Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Zusammenfassung Tag 2

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Klinikleitung
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jul 08, 2009 9:45 pm

*Unauffällig beobachtete Foreman 13. Nur unmerklich war ihr Mienenspiel, sagte einem Unbeteiligten nichts. Aber für Foreman war es deutlich zu sehen. 13 kämpfte. Gegen irgend etwas. Gegen irgend jemanden.*

"Sie sollten House Gerede nicht immer ernst nehmen. Er fordert Sie nur heraus. Lassen Sie sich von ihm nicht ins Bockshorn jagen."

*Foreman nahm die Chipstüte wieder auf, deutete kurz zur Tür.*

"Ich liefere mal die Chips ab."

*Sicher war 13 verwundert darüber, warum er Wilson eine Chipstüte brachte. Foreman brauchte einen Rat von dem Onkologen. Wilson war ein besserer Beobachter, als alle anderen. Abgesehen von Kutner, der ja schon viel eher heraus gefunden hatte, dass Wilson und Amber ein Paar gewesen waren. Er verließ den Besprechungsraum, klopfte an Wilsons Bürotür.*

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Remy Remy, noch im Diagnostikzimmer:

*Als Foreman sie so ansprach, war sie für einen kurzen Moment ganz überrascht. Auch wenn es nicht das war, was sie beschäftigte, er versuchte ihr zu helfen und sie wollte jetzt garantiert nicht anfangen und ihn berichtigen. So nickte sie nur und schenkte ihm einen kurzen aussagekräftigen Blick, einen sehr dankbaren Blick.

Als er dann auf die Chips zu sprechen kam grinste sie.*

"Alles klar!"


Zuletzt von Klinikleitung am Sa Jul 11, 2009 5:23 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 4:18 pm

Gänge Aufzüge, Toiletten

Wilson 2 Dr. Wilson:

*Wilson schlenderte, ohne große Eile den Gang entlang. Er fühlte sich großartig. Er hatte gestern abend ausgiebig geduscht, ein ordentliches Abendessen zu sich genommen, ein Baseballspiel im TV angeschaut und dann hatte er zehn Stunden durchgeschlafen. Er fühlte sich einfach herrlich. Auf dem Weg zur Klinik hatte er eine grüne Welle gehabt, was daran lag, dass am Samstag die Bevölkerung von Princeton, ruhiger und gelassener war. Die ständige Hektik, die die ganze Woche über herrschte, war wie weg geblasen. Wilson grinste vor sich hin, als er an das seltsame Paar dachte, dass am Straßenrand gestanden hatte. Ein Mann und eine Frau. Sie hatten etwas schräg ausgesehen. Aller Wahrscheinlichkeit waren sie durch die Clubs gezogen. Schon eine verrückte Welt. Wilson kramte seinen Schlüssel aus der Hosentasche, warf ihn kurz in die Luft und fing ihn wieder gekonnt auf. Er hoffte, dass der heutige Tag ruhig verlief. Nur noch eine letzte Ecke und sein Büro hatte ihn wieder. Sein Büro, House, Cuddy und seine Station. Überrascht blieb er stehen, schaute auf Foreman, der vor seiner Bürotür stand. Was wollte der Arzt von ihm? Wilson meinte eine Tüte bei Foreman entdeckt zu haben.*

"Hallo Doktor Foreman. Sie warten doch wohl nicht auf mich?"

*fragte er den Schwarzen*




Dr. Wilson's Büro

Foreman 3 Dr. Foreman:
________________

"Hallo Doktor Wilson. Schön Sie zu sehen. Könnte ich kurz mit Ihnen sprechen?"

*Foreman wartete, bis Wilson aufgeschlossen hatte, hob überrascht seine Augenbrauen, als Wilson eine einladende Geste machte.*

"Danke."

*Er beobachtete, wie der Onkologe seinen Mantel ablegte, den Schal aufhing und zuckte dann zusammen, als er sich der Aufmerksamkeit von Wilson bewusst wurde.*

"Nun ja...Hier...Ihre Lieblingssorte."

*Hastig reichte er die Chipstüte Wilson, versuchte seine Nervosität zu überspielen.*

Warum bin ich so nervös? Hing es mit Ambers Tod zusammen? Gibt er mir immer noch eine Teilschuld? Er sieht gut aus. Besser als noch Wochen zuvor.


Zuletzt von Klinikleitung am Sa Jul 11, 2009 5:18 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 4:22 pm

Dr Wilson, Dr. Foreman in Dr. Wilson's Büro Foreman 4 Wilson 2
_______________________________________


* Wilson begann zu grinsen, nahm die Chips entgegen. Schon seltsam, was da Foreman tat, aber er fragte nicht nach. Er warf einen kurzen Blick auf die Marke, stellte fest, dass es seine Lieblingssorte war und war einmal mehr überrascht. Wie es schien, wussten seine Kollegen, doch einiges über ihn. Wilson zeigte auf den Stuhl vor dem Schreibtisch, trat um diesen herum und ließ die Tüte in der untersten Schublade verschwinden.*

Wilson 2"Danke. Was kann ich für sie tun?"

*Foreman nahm platz, räusperte sich kurz.*

Foreman 2 "Ich möchte ihnen nur noch einml sagen, dass es mir sehr leid tut, was mit ihrer Freundin passiert ist."

*Er machte eine kurze Pause.*

Foreman 2 "Ich freue mich, dass sie wieder da sind."

Wilson 2 "Danke Doktor Foreman."

*Wilson lehnte sich zurück, wartete. Ihm beschlich das leise Gefühl, dass Foremans Besuch nicht nur ein höflichkeitsbesuch war. Es ging bestimmt wieder mal um House.*

Foreman 2 "Werden sie so weiter machen, wie bisher?"

*Überrascht hob Wilson seine Augenbrauen.*

"Wenn sie meinen, dass meine Freundschaft zu House immer noch die gleiche ist...Sagen wir mal so...Sie hat eine andere Qualität angenommen."

*Wilson beugte sich vor, legte die Hände auf die Tischplatte.*

Wilson 2 "Ich bin reifer geworden. Ich tappe nicht mehr House blind hinterher. Ich habe gelernt, dass es für mich besser ist, wenn ich mein eigenes Leben lebe. Wenn ich nicht immer Rücksicht auf House nehme."

*Foreman nickte. Er war in seinem Inneren erleichtert, dass der ältere Kollege endlich seine Fesseln abstreifte, die ihn an House gebunden hatte.*

Wilson 2 "Ich habe zu viele Gedanken an House verschwendet. Stunden mit ihm verbracht, obwohl ich was für micht hätte tun können...Eine tiefe Freundschaft mit House tut keinem gut. Sie hilft nur ihm etwas."

*Foreman und Wilson sahen sich an.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 4:55 pm

Dr. Wilson allein in seinem Büro Wilson 2

*Foreman hatte vor fünf Minuten das Büro von Wilson verlassen, und noch immer saß Wilson reglos hinter seinem Schreibtisch, ließ das eben stattgefundene Treffen mit ihm noch einmal Revue passieren. Irgendwie ergab dass alles keinen Sinn. Noch weniger Sinn ergab die Chipstüte, die da in seiner Schublade ruhte. Er hörte schon ihr hämisches Lachen. Entschlossen öffnete er die Lade, holte die Tüte hervor und öffnete diese mit einem Ruck. Sofort wanderte der erste Chip in seinen Mund, kaute langsam.*

"Wow. Gar nicht so schlecht."

*sagte er zwischen zwei Chips, stopfte sich den nächsten in den Mund.*

'Jetzt noch einen Kaffee und eine Zeitung, und der Tag ist perfekt'

*dachte er, leckte die Finger ab und stand auf. Er würde der Cafeteria einen Besuch abstatten. Natürlich könnte er auch in House Besprechungszimmer gehen, denn dort stand immer eine volle Kanne Kaffee. Aber nein. Er brauchte jetzt so einen richtig schlechten Kaffee. Und den gab es nur in der Cafeteria. So stand Wilson auf, überprüfte kurz, ob seine Brieftasche am rechten Ort war und verließ sein Büro.*


Zuletzt von Klinikleitung am Sa Jul 11, 2009 5:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 5:03 pm

Gänge, Aufzüge, Toiletten Cameron 2 Kutner

Cameron 2 *Cameron lief auf den Gang hinaus. Da sie nicht wusste, ob Taub, Kutner oder Thirteen die Patientin für Tests woanders hingebracht hatten, entschied sie sich eine Pagermitteilung an die drei zu schicken, damit sie wusste, wo sie hingehen konnte.

PAGERMITTEILUNG AN THIRTEEN, KUTNER, TAUB:
Wo befinden sie sich zur Zeit, bitte melden, Cameron


*Sie hoffte, dass sie bald Antwort bekommen würde.

__________________________________________________________________
Kutner „Ja. Mach das so. Ich halte hier wie gesagt in der Zwischenzeit die Stellung.“

*bemerkte Kutner zu Taub und sah diesem nach, als er sich auf den Weg zum Labor machte. Kutners Pager meldete sich kurz darauf. Er holte das Gerät raus, sah, dass ihn Dr. Cameron eine Nachricht hinterlassen hatte und sie wissen wollte, wo er war. Daher gab folgende Nachricht ins Gerät ein:*

"Befinde mich zurzeit auf dem Gang vor den Reinräumen und warte dort auf sie. Gruß Kutner."

*Nachdem er ihr diese gesendet hatte und seinen Pager verstaut hatte, lehnte er sich die Wand des Ganges und wartete auf Dr. Cameron. Vielleicht konnte sie ihm ja sagen, wo Chase war.*

__________________________________________________________________
Cameron 2 *Kurz darauf erhielt Cameron schon Antwort von Kutner. Er wartete auf sie vor dem Reinraum.
Sie lief zum Aufzug und fuhr nach oben.
Als die Türe aufging, konnte sie Kunter sehen und lief auf ihn zu.

