurückzukommen.

Wilson 2 Wilson kam zurück, lächelte entschuldigend und setzte sich wieder.

"Sorry. Der Wein und der Kaffee treiben."

Er blickte sie an und fällte eine Entscheidung. Sie würde ja sonst keine Ruhe geben.

"Ich rede mit Greg. Okay? Und keine Angst...Ich werde ihn nicht killen."

Wilson hob die Hand zum Schwur, machte ein ernstes Gesicht.

"Ich rede mit ihm. Versprochen, Lisa."

sagte er in einem ernsten Tonfall. Keine Ausflüche, kein weg rennen mehr. Keine geheuchelten oder nicht ernst gemeinte Worte. Er würde mit seinem Freund reden.

Lisa Cuddy strahlte. Dann beugte sie sich zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange.

"Danke, James!"


sagte sie leise, aber umso eindringlicher. Dann setzte sie sich wieder gerade hin und zupfte etwas verlegen an ihrer Bluse.

"Ich hab uns noch je einen Cappuccino bestellt. Ist dir das Recht?"

Wilson 2 "Du kennst mich doch."

sagte er verschmitzt.

"Ja ist okay. Für einen Cappuccino bin ich immer zu haben."

Er drehte den Kopf als der bestellte Cappuccino kam. Er schloss seine Hände um die Tasse. Heiß war er. Das tat gut, denn seine Finger waren eiskalt. Trotz der angenehmen Wärme in dem Restaurant hatte er kalte Hände.

"Was hast du morgen so vor?"

fragte er, blickte seine Chefin interessiert an.

Lisa "Morgen??"

Lisa lächelte Wilson an, versuchte zu ergründen, was gerade in seinem Kopf vorging.

"Da ist Sonntag. Nichts Besonderes, warum?"

fragte sie und musterte ihn noch aufmerksamer. Trotz seines Lächelns wirkte er abgespannt und Lisa machte sich Vorwürfe, dass sie ihn so mit ihrem Anligen Gregory betreffend traktiert hatte, anstatt auf ihn selbst und sein Befinden einzugehen.

"Du bist blass, James. Weißt du was? Ich glaube, du solltest es langsam angehen lassen mit der Arbeit. Nicht gleich wieder kopfüber ins kalte Wasser springen. Noch haben wir Dr. Walters als Aushilfe. Ich bin sicher, er würde sich in seiner Situation gerne noch eine Weile die Stelle mit dir teilen, falls du lieber für ein, zwei Monate nur eine halbe Stelle behältst und dich noch etwas erholst. Du weißt, von mir hast du jede Unterstützung. Wenn du nur zurückkommst."

Wilson 2 "Lisa...Ich habe dir doch schon gesagt, dass ich wieder da bin. Und was die halbe Stelle betrifft..."

er schmunzelte, beugte sich vor und blickte sie an.

"Ich wollte dich wegen dieser Sache sowieso fragen. Mir würde es sehr helfen, wenn ich noch nicht voll arbeiten komme. Ich muss noch einige Dinge erledigen...Ambers Eltern und so."

Sein Schmunzeln wurde zu einem Grinsen.

"Außerdem ist es sehr verlockend, dass House mich nicht acht Stunden nervt, sondern nur vier. Und glaube mir, vier Stunden reichen mir vorerst."

Wilson hoffte, dass Lisa seine Worte nicht wieder falsch verstand.

Lisa "Ist gut, James. Ich werde noch heute mit Dr. Walters sprechen, ich bin mir ziemlich sicher, dass er mehr als froh sein wird über diese Lösung. Du weißt ja, seine Frau ist jetzt Professorin und kann Princeton nicht verlassen. Also ist er froh um jede Woche, wo er auch hier arbeiten kann. Wenn ihr Euch die Stelle teilt, ist Euch beiden geholfen."

Sie nippte an ihrem Cappuccino und sah ihm dann wieder tief in die Augen.

"Wie war das mit der Frage, was ich morgen vorhabe?"

Wilson 2 Er senkte verlegen den Blick.

"Nun ja...Da gibt es eine Ausstellung...Im McCarter Theater ist eine Ausstellung..."

Wilson hob den Kopf wieder, sah sie an.

"Also...Ich habe jetzt genau nachgesehen..Nicht dass ich wieder um einen Monat zu spät bin..Also mit der richtigen Ausstellung...Nun ja...Jedenfalls läuft derzeit eine Ausstellung mit Leihgaben aus Deutschland...Bilder und so...Ja also..."

Verlegen senkte er den Blick.

"Wenn du was anderes vor hast...Ich will dich zu nichts zwingen, noch will ich mich aufdrängen."

Langsam hob er seinen Blick wieder, schaute sie abwartend an und merkte wie er leicht rot wurde.

Lisa "Also diesmal keine Fahrradpumpe? Schade. Sie hatte doch etwas künstlerisch Ansprechendes...!"

erwiderte Cuddy schmunzelnd und betrachtete ihn von der Seite mit schief gelegtem Kopf. James war ohnehin sehr attraktiv, aber wenn er errötete wie ein Schuljunge war er hinreißend!

"Ich komme sehr gerne. Holst du mich ab? Oder treffen wir uns dort? Wo ist es? Ich bin überhaupt nicht mehr auf dem Laufenden was Kunst und Kultur angeht, ich hab einfach zu viel um die Ohren."

seufzte sie.

Wilson 2 "Nein keine Fahradpumpe. Nur Tizian, Cranach, Rembrandt und so..."

Er konnte sich noch gut daran erinnern, dass er wie ein Trottel da gestanden hatte, als er bemerkte, dass er sich um einen Monat vertan hatte. Die Ausstellung war mehr als ungewöhnlich gewesen.

"Ich hole dich ab. Du sollst mal keinen Streß haben, oder Arbeit."

Wilson nahm einen Schluck von seinen Cappuccino, merkte ihren durchdringenden Blick und erötete noch etwas mehr. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass Lisa ihn anmachte. Aber vielleicht irrte er sich auch nur. In letzter Zeit hatte er so manche Geste falsch verstanden.

Lisa Lisa bemerkte, wie James abermals errötete. Was war nur los mit ihm? Sie lachte und wendete ihren Blick ab. Offenbar verwirrte sie ihn, was nicht ihre Absicht war.

"Sehr gern, ich freue mich, James! Und ich danke Dir für das phantastische Essen."

Sie strahlte ihn an, vermied es diesmal aber, ihm zu tief in die Augen zu sehen.

Wilson 2 "Nichts zu danken, Lisa. Mir war es eine Freude und ich musste mal nicht das Kantinenessen zu mir nehmen. Gut, da alles geklärt ist, was morgen betrifft, so denke ich mal, dass wir wieder los machen sollten. Nicht, dass House einen Suchtrupp losschickt. Womöglich noch seine Truppe."

Er winkte die Waitress heran, ließ sich die Rechnung geben und gemeinsam mit Cuddy verließ er das Restaurant.


Zuletzt von Klinikleitung am Mi Jul 22, 2009 4:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 20, 2009 5:10 pm

Dr. Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie (Fortsetzung) Kelly 2 Holmes


Holmes "Na wenn sie das sagen"

antwortete er nicht mehr so ernst

"Hm das kommt ganz drauf an, was ihr Nachtisch ist"

sagte er lachend und dachte dabei nicht ganz ungewollt an die Metapher mit Schwester Kim.

Kelly 2 "Eiscreme... Tiramisu... Obst, Käse...oder ihre Ruhe, so war glaub ich das erste Angebot."

wiederholte Kelly angestrengt nachdenkend.

"Achja- und natürlich Kaffee, einen Espresso...Sie können all das natürlich auch später haben. Dann zeig ich Ihnen zuerst mal Ihr Zimmer, wenn Sie möchten."

schlug sie vor.

Holmes "Ja! Zimmer anschauen wäre mir jetzt ganz Recht"

sagte er, fasste sich die Krücken und stand auf.

Kelly 2 Kelly nickte, ließ das Tablett auf dem Tisch stehen und ging um den Trolley zu holen. Dann winkte sie Holmes ihr zu folgen. Sie liefen den Gang entlang und sie öffnete die Tür zu dem Gästezimmer, das sie für ihn hergerichtet hatte.

"Bitte schön!"

Sie ging mit dem Trolley voran und stellte ihn auf die dafür vorgesehene Ablage.

"Fühlen Sie sich wie zuhause. Sie können von hier in den Garten gehen, falls sie das möchten. Das Bad ist dort und wenn Sie etwas brauchen, da drüben ist das Telefon."

Sie deutete auf die Kommode und zog sich dann zurück.

"Ich lass' Sie jetzt allein, wenn sie möchten kommen Sie ins Wohnzimmer, dann mach ich uns Tee oder Kaffee."

Sie blickte ihn fragend an, ob alles seinen Wünschen entsprach.

Holmes "Überspringen wir doch den Teil mit dem alleine lassen und gehen wir gleich zusammen ins Wohnzimmer. Dann können sie mir beim Kaffe ein bisschen was von ihnen erzählen. Wie hört sich das an?"

fragte er fragend, was sich logisch erschloss, da man kaum antwortend fragen konnte.

Kelly 2 Abermals schmunzelte Kelly.

"Ganz wie Sie möchten."

erwiderte sie und blieb in der Tür sehen, um sie für ihn aufzuhalten.

"Aber nur, wenn Sie mir auch etwas über sich erzählen! Ich bin von Natur aus neugierig!"

Holmes "Wenns sein muss"

sagte Holmes und trat durch die Tür. Er ging durch den Flur zum Wohnzimmer und ließ sich auf der Couch nieder. Die Couch war bequem. Vermutlich viel bequemer als die Fragen, die er jetzt wahrscheinlich würde beantworten müssen. Zum Glück wusste Aubrey wenig über ihn. Da konnte sie ihm keine gezielten Fragen stellen und er hatte zum Glück auch oft genug Politikersendungen gesehen. Das einzige, was man dort lernt ist, wie man Fragen ausweicht und das war das erfreuliche daran. Nur war sein Problem, dass man hier die Reporterin nicht einfach aus der Sendezeit quatschen konnte. Die Sendezeit war hier so lang, dass er schon von Schlafmitteln hätte Gebrauch machen müssen und das konnte er ihr nicht antun. Also stellte er die von ihm selbst am meisten gehasste und von allen anderen am meisten geliebteste Frage

"Also. Was wollen Sie wissen?"

Oh wie er sich dafür hasste, dass er jetzt einen Schwall von Fragen auffangen konnte, von denen er viele wahrscheinlich nicht, einige ungern und andere zu ausführlich beantworten würde. Er lehnte sich zurück und dachte sich: Nicht Fernsehserien, keine Kinofilme. In der Hinsicht war er nämlich in letzter Zeit fast schon so verkalkt wie eine Waschmaschine ohne Calgon.

Kelly 2 "Alles was Sie mir erzählen möchten. Aber zuerst mache ich uns einen ...Kaffee? Tee? Was ist Ihnen lieber?"

Holmes "Nehmen Sie das, was sie lieber möchten. Nur keine Umstände wegen mir ich trinke beides"

sagte Holmes freundlich.

"Aber bitte. Fragen sich mich etwas. Wenn Sie mir freie Wahl lassen, dann würde ich sie mit Technikkram einschläfern, mit meinen Meinungen entrüsten und anschließend mit Weisheiten langweilen. Also ersparen Sie sich und mir das, Dr. Aubrey."

er lachte und kam zu dem Entschluss, dass Fragen beantworten doch besser war als von sich aus zu erzählen. Immerhin kam es bei ihm leicht vor, dass er vor lauter Reden manche Sachen 2 mal oder öfter wiederholte, etwas erzählte, was er eigentlich nicht erzählen wollte und es nachher bereute und vor allem dabei oder danach einige Liter Flüssigkeit verbrauchte.

Kelly 2 "Kelly. Gut, dann mach ich uns Tee."

Sie drehte sich um und ging in die Küche. Über ihre Schulter fügte sie noch hinzu:

"Ich überleg mir inzwischen was."

Holmes "Ok. Meinen Vornamen kennen Sie ja schon aus der Akte. Michael. Aber sie können mich auch gerne nach einer der vielen Abwandlungen, die es zu diesem Namen gibt benennen"

sagte Holmes freundlich und wartete geduldig, bis Kelly mit dem Tee wiederkam.

Kelly 2 "In Ordnung. Ist Mike ok?"

rief Kelly, während sie das Wasser aufsetzte und den Teefilter befüllte. Da sie ihn nicht schon wieder fragen wollte, ob und welchen Nachtisch er wollte, beschloss sie, einfach ein paar Muffins und Cookies dazu zu servieren. Gleichzeitig überlegte sie, dass es doch gescheiter wäre, eine Haushälterin zu haben, die auch an den Wochenenden da war. Oder am besten einen Butler. Ja, sie würde sich wohl aus England einen Butler kommen lassen. Reginald, ihr Butler zuhause würde ihr sicher jemanden empfehlen können. Ihn selbt konnte sie unmöglich in die USA holen, der Kulturschock würde ihm zu sehr zusetzen.

"Nimmst Du Milch in den Tee?"

rief sie ins Wohnzimmer.

Holmes "Ist in Ordnung. Normalerweise trink ich den Tee ohne alles, aber man kanns ja mal mit Milch probieren"

antwortete er. Mit dem du wars gleich viel angenehmer. Immer dieses lästige Höflichkeits-Sie. Aber seine guten Manieren ließen ihn jedes mal auf das Du-Angebot der Dame warten. Lustigerweise hatte er Schwester Kim auch noch nach dem Kuss gesiezt. Aber vielleicht war das doch besser als ein vorschnelles Du. Das könnte ja bedrängend wirken und unhöflich.

Kelly 2 Kelly hatte alles auf einem großen Tablett verstaut und trug dieses nun ins Wohnzimmer, stellte alles in seine Reichweite, damit er sich selbst nach Wunsch bedienen konnte, goss ihnen beiden Tee ein und nahm ihm gegenüber auf einem Sessel Platz.

"Nun, magst du mir etwas von zuhause erzählen, von deiner Familie, deinen Eltern, woher du kommst?"

tastete sich Kelly langsam vor während sie knisternd Kandis in ihre Tasse fallen ließ und umrührte.

"Oder willst du zuerst etwas über mich hören?"