"Hey Kutner, danke für die Mitteilung, wie gehts der Patientin"

*begrüsste sie ihn.

__________________________________________________________________

Kutner *Kutner ging das Warten auf Chase langsam auf den Geist.*

Wo steckt Chase bloß? Wir haben zwei Patienten mit einer ausbreitenden, nekrotisierenden Fasziitis und Chase ist wie vom Erdboden verschluckt. Ich hasse es zu warten. Wie hat es Churchill so schön gesagt:
‚Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen:
Solche, die sich zu Tode arbeiten,
solche, die sich zu Tode sorgen,
und solche, die sich zu Tode langweilen.‘

Ich gehöre gerade zu letzterer Kategorie. Aller Laster Anfang ist die Langeweile. Mal wieder Zeit, dass ich mir mal wieder einen Abwesenheitsspruch für den Anrufbeantworter zusammenreime.


*Kutner ließ seine Gedanken schweifen und kam dann zu folgendem Ergebnis:*

Meine lieben Damen und Herren, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass sich der Inhaber dieses Anrufbeantworters zurzeit auf einem klingonischen Kreuzer der Vor'cha-Klasse befindet.
Sei es, weil er Hunger auf Gagh hat oder nur aus Langeweile. Jedenfalls ist er gerade nicht zu sprechen!

Bitte versuchen Sie es in wenigen Minuten noch einmal. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


"Hey Kutner, danke für die Mitteilung, wie gehts der Patientin?“

*Camerons Stimme riss in aus seinen Gedanken. Ihre Frage beantwortete er in neutraler Tonlage *

"Mahlzeit Cameron. Nicht gut. Ihre Nekrosen sind größer geworden und sie hat auch geweint. Sie fühlt sich, als ob man ihr die Lebensenergie geklaut. Sie kommt sich weiterhin wie in einem Alptraum vor und hat Angst zu sterben. Außerdem ist sie schwer zu verstehen, da sie leise und in abgehackten Sätzen spricht.

*Kutners Stimme nahm unbewußt einen schärferen und leicht wütenden Tonfall an, da er nach der vorherigen Äußerung über Miss Knightleys Zustand sich wieder fragte, wo zum Teufel Chase steckte.*

„Ich habe sie gerade zu ihrer nekrotisierenden Fasziitis befragt, während Taub ihr Breitbandantibiotika zur unterstützenden Behandlung der Fasziitis gegeben hat. Das Breitbandantibiotika hat auch Mr. Brumley bekommen, der ebenfalls unter der nekrotisierenden Fasziitis leidet und im Nebenraum von Miss Knightley liegt. Bei Brumley und Nightley soll von Chase die nekrotisierenden Hautflächen exzidiert werden. Diesbezüglich habe ich Dr. Chase schon zwei Nachrichten mit dem Pager geschickt, dass Taub und ich hier auf ihn warten. Bisher ist er nicht aufgetaucht. Wissen Sie, wo er in drei Teufels Namen steckt?!?“

Cameron 2 *Cameron merkte, wie genervt Kunter war, doch leider wusste sie selber nicht, wo Chase steckte.

"Er sollte eigentlich schon lange bei Ihnen im Reinraum sein, nach der Pagermitteilung bin ich zu Houses Büro gegangen und hab ihn auf den Gängen gelassen, doch seit dem hab ich ihn nicht mehr gesehen, er muss wohl aufgehalten worden sein, wahrscheinlich ein Notfall, sonst wäre er schon lange hier"


*Sie konnte sich Chase's plötzliches Verschwinden nicht erklären.

"Ich habe mit ihr vorhin geredet, sie klang auch so abwesend und fast hatte ich das Gefühl, dass sie an mir als Ärztin zweifelt, aber man kann das verstehen, wenn man so leidet. Wenn wir nur weiterwüssten, kennen Sie niemanden sonst, der die Hautflächen exidieren könnte?"

*Allison wartete auf Kutners Reaktion.

________________________________________________________________________


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 5:41 pm

Währenddessen immer noch in Dr. Cuddy's Büro: Lisa Blythe
_________________________________________________________________

Lisa Für einen Moment überlegte Cuddy, wie weit sie Gregory’s Mutter in die tatsächlichen Umstände einweihen sollte, entschied sich dann aber ziemlich schnell dafür, ihr reinen Wein einzuschenken.

„Ich schätze“,

begann sie, während sie sich setzte,

„wenn ich Ihnen sage, dass es sich nur um diese Gehirnerschütterung handelt, dann nehmen Sie es mir ohnehin nicht ab.“

Ein kurzer Blick in das Gesicht ihres Gastes bestätigte, dass sie mit dieser Vermutung richtig lag.

„Also. Ihr Sohn hat ein ernsthaftes Problem mit den Schmerzmitteln, die er wegen seines Beines einnimmt. Dieses Medikament, Vicodin, enthält suchterzeugende Bestandteile und durch den langen Zeitraum, in dem er es eingenommen hat, in immer höheren Dosen, da die Wirkung mit der Zeit abnimmt, wurde er davon abhängig. Mittlerweile ist kaum es noch möglich zu unterscheiden, welche Beschwerden überhaupt noch auf die eigentliche Ursache und welche auf die Abhängigkeit zurückzuführen sind. Einige Versuche, ihn von diesem Medikament weg zu bringen, sind gescheitert. Gestern hat er eine zu hohe Dosis eingenommen, was beinahe fatale Folgen gehabt hätte, doch eine unserer Ärztinnen hat Schlimmeres verhindert. Diese Ärztin, Dr. Kelly Aubrey, ist bei uns, weil sie zusammen mit einem Professor in England eine sehr wirksame neue Schmerztherapie in Fällen von neuropathischen Schmerzen, wie Ihr Sohn sie hat, entwickelt hat. Sie möchte Gregory helfen und ich denke, wenn er diese Hilfe zulässt, so hat er eine sehr gute Chance, in Zukunft ohne Vocodin schmerzfrei, oder zumindest mit wesentlich weniger Beschwerden leben zu können. Aber Sie kennen Ihren Sohn, es wird nicht leicht werden. Vielleicht können Sie ihn ja auch dahin gehend beeinflussen, dass er diese Hilfe annimmt. Auch wenn es bedeutet, dass er eine harte Zeit durchmachen muss, bis er von dem Vicodin weg kommt und die neue Therapie wirkt.“

Sie sah auf, denn gerade als sie geendet hatte, klopte es an der Tür und ihre Sekretärin trat ein, ein Tablett mit Kaffeegeschirr auf einer Hand balancierend und in der anderen eine Kaffeekanne. Cuddy sprang auf, um ihr wenigstens eines davon abzunehmen.

„Danke Miss Perry.“

Sie nickte ihrer Sekretärin freundlich zu und wartete, bis diese die Tassen auf den Tisch gestellt hatte, schenkte dann ihrem Gast und sich selbst ein.

„Nehmen Sie Zucker?“

Fragte sie, und schob Mrs. House das Döschen hin. Dann wartete sie ab, wie sich die Witwe von Gregory’s so verhasstem Vater zu dem Gehörten äußern würde.

Blythe "Nein danke, kein Zucker bitte..."

*Blythe winkte ab, nahm aber die Kaffeetasse dankbar entgegen und stellte sie langsam auf das Beistelltischchen.*

"Eine Wirksame Therapie gegen die Schmerzen?
Das klingt gut, vor allem wenn es ihm damit zukünftig möglich ist ohne Drogen durchs Leben zu gehen.
Mit ihrer Einschätzung das es nicht leicht werden wird Greg davon zu überzeugen, haben sie vollkommen Recht. Mit der Annahme das ich ihn beeinflussen könnte liegen sie aber völlig daneben.
Das einzige was ich eventuell tun kann, ist ihn dazu zu bringen, ihnen zu zuhören wenn sie ihn mit knallharten medizinischen Fakten überzeugen wollen."


*Blythe nippte am Kaffee.*

"Ich nehme an Dr. Aubrey hat Aufzeichnungen über die neu Entwickelte Theapie. Wenn die Therapie wirklich gut ist, können sie ihn mit den medizinischen Tatsachen festnageln, hoffe ich."

Lisa Cuddy nahm ihre Tasse und nippte kurz daran. Dann stellte sie sie ab und nickte ihrem Gegenüber beipflichtend zu.

"Selbstverständlich gibt es Unterlagen, einen ausführlichen Bericht, um genau zu sein. Diese neue Therapie wurde von einem der bedeutendsten medizinischen Wissenschaftler unserer Zeit entwickelt, der Ihren Sohn vor einiger Zeit auf einem Ärztekongress getroffen hat. Professor Connor hat extra seine persönliche Mitarbeiterin hierher geschickt, damit Ihr Sohn als erster die Chance bekommt, von dieser neuen Therapie zu profitieren. Es ist eine große Chance. Ich hoffe, er nutzt sie. Ich hoffe es für uns alle."


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 6:13 pm

Privatbüro Dr. House House sure Kelly 2

House sure "Ha! Gewonnen!"

*dachte Gregory, als Aubrey tatsächlich nur kurze Zeit später ihren Kopf in sein Büro steckte und ihn fragte, ob sie ihn stören dürfe. Sein Erstaunen über Camerons plötzlichen und unhöflichen Abgang legte er der jungen Rothaarigen nicht offen. Cameron hatte Aubrey nicht einmal begrüßt, geschweigedenn sich von ihm verabschiedet. Darauf legte er nicht wirklich Wert, aber es entsprach nicht Camerons Verhalten... also hatte er sie doch verwirrt. Er hatte wieder einmal Recht; sie war noch nicht über ihn weg.

Demonstrativ beschäftigt sah Gregory von seiner Lektüre auf und betrachtete Aubrey. Sie stand neben der Glastür und sah ein wenig verloren aus... zumindest kam es ihm so vor. Er linste sie über die Brillengläser hinweg an, während er ihre Mappe auf den Tisch legte und*

"Stören Sie mich!"

*sagte. Sie hatte etwas medizinisch Relevantes für ihn dabei: Eine Medikamentenpumpe.
"Fentanyl!"

fiel ihm ein, und dass er zuvor Vicodin geschluckt hatte. Da dieses Gerät aber dazu diente, dass er selbst bei Bedarf "nachladen" konnte, musste er sich Aubrey weder offenbaren, noch erklären. Bestens...
Ihm war aber nach Abwechlsung zumute, deshalb sah er das Gerät mit großen, kindlichen Augen an und fragte.*

"Ist das meine tragbare Eismaschine?"

*Er legte den Kopf schief und wartete ab.*

Kelly 2 Kelly grinste übers ganze Gesicht.

"Hätten Sie das gern? Bei dem Wetter?"

Sie zog die Augenbrauen in die Höhe und trat näher. Dann fiel ihr Blick auf seine Hand.

"Haben Sie Ihre Infusion abgehängt? Warum ..."

Doch sie vervollständigte ihren Satz nicht. Es gab nur eine einzige Erklärung dafür. Wenn er die Infusion nicht brauchte, so hatte er etwas anderes. Vicodin.
Das Lachen auf ihren Zügen erlosch, als hätte jemand einen Eimer Eiswasser darüber gegossen und wich einem Ausdruck tiefer Enttäuschung.

"Ich verstehe."

sagte sie.

"Dann sollten Sie das hier auch nicht nehmen. Fentanyl und Vicodin verträgt sich nicht. Aber das wissen Sie ja.
Nun, ich denke, im Moment bleibt mir dann nichts zu tun. Sie haben ja meine Telefonnummer, falls sie es sich anders überlegen."


Sie legte die Medikamentenpumpe auf den Tisch, drehte sich um und verließ den Raum.

House sure *Gregory grinste etwas schief, als sie auf seinen Spruch mit der Eismaschine einging... jedoch verschwand es genau so rasch wie es gekommen war, als sie auf seine Hand blickte und den Spruch über das Vicodin abließ. Was hatte sie denn erwartet, verdammt noch mal? Dass sie über den Ozean gsegelt kommt und bei ihrem bloßen Anblick wäre Gregory House von allen Leiden befreit?

Er beschloss, sich das so nicht bieten zu lassen, vor allem ihr Ton, als wäre er ein dummes, kleines Kind und nicht etwa ernsthaft krank, ärgerte ihn über alle Maßen. Dass sie auch nur glaubte, dass diese ganze Scheiße hier ein Zuckerschlecken war und einfach zu überstehen wäre, wenn man nur den bloßen guten Willen zeigte, ließ ihn bitter auflachen, als sie die Pumpe vor ihn auf den Tisch "legte" und dann den Raum verließ.

Gregory entschloss sich zum Gegenangriff. Er griff flott nach seinem Stock und stand - mit Brille auf der Nase - auf, während er die Akte in seine Hand nahm. So rasch er konnte humpelte er Aubrey hinterher zur Tür seines Büros hinaus.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 6:18 pm

Gänge Aufzüge...

Kelly 2 Mit entschlossenen, eiligen Schritten entfernte sich Dr. Kelly Aubrey vom Büro des Diagnostikers und lief schließlich die Treppen hinunter zur Etage der Patientenzimmer. Am liebsten hätte sie sich geohrfeigt. Sich aufzuführen wie ein unreifes Gör, sich diesem wildfremden Menschen an den Hals zu werfen, nur weil er zufällig an derselben Krankheit litt wie ihr Vater! Hatte sie allen Ernstes geglaubt, sie die Berufene, die Auserwählte, brauchte nur mal eben über den Atlantik zu jetten und rettete, simsalabim, einen Mann, an dessen Tablettensucht sich jahrelang schon genug andere, hochqualifizierte Ärzte und Freunde die Zähne ausgebissen hatten? Wie naiv war sie eigentlich? Nun, diese Frage hatte sie sich ja nun selbst beantwortet.
Plötzlich schoss ihr eine Welle kalte Wut, nicht nur auf sich selbst, sondern auch und vor allem auf Steve Connor durch die Adern. Ihr vorzumachen, dass es einzig und allein hohe, edle Beweggründe waren, die ihn dazu veranlasst hatten, sie für ein Jahr in die Wüste zu schicken! Es war einzig und allein das Bestreben, seine Ehe zu retten und sich die Versuchung, der er nicht länger widerstehen konnte, vom Hals zu schaffen. Und sie war das Opfer und ließ sich bereitwillig verbannen!

„Du dumme Gans!“

Beschimpfte sie sich im Geiste selbst.

„Wann hörst du endlich auf, weiche Knie und eine weiches Hirn zu kriegen, sobald eine medizinische Koryphäe dir auch nur einmal tief in die Augen schaut?! Und wenn sie sonst noch so genial sind, wenn es um Frauen geht, sind sie auch nur hormongesteuerte , selbstsüchtige Mannsbilder wie alle anderen auch. Und du lässt dich manipulieren und fällst
drauf herein, wenn einer nur mit den Fingern schnippt oder schöne Augen hat! Blöde Kuh! Werd endlich erwachsen!“


Für einen Moment verfluchte sie sich dafür, dass sie diesen jungen Kerl, der dort drin auf sie wartete, so bereitwillig übers Wochenende eingeladen hatte. Letztendlich war auch er ein Mann, wenn auch ein sehr junger, und das Letzte was sie jetzt wollte, war die Gesellschaft von Männern. Doch sie konnte jetzt nicht mehr zurück, es wäre zu unhöflich gewesen. Außerdem konnte Michael Holmes nichts dafür, dass sie so blöd war, sich von dem einen in der Weltgeschichte herumschicken zu lassen und dem anderen wie ein verliebter Teenager um den Hals fiel. Der Junge brauchte jemanden, der sich um ihn kümmerte, und außerdem war er nett und eine willkommene Abwechslung zu den Männern im reiferen Alter, die einen ohnehin nur enttäuschten.

Patientenzimmer Holmes

Mit Schwung öffnete sie die Tür zum Patientenzimmer, wo Holmes fertig angezogen, (ein ziemlich schickes schwarzes Jackett bedeckte die Stelle, wo das Messer seine Hüfte und damit auch seine Hose zerschnitten hatte) , auf sie wartete.

„Nun“,

fragte sie in einem fröhlichen Ton, der nichts von dem Ärger verriet, der sie eben noch so aufgewühlt hatte.

„Fertig zum Aufbruch?“

Holmes *Holmes war von den Augenblicken mit Kim überaus gut drauf und lächelte sie freundlich an.

"Aber klar"

*sagte er, drehte seinen Rollstuhl in Richtung Tür und mit einem überdrehten

"Let's roll on"

*rollte er zur Tür hinaus*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 6:24 pm

Gänge, Aufzüge...

House sure *Als er um die Ecke kam, war Aubrey bereits ins Treppenhaus verschwunden. Sein lautes*

"Hey!!"

*hatte sie wohl nicht gehört, denn sie machte nicht die geringsten Anstalten, wiederzukommen. Neben dem Aufzug blieb House also stehen und überlegte, was als nächstes zu tun war. Nun... es gab einen Ort, an dem sie vorbei musste, egal wo sie gerade hin ging... der Ausgang!

Zu seinem Glück öffnete sich gerade eine Lifttüre, vor der ein Krankenpfleger mit einem Patientenbett wartete. Gregory schlüpfte umgehend durch den Spalt und verbaute dem jungen Mann den Weg.*

"Warten Sie auf den nächsten, das ist ein Notfall... mir ist ein Ei aus der Hose gefallen, und Wilson hat's geklaut!!"

*sagte er, während er auf "Tür schließen" drückte. Der Krankenpfleger schüttelte nur den Kopf, die alte Dame in dem Bett sah etwas verdattert drein, aber lange musste House das nicht mehr aushalten. Die Tür glitt zu und geduldig wartete er, bis der Lift seinen Weg in das Erdgeschoss fortsetzte.

Ungläubig schaute Gregory auf die Anzeige, als er einen Ruck spürte und der Lift plötzlich anhielt. Er glaubte für einen Moment nicht, dass das möglich war, aber es war so: Das verdammte Ding war hängen geblieben.*

"Das darf doch nicht WAHR sein!!"

*brüllte er und ließ seinen Stock gegen die geschlossenen Türen donnern. Der Aufzug aber blieb von House's Wutausbruch völlig unberührt und rührte sich keinen Nanometer mehr. Dann fiel auch noch das Licht aus. Irgendwo aus dem Dunkeln heraus konnte man eine verärgerte, männliche Stimme vernehmen, die*

"Na toll..."

*knurrte. Im dunklen fand Gregory den extra rot beleuchteten Notrufknopf jedoch recht schnell und er betätigte ihn. Nach 4 maligem Klingeln meldete sich eine weibliche Stimme:*

"Notrufzentrale Princeton, was kann ich für Sie tun?"

"Sie können mich aus dem Aufzug im Princeton Plainsboro Teaching Hospital heraus holen, und das so schnell es geht!!"

*antwortete Gregory etwas gereizt, während er mit dem Kopf neben der Leiste und damit dem Lautsprecher lehnte.*

"Mit wem spreche ich, Sir?"

"Mit mir!"

"Ja..."