Holmes „Dann erzähl ich mal, wenn es schon die Option gibt. Also ich komme aus Los Angeles. Mein Vater James betreibt eine Softwarefirma und meine Mutter Alice ist Sekretärin bei der California United Bank. Bis vor kurzem hab ich auch noch in LA gewohnt, weil ich an der UCLA studiert habe. Ich bin erst seit ein paar Wochen hier in Princeton. Einerseits, weil ich zu House wollte und andererseits, weil ich hier schon eine Wohnung hatte. Da die Firma meines Vaters auch Außenstellen in New York und Philadelphia hat, wohnte er früher hier in Princeton, wo er eigentlich her kommt. Erst dadurch, dass in Kalifornien so ein Boom mit der Computertechnik stattgefunden hat, ist er dorthin gezogen. Da es das Haus schon Jahrzehnte gegeben hat, als er eingezogen ist, haben sie es vor ca. 20 Jahren abgerissen und neu gebaut. Früher war es noch üblich Dienstwohnungen zu haben. Heutzutage ist das eher unüblich. Daher hat die Firma die Wohnung vor ein paar Jahren abgetreten. Mein Vater hat sie dann privat übernommen, da seine Eltern also meine Großeltern in Trenton wohnen. Die Eltern meiner Mutter wohnen lustigerweise auch in Trenton. Kennen gelernt haben Sie sich in Princeton. Mein Vater war gerade geschäftlich dort und meine Mutter war bei einer Freundin. Sie haben mir die Geschichte sicher 100 mal erzählt aber ich hab nicht ganz begriffen, wie sie sich dann genau getroffen haben. Getroffen haben sie sich jedenfalls. Naja Sie habens zumindest erzählt“

er lachte und erzählte dann weiter

„Also um nicht zu weit vom Thema abzukommen. Meine Wohnung ist also eigentlich eine Dienstwohnung aber uneigentlich nicht, weil sie inzwischen doch wieder privat ist. Ich bin eigentlich ein großer Mitprofiteur von der Firma. Zuerst bekomm ich die Firmenwohnung und dann den Firmenwagen, der uneigentlich auch keiner ist. Die Finanzämter in Californien verstehen unter einem 2 Sitzigen Sportwagen leider nicht unbedingt ein Geschäftsauto. Nur der Finanzberater dachte, dass das so ist. Die ganze Geschichte ereignete sich vor 2 Jahren. Die Firma hat den Finanzberater dann verklagt und er musste den Wert des Autos bezahlen. Ich finds sehr lustig, dass mein Auto vom Finanzberater finanziert wurde. Mein Vater hat sich inzwischen ein neues Auto gekauft. Einen Buick Lucerne. Das ist so eine Limousine. Meine Mutter hat einen Chevy Matiz. So ein kleines Autos, das von so Autonarren wie mir und meinem Vater immer belächelt wird. Aber Sie hat natürlich auch Recht, wenn sie uns immer wieder sagt, dass wir überall so vernünftig sind außer bei den Autos. Ich kann Ihnen sagen, wenn mein Vater eine andere Frau hätte, wäre er schon längst Pleite. Meine Mutter hat es nie ausgenützt, wenn die Firma mal gute Geschäfte gemach hatte. Sie hat immer ihre Sachen selbst beglichen und war stets sparsam. Darum beneide ich sie, dass sie das Geld und die Möglichkeiten praktisch vor der Nase hat und nicht zupackt. Mein Vater ist da eher anders. Er ist mehr der Geschäftstyp. Geht immer danach, was etwas bringt und was nicht. Wir haben auch immer das Klischee einer typischen Familie erfüllt. Eltern, 2 Kinder. Naja nicht nur das. Meine Mutter war eher die, die den Haushalt geführt hat. Mein Vater war oft geschäftlich weg und war, wie es auch dem Klischee typisch war der Geldverdiener und auch strenger im Umgang mit uns. Aber ich kann mich eigentlich nicht beklagen. Ich konnte auf eine gute Schule gehen, dann auf eine gute Uni und jetzt arbeite ich im diagnostischen Team vom besten Diagnostiker im Land. Dann wohne ich in einer schönen Wohnung, darf einen Porsche fahren und...“

Er grinste und wurde fast leicht rot

„...bin frisch verliebt. Die vom Pfeil getroffene dürften sie, entschuldige, du ja gut kennen.“

Grinsend blickte er Kelly an und wartete auf eine Reaktion.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 20, 2009 5:11 pm

Kelly 2 Holmes in Kelly's Haus, Fortsetzung


Kelly 2 Kelly hatte aufmerksam zugehört und versucht, sich die Details zu merken. Bei der Aufzählung der Autos musste sie lachen. offenbar hatte das Auto das jemand fuhr für Mike eine größere Bedeutung als alles andere! Bei den letzten Worten grinste sie von einem Ohr bis zum anderen, wurde dann aber mitten im Satz wieder ernst, als sie erwiderte:

"Vom Pfeil getroffen...ja...das kenne ich allerdings. Ich meine...die."

Sie nickte und sah aus dem Fenster. Warum zum Teufel konnte man sich gegen diese giftigen kleinen Pfeile nicht wehren? Sie trafen einen unvermittelt und es gab einfach kein Gegengift! DAS war ein Forschungsgebiet in das sich noch niemand vorgewagt hatte! Aber das würde sich weiß Gott lohnen- und sie hätte selbst einmal etwas von ihrer Forschungsarbeit!

"Du hast gesagt, zwei Kinder? Also hast du noch Bruder oder Schwester?"

fragte sie unvermittelt.

Holmes "Ja ich habe einen Bruder. Robert, 24, studiert Jura"

dann schaute er allerdings ernst

"Kelly? Mit Ihnen, entschuldige, mit dir ist doch was. Du hast vorhin so komisch geschaut, als du vom verliebt sein gesprochen hast."

Kelly 2 Der Junge hatte eine geradezu erschreckende Beobachtungsgabe, wie Kelly leicht irritiert feststellte.

"Ach, nichts."

winkte sie ab.

"Ich kenne nur Amors kleine Giftpfeile verdammt gut. Es wäre hilfreich, wenn dagegen mal jemand ein Antidot entwickeln würde! Eine Pille und man hat denjenigen aus dem Kopf! Das wär's doch, oder?"

Überlegte sie laut und nahm einen kräftigen Schluck aus ihrer Teetasse, griff dann nach der Kanne und schenkte ihm und sich selbst nach.

Holmes "Wer hat sie denn so im Stich gelassen? Ihr Freund in England?"

fragte er. Er wusste genau, dass da etwas war und da sie ihn schon neugierig gemacht hatte, fragte er nach. Lustigerweise hatte er auch lange so gedacht wie sie. Nach der Trennung von Megan, die schon lange her ist, war er auch sehr frustriert und wusste somit genau, wie man sich da verhält. Und Kelly verhielt sich genau so.

Kelly 2 "Mein Freund in England?"

lachte Kelly.

"Also es hat jemanden gegeben, ich war eine ganze Weile verlobt. Aber dem armen Kerl habe ich letztlich das Herz gebrochen. Nicht umgekehrt. Nein...ich spreche von Männern, die zu lieben einfach schlicht ... verderblich ist. Von vorne herein aussichtslos. Ich muss zugeben, ich habe Steve Connor sehr geliebt und tue es noch. Aber es war nie etwas zwischen uns, nichts. Er war glücklich verheiratet als ich ihn kennengelernt habe und er ist es noch. Ich bin nicht die Frau, die Ehen zuerstört und sich nimmt was sie will, ohne Rücksicht auf das Unglück anderer. Ich kann das nicht und ich will es nicht. Ich glaub nicht daran, dass man das eigene Glück auf dem Unglück anderer aufbauen kann. Aber es tut dennoch weh, man kann ja nicht aufhören jemanden zu lieben, nur weil es aussichtslos ist. Ich wünschte, man könnte es."

Sie seufzte tief und sah hinaus in den grauen Februarhimmel.

Holmes Holmes hörte aufmerksam zu und hatte sich, wie fast immer eine Antwort parat gelegt. Manchmal wunderte er sich immer wieder, wie er schon bevor andere ausgesprochen hatten wusste, was er sagen würde. Er hoffte, dass er jetzt nicht gleich eines dieser Missverständnisse starten würde und griff zaghaft zu Kellys Hand, die gleich aufblickte, als sie merkte, wie er ihre Hand nahm

"Ich verstehe sie, äh, dich gut. Du baust dein Glück nicht auf dem Unglück anderer auf. Nur bauen so die anderen indirekt ihr Glück auf deinem Unglück auf. Ich weiß, wie das ist. Ich war lange mit meiner ehemaligen Freundin zusammen. Wir haben uns, wie man so sagt auseinander gelebt. Sie wurde mehr und mehr zu einer Zicke. Ich weiß nicht, ob das an ihren Freundinnen gelegen ist, mit denen sie auf der Uni viel Zeit verbracht hat oder an sonstwas. Das ist dann am Schluss nur mehr so ein Klammern. Man weiß ganz genau, dass man sich eigentlich so fremd ist, wie noch nie, bildet sich aber ein sich nah zu sein. Naja geendet hat die Tragödie damit, dass sie sich einen anderen geholt hat. Sie meinte ich wäre zu krampfhaft in letzter Zeit gewesen. Und sie sagte auch, dass sie mich schon lange nicht mehr geliebt hatte. Natürlich konnte ich das nicht einfach so wegstecken. Dann kam das allseits bekannte Klammern. Ausgeartet ist das Ganze nachdem die Frau mir allen ernstes 3 Monate nach der Trennung auf einer Feier ihren Typen vorgestellt hat. Das war so ein richtiger Typ. Breite Schulter, einen Bizeps wie 10 Bratwürste und ein Hirn wie eine Brotdose. Ich hab mir damals wirklich lange überlegt, ob ich dem Typen seine Nase tiefer legen sollte, um mich anschließend von ihm zu Brei verarbeiten zu lassen. Ich hab mich dann dafür entschieden ihm nur die Hand zu reichen, hatte dabei aber so eine Wut, dass ich auf mehr als 180 war und meine andere Hand in der Hosentasche so fest ich konnte zusammenpresste. Zuhause bemerkte ich dann, dass ich mein Handy in der Hosentasche zerbrochen hatte. Also nicht auseinandergerissen aber das Gehäuse war eingebrochen und das Display gesprungen. Und vor Megan, so hieß sie, war ich auch unsterblich in eine andere verliebt. Doch da sie schon einen hatte, ließ ich sie und hab mir ständig versucht meine Liebe auszutreiben. Ein Jahr hat's gedauert bis auch alle Hormone losgelassen hatten. Sehr qualvoll sag ich. Ich hielt es auch für besser anderen das Glück zu lassen und mich selbst zu zensurieren. Im Moment weiß ich ehrlich gesagt auch nicht Recht, was ich denken soll. Nach so vielen Enttäuschungen weiß ich nicht, ob ich überhaupt noch ohne Angst vor Enttäuschungen eine Beziehung führen kann"

er beendete seine Geschichte mit der er eigentlich Kelly bestärken wollte in einer nachdenklichen Stimmung. Er blickte zu Boden und lockerte leicht den Griff, mit dem er Kelly's Hand festhielt. Es war wieder geschehen. Er hatte wieder zurück gefunden zu seinen für ihn "normalen" Gefühlen. Dem Ausgangspunkt des Zweifels. In seinem Kopf spielten sich alle seine vergeblichen Liebeleien durch. Er wusste nicht mehr, was er denken sollte. Er wusste nicht, wie er mit seinen Gefühlen umgehen sollte. Er war bis ins innerste in die junge Krankenschwester Kim verliebt aber er zweifelte im Moment, ob er nicht wieder andere in ihrem Glück belassen sollte. Sollte er sie nicht lieber mit jemandem anderen zusammen kommen lassen, der sie glücklicher machen konnte? Vielleicht sollte er das, wenn er sie wirklich liebte. Vielleicht sollte er sie vor sich schützen. Zweifelnd daran, ob er ihr und überhaupt in einer Beziehung etwas geben konnte, versank er in Gedanken.

Kelly 2 "Mein Gott, du bist noch so jung und denkst jetzt schon so?"

seufzte Kelly und spürte, wie sie innerlich verkrampfte, als er ihre Hand nahm. Es war ein Ähnliches Gefühl wie das zuvor im Auto und sie war nahe daran, ihre Hand zurück zu ziehen, doch sie wusste, er würde es missverstehen und sich verletzt zurück ziehen. Seine Hand war warm und fühlte sich angenehm weich und trocken an. Pianistenhände ging es ihr wieder durch den Kopf und sie senkte den Blick, betrachtete seine langen schlanken Finger und sprach leise:

"Vielleicht hast du ja Recht. Vielleicht muss man andere unglücklich machen, um selbst glücklich zu werden. Aber wenn das der Weg ist, dann bleibe ich lieber allein. Ich könnte mich im Spiegel nicht mehr selbst ansehen ohne dass mir schlecht wird. Ich mag keine Frauen, die so sind. Und auch keine Männer. Wenn man sich auseinander lebt ist es etwas anderes. Wenn dann einer der Partner, oder beide, jemand anderen finden. Aber hergehen und eine Ehe zerstören...nein. Ganz gleich wie sehr ich einen Mann liebe. Das tu ich nicht. Und wissen Sie auch warum ich es auch nicht tue? Weil ich keinen Mann will, der sich ausspannen lässt. Der würde sich ja von einer anderen auch wieder ausspannen lassen. Nein. Ich denke, ich liebe Steve Connor genau deshalb, weil er seiner Frau treu ist. Er ist anständig, deshalb respektiere ich ihn. Ich könnte keinen Mann lieben, den ich nicht respektiere.“

Wieder hob sie den Kopf und sah ihn an. Er hatte ihr zugehört, ohne sie zu unterbrechen. Ungewöhnlich…!

„Diese Megan…die war es nicht wert.“

Sagte sie dann unvermittelt. Sie kannte diese Frau nicht, aber sie konnte sie nicht leiden. Sie war genau eine der Frauen, die sie nicht ausstehen konnte.

Holmes "Ja ich verstehe das gut. Ich meinte aber nicht, dass man nur glücklich sein kann, wenn man andere unglücklich macht. Nein. Ich meinte nur, dass man unglücklich wird, wenn man das Glück den anderen überlässt. Ich weiß das ist Scheiße, entschudlige den Ausdruck aber that's life. Das Leben ist hart und ungerecht. Wenn man mit einer Frau zusammengeht, beschneidet man alle anderen um ihr Glück. Auch wenn man es nicht sieht. Aber man nimmt sie anderen weg, die sich genauso gerne hätten. Megans damaliger neuer Freund hat sich auch nicht darum gekümmert, wie unglücklich ich damit bin. Ihm war nur wichtig, wie glücklich er damit wird. Ich bin auch teils so ein Typ wie du. Ich gehe zwar nicht her und mache gleich für alle den Weg frei, wenn sie sagen, sie wollen ran aber ich lasse los, wenn ich denke es bringt nichts oder macht nur alle Betroffenen unglücklich. Ich weiß nicht ob ich dich da richtig verstanden habe aber du solltest Männern nicht erst dann lieben, wenn sie ihrer Frau treu sind. Logischerweise sind sie dann nicht zu haben. Somit ist eine Liebe sinnlos. Ist auch blöd gesagt, weil man Liebe nicht beeinflussen kann aber es gibt so viele Singles da draußen. Klar. Die meisten sind Idioten aber ein paar gibt es sicher. Und wer würde bei einer hübschen Ärztin schon nein sagen. Also brauchst du da glaub ich keine Bedenken haben. Ich hab da mehr Bedenken. Ich hoffe einfach, dass ich diesmal endlich mein Glück gefunden habe, falls es so etwas gibt. Ich hatte schon so viel Pech in der Liebe und hab lustigerweise trotzdem nicht im Lotto gewonnen Very Happy. Aber ich möchte sie hier nicht nerven. Ich weiß ja, wie das so bei euch Frauen und mit verlaub auch bei uns Männern ist. Verliebtheit und Gleichgeschlechtliche Leute sind kein gutes Thema."

sagte Holmes und lachte leicht.

Kelly 2 Kelly beobachtete ihn unverwandt als er sprach. Sie hätte ihm so manches antworten können, doch sie wollte nicht all ihre Gefühle Preis geben. Das hatte ihr noch nie das Glück gebracht von dem er gerade sprach.

"Es ist nicht so, dass ich Männer erst dann liebe, wenn sie ihrer Frau treu sind. Da hast du mich falsch verstanden. Aber ich will einfach keinen verheirateten Mann. Am liebsten wäre es mir, wenn ich mich nie wieder in einen Mann verlieben würde und glücklich wäre allein, ungebunden und frei. Emotional unabhängig. Verstehst du, was ich meine? Dass niemand anderer je wieder die Macht darüber in Händen hält, ob ich gliücklich bin oder nicht. Nur ich allein entscheide das. Das wünsche ich mir."

Ihr Blick wanderte von seinem Gesicht hinaus in den Himmel und sie stellte sich vor, wie unendlich weit die Welt dort draußen war, wieviel es zu entdecken gab und wieviel Schönheit dort darauf wartete, bestaunt zu werden. Das war Glück! Frei sein, die Flügel auszubreiten und davon zu fliegen in die Unendlichkeit der Schöpfung! Ungebunden! Innerlich und äußerlich frei! Wenn House sich nicht zu dieser Therapie entschließen würde in absehbarer Zeit, so würde sie genau dies tun. Sich in ihren Wagen setzen und davon fahren! Ohne Ziel, einfach drauf los. Amerika entdecken! Und den Rest der Welt!
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 22, 2009 3:28 pm

Kantine Dolores Kutner Taub Remy Cameron 2 Foreman 4

Dolores *Nachdem Dolores Medikamente der Patienten sortiert und verteilt, zwei Krankenpfleger zusammengestaucht, einige Toilettengänge mit älteren Patienten durchgeführt hatte sowie weitere Nadeln in rückwärtige Körperteile versenkt und damit mehrere Patienten wiederrum das Fürchten gelehrt hatte, machte Dolores sich erneut auf die Suche nach Schwester Kim. *

Jeder Mensch muss mal Essen fassen. Und in der Kantine kriege ich sie garantiert zu fassen. Die packe ich sie mir und dann gebe ich sie mir erst mal nicht frei. Genau wie der Fahrstuhl heute Gregory House nicht freigegeben hat.