*Man konnte hören, dass die Dame an der anderen Leitung wohl irgendeiner ihrer Callcenterkolleginnen gerade andeutete, dass sie mit einem völligen Vollidioten verbunden war.*

"... wie ist Ihr Name Sir?"

"Wollen Sie meinen Lebenslauf oder wollen Sie mich hier heraus holen?"

*pampte Gregory zurück, dessen Laune von Sekunde zu Sekunde mieser wurde*

"Sie machen es uns beiden einfacher, wenn Sie mir sagen, was ich wissen will, sonst kann ich niemanden schicken."

*House stöhnte gut hörbar auf... doch er gab nach. Auf seine Art:*

"Mein Name ist Gregory House, ich bin Diagnostiker am PPTH und meine Schuhgröße ist 43. Ach ja, nachts muss ich desöfteren mal pinkeln, weil ich so viele Schmerzmittel brauche... wollen Sie noch meinen Blutdruck??"

*Es war eine Weile still am anderen Ende der Leitung, bis er die erlösenden Worte*

"Ich schicke jemanden vorbei!"

*hörte. Als er fragen wollte,wie lange es dauern würde, hatte die Lady die Leitung gekappt. Gregory biss sich auf die Unterlippe, während er an der Liftwand hinunter auf den Boden sank und seine Beine austreckte. Hier konnte er nun hocken und darauf warten, dass Aubrey ihm entkam. Großartig... darauf hatte er wirklich die allergrößte Lust.
Was sollte es.

Im Grunde war es ihm egal... und wie Recht er doch mit dieser Haltung immer wieder hatte. Das zumindest beruhigte ihn ein wenig. Er beschloss, sobald er aus dem Aufzug befreit war, nachzusehen, ob Wilson schon im Haus war, oder ob er überhaupt heute an einem Samstag da war. Manchmal war er hier, wenn er noch was nachzuarbeiten hatten, manchmal genoss er aber auch seine Einsamkleit zu Hause. Mal sehen, was heute der Fall war.

Gregory lehnte seinen Kopf an die Liftwand und schloss die Augen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 6:29 pm

Vor dem Krankenhaus, Parkplatz Kelly 2 Holmes


Kelly 2 Einer der beiden Lifte schien irgendwo fest zu hängen, es dauerte eine geraume Weile ehe der andere endlich kam, und Kelly war froh, als sie endlich den Ausgang erreicht hatten.

„Geben sie mir bitte den Autoschlüssel, damit ich den Wagen holen kann?“

Bat sie Dr. Holmes, dem anzusehen war, wie gern er seinen Porsche gegen den Rollstuhl vertauschen würde.*

Holmes *Holmes hörte diesen Satz mit gemischten Gefühlen. Einerseits war die Hilfsbereitschaft von Dr. Aubrey rührend. Er hatte schon lange niemanden mehr gehabt, der sich um ihn gekümmert hätte. In Gedanken kehrte er in die letzten Jahre, in denen bei Krankheiten die einzigen sorgenvollen Blicke von seinen Eltern kamen, zurück. Die Hilfe seiner Kollegin versetzte ihn zurück in Kindheitsgefühle. In das Alter in dem er noch dachte, dass ihm stets jemand beistand - entweder Gott oder sonst jemand – und glücklich war. Nur der Gedanke daran, dass er Aubrey die Autoschlüssel geben sollte, riss ihn aus der Erinnerung. Ihm waren seine Sachen, besonders die, die ihm etwas bedeuteten, sehr wichtig. Sein Porsche wurde in Kalifornien auch mindestens 2 mal monatlich sorgfältig von Hand gewaschen. Genau konnte er das Gefühl nicht beschreiben, aber sein Auto gab ihm immer etwas. Auch wenn ihn viele auslachen würden, aber gerade in so einsamen Jahren wie diesem sah er seinen ständigen Wegbegleiter schon fast als einen Freund an. Besonders da war es für ihn eine große Sache des Vertrauens, sein Auto von anderen Leuten lenken zu lassen. Holmes kam sich bezüglich seines Wagens manchmal vor wie der Fernsehneurotiker Adrian Monk, bei dem auch immer alles perfekt sein musste. Er grinste bei dem Gedanken innerlich und dachte sich

„Ach stell dich nicht so an. Es sind nur die 100 Meter, die sie allein fährt. Immerhin hat sie ja einen Jaguar. Da wird sie wohl nicht so schlecht fahren“.

Der junge Noch-Rollstuhlsitzer fasste sich wieder, schaute zu seiner Kollegin auf und kramte mit der anderen Hand den Schlüssel heraus. Er hielt ihn ihr entgegen und bewegte sich zu einem Grinsen.*

Kelly 2 „Keine Sorge, ich fahr‘ ganz vorsichtig!“

Beruhigte Kelly den jungen Mann, dem die Sorge um sein geliebtes Auto auf der Stirn geschrieben stand.

„Ich fahr ja selbst seit Jahren einen ähnlichen Wagen. Und das unfallfrei!“

fügte sie nicht ohne Stolz hinzu. Damit drehte sie sich um und verließ das Klinikum in Richtung Parkplatz, wo sie voller Vorfreude den schwarzen Boxster ansteuerte. Bei dem Gedanken, dass sie noch vor wenigen Stunden bewundernd um ihn herumgeschlichen war, einer Katze um den Milchtopf nicht ganz unähnlich, lachte sie leise und voller Vorfreude in sich hinein. Dann drückte sie auf den Entriegelungsknopf und hörte mit Wonne das satte Klicken, als sich die Türen öffneten. Sie deponierte ihre Handtasche auf dem Boden des Beifahrersitzes und ließ sich genussvoll in den weichen, beigefarbenen Ledersitz gleiten, der sich ihren Formen anschmiegte wie ein Handschuh. steckte den Schlüssel ins Zündschloss und drehte um. Das heisere Brummen des Motors war Musik in ihren Ohren. Und sie gab sanft Gas, um es lauter anschwellen zu lassen. Dann legte sie den Rückwärtsgang ein und fuhr langsam und vorsichtig aus der Parklücke, schaltete in den Ersten und gab langsam Gas. Der Wagen rollte durch die Reihen der geparkten Autos und blieb genau vor dem Eingang stehen. *

Holmes *Holmes grinste, als sein Wagen mit Kelly am Steuer vorfuhr. Er wandte sich zur Seite, wo bereits 2 Krücken für ihn lehnten. Er stand auf und verlagerte sein Gewicht auf ein Bein. Dabei schnappte er sich die Krücken und ging ein paar Meter auf das Auto zu, das gerade eben zum stehen kam. Kelly schnallte sich gerade ab und wollte ihm anscheinend beim Einsteigen helfen. Doch bevor sich der Gurt noch aufgerollt hatte, öffnete Holmes die Tür. Dazu nahm er seinen rechten Stock mit dem Griff in seine linke Hand und verlagerte wieder das Gewicht ganz nach links.

„Bleiben Sie nur sitzen Dr. Aubrey.“

sagte er in den Wagen grinsend. Dann drehte er sich wie mit einem Tanzschritt auf der Sohle um. Seitlich ließ er sich in den Wagen hinein sinken und legte seine Krücken in den Fußraum. Er schloss die Tür und schaute zu Kelly.*

Kelly 2 Kelly schmunzelte. Offenbar ging es Holmes in der Tat schon wesentlich besser. Was möglicherweise mit dem Wagen zusammenhing. Sie war ja selbst eine Autonärrin, aber das Funkeln in den Augen des jungen Mannes beim Anblick seines Boxsters hatte beinahe etwas Erotisches…!

„Ich fahr auch gaaanz vorsichtig, keine Angst!“

sagte sie sanft und gab kräftig Gas, so dass der Wagen nach vorn schoss wie ein Pfeil und sie beide in die herrlich weichen Ledersitze gedrückt wurden.

„Absolutely gorgeous!“

Seufzte sie.

Straßen von Princeton Plainsboro

Holmes Kaum hatte Holmes sich angeschnallt wurde er auch schon in den Sitz gedrückt. Der fauchende 6-Zylinder Sound zauberte ein Grinsen auf seine Lippen.

„So. Das versteht sie also unter gaaanz vorsichtig“

dachte Holmes grinsend. Er blickte zu Kelly, die die Fahrt offenbar genoss und fragte:

„Und? Wie ist es?“*

Kelly 2 „Traumhaft!“

Sie ging vom Gas und drosselte ihre Begeisterung auf das gesetzlich vorgeschriebene Tempolimit.

Holmes Holmes musste lachen. Es gefiel ihm, dass Kelly das Auto so begeisterte. Das ließ ihn für einen Moment vergessen, dass er einen langen roten Strich unterhalb seiner Jeans hatte. Während er lachte, fiel ihm schon ein, wie er seine Kollegin noch mehr begeistern könnte.

„Das freut mich. Wissen Sie, was das Tolle an diesem Auto ist?“

Er blickte sie an, wie ein kleiner Junge. Und redete aber rechtzeitig genug weiter um sie nicht antworten zu lassen.

„Das man das hier sogar bis 30 Meilen die Stunde machen kann.“

Er grinste breit als er einen Knopf in der Mittelkonsole drückte. Mit einem leisen Surren öffnete sich plötzlich das Dach des Autos und versenkte sich in wenigen Sekunden hinter den Sitzen. Holmes schaute zu Kelly und grinste, wie ein Kind, dem man gerade eine große Portion Eis in die Hand gedrückt hatte.*

Kelly 2 Kelly stieß einen kleinen Schrei aus und trat auf die Bremse.

„Aaah, nicht! Da friert einem ja alles ab und Sie holen sich noch eine Lungenentzündung zu Ihrer Verletzung!“

Sie griff nach dem Schalter doch ihre Hand landete nur auf der seinen, die den Knopf noch immer nach unten gedrückt hielt. Für einen Moment wandte sie den Kopf zur Seite und ihre Blicke trafen sich. Trotz des eiskalten Fahrtwindes war ihr plötzlich heiß. Sie zog ihre Hand zurück und konzentrierte sich wieder auf die Straße.