*dachte sich Dolores mit einem sardonischen Grinsen im Gesicht und steuerte mit selbigen die Kantine an. Diese war so propergefüllt, so dass Dolores eine Tisch für Tisch Examinierung begann. Tief konzentriert auf ihrer Suche nach Kim übersah Dolores den Krankenpfleger, der gerade ein Tablett mit zwei Tellern Tomatensuppe am Nachbartisch von Foreman, Kutner, Cameron, Taub und 13 abstellen wollte. Mit voller Breitseite in den Krankenpfleger rein laufend, verlor dieser aufgrund dessen die Kontrolle über das Tablett und die sich darauf befindlichen Tomatensuppen traten die Flugreise zum 5er Tisch an. Hier landeten sie mitten auf der Tischfläche und verteilten ihren roten Inhalt. Während Taub und Cameron glimpflich davon kamen, bekamen Foreman, Kutner und 13 eine Breitseite der schönsten Sorte ab.*

„Passen Sie doch auf, wo Sie hin laufen! Haben wohl keine Augen im Kopf, oder was?!?“

„Doch. Nur Sie standen auf einmal in meinem Weg und haben einer Dame nicht Platz gemacht, so wie es sich gehört.“

„Einer Dame?!?“

*fragte der Krankenpfleger, sprachlos über die Dreistigkeit von Dolores. Dolores beachte ihn gar nicht mehr, da sie gesehen hatte, dass Kutner ziemlich rot war. Tomatenrot um genau zu sein.*

„Was ist denn mit Ihnen passiert? Also mit dieser Tomatensoße im Gesicht können Sie nicht durch die Gegend laufen.“

*meinte sie im mütterlichen Ton mit ihrer schrillen Stimme und begann Kutner wie einem Sohn das Gesicht zu säubern.*

Taub *Taub sah richtig sprachlos zu Schwester Dursley. Die Frau hat wirklich heute noch gefehlt. Allein durch ihre Anwesenheit bekam Taub eine mächtige Gänsehaut. Kutner tat ihm richtig leid mit der vielen Tomatensuppe im Gesicht. Hoffentlich verschwand die Frau schnell wieder.*

Kutner *Kutner war gerade dabei sein letztes Schnitzelstück zu Essen, als es auf einmal auf dem Tisch krachte , sich die Tomatensuppe zweier zerbrochener Teller in Richtung seines Gesichtes flogen und dieses praktisch eindeckten. Während er blind mit von Tomatensoße verhangenen Augen sich auf die Suche nach der Serviette machte, hörte er folgende schrille Stimme, die sein Trommelfell fast zum Platzen brachten.*

„Was ist denn mit Ihnen passiert? Also mit dieser Tomatensoße im Gesicht können Sie nicht durch die Gegend laufen.“

*Und schon spürte er eine Serviette auf seinem Gesicht, die seine Augen freilegten. Und was seine Augen erblickten, trieb ihn die Zornesröte ins Gesicht.*

Das kann doch nicht wahr sein. Schwester Dolores Dursley. Die schlimmste Kombination aus klingonischer Lautheit, romulanischer Falschfreundlichkeit und borgscher Erbarmungslosigkeit. Das ist echt heute nicht mein Tag. Erst gibt es heute Morgen Stunk von House, dann ist Chase nicht da und jetzt noch dieser fleischgewordener Alptraum von Mannsweib!!!

„Dubotchugh ylpummoH!!!“

*fauchte Kutner sie wütend an, drückte ihren Arm weg, stand auf und schob sie unwirsch zu Seite. Schließlich war Kutners Gefauche eine klingonische Redensart. Und diese lautete wortwörtlich: 'Wenn dir etwas im Weg ist, schlag es nieder!' Er nahm sich eine saubere Serviette und machte sich sein Gesicht sauber. Dann sah er das ganze Malheur. Sein blaues Lieblingshemd Hemd war tomatenrot, sein Hauptgericht mit den restlichen Kartoffeln und gemischten Salat eine rote Wüste (die Nachspeise samt den Getränken war wundersames verschont geblieben gewesen) und Foreman hatte rote Wangen. Und was seinen Engel betraf, hatte sie jetzt braunes Haar mit roten Flecken und das Gesicht jede Menge rote Sommersprossen. Dann merkte er, wie ihm Tomatensoße die Wange runterlief und er realiserte, dass auch seine Haare mit Tomatensoße eingedeckt war.*

Na super. Und jetzt auch noch Bluthaar. So wie ich aussehe, ist erstmal Zeit für eine Reinigungsoperation auf der nächsten Toilette angesagt.

*Zu den anderen meinte er entschuldigend.*

„Sorry, aber ich muss mich mal reinigen. Und was Sie betrifft…“

*Und damit meinte er Dursley.*

„Verengan Ha'DIbaH! Hab SoSlI' Quch!“

*Seine mit Wut gezischten Worte bedeuteten übersetzt: ‚Ferengischer Hund. Deine Mutter hat eine glatte Stirn.‘ Gerade letzter Satz ist eine schwere klingonische Beleidigung. Sie bedeutet, das derjenige eine nichtklingonische Mutter gehabt hat, was wiederrum bedeutet, dass sein Blut nicht klingonisch ist. Kein Klingone lässt sich sagen, dass er ein Bastard sei. Und damit ließ er Dursley ohne eines weiteren Blickes zu würdigen stehen und machte sich wortlos auf den Weg zur nächsten Toilette; die anderen Leute in der Kantine, die ihn angafften, wohlweislich ignorierend.*

Remy *Remy brauchte einen Moment, bis sie wusste, was geschehen war. In einer anderen Situation hätte sie vielleicht sogar darüber lachen müssen, doch sie sah, wie erbost Kutner war und stand so ebenfalls auf.*

"Kutner, wart auf mich!"

*Meinte sie, hinter Kutner herrufend. Sie wandt sich schnell noch einmal zu dem anderen Teil des Teams.*

"Ok, was den Fall angeht, wissen wir jetzt alle wieder gleich viel, wenn House fragt, können sie ihm auch von dem Telefonat erzählen. Kutner und ich kommen so schnell es geht wieder zurück!"

*Mit diesen Worten richtete sie sich dann ganz auf, strich ihr mit Tomatensuppe gespränkeltes Haar nach hinten und folgte Kutner schnellen Schrittes, um ihn einzuholen. Sie ging selbstbewusst wie immer durch die Kantine, das hier war ein Krankenhaus und sie waren Ärzte. Diese "Gaffer" sollten froh sein, dass das nur Tomatensuppe war.*

Cameron 2 * Cameron sass immer noch am Tisch und hatte die gnze Situation beobachtet. Schwester Dolores machte einen unheimlichen Eindruck und sie hoffte nur, dass sie nicht von ihr angesprochen werden wuerde. Also schaute Cameron auf ihren Teller, bis Kutner und Thirteen die Kantine verlassen hatten, um einen Blickkontakt mit der Dursley zu vermeiden.

"Hoffentlich verschwindet die bald wieder"

*fluesterte sie Taub zu.

Taub *Taub sah auf seinen Teller und bekam nur am Rande mit das Thirteen und Kutner sich säubern wollten.*

"Hoffentlich verschwindet die bald wieder"

*Hörte er von Cameron und dachte schon die ganze Zeit das selbe.*

"Das hoff ich auch, für mich ist sie schon auf dem Mond."

*Sagte er mit einem Grinsen auf dem Gesicht.*

Foreman 4 *Foreman sah Thirteen und Kutner nach, blickte dann Schwester Dolores an.*

Das ist eine Bulldogge. So eine richtige englische Bulldogge.

*dachte er, schob sich seinen letzten Bissen in den Mund.*

Cameron und Taub haben recht. Mond wäre nicht schlecht.

*Ein leichtes Lächeln umspielte seinen Mund*


Dolores *Dolores ließ das Gefauche von Kutner seelenruhig über sich ergehen. Während Kutner sich aus der Kantine entfernte und 13 ihm folgte, rief Dolores Kutner nach.*

„Ruhig Blut, junger Mann. Und bitte nicht solche ungeziemenden Worte gegenüber einer Dame von Welt. Man könnte ja meinen, dass Sie Satan wären. Aber dank meiner christlich-konservativen Erziehung seitens meines Vaters will ich mal darüber hin weg sehen.“

*Sie betrachtete das Chaos, was die Tomatensuppen auf den Tisch angerichtet hatten und wandte sich an den Krankenpfleger, der gerade dabei war die Teller und Tomatensoße zu entfernen.*

„Apropos sehen. Auf dem Tisch sieht es ja schlimm aus. Überall Scherben und Tomatensoße. Sehen sie bloß zu, dass Sie die alles schön sauber machen. Schließlich sind wir in einem Krankenhaus, in dem strenge Hygienevorschriften gelten.“

*Der Krankenpfleger blickte sie wortlos mit einem Meuchelmörderblick der schlimmsten Sorte an. Doch Dolores hielt dem Blick stand, tippte Taub dann auf die Schulter und erwiderte sein Grinsen, dass dieser auf den Lippen hatte.*

„Na na, das sagt man so nicht. Wenn Sie sich mich auf den Mond vorstellen, dann bitte als Sandmännchen. Sie kenne ja das alte Lied:

La-le-lu
nur der Mann im Mond schaut zu
wenn die kleinen Babies schlafen
drum schlaf' auch du

La-le-lu
vor dem Bettchen steh'n zwei Schuh'
die sind genauso müde
geh'n jetzt zur Ruh'
dann kommt auch der Sandmann
leis' tritt er ins Haus
sucht aus seinen Träumen
dir den Schönsten aus

La-le-lu
nur der Mann im Mond schaut zu
wenn die kleinen Babies schlafen
drum schlaf' auch du.“


*trällerte sie ihm mit ihrer schrillenden Stimme vor, bevor sie leise lachte und sich wieder auf die Suche nach Schwester Kim machte. Nachdem sie ihre Inspektionsrunde beendet hatte und jegliche Gaffer mit christlich-konservativen Missionierungsaugenleuchten ruhig gestellt/verscheucht hatte, stellte sie fest, dass der Krankenpfleger mittlerweile den Tisch Blitzebank gemacht hatte und die Tellerreste entfernt hatte. Zufrieden, dass ihre Anweisung ausgeführt worden ist, verschwand sie aus der Kantine, um ihre Suche nach Kim andernorts fortzusetzen.*

Taub *Taub wußte wo Schwester Dursley noch so schrill sang, das es nicht mehr lang dauern würde und er wäre taub geworden.
Er war froh das die Frau so schnell verschwand, wie sie gekommen war.*

"Wie konnte Dr. Cuddy die nur einstellen?"

*Fragte er in die Runde die nur noch aus Foreman und Cameron bestand.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mi Jul 22, 2009 4:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 22, 2009 4:17 pm

Gänge, Aufzüge, Toiletten... Remy Kutner

Kutner *Kutner war immer noch wütend auf Dursley, während er auf dem Weg zur nächsten Toilette war.*

Das kann doch nicht wahr sein. Da putzt mir die Alte wie einem Kleinkind nach dem Essen mit der Serviette durchs Gesicht. Ich bin doch kein Kleinkind mehr. Dursley, du veqlargh, geh bloß dahin, wo die anderen Dämonen herkommen. Also scher dich zum Teufel!!

*Kutner marschierte weiter und kam an einem Spiegel vorbei, dessen Spiegelbild ihn und dem Gang hinter ihm wiedergab. Sein Anblick war eine menschliche Erscheinung mit roten Einschlag.*

Na super. Mein krauses, braunes Haar beinhaltet rote Tomatenseen. Mein Gesicht hat eine rote Sprenkellackierung. Und meine Kleidung samt Lieblingshemd ist verschmiert. Das einzige positiv an diesem Bombardement ist bisher, dass keine Croutons in der Suppe waren, die meinen schlimmen Anblick noch verschlimmert hätten.

*Immer noch kochend, wollte Kutner gerade weitergehen, als er Remy im Spiegel erblickte. Ihr Anblick hatte eine beruhigende Wirkung auf sein kochendes Inneres.

Jetzt reiß dich endlich mal wieder zusammen. Hier kommt dein Engel. Und vor dem benimmst du dich gefälligst nicht wie ein bockiges Kind, dessen Lieblingsspielzeug man geklaut hat.

Er drehte sich um zu ihr und rang sich zu einem Lächeln durch.*

„Na, Pippi Langstrumpf. Auch auf der Suche nach der nächsten Waschgelegenheit?“

*meinte er in schon wieder ruhigerer Tonlage zu ihr und spielte dabei auf ihre Tomatensommersprossen im Gesicht und ihr tomatenrotes Haar an.*

Remy *Remy grinste.*

"Naja, ich dachte ich frag mal den Metzger hier, der sieht so aus, als wüsste er, wo die nächste ist!"

*Sie lächelte ihn aufmunternd an, wusste genau, wie er sich zu dem Lächeln durchringen musste.*

"Die Sache ist echt ärgerlich, dein schönes Hemd!"

*Meinte sie im nächsten Moment ganz ernst und mitfühlend zu ihm. Sie ergriff kurz seine Hand und strich sanft darüber, mit einem liebevollen Blick ließ sie sie dann wieder los.*

"Ich geh mich eben umziehen, treffen wir uns dann vor dem Eingang? Fährst du oder soll ich fahren?"

Kutner *Ihre humorvolle Art und mitfühlende Präsenz beruhigten ihn ungemein. Sogar zu Scherzen war er wieder aufgelegt.*

„Ja. Der Metzger weiß, wo die nächste Toilette ist. Und wenn Schwester Schreihals mir das nächste Mal wieder quer kommt, hänge ich sie hochkant an ihren Schweinehaxen laufen und lass sie durch die Metzgerstraße transportieren. Die Metzger - Innung „Früh übt sich, wer anderen einen Scheide abschneiden will“ freut sich immer über neue Versuchsobjekte.“

*Als sie seine Hand ergriff, sanft darüber strich und ihn mit einem liebevollen Blick bedachte, war er wieder der alte, ausgeglichene Kutner. Sein Zeigefinger fuhr über ihre beide Wangen und sammelten die ‚Sommersprossen‘ ein, die er dann verdrückte.*

„Hmm … lecker. Die Sache ist echt ärgerlich, vor allem weil dies mein Lieblingshemd ist. Aber dank dir sehe ich die Sache nicht mehr so schlimm, meine bengalische Tigerin.“

*Er schenkt ihr sein liebevollstes Lächeln, bevor er ihre Fragen beantworte.*

„Ich möchte erst gerne noch meinen Eistee, den Kaffe und den Nachtisch verarbeiten. Das hat diese Alptraummischung aus aus klingonischer Lautheit, romulanischer Falschfreundlichkeit und borgscher Erbarmungslosigkeit Gott sei Dank nicht verunreinigt. Meine Magenreserven brauchen die Getränke und das Essen. Wer weiß, was heute noch alles auf uns zu kommt. Und das ist noch ein anderes Problem: Ich habe zurzeit kein Auto, da ich meinen alten Wagen abgestoßen habe und darauf warte, dass mir Ivan mitteilt, wann ich den neuen abholen kann. Also nehmen wir deinen. Oder wir fahren beide per Anhalter. Dann brauche wir deinen Wagen nicht benutzen.“

Remy *Remy grinste erleichtert, als sie sah, wie es ihm wieder besser zu gehen schien. Er tat ihr trotzdem irgendwie leid, sie wusste, dass die Farbe der Tomaten nicht mehr richtig aus seinem Hemd heraus gehen würde.*

"Per Anhalter durch die Galaxis!?! Naja, ich denke unter diesen Umständen können wir mein Auto ruhig nehmen!"

*Scherzte sie dann leicht, dann setzte sie ganz geheimnissvolles Grinsen auf.*

"Ok, dann stärke du dich mal weiter, ich geh mich in der Zwischenzeit waschen und umziehen und noch kurz etwas erledigen, wenn ich fertig bin, hol ich dich in der Kantine ab, ok!?!"

*Meinte sie dann, sah sich kurz um und küsste ihn kurz, aber ganz liebevoll, als sie sah, dass niemand sie sehen konnte.*

Kutner „Per Abhalter durch die Galaxies???“

*Echote er ihre Worte nach, total perplex darüber, dass sie mit diesem Film um die Ecke kam. Das war zu gut für Kutner. Er bekam erst mal einen Lachanfall. Nachdem er sich beruhigt hatte, meinte er freudestrahlend zu ihr.*

„Per Abhalter durch die Galaxies. Der war echt gut. Aber du bist noch besser, Remy!“

*In Bezug auf ihre Pläne und das damit verbundene geheimnisvolle Grinsen meinte er grinsend.*

„Einverstanden. Nur das ich mich erst mal wieder landfein Mache, bevor ich an die Futterstelle zurückkehre und dort auf dich warte. Und was du da geheimnisvolles vorhast, lasst dich bloß nicht vom romunalanischen Geheimdienst Tal Shiar erwischen. Deren Personal versteht echt keinen Spaß.“

*Sich vergewissernd, dass sie alleine waren und keine Dritten zusahen, gab er ihr einen kurzen, aber sehr leidenschaftlichen Kuss.*

„See ya later, Darling.“

*meinte er zu ihr und suchte die nächste Herrentoilette auf. Hier wusch er sich Haare sowie Gesicht und reinigte seine Kleidung soweit es möglich. Nachdem die Tomatensoße nicht mehr in seinen Haaren und Gesicht war bzw. die mit Kleidung mit leichten Restflecken Tomatensoße einigermaßen wieder sauber aussah, machte er sich auf den Rückweg zur Kantine.*

Remy "Du bist am besten!"

*Meinte sie dann und sah ihn dabei ganz verliebt an.*

"Ok, dann bis später!"


*Grinste sie dann nachdem er sie geküsst und sich von ihr verabschiedet hatte. Sie verließ den Gang zielstrebig, nicht ohne sich noch einmal kurz umzudrehen und ihm zu zu zwinkern. Remy wusch sich in einer der Duschen nahe der Umkleidekabinen der Frauen schnell ihre Haare und föhnte sie, danach zog sie sich um und ging zu ihrem Auto.

Sie war einige Zeit außer Haus, ehe sie nun mit einem kleinen Päckchen auf der Rückbank erneut auf ihrem Parkplatz am Princton Plainsboro Teaching Hospital einparkte und kurze Zeit später freudestrahlend ausstieg.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jul 24, 2009 5:56 pm

Kantine Kutner Cameron 2 Taub Remy Foreman 4

Kutner *Kutner kehrte in die Kantine zurück und stellte fest, dass der Alltagsbetrieb wieder eingekehrt war und die Gaffer nicht mehr die Halse verdrehten.

Und Gott sei Dank ist dieser Alptraum von Schreihals nicht mehr zu sehen.

*Sich daran erinnernd, dass sein Hauptgericht nur noch aus tomatensoßendurchtränkten Kartoffeln und Salat bestand und der Kaffee kalt sein würde, steuerte die Futterzeile an und holte sich frischen Kaffee und eine kleine Portion gemischten Salat. Mit diesen Sachen ließ er sich wortlos am Tisch wieder nieder, schob das Hauptgericht mitsamt den kalten Kaffee beiseite und stellte auf sein Tablett die neu gekauften Sachen ab.*

Schön. Der Tisch ist wieder sauber und die kaputten Teller sind weg. So wie ich Schwester Schreihals kenne durfte der Krankenpfleger, dem die Suppe gehörte, dies bestimmt hier alles sauber machen.

*Kutners machte sich in Ruhe über den Salat her und gönnte sich zwischendurch immer wieder einen Schluck Eistee. Dabei fiel ihm auf, dass Taub irgendwie erleichtert aussah.*

Als ob die Alte über ihn hergefallen ist, dann das Weite gesucht hat und er jetzt froh, dass sie nicht mehr da ist.

„Du siehst aus, als wäre der Hausdrache dieses Hauses über dich hergefallen und du jetzt total froh bist, dass du es überlebt hast. Was hat Dursley dir angetan, Chris?“

*fragte er Taub, irgendwie ahnend, dass es mit Dursleys schriller Stimme zu tun haben musste.*

Cameron 2 *Das "Gesinge" von Dolores fuhr Cameron unter die Haut, sie musste sich sogar die Ohren zuhalten, weil es unerträglich war.
Taub wollte wissen wieso sie eingestellt wurde.

"Ich habe keine Ahnung, villeicht hat sie Cuddy hypnotisiert oder verzaubert, die kommt einer Hexe schon ziemlich nah"

*meinte sie.

"Wir sollten mit Kutner und Foreman das Weite suchen"

*fügte sie hinzu, nachdem Lawrence wieder zurückgekommen war. Langsam stand sie auf und nahm ihren Teller, den sie so schnell wie möglich wegstellen wollte.

Taub *Taub sah seinen Freund an als er zurück kam und sich sauber umgezogen hatte.*

"Sei froh das du diese Hexe nicht singen ertragen mußest. Flucht ist das beste was wir machen können."

*Erwiderte Taub und schnappte sich sein Tablett um es zurück zu bringen.*

Remy *Kurz darauf kam Remy ebenfalls zurück. Sie ging den Gang der Kantine entlang und setzte sich dann wieder an den Tisch zu Kutner und den anderen. Sie konnte es kaum erwarten, mit Kutner wieder in ihrem Auto zu sitzten und ihm die Überraschung zu überreichen. Dann sah sie die Gesichter der anderen.*

"Wie es aussieht habe ich etwas verpasst!?!"

Foreman 4 *Foreman sah keinen Sinn darin, aufzustehen und das Tablett weg zu bringen, um dann wieder zurück zu kommen. Er würde sein Geschirr beim raus gehen abliefern. Was den Gesang von Dolores betraf...Er hatte in seiner Kindheit schlimmeres anhören müssen. Jeder in seiner Nachbarschaft, war davon überzeugt gewesen, ein Rapper oder R'n'B Sänger oder Sängerin zu sein. Was da rumgegröhlt oder geschrien hatte, war schlimmer gewesen, als der Gesang von der Schwester. Außerdem hatte Foreman zwei Ohren. In einem rein, aus dem anderen heraus.*

Kutner „Das bin ich. Ihre Wurstfinger in meinem Gesicht haben mir gereicht.“

*Kutner sah es genauso wie Foreman.*

Mein Geschirr bringe ich weg, wenn ich aufgegessen habe. Und dafür nehme ich mir jetzt auch die Zeit.

*Daher meinte er auch zu Taub und Cameron, die Anstalten machten zu verschwinden.*

„Leute, wir können gerne das Weite suchen. Aber erst mal wandern die Inhalte auf diesem Tablett in meinem Magen. Außerdem wird Dursley jetzt erst mal anderswo rum tollen. Und zwar nicht hier in der Kantine.“

*Dabei deutete auf seinen Salat, den Schokopudding, den Eistee und den Kaffee. Besagte Sachen führte er in aller Ruhe seinem Magen. Nachdem dies erledigt war, merkte wie sich Remy neben ihm niederließ. Auf ihre rhetorische Frage meinte er nur trocken.*

„Chris hat eine Gesangseinlage von Dursley bekommen. ‚Oh unhappy Day‘ in der Schrillversion.“

*Er spürte, dass Remy irgendetwas loswerden wollte.*

Das hast bestimmt was mit ihrem geheimnisvollen Grinsen auf dem Gang zu tun. Na dann wollen wir mal sehen.

*Er stand auf und hob sein Tablett auf.*

„Wollen wir? Du willst bestimmt doch noch Miss Knightleys Mutter dazu überreden ihre Tochter zu besuchen bzw. sie noch weiter in Bezug auf die Krankengeschichte ihrer Tochter befragen, oder?“

Remy "Sie hat GESUNGEN? Da hatten wir also Glück mit dem Tomatensuppenmalör, und mussten es nicht mit anhören, was!"

*Meinte sie dann mehr oder weniger ernst und nickte dann lange, als Kutner von der Mutter der Patintin anfing.*

"Ja, genau das habe ich vor und nichts anderes, aber du wolltest aufessen und das sollst du auch und zwar mit aller Ruhe!"

*Bestätigte sie ihm dann und lehnte sich etwas in dem Stuhl zurück.*

Kutner „Das stimmt. Ich meinte gerade auch schon zu Chris, das mir ihre Wurstfinger in meinem gereicht haben.“

*Bei ihrem Antwort musste Kutner ungewollt Grinsen, da in ihm die Erinnerung von gestern Abend im Patientenzimmer Knightley hochkam.*

Deja Vu. Remy und ihre Augen. Gestern Abend bisst sie mir von meinem Schinkensandwich ein Stück weg und meint dann zu mir ‚'He, wenn du schon nicht weißt, was du willst, dann nimm dir nicht ausgerechnet das mit Salami!'.

*Er stellte das Tablett vor ihr ab, ließ sich auf seinen Stuhl wieder nieder und meinte dann zu ihr.*

„Et voila. Bis auf kalten Kaffee und Tomatenkartoffelsuppe mit Tomatensoße durchtränkter Grünbeilage habe ich alles in Ruhe verputzt.“

*Er pausierte kurz.*

„So gesehen können wir los. Und da es dein Vorschlag und du auch die Adresse kennst, übernimmst du die Führung. Oder möchtest du noch ein Salamisandwich, was sich als Schinkensandwich entpuppt?“

*fragte er sie breit grinsend und hoffte, dass sie seinen leichten Rüffel wegen ihrer „Ich-schaue-zuweilen-nicht-genau-hin-und-mache-daher-nicht-genaue-Aussagen“-Nummer von gerade verstand.*

Remy *Remy stand ebenfalls wieder auf und sah ihn an.*

"He, ich habe es doch nur gut mit dir gemeint!"

*Meinte sie dann mit einem gespielt, übertrieben enttäuschten Gesichtsausdruck.*

"Ja, klar, los geht´s!"

*Nickte sie dann voller Eifer. Wenig später hatte Kutner sein Tablett zurück gebracht und die beiden hatten sich von den anderen verabschiedet und die Klinik verlassen. Sie gingen zur Remy´s Auto und sie sperrte auf.*

"Hier, für dich!"

*Meinte sie, als sie beide wieder in ihrem Auto saßen und hielt ihm das Paket vom Rücksitz freudestrahlend entgegen.*


Zuletzt von Klinikleitung am Fr Jul 24, 2009 6:26 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jul 24, 2009 6:06 pm

Patientenzimmer House House sure Blythe

House sure *Gregory wusste nicht, wie lange er jetzt schon an seiner PSP gehangen hatte, aber es musste eine ganze Weile gewesen sein, denn er war erstens inzwischen von der Bronx nach Downtown-Manhattan gelangt (was im Gamejargon ungefähr 4 Level bedeutete) und ihm tat der Rücken von der ständig gleichen Sitzposition weh.
Zudem zitterten seine Hände langsam so stark, dass er das Geschoss von roter Corvette erneut an diverse Hauswände setzte - nur diesmal eben in Manhattan.

Gregory speicherte nach dem letzten Crash das Spiel ab und deaktivierte die Playstation. Er legte sie neben sich auf den Nachttisch und sah zur Decke.*

"Sinnvoll... das war eine Glanzleistung!"

*grummelte House, als er an den PDK in seinem Rücken und das Fentanyl dachte, das unbenutzt in seinem Büro herumlag. Klauen würde es niemand, jedoch hatte er sich selbst die Möglichkeit verbaut, es zu benutzen, da er Vicodin geschluckt hatte. Jedenfalls sollte er dieses weitere Medikament vermeiden, wollte er nicht schon bald die Englein singen hören (nicht, dass er daran glauben würde).

Er verzog sein Gesicht, als er seine Schultern in die Matraze drückte, um seine Wirbelsäule knacken zu lassen. Gregory seufzte entspannt auf, als die Aktion ihren Zweck erfüllte und er damit wenigstens den Schmerz im Rücken los war. Dann wanderte sein Blick aus dem Fenster hinaus. Er konnte die Seite vor dem PPTH sehen, an die ein kleiner Park anschloss.

Wenn man auf dem Dach war, hatte man genau diesen Ausblick, allerdings noch besser, denn dort war man weiter oben. Es war mögich, über den Parkplatz hinaus, den Park und dahinter ein paar Ausläufer von Princeton zu betrachten.
Vorausgesetzt das Wetter war nicht so bescheiden wie gerade eben... durch die halbdichte, nebelig wirkende Wolkenschicht drängte sich das Licht der tiefstehenden Februarsonne durch und ließ die blattlosen Äste wie schwarze Finger erscheinen, die nach jedem grabschen würden, der sich an ihnen vorbeiwagte.

Über die Vorstellung hinweg, einer dieser Bäume könnte sch vielleicht Dursley schnappen und sie ins Nirvana schießen, vergaß House einen Moment lang seine Schmerzen. Diese kamen langsam aber stetig wieder... unbewusst lag seine rechte Hand auf dem verstümmelten Oberschenkel und rieb ihn... wie so oft, wenn sich Pein ankündigte. Ohne sich anderweitig zu rühren sah Gregory weiter aus dem Fenster heraus und fragte sich immer wieder, warum Cuddy und Wilson wohl gemeinsam das PPTH verlassen hatten.*

Blythe
*Ein Blick durch die Glasscheiben zeigte Blythe, dass ihr Sohn alleine und brav in seinem Zimmer war und sie hielt sich deshalb nicht lange mit Klopfen auf, sonder betrat gleich das Zimmer.*

"Da bin ich wieder. Hast du meine Abwesenheit sinnvoll genutzt?"

House sure *Gregory, der durch seinen Blick aus dem Fenster und die damit verbundenen Konzenration nicht bemerkt hatte, wie seine Mutter das Zimmer betreten hatte, zuckte zusammen, als sie ihn ansprach. Für seinen Oberschenkel etwas zu schnell fuhr er herum und sah Blythe an, die abwartend in der Tür stand. Er schluckte den Schmerz hinunter.*

"Aber ja! Meine Pläne zur Weltbeherrschung sind gerade in eine sehr wichtige Schaffensphase übergegangen. Jetzt muss ich nur noch Wilson dazu kriegen, mir den Koffer mit dem roten Knopf zu bringen! Aber der fraternisiert gerade mit meiner Chefin, ich rieche Verrat!"

*antwortete er, während sein Bein ihn für die rasche Bewegung strafte.

Ganz toll... die Schmerzen kommen zurück und die Entzugserscheinungen auch bald. What a beautiful life!

dachte Gregory während er seine Mutter weiterhin mit einem resoluten Blick anschaute. Das ständige Auf und Ab an diesem Tag (und damit meinte er nicht nur den blöden Aufzug) machte ihm sehr zu schaffen. In seinem Diagnostikzimmer war noch eine leidige Vicodin, in seinem Büro lag das Fentanyl:
Option a bedeutete, dass seine Entzugserscheinungen etwas länger ausblieben, Option b bedeutete keine Schmerzen. Und auf jene konnte er frühestens morgen zurück greifen. Das würde eine lange Nacht werden...

... doch zuvor musste er noch dafür sorgen, dass er irgendwie zu Wilson kam. Abends. Das war wichtig. Nachdenklich sah er seine Mutter an.*

"Wo warst Du denn so ewig?"