„Sie haben mich überzeugt. Eins zu null für den Porsche!“

Holmes Holmes erschrak kurz, als Kelly auf die Bremse trat. Kurz später spürte er schon ihre Hand auf der seinen. Ihre Hand war warm und weich und Holmes blickte zuerst auf die übereinanderliegenden Hände und dann auf Kelly. In diesem Moment schaute sie auch auf und sah ihm kurz tief in die Augen. Dann glitt sie von Holmes weg und schaute wieder nach vorne. Er fasste sich kurz, bis er sagte:

„Nur keine Sorge. Es wird hier sicher nicht kalt werden.“

Mit einem weiteren Knopfdruck fuhr eine kleine Glasscheibe hinter den Sitzen hervor, die verhinderte, dass Luftverwirbelungen in den Fahrgastraum gerieten. Die Windschutzscheibe, die Seitenfenster und das Windshott schlossen das Auto ab und es war kaum mehr Fahrtwind zu spüren. Anschließend drehte Holmes noch die Klimaanlage nach oben, bis wohlig warme Luft aus den runden Lufteinlässen strömte.

„So besser?“

fragte er freundlich*

Kelly 2 Wieder warf sie ihm einen kurzen Blick zu, diesmal mit einem verschmitzten Lächeln und einem Nicken. Sie sagte nichts mehr und genoss stattdessen die Fahrt. Nur ab und zu glitt ihr Blick für einen Moment hinüber auf seine Hand. Er hatte schöne Hände und lange schlanke Finger, die sich gut auf Klaviertasten ausnehmen würden.

„Spielen sie Klavier?“

fragte sie unvermittelt.*

Holmes Holmes zog die Augenbrauen hoch, als sie ihn fragte, ob er Klavier spielen würde. Er überlegte, woher sie das wusste oder ob sie nur geraten hatte. Er wandte sich zu ihr und sagte grinsend:

„Wie hab ich mich verraten? Ja ich spiele Klavier.“

Kelly 2 „Ihre Hände. Sie haben Pianistenhände.“

Erwiderte sie wahrheitsgemäß. Sie fröstelte. Sie wusste, dass der Grund dafür nicht ausschließlich beim Fahrtwind zu suchen war, doch würde sie es nicht zugeben, wenn er danach fragte.*

Holmes Holmes begann zu lachen. Er fragte sich, was er wohl noch zu erwarten hätte. Kelly war ihm trotz dessen, dass er sie erst seit kurzem kannte, sehr sympathisch. Er musterte sie von der Seite und erkannte dabei, dass sie leicht zitterte. Sein Blick wanderte zum Display der Klimaanlage, das ihm versicherte, dass es hier drin warm war und dann wieder zurück zu seiner Kollegin.

„Ist Ihnen kalt? Ich kann das Dach auch wieder zumachen, wenn Sie wollen.“

fragte er einfühlend.*

Kelly 2 Wieder sah sie ihn kurz von der Seite an und wieder trafen sich ihre Blicke.

„Ist schon ok. Danke.“

Erwiderte sie und bog auf die Hauptstraße ein. Da kam ihr ein Gedanke und sie fragte:

„Möchten sie zuvor noch bei sich zuhause vorbeifahren?“

Holmes Holmes sagte kurz nichts, als sie ihm wieder in die Augen sah. Dann antwortete er:

„Ja das wäre nett. Ich brauche noch etwas zum anziehen. Sie brauchen nur dort vorne links fahren.“

Kelly nickte nur und setzte den Blinker. Kurz darauf bogen sie ab.

„Sie brauchen hier nur geradeaus fahren und nach der 2. Straße links. Dann sind wir da.“

Er wies ihr den Weg und kurz darauf rollten sie an seiner Wohnung vorbei.

„Hier ist es. Sie können ruhig hier stehen bleiben.“

sagte er und deutete auf einen Parkstreifen neben der Straße.

Wohnung von Dr. Holmes

Kelly parkte den Wagen und diesmal war sie schneller, stieg aus und lief um den Wagen herum, um ihm beim Aussteigen behilflich zu sein.
Holmes Holmes wollte gerade die Türe öffnen, da war Kelly schon da und half ihm beim Aussteigen

„Danke“

sagte Holmes freundlich, als er wieder selbst Fuß fasste und mit seinen Krücken Richtung Eingang humpelte.*

Kelly 2 „Keine Ursache. Ist das der Richtige?“

fragte sie und suchte in dem Schlüsselbund nach einem, der einem Hausschlüssel am nächsten kam.

Holmes Holmes blickte auf den Schlüsselbund*

„Ja genau. Der, den sie gerade in der Hand haben ist der Richtige“

Kelly sperrte auf und hielt ihm die Tür auf. Es gab einen Lift und Michael steuerte so gut er eben konnte darauf zu.


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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 10:12 pm

Gänge, Aufzüge ...


Wilson 2 *Wilson freute sich schon auf seinen Kaffee. Vielleicht konnte er gleich auch noch die Zeitung abstauben. Einfach charmant lächeln und er hatte sie. Er kannte die Wirkung seines Lächeln und wo immer es die Situation erforderte, so setzte er es ein. Wilson bog um die Ecke, sah eine kleine Menschtraube vor einem der Fahrstühle und trat neugierig näher.*

"Entschuldigen sie...Was gibt es hier so interessantes? Ist der Lift mal wieder stecken geblieben?"

*fragte er in die Runde.*

Dolores Selten hatte Schwester Dolores eine so tiefe Genugtuung empfunden wie in diesem Moment. Zuerst hatte sie sich noch über die lange Schlange vor den Fahrstühlen in Folge eines steckengebliebenen Liftes geärgert und diesem Ärger auch entsprechend und für alle hörbar Luft gemacht, doch als sie hörte, wer da in dem Lift fest saß, war ihr Tag gerettet. Als sie nun hinter sich eine ihr durchaus wohlbekannte Stimme mit der entsprechenden Frage vernahm, drehte sie sich um und schenkte Dr. Wilson ein diesmal völlig natürliches Lächeln.

"Der Aufzug ist stecken geblieben. Mit Dr. House drin."

verkündete sie strahlend, als handle es sich um die Errettung der Menschheit.

Wilson 2 "Was?"

*Schock, Amüsiertheit, Schadenfreude und Besorgnis wechselten sich auf Wilsons Gesicht ab. Er dachte im ersten Moment, dass er sich verhört hatte. Aber das zustimmende Nicken der Anderen und das deutlich vernehmbare Fluchen von House aus dem Lift, ließ ihn nicht daran zweifeln, dass die Schwester die Wahrheit gesagt hatte.*

"Wie lange hockt er schon da drin?"

*fragte er Dolores, schob sich durch die Menge und legte seine Handflächen an die Lifttüren. Nichts zu hören.*

Dolores "Ich weiß nicht?"

antwortete sie amüsiert kichernd, als wäre der Lift nur stecken geblieben, um ihr eine ganz persönliche Freude zu machen. Mit Mühe verkniff sie es sich, ihrer Hoffnung Ausdruck zu verleihen, dass er doch bitte noch recht lange da hocken möge, und begnügte sich damit, liebevoll die geschlossene Lifttür zu betrachten.

Wilson 2 *Um Wilsons Mundwinkel zuckte es verdächtig. Er ahnte, dass es Dolores amüsierte, dass House fest steckte. Nun gut. Ein paar Stunden im Lift und House wäre ungenießbar. Obwohl ja schon Minuten reichten. er ballte die Hände zu Fäusten, senkte den Kopf.*

"House? Hörst du mich? Ich bin es, Wilson!"

*Angespannt lauschte er, erhielt aber keine Antwort von seinem Freund.*

"House?"

*Wilson hämmerte mit den Fäusten gegen die Tür, aber ohne Erfolg.*

"Ist er wirklich da drin?"

*fragte er noch einmal in die Runde. Er wollte ganz sicher gehen. Als die Anwesenden nickten, atmete er tief durch.*

"Okay. Hat schon jemand die Notrufzentrale benachrichtigt?

*Erneut kam ein zustimmendes Ja. Na wenigstens das funktionierte. War schon mal eine Hürde genommen. Er zog sein Handy aus der Tasche, wählte Cuddys Büro an. Sofort als er ihre Stimme hörte, wusste er, dass er sie bei etwas wichtigem gestört hatte. Das kannte er ja. Er platzte immer unangemeldet irgendwo rein.*

"Cuddy...Wilson hier. Nun ja..Wie soll ich es sagen...Es gibt Probleme mit den Lifts..."

*Er atmete tief durch, schloss kurz die Augen.*

"Cuddy...Ich würde sie nicht anrufen, wenn es nicht wichtig wäre. House steckt in einem der Lifts fest."

*Er malte sich ihren Gesichtsausdruck aus und stellte sich vor, was nun passieren würde. Oder lieber nicht.*

"Ja ich warte"

*antwortete er und unterbrach die Verbindung.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 10:18 pm

Cuddy's Büro Lisa Blythe

Lisa Cuddy nippte an ihrem Kaffee, als abermals das Telefon klingelte. Mit einem Seufzen entschuldigte sie sich bei ihrem Gast und stand auf. Dann sah sie jedoch auf dem Display ihrer Sprechanlage, dass es Dr. Wilson war. Sie nahm den Hörer ab.

"Hallo, Dr. Wilson!"

Sie hörte eine Weile zu, ihr Blick schweifte unversehends zu Mrs. House, doch dann drehte sie sich schnell wieder weg, um Greg's Mutter nicht merken zu lassen, dass der Anruf sie, beziehungsweise ihren Sohn betraf. Ausgerechnet jetzt musste das passieren, wo sie hier saß , eine trauernde Witwe, die sich ohnehin um ihren Sohn sorgte!

"Ich komme sofort!"

war alles, was sie Wilson antwortete, dann hängte sie auf und wandte sich wieder Mrs. House zu.

"Es tut mir unendlich Leid, aber wir haben hier ein Problem, wo ich kurz nach dem Rechten schauen muss! Bitte entschuldigen Sie mich einen Moment, ja?"

bat sie die Witwe und mit einem etwas kläglichen Lächeln verließ sie eilends ihr Büro.


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jul 11, 2009 10:22 pm

(Gänge, Aufzüge ...)


Lisa Lisa wurde ganz heiß und kalt, als sie auf den Gang hinaus lief und sich dabei ausmalte, warum Greg nicht antwortete. Sie hoffte inständig, dass es nur sein Dickkopf war und der Ärger, welche ihn daran hinderten, sich auf Wilson's Rufe hin zu melden. Vielleicht hörte er ihn ja auch gar nicht? Oder aber...aber daran wollte sie nicht denken.

Zuerst eilte sie zum Empfang und überzeugte sich davon, dass bereits alles getan wurde, um die Störung zu beheben. Man versicherte ihr, der Notdienst sei bereits unterwegs.
Daraufhin lief sie zu den Aufzügen, doch das Risiko, selbst im zweiten Lift stecken zu bleiben, wollte sie lieber nicht eingehen und nahm die Treppe. Dank ihres täglichen Fitness Programms und ihrer dementsprechend durchtrainierten Figur kam sie kurz darauf nur leicht außer Atem im vierten Stock an, wo sich mehr Menschen vor dem Aufzug tummelten, als sich durch den stecken gebliebenen Lift erklären ließ. Immerhin funktionierte der andere ja noch. Aber es hatte ganz den Anschein, als wäre ein im Lift stecken gebliebener House eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag, ganz besonders für die Krankenschwestern. Der Gescihtsausdruck von Dolores Dursley jedenfalls erinnerte stark an den eines pausbäckigen Kindes am Weihnachtsabend.

"Schwester Dolores, haben sie gar nichts Sinnvolleres zu tun, als hier die Lifttüren anzugrinsen?"

entfuhr es ihr heftiger als beabsichtigt. Dann wandte sie sich an Dr. Wilson, der die Hände am Fahrstuhleingang abgestützt, scheinbar mit der Lifttür sprach.

"Noch immer nichts?"
fragte sie besorgt.

Wilson 2 *Wilson lehnte an der Wand, starrte auf die Lifttüren. Er fragte sich, ob House bei Bewusstsein war. Besorgnis kroch in ihm empor und er widerstand der Versuchung erneut gegen die Türen zu hämmern. Aufstemmen konnten sie die Türen nicht ohne passendes Werkzeug. Nachdenklich begann er an seiner Unterlippe zu kauen. Wilson stieß sich von der wand ab, trat erneut an den Lift heran. Das geräusch von Stöckelschuhen drang an sein Ohr und er drehte den Kopf, sah Cuddy auf ihn zu eilen.*

"Ich habe schon mehrmals geklopft...Okay...Gehämmert. Er meldet sich nicht."

*empfing er sie.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jul 12, 2009 3:17 am

House sure Als Gregory schon eine ganze Weile im Aufzug gesessen war, der durch seine Notstromversorgung wenigstens nicht laut mit der Alarmglocke schellte, hatte er seinen I-pod, den er irgendwann im Laufe des Tages in der grauen Trainingshose platziert hatte, aus der Tasche gezogen und sich die Stöpsel in die Ohren gesteckt. Gerade eben lief die moderne Oper "The Juniper Tree" von Philip Glass, als er aus der Ferne ein Donnern hörte... gehörte das zur Musik?

Er beschloss, einen Stöpsel heraus zu ziehen und hörte noch den Rest des Wortes "House", welches von einer ihm sehr vertrauten Stimme gerufen wurde.
Wilson.
Gregory schaltete den I-pod ab und lauschte den Stimmen draußen vor dem Lift. Zu seinem Entsetzen war auch Dursley da und wie es schien hatte sich das halbe Krankenhaus vor dem Lift versammelt. Den Grund für diesen Umstand konnte er sich denken.*

"Idioten..."

*murmelte er. Als er den unverkennbaren Schritt von Cuddy hörte, die besorgt nach ihm fragte und Wilson - ebenso besorgt - antwortete, beschloss er, sich bemerkbar zu machen. Nur wie? Nun... wie House eben. Er hob den Stock und klopfte gegen die Lifttüren:

Kurz Kurz Kurz Lang Lang Lang Kurz Kurz Kurz...

SOS in Morsezeichen.

Dann rief er:*

"Hilfe, die böse Hexe die aussieht wie eine Schildkröte hat mich in ihren Metallkasten gsperrt! Gehen Sie weg von ihr, Cuddy, die frisst Sie!"

*Damit bezog er sich auf Dursley. Er pausiert kurz und wandte sich dann an Wilson:*

"Du solltest Eintritt für die "House steckt im Lift fest" - Show verlangen, dann kannst Du Dir ne Penthouse Wohnung Downtown leisten, die Du nicht von Deinem kargen Onkologengehalt halten kannst! Wo verdammt nochmal steckt dieser Rettungsdienst??"

*Langsam war er etwas genervt. Aubrey war sicher schon über alle Berge, aber er hatte besseres mit seiner Zeit anzufangen als im Aufzug festzustecken.*

Lisa Cuddy konnte zwar nicht genau verstehen, was House da drinnen rief, aber allein der Klang seiner Stimme ließ sie tief aufatmen.

"Gott sei Dank!"

seufzte sie und hob dann den Kopf in einer Geste der Erleichterung. Dabei fiel ihr Blick auf Dolores Dursley, deren Gesichtsausdruck in ihrer Enttäuschung einem in sich zusammengeschrumpften Ballon ähnelte, dem die Luft herausgelassen worden war. Hatte Greg nicht gerade etwas von einer Schildkröte gesagt? Beim Anblick von Schwester Dolores machte das sogar Sinn, wahrscheinlich hatte er dort drinnen den unverwechselbar schrillen Ton der Oberschwester erkannt. Cuddy musste grinsen und tauschte einen entsprechenden Blick mit Dr. Wilson aus, der ebenfalls sehr erleichtert drein sah. Es hatte ganz den Anschein, als würde sich die Freundschaft der beiden auf dem Weg der Genesung befinden...!

"Dr. House! Sind sie ok?"

rief Cuddy gegen die silbern glänzende Aufzugtür.

"Der Technische Notdienst ist bereits unterwegs, keine Sorge!"

Wilson 2 * Um Wilsons Mundwinkel zuckte es verdächtig. Das House in seiner gewohnt zynischen Art geantwortet hatte, zeigte ihm, dass es seinem Freund gut ging. Wäre er nett gewesen, oder hätte er nur einsilbig geantwortet, hätten sie sich Sorgen machen müssen.*

"Freut mich, dass du trotz aller Unannehmlichkeiten deinen Zynismus nicht verloren hast. Und außerdem habe ich schon einen Klingelbeutel rum gehen lassen. Nicht für deine Rettung. Nein, die Leute bezahlen dafür, dass der Notdienst sich Zeit nimmt, mit deiner Rettung."

*Er löste seine Hände von der Lifttür, rieb sich kurz den Nacken.*

"Ich hasse Downtown. Mich zieht es eher in die Spießergegend."

*murmelte er, sah Cuddy an. Sie war erleichtert, genau wie er, dass es House gut ging.*

"Ich hoffe mal, dass der Notdienst nicht all zu lange braucht, um hier zu erscheinen. Wir brauchen zwei funktionierende Lifts..."

*wandte er sich an seine Chefin.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jul 12, 2009 8:11 pm

(Besprechungszimmer Abt. Diagnostik) Remy Foreman 4


Foreman 4 *Foreman betrat wieder den Besprechungsraum, sah Hadley immer noch dort sitzen, wo er sie verlassen hatte und runzelte die Stirn. Sie schien mit ihren Gedanken woanders zu sein. Er nahm neben ihr platz, wartete, dass sie ihm ihre Aufmerksamkeit schenkte.*

"Er sieht gut aus. Wilson scheint langsam über Ambers Tod hinweg zu kommen. Na ja...Eigentlich kommt man nie darüber hinweg. Es ist schon schlimm, wenn man einen Menschen, den man liebt, verliert."

*Foreman machte eine Pause.*

"Was nun? Krankenbesuch?"

*fragend hob er seine Augenbrauen.*

Remy *Remy nickte auf Foreman´s Worte hin.*

"Das freut mich wirklich für Wilson!"

*Meinte sie dann ganz ehrlich, lieber nicht mehr. Sonst wäre sie vielleicht noch zu emotional geworden und das wäre dann vor Foreman doch wieder zu viel gewesen. Besonders, wo sie ihn fast nicht kannte. Am besten war nun also, einfach weiter machen...Ein Themenwechesel, der sich anbot.*

"Ich dachte wir sollten auf die anderen warten, um mal wieder alle auf den neuesten Stand zu kommen und uns mit House besprechen zu können. Aber sie scheinen noch verhindert zu sein, vielleicht sind sie ja sogar noch alle bei der Patientin, also...ja, lassen sie uns gehen!"

*Nickte Remy dann und stand auf.*

Foreman 4 "Okay. Dann los."