*fragte er sie und seufzte kurz, um den Schmerz wegzuatmen.*

Blythe *Blythe schüttelte aufgrund seiner Welteroberungs-Antwort nur den Kopf, schloss die Tür und zog sich einen Stuhl an das Bett ihres Sohnes.*

"Wir müssen reden Greg. Mehrere Dinge und das möglichst ernst und vernünftig."


*sagte sie sanft aber bestimmt zu ihm.

Blythe wollte ihren Sohn nicht unter Druck setzen, doch sie wollte trotzdem, dass er verstand, dass diese Gespräch jetzt wichtig war und sie ausweichende Antworten oder eine halbherzige Gesprächsbeteiligung nicht akzeptieren würde.*

"Fangen wir von Vorne an. In zwei Tagen wird dein Vater beerdigt. Ich hätte es zwar gerne gesehen das du dieser Bestattung kommst und ihm zumindest den Mindestsatz Respekt in Form deiner Anwesenheit gibst, doch ich sehe ein das es medizinisch gesehen momentan wohl keine gute Idee wäre dich dort hin zu schleppen..."

*sie unterbrach sich kurz und setzte dann hinzu: *

"Ich denke du bist sowie so nicht recht scharf darauf..."

*sie seufzte resigniert, aber die Tatsachen akzeptierend.*

"Heute Abend werde ich nach Hause fahren und alles regeln... Es interessiert dich vielleicht warscheinlich nicht, aber wenn du wissen willst wie die Beerdigung war, werde ich dir hinterher davon erzählen..."

*wieder machte sie eine kurze Pause.*

House sure *Gregory musterte seine Mutter und wusste sofort, dass er ihr dieses Mal kaum auskommen würde, es sei denn Cuddy, Wilson oder Aubrey würden auf einmal hier hereinplatzen... er warf einen Blick aus der Glaswand seines Zimmers und sah, dass weit und breit noch nicht einmal eine Schwester zu sehen war.

Mit jedem Wort, das Blythe sagte, versank Gregory mehr in Gedanken. Was sollte er machen? Er hatte seinen "Vater" eben nicht sonderlich gemocht. War das so verwunderlich? Der kleine, schlaksige Junge hatte dem großen, bulligen Navysoldaten niemals genügen können... er war immer sehr gut mit seinem Verstand gewesen. Zwar auch gut im Sport, aber niemals so knallhart wie John House.
Wenn dieser einen Dauerlauf machte, zog der junge Gregory es vor, eine Runde mit dem Rad zu drehen und danach ein Buch zu lesen, oder Klavier zu spielen. Seine Mutter hatte das immer gschätzt, sein Vater so gut wie gar nicht zumindest hatte er es niemals vor seinem Sohn zugegeben.

"Nur Mädchen geben sich mit diesem Kunstquatsch ab!"

hatte House Senior zu sagen gepflegt. Was Gregory niemals aufgefallen war (sein Vater hatte es vortrefflich zu verbergen gewusst) ist, dass John hier und da heimlich zugehört und anerkennend genickt hatte, wenn der Junge ein Stück auf dem alten, etwas verstimmten Flügel seiner Mutter gespielt hatte.

Gregory kannte bevorzugt die raue Seite seines Vaters... die "Ich sperre meinen Sohn aus und gebe ihm eine mit, wenn er nicht spurt"-Seite. Und die hasste Gregory... zutiefst.*

"Mum... ich will kein Heuchler sein. Wenn ich dort... dort hingehe, dann nur wegen Dir. Wegen ihm nicht... ich bin so wütend auf..."

*sagte House leise und sah seine Mutter mit gesenktem Blick an, als er den Satz mittendrin unterbrach und schwieg.*


Dr. Wilson's Büro

Wilson fühlte sich so richtig gut, vom Essen mit Cuddy. Neue Kraft durchströhmte ihn. Er war voller Tatendrang. Er kickte die Bürotür zu, ging pfeifend auf seinen Schreibtisch zu und nahm dahinter platz. Sofort zog er ein Telefonbuch aus der Schublade und blätterte es durch. Wenig später hing er am Telefon und rief seine ehemaligen Freunde an. Connections waren in seinem Beruf ganz wichtig. Es war immer von Vorteil, wenn man alte Freundschaften pflegte. Wilson plauderte die nächste Zeit angenehm mit seinen Kollegen.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jul 24, 2009 6:18 pm

Dr Cuddy's Büro Lisa

Dr. Lisa Cuddy, noch guter Dinge von dem Lunchausflug mit Dr. Wilson, erwartete bei ihrer Rückkehr eine Hiobsbotschaft. Ihre Sekretärin, hochrot im Gesicht und halb in Tränen aufgelöst, teilte ihr mit, dass Dr. Holborn, Anästhesist am Princeton Plainsboro Teaching Hospital, auf dem Weg zum Dienst mit dem Wagen verunglückt und ziemlich schwer verletzt war.
Nach dem ersten Schock hatte Cuddy nicht viel Zeit über diesen tragischen Vorfall nachzudenken, denn nun galt es, so rasch wie möglich Ersatz zu beschaffen. Dr. Holborn selbst und noch ein anderer am Unfall Beteiligter wurden gerade in die Unfallaufnahme gebracht, und bedurften selbst ärztlicher Hilfe. Der einzige Ersatz, der ihr einfiel, war Dr. Kelly Aubrey. Auch wenn sie ihre Stelle offiziell erst übermorgen, am Montag antreten sollte, so war sie in verfügbarer Reichweite und sicherlich bereit, in diesem Notfall auszuhelfen. Die Frage war nur, wer kümmerte sich in der Zwischenzeit um Dr. Holmes? Doch das würde sicher das geringste Problem darstellen. Cuddy griff zum Telefonhörer.

Dr. Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie Kelly 2 Holmes

Das Klingeln des Telefons riss Kelly aus ihren Gedanken.

„Bitte entschuldige mich!“

sagte sie und sprang auf. Sie hätte das Gespräch hier im Wohnzimmer entgegennehmen können, doch sie wusste nicht, wer anrief. War es Steve, so wollte sie nicht vor Michael mit ihm sprechen und auch nicht so unhöflich sein, den Raum demonstrativ zu verlassen. So lief sie rasch nach nebenan in ihr Arbeitszimmer und schloss die Tür hinter sich.

„Aubrey?“

Meldete sie sich und war überrascht, die Stimme ihrer zukünftigen Vorgesetzten zu hören, die ihr offenbar einigermaßen echauffiert erklärte, dass aufgrund eines Notfalles ihre Dienste umgehend in der Klinik benötigt wurden- und zwar ironischer weise ausgerechnet von ihrem Kollegen Dr. Holborn.
Ja, selbstverständlich würde sie sich umgehend auf den Weg machen um schnellstens zur Stelle zu sein. Doch was war mit Dr. Holmes? Über mehrere Stunden würde sie ihn nur höchst ungern allein lassen, Bedenken, die ihre Chefin teilte. Da kam Kelly ein Gedanke, den sie sofort Dr. Cuddy unterbreitete. Trotz des Ernstes der Lage musste sie schmunzeln, wenn sie an Michael’s Gesicht dachte, falls ihr Vorschlag realisierbar war.

Kelly 2 „Es gibt da eine Schwester, Kim Wonder. Ich weiß, dass sie und Dr. Holmes sich auf Anhieb glänzend verstanden haben. Meinen Sie, sie wäre abkömmlich? Ich würde sie auf meine eigenen Kosten privat engagieren, damit sie ein bisschen auf ihn aufpasst. Ich glaube allemal, sie würde das gern tun.“

Lisa „Das ist völlig unnötig, dass sie das privat übernehmen, immerhin…"

Kelly 2 „Ich möchte es aber gern. Bitte, tun sie mir den Gefallen. Ich möchte ganz speziell diese Schwester engagieren. Ich komme für alle Unkosten auf. Um ehrlich zu sein, Dr. Cuddy, ich übe meinen Beruf nicht aus pekuniären Gründen aus. Ich bin finanziell unabhängig.“

Lisa „Oh..ehm...nunja, gut. Wie sie wünschen. Ich rufe Schwester Kim sofort an.“

Kelly 2 „Danke. Und ich bin auf dem Weg! Bis gleich!“

Damit hängte Kelly ein und lief zurück ins Wohnzimmer. Einem reichlich verdutzten Michael Holmes erklärte sie in wenigen Worten den Sachverhalt, ohne ihm jedoch zu verraten, wen sie ihm schicken wollte, und war kurz darauf aus der Tür und auf dem Weg zurück in die Klinik.


Dr Cuddy's Büro Lisa

Für einen Moment zog Cuddy die Augenbrauen in die Höhe. Interessant und gut zu wissen…! Dr. Aubrey musste sich also keine Sorgen machen, ihre Stelle zu verlieren. Kein Wunder, dass sie ihre Meinung so unumwunden kundtat. Wie auch immer, jetzt galt es, diese Schwester Kim aufzutreiben...!

Als der Hörer im Schwesternzimmer im dritten Stock abgenommen wurde, entfernte Cuddy sofort ihr Telefon weit von ihrem Ohr, denn die schrille Stimme Schwester Dursley’s malträtierte ihr Trommelfell.

Dolores "Schwesternzimmer, Schwester Dolores Dursley, jaaaaa bitteeeee?"

Lisa „Schwester Dolores, hier Dr. Cuddy, wären Sie bitte so freundlich, mir Schwester Kim Wonder so schnell wie möglich in mein Büro zu schicken?“

Für einen Moment herrschte Schweigen am anderen Ende der Leitung. Dann ertönte ein triumphierendes:

Dolores „Aber selbstverständlich! Sie kommt gerade zu Türe herein!“

Es war unverkennbar, dass Dolores Dursley diesem Anruf eine andere Ursache zuschrieb, als die tatsächliche. Offenbar vermutete sie, dass die junge hübsche Schwester im Zimmer der obersten Dienstherrin des Princeton Plainsboro Teaching Hospitals zumindest ein gewaltiges Donnerwetter, wenn nicht sogar der sofortige Rauswurf erwartete. Schade, dass sie. Lisa, nicht zugegen sein würde, wenn sie die Wahrheit erfuhr. Den Gesichtsausdruck hätte sie gern mit eigenen Augen gesehen…

Dr. Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie Holmes

Holmes sah, dass Kelly's Handy klingelte und nickte ihr zu, ruhig ran gehen zu können. Als sie dann nach kurzer Zeit aus ihrem Büro kam, ihm hastig erklärte, sie müsse unbedingt weg und dann gleich verschwand, war er zunehmend verwirrt. Sie redete etwas von "jemanden schicken", was ihn weiter verwirrte. Was ging hier vor? Vermutlich ein medizinischer oder persönlicher Notfall. Eigentlich machte dies keinen Unterschied, denn entweder saß nun ein hilfsbedürftiger Mensch in Form eines Patienten oder ein hilfsbedürftiger Mensch in Form einer Freundin in einem Raum und erwartete Ärztin oder Freundin Aubrey. Aber wer würde kommen? Eine andere Freundin von Aubrey? Wahrscheinlich. Wen hätte sie sonst so schnell einspannen können? Normalerweise kann man nur Freunde oder Leute, die einem was schuldig sind einspannen. Und Leute, die einem was schuldig sind, sind auch normalerweise nicht erreichbar, gerade weil sie einem etwas schulden. Naja und da ihm nun langweilig war und er wusste, dass das Starren auf Wände in kürze zu noch mehr Langeweile führen würde, stand er auf, ging zur Couch und platzierte sich vor dem großen Plasma-Flachbildfernseher. Ein Druck auf die Fernbedienung schaltete das Gerät ein und zeigte ein Fußballspiel. England gegen Holland. Offenbar kam hier die englische Ader von Aubrey durch, da es in Amerika unüblich ist, Fußball zu schauen. Aber Holmes war früher einmal in diesem Sport aktiv und schaute daher interessiert zu, wie 20 Leute einem Ball hinterherrannten und 2 (anscheinend die Clevereren) auf ihn warteten.

Dr Cuddy's Büro Lisa KimWonder Kelly 2

KimWonder *Kim bekam die Nachricht von Schwester Dolores ausgerichtet und machte sich dann auch sofort auf den Weg zu Cuddy´s Büro. Ob es wohl Ärger gab!?! Nein, sie wusste nichts, was sie falsch gemacht haben könnte. Ob Dolores sich wegen irgendetwas bei Cuddy beschwert hat, etwas was sie, Kim betraf!?
Kim ermahnte sich selbst, erstmal zu Cuddy gehen und anhören, was sie zu sagen hat und mich nicht schon wieder selbst verrückt machen, das war jetzt wichtig!

Kurze Zeit später klopfte Kim an die Tür der Klinikleiterin und trat dann wenig später auch vorsichtig ein.*

"Hallo, Dr. Cuddy!"

*Meinte Kim freundlich grinsend.*

"Sie wollten mich sprechen!?!"

Lisa Da war sie auch schon und in der Tat, bei näherer Betrachtung konnte Cuddy duchaus verstehen, warum Holmes sich "so gut mit ihr verstand"!

"Schwester Kim!"

Cuddy schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, denn Dursley hatte sicher dafür gesorgt, dass die junge Frau mit den schlimmsten Befürchtungen in ihr Büro gekommen war.

"Kommen Sie doch herein, setzen Sie sich. Ich habe einen Spezialauftrag für Sie!

KimWonder *Langsam trat Kim näher zu Cuddy´s großem Schreibtisch und setzte sich dann auf einen der davor stehenden Stühle.*

"Danke! Einen Spezialauftrag!?!"

*Fragte sie dann erstaunt, damit hatte sie jetzt nicht gerechnet und egal, was es war, außer der Auftrag Dolores auf dem schnellsten Weg in die ewigen Jagdgründe zu befördern`, würde sie jetzt wohl auch überraschen.*

Lisa "Es geht um Folgendes: Es wurde der Wunsch an mich herangetragen, Sie als private Pflegeperson zu engagieren. Und zwar von Dr. Kelly Aubrey, unserer neuen Anästhesistin- für den jungen Assistenzarzt, den Sie bereits kennen gelernt haben, Dr. Michael Holmes. Dr. Aubrey hat ihn eingeladen, in ihrem Haus das Wochenende zu verbringen, da er hier in Princeton niemanden hat und alleine wohnt, und er nach der Geschichte gestern nicht sich selbst überlassen bleiben sollte. Nun hatte unser Anästhesist, Dr. Holborn, heute leider einen ziemlich schweren Autounfall und Dr. Aubrey ist so freundlich für ihn einzuspringen. Dadurch ist Dr. Holmes jetzt aber allein in ihrem Haus. Sie hatte wohl den Eindruck, dass Sie und Dr. Holmes sich gut verstehen, und meinte, es wäre sicher für ihn angenehm, wenn Sie, Schwester Kim, sich um ihn kümmern könnten. Natürlich nur,wenn Sie dies möchten. sie wären dann bis auf Weiteres von Ihrem Dienst hier in der Kinik entbunden. Was meinen Sie dazu? Sind Sie einverstanden?"

erläuterte Cuddy die Situation.

KimWonder *Kim hörte Cuddy aufmerksam zu, Holmes war bei Kelly zu Hause und dort sollte jetzt auch sie hinkommen. Sie nickte.*

"Dr. Cuddy, ich bin natürlich damit einverstanden dort hin zu fahren und zu helfen, allerdings muss ich ehrlich sagen, dass es mir etwas unwohl ist, jemanden in einem fremden Haus zu pflegen, oder mich dort mit ihm aufzuhalten. Ich weiß, Dr. Aubrey hat diesen Vorschlag selbst gemacht, aber ist das nicht etwas zu weit in ihrer Privatsphäre, wenn zwei fremde Menschen sich alleine in ihrem Haus aufhalten? Ich würde natürlich nicht bewusst irgendetwas dort beschädigen oder so, aber ich hätte wahnsinnige Angst, es ausversehen zu tun, wenn Dr. Aubrey sowieso nicht da ist...wäre es nicht besser, Holmes bei sich daheim zu pflegen?"