*Er war immer wieder überrascht über Hadleys schnelle Kombinationsgabe. Und ja...Sie hatte recht. Die anderen waren überfällig. Ob wohl nichts passiert war? Das man House nicht hörte, noch sah, war schon seltsam. Aber vielleicht war House mal wieder in geheimer Mission unterwegs. Oder nervte Patienten. Oder trat Cuddy wieder mal auf den Schlips.*

"Nach ihnen."

*sagte er, hielt Hadley die Tür auf und folgte ihr auf den Gang.*


Remy *Remy bedankte sich, als Foreman ihr die Türe aufhielt und tratt dann vor ihm auf den Gang. Zusammen machten sie sich auf den Weg zu den Patientenzimmer. Von der Schwester erfuhren sie schließlich, in welchen Reinraum ihre Patientin gebracht wurde und setzten ihren Weg danach dorthin fort.*

(tbc: Patientenzimmer- Reinräume)


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jul 12, 2009 8:27 pm

Gleichzeitig auf den Gängen an anderer Stelle:

Cameron 2 Kutner + "Dr. Cathy Ryan"
(Ooc: Der Chara Caroline „Cathy“ Ryan ist ein NPC, der von jedem in seinen Posts genutzt werden kann. Nach Rücksprache mit Greg habe ich sie eingeführt, damit der durch Chase Abwesenheit bedingte Stillstand der Storyline um die beiden Patienten Amelia Knightley und Ashton Brumley weitergehen kann. K.)

Kutner *Kutner war enttäuscht darüber, dass sie ihm auch nicht sagen konnte, wo Chase war.*

„Schade, dass Sie mir nicht sagen können, wo er ist. Aber wenn ihm ein Notfall dazwischen gekommen ist, dann ist das halt so. Und ich kenne jemanden, der das übernehmen könnte und gerade auf uns zukommt.“

*Kutners Augen hat Caroline Ryan entdeckt. Die 1,70 m große Chirurgin mit den brünetten Haaren und den blauen Augen hatte gerade etwas bei einer Kollegin abgeliefert, als sie auf den Weg zur Chirurgie an Cameron und Kutner vorbei kam.*

Regel: Wenn es einem gut geht, sind alle Leute da. Braucht man jemanden in der Not, ist keiner da. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Und der Ausnahmetag ist heute Gott sei Dank. Cathy kommt wie gerufen.

*Ryan wandte sich mit einem Lächeln an Kutner und fragte ihn mit ihrer freundlichen Stimme.*

„Hi Lawrence. Alles klar bei dir?“

*Kutner konnte ihr Lächeln nur erwidern, da sie für die Lösung seines Problems mit den beiden Patienten war, die unbedingt operiert werden mussten.*

„Jupp, Cathy. Und bei dir? Hast du Zeit für eine kurzfristige Doppel-OP?“

„Ja. Bei mir auch. Zeit habe ich. Muss heute in der Chirurgie Notdienst bis morgen Mittag schieben. Also was liegt an?“

„Die Exzidierung nekrotischen Gewebes bei zwei Patienten, die gestern sowie heute bei uns im Hause gelandet sind und unter nekrotisierender Fasziitis leiden. Leider ist der Chirurg, der das übernehmen sollte, anscheinend in einen Notfall geraten und gerade nicht auffindbar. Daher kommst du wie gerufen, Cathy. Es geht um zwei Fälle. Fall 1: Amelia Knightley. Sie ist 27 Jahre alt, Krankenschwester und hatte gestern ihren Arbeitstag hier. Folgende Symptome sind bei ihr aufgetreten:

- Schlaganfälle
- Später hohes Fieber
- Schädelfraktur
- Migräneartige Kopfschmerzen
- Nekrotisches Gewebe an diversen Körperstellen

Dr. House hat wegen der Nekrosen ein Abstrich angeordnet. Der Abstrich war positiv auf Streptokokken. Genau wie der Abstrich von Ashton Brumley.“


*Kutner legte eine Pause ein, bevor er fortfuhr*

„Fall 2: Ashton Brumley. Auf dem Weg zum Labor sind ein Kollege und ich heute Morgen durch die Ambulanz gekommen. In der Ambulanz gab es einen Notfall mit einem 19 jährigen Mann namens Ashton Brumley, der gerade in der Ambulanz kurz davor war bewusstlos zu werden. Leistet seinen Sozialdienst in der Sankt Lucas Seniorenresidenz ab. Hat sich hier gestern wegen Grippesymptomen wie Fieber und Kopfschmerzen von einer der Schwestern behandeln lassen. Ist nach Hause geschickt worden. Hatte heute Morgen dann bei sich 40,3 Grad Temperatur gemessen und ist wegen diesem Fieber ins Krankenhaus gekommen. Außerdem hat er eine nässende nekrotische Stelle am Kinn, von der ich einen Abstrich genommen habe. Er hat die gleichen Symptome wie Miss Knightley: Migräneartige Kopfschmerzen, Fieber, nekrotisches Gewebe an diversen Körperstellen.“

*Kutner legte eine weitere Pause ein.*

Beide Patienten haben als Akutmittel gegen das Fieber Penicillin gespritzt gekommen und Penicillin Tabletten sind zur weiteren Behandlung angeordnet worden. Dr. House hat angeordnet, dass beide Patienten Breitbandantibiotika bekommen und schnellstens operiert werden soll. Die Patienten haben die Antibiotika gerade verabreicht bekommen, so dass die OP eingeleitet werden kann.“

„Nekrotisierende Fasziitis? Das ist nicht gut. Vor allem, da das nekrotische Gewebe sich schon über die Körper ausgebreitet hat. Da muss sofort Hand angelegt werden. OK, die Doppel-OP übernehme ich und auch die ganzen Formalien. Ich brauche aber Hilfe, um Miss Knightley und Mr. Brumley in den OP zu bekommen. Kannst du mir helfen?“

„Aber sicher doch. Meine Kollegin und ich helfen dir beim Transfer der Patienten zum OP.“

„Kollegin?“

*fragte Ryan mit erstaunter Stimme, während sie feststellte, dass in Kutners Nähe eine zweite Ärztin stand, die sie wegen der ganzen Unterhaltung mit Kutner gar nicht bemerkt hatte. Peinlich berührt, dass ihr das entgangen war, wandte sie sich an Cameron.*

„Tut mir leid, dass ich Sie übersehen habe. Aber ich habe Dr. Kutner so konzentriert zugehört, dass mir ihre Anwesenheit völlig entgangen. Ich bin Dr. Caroline Ryan und arbeite im PPTH als Chirurgin. Und mit wem habe ich das Vergnügen?“

*fragte sie Cameron, während sie ihr ein Lächeln schenkte.*

Cameron 2 *Cameron war ganz in Gedanken, ob Chase nun wirklich einen Notfall hatte, dass sie aufschreckte, als Cathy sie ansprach.

"Ehm... Ich bin Dr. Cameron, Immunologin und arbeite in der Notfallaufnahme, zurzeit widme ich mich jedoch auch den beiden Fällen von Dr. House"

*Sie stammelte etwas zusammen und schaute dann zu Kutner.

"Wenn wir die Patientin in den OP bringen wollen, dann sollten wir das jetzt tun, wenn Sie einverstanden sind.
Ich hoffe, dass es uns weiterbringen wird"


*Allison betrachtete die Chirurgin, die auf sie einen guten Eindruck machte.

"Dann wollen wir mal keine Zeit verlieren"

*lächelte Cathy und lief in den Reinraum. Cameron warf einen Blick zu Lawrence und folgte ihr.


Kutner *Als Cameron rum stammelte und Kutner anschaute, lächelte er Cameron beruhigend an.*

"Keine Angst. Dr. Ryan beißt nicht. Sie wird nur sehr einschneidend, wenn es um Hautkrankheiten geht.“

*scherzte Kutner. Dabei fiel ihm wieder auf, wie energisch Ryan sein konnte.*

Sie hat die Dringlichkeit der Situation sofort erkannt und handelt prompt. Wie gut, dass es solche Ärztinnen gibt. Nur leider verlieren die beiden Damen hier gerade auf das Wesentliche zu achten. Nämlich auf die eigene Hygiene.

*Daher rief er die beiden Ärztinnen in einem Kommandotonfall zurück.*

„Stopp! Und Kommando zurück! Die beiden Patienten haben eine nekrotisierende Fasziitis und Sie beide gehen ohne sterile Kleidung, Mundschutz und Handschuhe in die Reinräume. Das geht so nicht. Wir müssen die Hygiene Vorschriften schon einhalten.“

*Die beiden Ärztinnen kamen zurück und folgten Kutners Beispiel, als sich dieser sterile Kleidung, Mundschutz und Handschuhe anlegte. Ryan meinte dabei zu ihm.*

„Ups. Wie unachtsam von mir. War schon voller Elan dabei den Patienten helfen zu wollen und habe dabei die Hygiene voll vergessen. Danke für den Hinweis, Lawrence.“

„Kein Problem. Und nun Ladies First.“

*meinte er zu den beiden Ärztinnen und folgte ihnen in den Reinraum von Ashton Brumley.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jul 12, 2009 8:29 pm

(Patientenzimmer Reinräume)

Kutner (Pp: Gänge, Aufzüge, Toiletten)

*Kaum hatte Kutner hatte Kutner den Reinraum von Ashton Brumley betreten, sah er nach Ashton Brumley. Dieser dämmerte in seinem Bett vor sich hin. Die vorherige Befragung durch Kutner und Taub hatte ihm mehr zugesetzt, als er zugeben wollte. Von seiner Mutter war auch noch nichts zu sehen. Von dieser Seite drohte da auch erst mal keine Interferenz .Ein positiver Aspekt aus Kutners Sicht. Kutner hatte heute schon genug Bericht erstattet, was Ashton Brumley und Amelia Knightley betraf. Daher war er auch nicht in der Stimmung schon wieder Erklärungen ab zu liefern. Kutner wandte sich an seine beide Kolleginnen.*

„Folgender Vorschlag zum weiteren Vorgehen. Sie beide klären, Mr. Brumley über die Operation auf und schaffen ihn dann zu den Fahrstühlen. Ich kläre Miss Knightley über die OP auf und komme mit ihr dann zu den Fahrstühlen. Dort treffen wir uns und fahren mit den beiden Fahrstühlen zu den OPs, wo sich Cathy um die OP und wie angeboten um die Formalitäten kümmert. Einverstanden?“

„Ich bin damit einverstanden, Lawrence.“

*meinte Dr. Ryan, die sich an Cameron wandte.*

„Und was meinen Sie Dr. Cameron?“

Cameron 2 (from: Gänge/ Aufzüge/ Toiletten)

*Cameron nickte zustimmend und machte sich mit Dr. Ryan auf zu Mr. Brumley's Krankenbett.
Er wirkte sehr abwesend und sass einfach nur da. Sie gingen näher auf ihn zu.