*Fragte Kim nach. Sie wollte wirklich gerne helfen, besonders Holmes und natürlich auch Cuddy und Aubrey, aber sie hatte wirklich Angst, schusselig, wie sie war, irgendetwas zu beschädigen. Zudem fand sie wie sie sagte es irgendwie komisch, dass Holmes, wenn Aubrey widererwarten arbeiten musste, nicht zu sich nach Hause ging.*

Lisa Cuddy nickte. Was Kim hier aussprach, war ihr selbst auch schon durch den Kopf gegangen.

"Da haben Sie Recht. Nun, ich denke, das überlasse ich dann Ihnen, Dr. Aubrey und Dr. Holmes, sich darüber zu einigen. Dr. Aubrey ist auf dem Weg hierher, sie müsste bald da sein, dann können Sie alles weitere besprechen. Sie können einstweilen Ihre Sachen holen, kommen Sie dann wieder hier in meine Büro, bis dahin sollte Dr. Aubrey hier sein. Nein, warten Sie, da ist sie schon!"

Gerade als sie sprach, sah sie draußen Kelly vor ihrer Glasscheibe erscheinen und einen Moment später betrat die Engländerin das Büro und begrüßte Dr. Cuddy und Schwester Kim, hörte sich dann von ihrer Vorgesetzten Kim's Vorschlag an und stimmte sofort zu.

Kelly 2 "Nicht, dass ich irgendwelche Bedenken hegen würde, Sie beide in meinem Haus zu wissen, doch ich kann mir vorstellen, dass Sie beide sich unter den gegebenen Umständen wohler fühlen, wenn Sie nicht in einem fremden Haus zu Gast sind. Hier ist ein Ersatzschlüssel für die Haustür und die Garage. Wenn Sie das Haus verlassen, sperren Sie bitte zu und bringen Sie mir den Schlüssel wieder mit. Alles Weitere überlasse ich Ihnen und Dr. Holmes. In Ordnung?"

Fragend blickten beide Frauen auf die junge Schwester.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 9:19 pm

Kantine Cameron 2 Foreman 4 Taub

Cameron 2 *Cameron sah nochmal zu Taub nahm ihr Tablett und brachte es weg. Da House niemanden angepaget hatte und die OP noch am laufen war, entschied sie sich Dr. Kelly aufzusuchen, immerhin war Chase nirgends zu finden und so wurde aus dem geplanten Nachmittag wohl nichts. Sie verabschiedete sich vom Team und verliess die Kantine.


Foreman 4 *Foreman stand auf, brachte sein Geschirr zur Rückgabe und verließ ebenfalls die Kantine. Irgendwie machte hier jeder was er wollte. Da er nach seiner Meinung nicht mehr gebraucht wurde, entschloss er sich, nach Hause zu fahren.*

Taub *Taub hatte sein Tablett zurückgebracht und machte sich auf den Weg sih zu informieren was die beiden Operationen machten. Auf den Weg zu den OP's holte er sich einen Becher Kaffee.*

Parkplatz vor dem PPTH Remy Kutner

Kutner *Kutner nahm das Paket entgegen und sah, dass sie ihn voller Freude anstrahlte. Vorsichtig und langsam packte er das Paket aus, während sich Remy auf dem Fahrersitz niederließ. Er fand darin ein blaues Hemd vor, das nahezu identisch mit Tomatensoße ruiniertem Hemd war. Der Unterschied lag einerseits darin, dass in der Hemdtasche der Star Wars Schriftzug in schwarzer Farbe eingenäht war bzw. andererseits, dass auf der Rückseite der berühmten Jedi Spruch ‚May the force be with you‘ ebenfalls in schwarzer Farbe aufgedruckt war. Kutner konnte sein Glück nicht fassen. Damit hatte er überhaupt nicht mit gerechnet. In seinen Augen trat ein intensives, freudiges Leuchten und auf seinem Gesicht machte sich ein riesiges, dankbares Lächeln.

„Ich bin sprachlos. Damit habe ich nun nicht gerechnet. Echt vielen Dank dafür, mein Schatz. Du hast vorhin auf dem Flur zu mir, dass ich am besten bin. Nun, Sweetheart, das Kompliment kann ich nur zurückgeben. Du bist am besten!!!“

*Das Leuchten in seinen Augen wurde noch intensiver.*

„Das war also der Grund für das geheimnisvolle Grinsen auf deinem Gesicht. Du warst auf Coruscant bei Joda‘s shoppen. Sind wieder Rabattwochen im Jedi-Tempel oder womit habe ich das verdient?“

*fragte er sie vergnügt grinsend. Dann lehnte er sich vor, strich mit seiner Hand sanft über ihre Wange und blickte ihr voller Liebe tief in die Augen. Dabei meinte er leise zu ihr.*

„Qui-Gon Jinn hat einst gesagt: ‘Vergiss nie: Konzentrier dich auf den Moment! Fühlen, nicht denken! Nutze deinen Instinkt!‘“

*Und instinktiv begann er sie leidenschaftlich zu küssen, während er mit all seinen Sinnen wieder ihre magische Aura zu fühlen begann.*

Remy *Remy grinste weiter, sie freute sich wahnsinnig, dass es ihm so sehr zu gefallen schien. Ja, Kutner freute sich so, er konnte das unmöglich spielen. Nein, so war Kunter nicht.*

"Tja, ich denke du hast es einfach verdient!"


*Als er sie dann küsste erwiderte sie den Kuss.*

"Es freut mich, dass es dir gefällt!"

*Meinte sie dann und sah ihn an.*

"Dann wollen wir mal los, was!?!"

*Sie sah ihn weiter an, Remy freute sich auf heute Abend. Doch erst gab es für sie etwas wichtiges zu erledigen. Mutter und Tochter mussten vereint werden. Sie sollten immer vereint sein, egal was passiert. Auch und gerade, wenn einer der beiden krank war oder etwas anderes vorgefallen war.*

Kutner *Kutner meinte lachend zu ihr.*

„Und wie es mir gefällt. Das Geschenk versüßt mir meinen Tag und lässt die Erinnerung von Dursleys Wurstfingern in meinem Gesicht aus meinem Kopf verschwinden. Das Hemd lass ich erst mal hier. Nicht, dass noch ein weiteres Malheur im Krankenhaus dein tolles Geschenk ruiniert.“

*Kutner packte das Hemd wieder sorgfältig ein und legte es auf den Rücksitz. Danach meinte er ernst zu Remy.*

„Ich spüre, dass es dir ein wichtiges Anliegen ist Mutter und Tochter zusammenzuführen. Und dass diese zusammen sein sollten, egal was passiert ist. Das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter war sehr eng gewesen. Auch wenn sie unterwegs war, wusste ich dass sie wiederkommen würde und für mich da sein würde. Dieses Gefühl, dass jemand immer für dich dar ist, ist ein sehr schönes Gefühl, das auf mich immer eine unheimliche beruhigende Wirkung hatte. Hoffen wir, dass wir die Zusammenführung zwischen Mutter und Tochter hinkriegen, Remy. Es wird Amelia Knightley gut tun zu wissen, dass sie nicht alleine ist, sondern dass ihre Mutter in ihrer Nähe ist.“

*Kutner pausierte kurz.*

„Ich weiß, dass wenn du mit der Mutter redest, wirst du alles tun und sagen, damit sie überzeugt wird in der Nähe ihrer Tochter zu sein. Und ich weiß auch, dass du es vor mir machen möchtest, weil du mich kennst, du mir vertraust und dies dir den Elan und die Selbstsicherheit gibt, Miss Knightleys Mutter zu überzeugen. Deswegen komme ich mit. Damit du dein Anliegen der Zusammenführung hinbekommst. Und du bekommst das hin. Das weiß ich, weil ich an deiner Seite bin und dich unterstützen werde. Wir kriegen dein Anliegen umgesetzt. Das sollst du wissen. Und jetzt genug der Worte. Ran an die Umsetzung.“

*meinte er voller Elan und strahlte Remy motivierend an, wissend dass seine Worte bei ihr positives bewirken würde.*

(Tbc: Wohnung Mutter Knightley)

Remy "He, da weiß ich aber eine viel bessere Möglichkeit, wie diese Erinnerung verschwinden könnte!"

*Meinte Remy, sie küsste ihn lange und fuhr ihm dabei ganz sanft mit ihrer zarten Hand über die Wange. Als er dann so von seiner Mutter erzählte und von der Mutter- Kind- Beziehung verdrängte sie bewusst alle Gedanken an ihre Mutter. Als er dann, nach seinen Worten, die die gewünschte Wirkung bei Remy nicht verfehlten, meinte, sie sollten jetzt aufbrechen, startete Remy den Motor und fuhr in Richtung des Stadtteils, in dem die Mutter ihrer derzeitigen Patientin wohnte.*

Wohnung Mutter Knightley Remy Kutner + Mutter Knightley

Kutner (Pp: Kantine)

*Kutner und Remy ließen sich auf einer Couch im gemütlich eingerichteten Wohnzimmer nieder, währen Knightley sich in einem Sessel gegenüber den beiden ließ.*

„Sie hat eine nekrotisierende Fasziitis. Die nekrotisierende Fasziitis ist eine seltene, infektiöse Erkrankung der Haut, die durch Streptokokken-Bakterien ausgelöst wird. Diese Bakterien konnten wir bei Ihnen nachweisen. Ihre Tochter wird zurzeit operiert und die bei festgestellten dunklen, abgestorbenen Hautpartien chirurgisch entfernt. Zudem hat sie eine Schädelfraktur, hohes Fieber, migräneartige Kopfschmerzen und mehrere Schlaganfälle hinter sich.“

*Knightleys Mutter nahm die Information wortlos hin, so dass Kutner fortfuhr.*

„Sie ist schwer zu verstehen, da sie leise und in abgehackten Sätzen spricht. Ihre Tochter fühlt sich, als ob man ihr die Lebensenergie geklaut hat. Sie kommt sich weiterhin wie in einem Alptraum vor und hat Angst zu sterben. Sie fühlt sich alleine. Ihre Tochter braucht sie. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ihre Anwesenheit ihrer Tochter helfen wird. Meine Mutter ist gewaltsam verstorben worden, als ich neun Jahre alte war. Das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter war sehr eng gewesen. Auch wenn sie unterwegs war, wusste ich dass sie wiederkommen würde und für mich da sein würde. Dieses Gefühl, dass jemand immer für dich dar ist, ist ein sehr schönes Gefühl, das auf mich immer eine unheimliche beruhigende Wirkung hatte. Daher weiß ich, dass ihre Anwesenheit ihrer Tochter helfen wird.“

*Diesmal regte sich Miss Knightleys Mutter. Kutners Auflistung der Symptome in Kombination mit seiner emotionalen Schilderung seiner eigenen Erfahrungen bewirkten einen Riss im Panzer von Knightley. Tränen kullerten ihr die Wange runter.*

„Wie kann ich Ihnen helfen?“

*fragte sie leise.*

„Die Ursache der nekrotisierenden Fasziitis konnten wir lokalisieren ebenso die Ursache für die Schädelfraktur, die von ihrem gewalttätigen, schlagenden Freund Steve herrührt. Das Fieber ist eine Begleiterscheinung der Fasziitis. Wir versuchen die Ursache der migräneartige Kopfschmerzen und der Schlaganfälle zu finden.“

*Kutner hörte auf und bat Remy fortzufahren. Sei es in Bezug auf die Ursachenermittlung der letzten beiden Symptome als auch in Bezug des Vorhabens Mutter und Tochter zusammen zu führen.*

Remy "Nun, wissen sie, es ist so, die beiden Krankheitsanzeichen treten oft in einem bestimmten Zusammenhang auf und bilden eine Syndrom! Um zu wissen, ob es sich wirklich darum handelt, könnten wir sie ebenfalls untersuchen, da diese Krankheit vererblich ist! Ansonsten könnte es auch andere Ursachen haben, Migräne oder einen Schlaganfall zu haben!"

*Fuhr Remy dann fort.*

"Und wenn sie schon mal im Krankenhaus sind,...ihre Tochter hatte bisher nicht sehr viel Besuch!"

*Meinte sie dann. Doch das brachte die Mutter wieder dazu völlig abzublocken.*

"Ich denke nicht, dass ich sie besuchen sollte."

*Remy nickte leicht und ergriff sofort wieder das Wort.*

"Sie haben mir gesagt, dass etwas zwischen ihnen vorgefallen ist und sie möchten sie nicht besuchen. Jetzt kann es auch noch sein, dass sie wegen ihnen krank ist...Es liegt mir fern mich mit ihnen zu vergleichen..."

*Remy sah bei der Mutter der Patientin kein anderen durch kommen mehr.*

"...aber ich habe meine Mutter viel zu früh verlohren. Auch ich habe eine Krankheit von ihr vererbt bekommen, eine die mich früher oder später töten wird, ich war nicht bei ihr, als sie starb, ich konnte mich nicht von ihr verabschieden und erkannte viel zu spät, das nur meine eigene Sturrheit mir im Wege stand. Glauben sie mir, ich bereue nichts in meinem ganzen Leben mehr, als diesen Fehler. Sie lieben ihrer Tochter doch und sie liebt sie...das wissen sie! Glauben sie mir, wenn sie sie besuchen, wird egal sein, was vorgefallen ist, was zählt ist ihre Beziehung und die Liebe zwischen ihnen. Geben sie sich Zeit und reden sie dann erst in Ruhe einmal über den Vorfall, aber tun sie es besuchen sie ihre Tochter. Es gibt nichts, was eine solche tiefe Bindung je ganz durchtrennen könnte, das Urvertrauen ist dafür einfach zu stark."

*Knightley merkte, dass Remy ihr aus dem Herzen und voll Ernst und Hingabe sprach. Sie nickte, doch konnte sie immer noch nicht wirklich eine Entscheidung treffen.*

"Das Problem ist männlich und gewaltätig, richtig?"

*Fragte Remy dann, worauf ihr gegenüber nickte.*

"Glauben sie mir, egal was wegen ihm je zwischen ihnen beiden war, sie müssen darüber sprechen. Er hat sie schwer verletzt...nicht nur sie und vielleicht ist sie jetzt soweit ihn zu verlassen. Wenn nicht, dann braucht sie sie jetzt erst besonders, stehen sie ihr bei...sein sie bei ihr, geben sie nicht einfach so auf. Vielleicht schaffen sie beide es dann zusammen ihn und die Probleme zwischen ihnen für immer los zu werden!"

*Frau Knightley kamen erneut die Tränen, sie beugte sich nach vorne, sah kurz Kutner an und dann Remy. Ihr Blick war dankbar und gleich darauf schloß sie Remy in ihre Arme. Remy war etwas überrascht, erkannte jedoch, dass sie ihr Anliegen wohl erreicht hatte und ließ es dann einfach zu.*

"Sie beide sind zwei so liebenswerte, freundliche und sehr hartnäckige Menschen, erhalten sie sich diese Eigenschaften auf jeden Fall! Ich möchte ihnen danken, dass sie zu mir gekommen sind, um mit mir zu sprechen und mich umzustimmen. Ich werde mir nachher gleich ein Taxi nehmen und in die Klinik kommen!"


*Meinte die Mutter der Patientin, welche House´s Team diese Woche behandelte dann sofort.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mo Jul 27, 2009 11:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 9:30 pm

Kutner „"...aber ich habe meine Mutter viel zu früh verlohren. Auch ich habe eine Krankheit von ihr vererbt bekommen, eine die mich früher oder später töten wird, ich war nicht bei ihr, als sie starb, ich konnte mich nicht von ihr verabschieden und erkannte viel zu spät, das nur meine eigene Sturrheit mir im Wege stand. Glauben sie mir, ich bereue nichts in meinem ganzen Leben mehr, als diesen Fehler.“

Oh Mann. Das Bild bezüglich ihrer wunden Punkts hat sich wieder etwas geklärt. Und ich erzähl Remy noch von meiner Mutter und dem tollen Verhältnis, was wir hatten.

*dachte sich Kutner und machte sich dabei Selbstvorwürfe, dass er Remy so enthusiastisch von seiner Mutter erzählt hatte. Jedoch war er froh, dass er diese Worte mitbekommen hatte und niemand anderes. Er wusste, dass sie ihm vertraute und er gedachte nicht dieses Vertrauen zu missbrauchen, in dem das Gesagte weiter erzählte. Kutner lauschte weiter Remys Worten, die aus ihrem Herzen kamen und die sie mit voller Ernst und Hingabe vortrug.*

"Sie beide sind zwei so liebenswerte, freundliche und sehr hartnäckige Menschen, erhalten sie sich diese Eigenschaften auf jeden Fall! Ich möchte ihnen danken, dass sie zu mir gekommen sind, um mit mir zu sprechen und mich umzustimmen. Ich werde mir nachher gleich ein Taxi nehmen und in die Klinik kommen!"

Ich wusste, dass Remy es schaffen würde. Und sie hat es geschafft. Bleibt nur noch die Frage nach der Ursache für die Schlaganfälle zu fragen.

„Frau Knightley. Wir möchten Ihnen danken, dass Sie zu ihrer Tochter gehen. Wenn Sie im Princeton Plainsboro Teaching Hospital vorbeikommen, fragen Sie nach Dr. Caroline Ryan. Sie operiert zurzeit ihre Tochter. Sie kann ihnen sagen, wie es ihrer Tochter geht. Sagen Sie, dass Sie Dr. Lawrence Kutner geschickt hat. Meine Kollegin erzählte mir, dass sie mit Migräne zu kämpfen haben. Diese ist vererblich. Damit hätten wir ein Symptom geklärt, dass vererblich ist. Bleibt nur noch das andere Symptom, die Schlaganfälle. Hier ist ein die Vererbung ein Risikofaktor. Wenn die Eltern einen Schlaganfall erlitten haben, ist das Risiko bei den Kindern erhöht. Haben Sie oder ihr Mann je einen oder mehreren Schlaganfälle erlitten?“

„Danke für den Hinweis an wen ich mich wenden kann, Dr. Kutner. Zu ihrer Frage: Mein verstorbener Mann. Er wurde nur 67 Jahre alt. Seitdem 40. Lebensjahr hatte er mehrere Schlaganfälle. Als er dann 60 wurde begann die Demenz und die Bewegungsstörung Spastik. Die letzten beiden Lebensjahre lag er im Wachkoma und musste künstlich ernährt werden. Vor ein paar Wochen ist er dann von uns gegangen. Gott möge seiner Seele gnädig sein. Er ist jetzt an einem sorgenfreien Ort.“

*meinte Knightley leise und blickte gen Himmel.*

„Sie machen schwere Zeiten durch. Erst der Tod ihres Mannes und jetzt die Krankheit ihrer Tochter. Mein aufrichtiges Beileid, Ma’am.“

*meinte Kutner voller Anteilnahme und blickte ihr verständnisvoll direkt in die Augen. Knightley sagte kein Wort, aber ihr Blick sagten Danke für seine Worte und seinen Blick.*

„Entschuldigen Sie mich bitte, aber ich muss ein Telefonat wegen den Symptomen ihrer Tochter führen. Was sie gerade von ihrem Mann erzählt haben, hat bei mir eine Erinnerung wachgerufen, die zur Klärung der Symptome führen kann. Ich bin draußen und komme dann zum Wagen nach dem Telefonat, Remy.“

*meinte Kutner entschuldigend, als er aufstand und das Wohnzimmer verließ. Kutner trat zur Haustür raus, zog sein modifiziertes iPhone heraus, suchte eine Nummer raus und wählte diese. Es dauerte eine Minute bis die abhörsichere Verbindung etabliert war und in über 12.500 km Entfernung eine schlaftrunkene Stimme abnahm.*

„Lawrence, was willst du?!? Es ist mitten in der Nacht/äußert früher Morgen hier in Taipeh!!!“

„Taipeh? Was machst du in Taipeh, Jon???

„Tze. Neugierig wie immer. Ein internationaler, wissenschaftlicher Kongress über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekular- und Zellbiologie. Du rufst aber bestimmt zu so früher Stunde nicht an, um mit zu früher Stunde um über dieses Thema zu fachsimplen, oder?“

„Guten Morgen, Jon. Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe. Nein. Ich brauche deine Hilfe als Experte für Molekularbiologie. Als wir das letzte Mal gesprochen hatten, hatten wir uns über neue molekulargenetische Nachweisverfahren unterhalten. Eins betraf eine Erbkrankheit, deren Häufigkeit der Symptome, wenn ich mich recht erinnere, bei nur 500 Familien weltweit beschrieben ist. Zwei der Symptome waren schlaganfallähnliche Episoden und Migräne. Auf welche Krankheit bezog sich dieses neue Nachweisverfahren?“

*Schweigen am anderen Ende. Man könnte sprichwörtlich hören, wie am andern Ende der Welt sich die Räder im Kopf von Colonel Dr. med Jonathan (Jon) Smith Jr., Militärarzt und Experte für Molekularbiologie für das U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMEIID), dem Medizinischen Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten der U.S. Armee in Fort Detrick, Maryland, drehten. Dann kam die Antwort.*

„CADASIL. CADASIL zählt mit weltweit nur etwa 500 dokumentierten Fällen zu den seltenen Krankheiten. Es ist eine genetische Erkrankung, die zu familiär gehäuften Schlaganfällen im mittleren Lebensalter führen kann. Im Gegensatz zum klassischen Hirninfarkt, der häufig durch eine Arteriosklerose oder andere stenosierende Prozesse verursacht wird, liegt hier eine Mutation im Notch3-Gen auf dem kurzen Arm des Chromosom 19 vor, die zu einer Mikroangiopathie der hirnversorgenden Blutgefäße führt. Diese Gen encodiert einen Transmembranrezeptor aus 2321 Aminosäuren mit einer extrazellulären Oberfläche, die 34 epidermale Wachstumsfaktor Repeats (EGFR) enthält. Bei entsprechendem Verdacht kann der Gendefekt molekulargenetisch nachgewiesen werden. Schließlich ergeben sich bei elektronenmikroskopischer Untersuchung einer Hautbiopsie wegweisende Befunde an den Muskelzellen der Gefäßwände. Konnte bis vor Kurzem in der Routinediagnostik nur ein Mutationsnachweis in den Exons 3 und 4 des Notch3-Gens angeboten werden, so ermöglicht dieses neue etablierte Diagnoseverfahren den Nachweis von praktisch allen pathogenen Veränderungen im Notch3-Gen. Wichtiges Frühsymptom von CADASIL sind migräneartige Kopfschmerzen, die durch die charakteristischen Gefäßveränderungen ausgelöst werden. Reicht dir das als Antwort, Lawrence?“

„Ja. Deine Antworten sind wie immer präzise und ausführlich, Jon. Du hast mir gerade bei einem aktuellen Fall sehr weitergeholfen. Vielen lieben Dank für die Hilfe. Versuch noch eine Runde zu schlafen, Jon.“

„Das kriege ich spielend hin. Du weißt ja, wie Fische beginnen auch wissenschaftliche Kongresse nach drei bis vier Tagens zu stinken und langweilig zu werden sprich einem zu ermüden. Und dieser Kongress ist da keine Ausnahme. Da ist mir deine Frage eine willkommene Abwechslung, für dich ich von dir keine Gegenleistung erwarte. Bis die Tage und gute Nacht, Lawrence.“

„Danke für deine Großzügigkeit. Bis die Tage und gute Nacht, Jon.“

*Am anderen Ende der Welt beendete Jon Smith das Gespräch, während Kutner das Gesagte verarbeitete. Er aktivierte die Internetfunktion seines Smartphones und machte sich im Internet auf die Suche nach CADASIL. Schnell wurde er fündig. Die Informationen deckten sich mit denen von Smith.*

Diagnostischen Kriterien für CADASIL sind also:

1. Alter bei Beginn < 50 Jahre
2. mindestens zwei der folgenden klinischen Auffälligkeiten:
• schlaganfallähnliche Episoden mit permanenten neurologischen Ausfällen
• Migräne
• psychiatrische Auffälligkeiten
• Demenz

Miss Knightley hat also CADASIL. Und wie verläuft die Krankheit?

Im Anfangsstadium (meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr) häufig zu migräneartigen Kopfschmerzen. Im zweiten Krankheitsstadium (zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr) kommt es über Jahre hinweg immer wieder zu kleinen Schlaganfällen aufgrund kurzzeitiger Mangeldurchblutung betroffener Gefäße im Gehirn. Die dadurch bedingten Veränderungen in der Hirnsubstanz führen zu psychischen Auffälligkeiten. Im dritten Stadium (zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr) stellen sich durch die zunehmenden Veränderungen sowohl Bewegungsstörungen als auch eine Demenz, also ein Verfall der geistigen Leistung, ein. Im Endstadium kommt es zum Wachkoma mit der Erfordernis einer künstlichen Ernährung. Eine wirksame Behandlung der Erkrankung gibt es bislang leider nicht. Zur Vorbeugung der Schlaganfälle wird neben ASS eine Minimierung des sonstigen Risikoprofiles (etwa Blutdruck, Blutzucker, Blutfette) angeraten. Letztlich kann dies die Krankheit aber nicht aufhalten. Die frühzeitige Beauftragung eines Betreuers bzw. das Abfassen einer Patientenverfügung ist - besonders für den Fall des Endstadiums - zu empfehlen.
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 9:31 pm

*Kutner war wie vor den Kopf geschlagen. Mit allen, nur mit dieser Krankheit hatt er nicht gerechnet. Er steckte das iPhone weg und lehnte sich gegen Remys Auto.*

„Heilige Scheiße!!! In was für eine Kacke ist da Amelia Knightley nur rein geraten??? Das sind verdammt schlechte Nachrichten, die wir Mutter und Tochter verkaufen müssen, sobald eine Muskelbiopsie durchgeführt worden ist und eime elektronenmikroskopische Untersuchung wegweisende Befunde an den Muskelzellen der Gefäßwände aufgewiesen hat.“

*entfuhr es ihm. Mit herunterhängenden Mundwinkeln und vor Sorge durchzogenen Stirnfalten wartete er auf Remy.

Remy *Kurze Zeit später hatte Remy sich von der Frau verabschiedet und trat zu Kutner hinaus. Sie ging um das Auto herum und sperrte auf. Dann setzte sie sich rein und wartete, bis auch er im Wagen saß.*

"So schlimm?"

*Fragte sie dann nur, wegen seinem Gesichtsausdruck und sah ihn an. Es ging Kutner nahe, das konnte sie sehen, es muss wohl wirkllich eine schlimme Krankheit sein.*

Kutner *Kutner stieg ins Auto rein und ließ sich auf dem Beifahrersitz nieder. Immer noch erschüttert von Smiths Aussagen und seinen eigenen Recherchen meinte er bestürzt.*

„Amelia wird wie ihr Vater enden. Im Wachkoma liegen und auf künstliche Ernährung angewiesen sein. Sie hat von ihrem Vater CADASIL vererbt bekommen.“

*Kutner setzte zu einer größeren Erklärung.*

„Was die Mutter gerade erzählt von dem Wachkoma und der Demenz hatte, hat mich ein molekulargenetisches Nachweisverfahren erinnert, über das ich mit einem Freund vor ein paar Wochen unterhalten habe. Sein Name ist Colonel Dr. med Jonathan (Jon) Smith Jr., Militärarzt und Experte für Molekularbiologie für das U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMEIID), dem Medizinischen Forschungsinstitut für Infektionskrankheiten der U.S. Armee in Fort Detrick, Maryland. Ich habe ihn gerade angerufen und in Taipeh/Taiwan aus dem Schlaf geholt. Meine Frage an ihn war, für welche Krankheit das Verfahren bestimmt war. Seine Antwort war ausführlich und präzise.“

*Pause, bevor Kutner wortwörtlich die in sein Gedächtnis gebrannten Worte von Smith wiedergab.*

„‘[…]CADASIL zählt mit weltweit nur etwa 500 dokumentierten Fällen zu den seltenen Krankheiten. Es ist eine genetische Erkrankung, die zu familiär gehäuften Schlaganfällen im mittleren Lebensalter führen kann. Im Gegensatz zum klassischen Hirninfarkt, der häufig durch eine Arteriosklerose oder andere stenosierende Prozesse verursacht wird, liegt hier eine Mutation im Notch3-Gen auf dem kurzen Arm des Chromosom 19 vor, die zu einer Mikroangiopathie der hirnversorgenden Blutgefäße führt. […] Bei entsprechendem Verdacht kann der Gendefekt molekulargenetisch nachgewiesen werden. Schließlich ergeben sich bei elektronenmikroskopischer Untersuchung einer Hautbiopsie wegweisende Befunde an den Muskelzellen der Gefäßwände. Konnte bis vor Kurzem in der Routinediagnostik nur ein Mutationsnachweis in den Exons 3 und 4 des Notch3-Gens angeboten werden, so ermöglicht dieses neue etablierte Diagnoseverfahren den Nachweis von praktisch allen pathogenen Veränderungen im Notch3-Gen. Wichtiges Frühsymptom von CADASIL sind migräneartige Kopfschmerzen, die durch die charakteristischen Gefäßveränderungen ausgelöst werden.‘ Ich habe dann selber im Internet weiter recherchiert, was die diagnostischen Kriterien für CADASIL sind.“

*Erneute Pause*

„Folgende Kriterien sind es:
1.Alter bei Beginn < 50 Jahre
2. mindestens zwei der folgenden klinischen Auffälligkeiten:
• schlaganfallähnliche Episoden mit permanenten neurologischen Ausfällen
• Migräne
• psychiatrische Auffälligkeiten
• Demenz
Amelia Knightley ist 27 Jahre alt. Kriterium 1 ist erfüllt. Amelia hat mehrere Schlaganfälle und migräneartige Kopfschmerzen. Kriterium 2 auch erfüllt. Und dann habe ich mir den Krankheitsverlauf rausgesucht und was ich da gelesen habe, gefällt mir überhaupt nicht."


*Kutner zog sein iPhone raus, suchte die Internetseite mit dem Krankheitsverlauf raus und las Remy die Passage vor.*

„Im Anfangsstadium (meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr) häufig migräneartige Kopfschmerzen. Im zweiten Krankheitsstadium (zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr) kommt es über Jahre hinweg immer wieder zu kleinen Schlaganfällen aufgrund kurzzeitiger Mangeldurchblutung betroffener Gefäße im Gehirn. Die dadurch bedingten Veränderungen in der Hirnsubstanz führen zu psychischen Auffälligkeiten. Im dritten Stadium (zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr) stellen sich durch die zunehmenden Veränderungen sowohl Bewegungsstörungen als auch eine Demenz, also ein Verfall der geistigen Leistung, ein. Im Endstadium kommt es zum Wachkoma mit der Erfordernis einer künstlichen Ernährung. Eine wirksame Behandlung der Erkrankung gibt es bislang leider nicht. Zur Vorbeugung der Schlaganfälle wird neben ASS eine Minimierung des sonstigen Risikoprofiles (etwa Blutdruck, Blutzucker, Blutfette) angeraten. Letztlich kann dies die Krankheit aber nicht aufhalten. Die frühzeitige Beauftragung eines Betreuers bzw. das Abfassen einer Patientenverfügung ist - besonders für den Fall des Endstadiums - zu empfehlen.“

*Kutner schloß die Anwendung, machte das Gerät aus und steckte es wieder weg.*

„Das sind verdammt schlechte Nachrichten, die wir Mutter und Tochter verkaufen müssen, sobald eine Muskelbiopsie durchgeführt worden ist, eine elektronenmikroskopische Untersuchung wegweisende Befunde an den Muskelzellen der Gefäßwände aufgewiesen hat und so der praktischen Nachweis von CADASIL erbracht ist. Bevor das geschieht sollten wir die anderen inkl. House auf den neuesten Stand bringen.“

*Kutner blickte Remy erschüttert an.*

„Ich wusste, dass du es schaffen wirst Amelia Knightley und ihre Mutter wieder zusammen zu bringen. Das hast du vorhin ganz super hingekriegt. Nur wünschte ich, dass die Mutter-Tochter Zusammenführung nicht vor dem Hintergrund dieser schlimmen Krankheit stattfinden wird. Mir schmeckt es gar nicht beide über die Krankheit aufklären zu müssen.“

*Und dann schnitt Kutner ein persönliches Thema an, das ihn ebenfalls beschäftige und raus musste. Er nahm ihre Hände, hielt sie behutsam fest, streichelte diese sanft und suchte den Augenkontakt zu Remy.*

„Ich weiß, dass du über deinen wunden Punkt, deine Mutter, nicht gerne redest. Was du vorhin von deiner Mutter und dir erzählt hat, hat bei mir Selbstvorwürfe ausgelöst. Ich erzähl dir vorhin auf dem Weg hierher von meiner tollen Mutter-Sohn-Beziehung und dann höre ich von deiner Mutter-Tochter-Beziehung in den letzten Tagen ihres Lebens. Ich könnte mich selber dafür ohrfeigen, dass ich so enthusiastisch von meiner Mutter-Sohn-Beziehung erzählt habe, ohne dabei daran zu denken, dass dein Verhältnis zu deiner Mutter dein wunder Punkt ist. Andererseits bin ich froh, dass ich deine Worte mitbekommen und niemand anders außer Knightleys Mutter. Ich weiß, dass du mir vertraust und ich gedenke dieses Vertrauen nicht zu missbrauchen, indem ich das Gesagte weitererzähle, jedoch wurmt es mich immer noch, dass ich von meinem Mutter-Sohn-Verhältnis erzählt habe. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich dieses Thema hervorhole. Aber es ist mir wichtig, dass du weißt, dass ich mit der Schilderung meines Verhältnisses zu meiner Mutter dir in keinster Weise weh tun wollte und dass es mir wirklich leid tut dir davon erzählt zu haben ohne daran zu denken, wie sensibel dieses Thema für dich ist.“

*Er blickte ihr tief in die Augen und bat um Vergebung, während er leise einfach nur folgendes sagte.*

„Es tut mir leid, Remy!“

Remy *Remy legte ihren Kopf nach hinten gegen die Kopfstütze, als Kutner ihr die ganze Thematik um die Krankheit herum schilderte.*

"Das ist so ungerecht! Jetzt besucht die Mutter die Tochter, sie werden sich wieder vertragen und das ganze mit dem Ende, dass die Tochter vielleicht sogar noch vor der Mutter stirbt!"

*Sie richtet sich wieder auf.*

"Gibt es sonst wirklich keine Behandlungsmöglichkeiten? Es MUSS welche geben!"

*Meinte sie dann und begann zu überlegen, sie steigerte sich in das ganze rein, suchte nach Möglichkeiten.*

"Wir müssen zu House, ihm muss etwas einfallen!"

*Die Mutter hatte schon einen geliebten Menschen verlohren, die Tochter sollte nicht sterben, sie war noch so jung. Remy hörte dann Kutner´s Worte der Entschuldigung. Es tat ihm wirklich leid. Sie sah ihn an.*

"He, was zwischen meiner Mutter und mir war, ist nun mal so gewesen. Das heißt nicht, dass es bei allen anderen auch so sein muss. Es ist schön etwas über dich zu erfahren und wenn mich so etwas nicht freuen würde, dann hätte ich doch auch nicht so viel Energie dafür verwendet, die beiden wieder zusammen zuführen! Lawrence, es ist in Ordnung, wirklich!"

*Es erstaunte Remy, dass er sich dafür entschuldigte, dass er wirklich wusste, wie weh es ihr tat, so etwas zu hören. Doch sie log nicht, den auf der anderen Seite freute sie sich auch immer wieder, solche Geschichten wie die von Kutner zu hören. Es zeigte ihr, dass nicht die ganze Welt so verkorkst war, wie sie manchmal zu dachte. Sie sah ihn an, wie er ihre Hand hielt, WIE leid ihm das ganze tat. Sie strich mit ihrer Hand über seine.*

"Ich freu mich auf heute Abend!"

*Meinte sie dann, um ihn wieder etwas aufzumuntern und ihm zu zeigen, dass sie ihm wirklich verziehen hatte. Dann zog sie schnell ihre Hand weg und startet den Motor.*

"Lass uns fahren, je schneller wir beim Team sind, um so schneller können wir der Patientin helfen!"

*Sie umfasste das Lenkrad, ihre Hand zitterte, sie sah zu Boden.*

"Vielleicht solltest du fahren!"

*Meinte sie dann leise und hoffte, dass Kutner jetzt ohne viele Worte und den Versuch sie zu trösten oder auf sie einzugehen einfach nur nickte und sie beide Platz tauschen könnten um dann anschließend zurück zum Krankenhaus zu fahren.*

Kutner *Kutner merkte wie sich Remy immer mehr in die Sache rein steigerte. Doch er wusste momentan auch nicht weiter.*

„Das Schicksal von Mutter und Tochter lässt mich auch nicht kalt. Aber momentan weiß ich auch nicht weiter was die Behandlungsmöglichkeiten für CADASIL betrifft. Wir brauchen frischen Input, dann geht es schon weiter. Also beraten wir uns mit House sowie den anderen vom Team und finden so eine Lösung.“

*meinte Kutner zu Remy aufmunternd.*

„Ich freue mich auch auf heute Abend. Keine todbringenden Krankheiten, keine fertigen Patienten und auch kein House. Stattdessen ein gemeinsames Abendessen und ein gemütlicher DVD-Abend mit einem sehenswerten Film zum Abschalten. Und das Wichtigste: Wir beide auf dem Sofa, eng einander gekuschelt, die Wärme des anderen genießend und einfach nur Ruhe, Trost und Kraft im anderen findend. Wir beide nehmen uns Zeit für einander. Niemand anders wird uns stören. Nur wir beide zusammen, Seite an Seite und gemeinsam vereint. Danke, Remy.“

*meinte Kutner leise zu ihr, dankbar, dass sie seine Entschuldigung akzeptiert hatte und dass sie Kraft aus der Erzählung seiner Mutter-Sohn-Beziehung gezogen hatte.*

"Vielleicht solltest du fahren!"

*meinte sie leise, während sie mit zitternden Händen zu Boden sah. Kutner wusste ihr Begehr einzuschätzen, da er sie inzwischen besser kannte.*

Ich könnte jetzt irgendetwas sagen, sie versuchen zu trösten oder auf sie einzugehen. Doch das möchte sie nicht. Und das werde ich auch nicht tun. Sie möchte jetzt für sich sein. Und die Linie, die sie mir ohne Worte aufgezeigt, werde ich nicht überschreiten. Genauso wie ich es ihr bei der Schließung unserer gemeinsamen Freundschaft gestern versprochen habe.

*Trotzdem konnte Kutner nicht aus seiner Haut heraus und meinte daher zu ihr verständnisvoll.*

„Ja, Schatz. Auch wenn du nichts sagst, so verstehe ich dich auch ohne Worte vollkommen.“

*Kutner stieg aus und tauschte mit Remy den Platz. Nachdem sie sich auf den Beifahrersitz nieder gelassen hatte und beide angeschnallt waren, fuhr Kutner zum Krankenhaus zurück.*

Remy *Remy genoß es, als er von dem ihnen bevor stehenden Abend sprach, ihre Freude darauf stieg immer weiter an. Dann tauschten die beiden Platz und Remy sah während der Fahrt aus dem Fenster, sie war ganz in ihren Gedanken versunken.*

"Danke!"

*Meinte sie nur leise, als sie dann angekommen waren. Sie verdrängte ihre Tränen, verdrückte ihre Gedanken und gurtete sich dann wieder ab. Sie mussten wirklich dringend mit dem Team sprechen, das war jetzt das wichtigste.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 27, 2009 9:40 pm

Parkplatz vor dem PPTH Remy Kutner


Remy *Remy nickte, wenn das auch eine kleine Lüge war, doch im Moment war eben anderes wichtig, viel wichtiger und sie wollte und konnte gerade einfach nicht darüber sprechen, das würde nur alles noch viel schlimmer machen, also sah sie ihn nur kurz an und rang sich zu einem kleinen Grinsen durch.*

"Ja, natürlich, entschuldige bitte!"

*Meinte sie dann und stieg dann auch schon aus. Sie wartete auf Kutner, damit sie zusammen zurück zur Klinik gehen konnten.*

Kutner If you know candle light is fire, then the meal was cooked a long time ago.

* Oma Desalas Spruch aus Stargate SG-1 zu Daniel Jackson ging Kutner durch den Kopf.*

Das ist eigentlich nur eine Variante von ‚ If you immediately know candlelight is fire, then the meal was cooked long ago.’ Wenn du weißt, dass Kerzenlicht Feuer ist --> also ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, dann wurde die Mahlzeit vor langer Zeit gekocht --> dann hast du also die Wahrheit schon festgestellt. Der Spruch bedeutete in Bezug auf Remy, dass sie der Wahrheit ins Auge sieht und sie trotzdem ignoriert. Sie hat mich also angelogen.

*Kutner stieg aus, schloss den Wagen ab und gab ihr den Schlüssel, als er zu ihr aufgeschlossen hatte. Er sah sich um stellte fest, dass sie alleine waren. Niemand war in einem Umkreis von 200m zu sehen.Trotzdem war Kutner diskret, als er Remy leise und sehr ernst ansprach.*

„Nein. Dir geht es nicht wieder gut. Dir lässt das Schicksal von Amelia Knightley keine Ruhe, weil du dich immer wieder mit ihr vergleichst und Parallelen zu deinem eigenem Leben siehst. Heute ist es einfach alles zu viel für dich. Erst die Geschichte mit dem verheerenden Huntingtons Testresultat heute Morgen, dann komme ich mit der Geschichte mit dem Verhältnis zwischen meiner Mutter und mir und du siehst dich mit der Beziehung zu deiner Mutter konfrontiert. Und dann jetzt noch die Geschichte mit der vererbten Krankheit väterlicherseits, die aller Voraussichtlichkeit Amelia Knightley irgendwann im hohen Alter töten wird. Wieder eine Parallele. Diesmal zu deiner mütterlicherseits vererbten Krankheit. Ich weiß, dass dir im Moment das Schicksal von Amelia Knightley viel wichtiger und dass du auch nicht reden willst, weil das für dich alles nur noch schlimmer macht. Damit kann ich leben und daher werde ich auch nicht weiterbohren.“

*Kutner pausierte kurz.*

„Aber ich möchte, dass unsere Beziehung auf Ehrlichkeit beruht. Denn sie die Grundlage für das Vertrauen, dass wir ineinander haben. Ich weiß, wie schwer es für dich ist ehrlich zu sein. Dein ganzes Leben hast du einen Panzer um dich herum aufgebaut und dich verschlossen, damit dir niemand und nichts wehtun kann. Ich habe bisher nur einen kurzen Blick auf dein vernarbtes Inneres sehen können. Quasi nur die Spitze des Eisberges. Ich möchte dir gerne helfen diese Narben zur Heilung zu bringen, in dem wir darüber reden und somit die Altlasten, die in deinem Inneren liegen und dich niederreißen zu drohen, dich nicht niederreißen. Aber dazu musst du ehrlich zu mir sein. Ich mag es einfach nicht, wenn man mich anlügt. Ich bin selbst kein Heiliger und habe auch schon gelogen. Aber ich möchte, dass wir beide in unserer Beziehung ehrlich miteinander umgehen und uns so vertrauen können. Anstatt mit Notlüge ‚Ja, natürlich.‘ auf meine Frage zu antworten, hätte ein ‚Nein, es geht nicht wieder, Lawrence. Ich möchte darüber jetzt nicht reden, weil alles sonst nur noch schlimmer wird. Also lass uns weiterarbeiten und eine Lösung für Miss Knightley finden.‘ gereicht. Das hätte ich dann ohne Wenn und Aber akzeptiert.“

*Kutner pausierte wider kurz.*

„Und ich bin jetzt auch kein Arschloch, der dir seine Meinung geigt und dann einfach verschwindet, ohne deine Meinung abzuwarten. Das ist nicht mein Stil. Stattdessen warte ich auf deine Meinung, die mir sehr wichtig ist.“

*meinte Kutner ganz erst und sachlich, während seine Augen die Ihrigen trotz aller Sach- und Ernsthaftigkeit mit Liebe und Güte bedachten.*

Remy *Remy sah ihn an, jetzt hatte sie ihn also auch noch wüthend gemacht, man könnte sagen...das war wirklich nicht ihr Tag.*

"Ich wollte dich nicht anlügen, Lawrence, aber es gibt jetzt einfach wichtigeres für uns zu tun und dazu brauche ich einen freien Kopf, und du auch. Das alles wieder aufzuwärmen hilft da nicht wirklich, ja, es war ein gelindegesagt total misserabeler Tag für mich, bisher, aber mir ist das nicht zu viel, ich komme damit klar!"

*Meinte sie dann, diesmal log sie nicht, sie kam damit klar, sie würde damit klar kommen, wie immer. Sie sah wieder auf Kutner.*

"Entschuldige bitte!"

*Flüsterte sie ihm dann ganz direkt und ehrlich zu, sie wusste, sie hatte sich ihm gegenüber falsch verhalten. Sie war jetzt nun mal nicht mehr alleine, sie musste erst noch lernen in jeder Lebenslage richtig mit dieser Tatsache um zugehen.*

"Bitte verzeih mir, es tut mir wirklich leid!"

*Schickte sie deshalb noch nach und sah ihn dabei unbewusst mit einem ganz süßen Dackelblick an.*

Kutner *Kutner nahm ihren süßen Dackelblick war, der sein Herz zum Schmelzen brachte. Sein ernster Ton verlor seine Schärfe, doch Kutner machte weiterhin seinen Standpunkt klar.*

„Ich akzeptiere deine Entschuldigung und auch deine Verzeihung. Ich bin auch nicht wütend auf dich, dafür liebe ich dich einfach zu sehr; mir geht es halt nur darum Offenheit und Ehrlichkeit in unsere Beziehung zu bringen. Mir ist klar, dass es für dich eine neue Situation ist nicht mehr alleine zu sein und dass du dich daran gewöhnen musst. Das kriegst du aber hin, Schatz. Ich weiß, dass wir wichtigeres zu tun haben und ich werde das alles auch nicht weiter aufwärmen. Aber du hast es gerade selber richtig gesagt, dass du und ich einen freien Kopf brauchen. Und ich wollte das geklärt haben, damit wir beide wissen woran wir sind und so einen freien Kopf für die Rettung von Amelia Knightley haben. Den freien Kopf haben wir aus meiner Sicht. Also ran die Arbeit.“

*Kutner ging mit ihr zum Eingang und dann zu den Umkleiden, wo sich ihre Wege trennten.*

Im PPTH - Gänge etc...
„Wir treffen uns vor dem OP. Mal sehen, wie weit die OPs voran geschritten sind. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Chris da bestimmt auch rum turnt und sich nach Stand der Dinge erkundigt.“

Remy *Remy nickte*

"Danke für dein Verständniss, Lawrence!"

*Sie kamen an den Umkleiden an.*

"Ja, alles klar, dann bis gleich!"

*Nickte sie erneut und ging in Richtung der Frauenumkleide.*


Kutner *Kutner verschwand in die Umkleide und tauschte hier Lederjacke, die er vor der Losfahrt noch aus seinem Spind gezogen hatte, gegen den weißen Arztkittel. Nachdem das erledigt war, verließ er die Herrenumkleide und ging zur Frauenumkleide.

Anstatt das wir uns vorm OP treffen, gehe ich da mit Remy gemeinsam hin. Chris weiß ja, dass wir beide zusammen sind. Also können wir auch zusammen dort auftauchen.

Daher wartete Kutner vor der Frauenumkleide auf Remy.
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