"Mr. Brumley wir möchten Sie gerne für die OP vorbereiten, daher würden wir Sie jetzt aufklären, was genau geschehen wird"

*fing Cameron an. Sie wandte sich an Cathy, die wahrscheinlich dem Patienten besser erklären konnte, was auf ihn zukommen würde.

"Also, da Sie überall diese, wie Sie sicher schon bemerkt haben, lividen und landkartenartigen Verfärbungen der Haut festgestellt haben, mit schwärzlichen Bezirken"

*während Dr. Ryan erklärte, zeigte sie mit dem Finger auf genannte Stellen und fuhr in einem Cameron auffallend lässigen Ton fort

"werden wir nun diese Hautflächen exidieren, das heisst, wegschneiden."

*Ohne weitere Worte ging sie zum einen Ende des Bettes und winkte Cameron zu sich.

"Gehen wir schon mal zu den Fahrstühlen, Kutner wird sicher gleich folgen"

*sie fing an, das Bett Richtung Türe zu schieben und Cameron half mit.

"Wir warten bei den Fahrstühlen, Lawrence"

*rief Cameron Kutner noch zu, bevor sie auf den Gang hinaus ging.

Kutner *Kutner ging in den Nebenraum, wo Miss Knightley lag und schlief. Er ging zu ihr und weckte sie sanft auf, während er die Kommentare von Ryan stillschweigend zur Kenntnis nahm.*

„Dr. Kutner, was … gibt es?“

*fragte sie mit müder Stimme. Woraufhin Kutner im lässigen, optimistischen Tonfall meinte.*

„Die Exzidierung ihrer nekrotischen Gewebes mit Hilfe eines chirurgischen Débridements. Die Vorteile des chirurgischen Débridements liegen in der mitunter lebensrettenden Schnelligkeit bei der Bekämpfung schwerer Infektionen, aber auch im Zeitgewinn in der Wundbehandlung. Denn durch das chirurgische Débridement werden alle lokalen wundheilungsstörenden Faktoren wie Nekrosen, Beläge, Fremdkörper, Keime usw. gründlich aus der Wunde entfernt. Damit kriegen wir sie wieder auf die Höhe der Zeit.“

„Machen Sie diese … Operation?“

„Nein. Das macht meine Kollegin Dr. Caroline Ryan. Sie ist eine erfahrene Chirurgin hier im Krankenhaus, die solche chirurgischen Débridements schon öfters vorgenommen hat. Ich bringe sie jetzt zum OP, wo ihre Behandlung stattfindet. Wollen wir?“

*fragte er sie mit einem großen und aufmunternden Lächeln, während seine Stimme die Ruhe selbst war. Diese Kombination hatte eine beruhigende Wirkung auf Knightley, die zu Kutner meinte.*

„Gerne. Je eher diese dunkle … Stellen weg sind, desto … besser für mich. Ich lehne mich jetzt wieder … zurück…, da ich fertig bin.“

„Klar. Kein Problem. Und wir kriegen sie wieder auf die Höhe der Zeit.“

*sagte Kutner daraufhin zu Knightley, die wieder die Augen geschlossen hatte und am Wegdämmern war. Kutner löste die Bremsen an ihren Bett und schob das Bett aus dem Raum heraus.*

Remy *Mit Foreman im Schlepptau hatte sich Remy auf zu den Reinräumen gemacht, von den OPs wussten Foreman und sie schließlich nichts, umso mehr staunte sie, als sie die beiden Patientenzimmer leer vorfand.

Erst jetzt wurden Foreman und sie über die Operationen informiert.
Remy grinste kurz und atmete tief durch, langsam wurde das ganze hier zu einer Art Schnitzeljagd.

"Auf in den OP, wir können ja zusehen'!"

*Schlug Remy dann Foreman vor, ehe sie Kutner mit dem Bett draußen auf dem Gang sah.*


Zuletzt von Klinikleitung am So Jul 12, 2009 11:27 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jul 12, 2009 9:58 pm

Gänge, Aufzüge ... Vor dem hängen gebliebenen Aufzug im 4. Stock

Lisa
Wilson hatte noch kaum ausgesprochen, da teilte sich die Menge zwischen dem hängengebliebenen Aufzug und der Treppe und ein stämmiger Mann in Arbeitskluft erschien.

"So, dann woll'n wir mal. Man hat mir gesagt, der hängt hier im vierten Stock?"

dröhnte sein Bass durch die Gänge, ohne dass er sich groß mit Begrüßungen oder einer Vorstellung aufhielt.
Cuddy war das gleichgültig, solange er nur den Fahrstuhl reparierte, und das möglichst bald.

"Das ist richtig. Und es ist ein Mann darin eingesperrt, ein Arzt. Ich hoffe, sie können zumindest die Tür bald öffnen, damit er da heraus kann."

betätigte Cuddy, ebenfalls ohne Zeit mit Höflichkeitsfloskeln zu verplempern.

"Dann schau ma halt amal..."

brummte der Techniker und machte sich ans Werk. Im selben Moment erschien auf der Treppe noch ein Zweiter, jüngerer und weniger korpulenter Mann und ohne Cuddy, Wilson oder einem der anderen Umstehenden Beachtung zu schenken, teilte er dem Ersten irgendwelche Erkenntnisse mit, die er zuvor an anderer Stelle des Aufzugs gesammelt hatte.

"Aha. Da hammas doch schon."

brummte der Dicke und pochte mit seiner gewaltigen Faust gegen die Tür.

"Sie da drin! Des dauert noch an Moment, gell? Aber mir hams dann gleich."

rief er dem eingesperrten House mit unerschütterlicher Ruhe und sonorem Bass zu und folgte dann seinem Kollegen die Treppen hinunter.

Cuddy sah ihnen nach und wandte sich dann an Wilson.

"Immerhin scheinen sie zu wissen, woran es liegt. Das stimmt mich hoffnungsvoll."

seufzte sie erleichtert und stellte mit einem Blick in die Gesichter der Umstehenden fest, dass nur wenige ihre Freude zu teilen schienen. Allgemeine Enttäuschung machte sich breit und Schwester Dursley verzog das Gesicht als wollte sie gleich anfangen zu weinen. Einer der Krankenpfleger legte ihr tröstend die Hand auf die Schulter und raunte ihr für alle hörbar zu:

"Nicht den Kopf hängen lassen, Dolores, noch ist er ja nicht draußen!"

Wilson 2 *Wilson verschränkte die Arme vor der Brust, schaute den zwei Technikern missbilligend zu, wie sie ans Werk gingen. Der lockere Umgangston, der von dem älteren Mann ausging, sagte ihm mal wieder, dass das 'einfache' Volk keinen großen Respekt vor der Leitung hatte. Zurecht weisen konnte man die Techniker nicht, denn diese wussten ganz genau, dass ohne ihre Arbeit hier, die Klinik nicht funktionieren würde. Die Hausmeister nahmen eine ähnliche Stellung ein. Genauso die Cafeteria. Wilson konnte sich erinnern, dass sein Vater mal gesagt hatte, dass ein Krieg mit der Versorgung fiel oder nicht. Wie recht er da hatte.*

"Ja scheint so. Hoffen wir, dass ihm kein Fehler unterläuft und der Lift plötzlich absackt."

*Wilson wollte sich das gar nicht vorstellen. Er musste grinsen, als er die Worte des Krankenpflegers vernahm. Irgendwie war die Schwester schon schräg. Schräg aber doch kompetent. Er wünschte sich, dass es noch mehr Schwestern von ihrer Sorte gab.*

Lisa "Malen Sie den Teufel nicht an die Wand!"

Cuddy verdrehte die Augen, und fügte schließlich laut und für alle klar und deutlich verständlich hinzu:

"Er mag zwar ein schwieriger Mensch sein, aber er ist immerhin einer der besten Ärzte des Landes, und wir können froh sein, dass wir ihn haben! Wenn ich Leute nur nach ihrer Menschenfreundlichkeit beurteilen würde, wären einige andere ebenfalls nicht an dieser Klinik beschäftigt!"

damit warf sie Dolores einen vernichtenden Blick zu und ließ denselben auch noch über ein paar andere Gesichter schweifen, deren Besitzer sich daraufhin eilig daran erinnerten, dass es ja noch Arbeit zu tun gab...!
Cuddy wandte sich wieder Dr. Wilson zu:

"Mrs. House sitzt in meinem Büro, ich möchte sie nicht länger warten lassen! Vielleicht können Sie hier bleiben und sehen, dass House ok ist, wenn er endlich aus dem verdammten Ding da herauskommt!"

bat sie den Onkologen.

Wilson 2 "Natürlich."

*erwiderte er hastig.*

"Richten sie bitte Mrs. House schöne Grüße von mir aus. Danke."

*Er sah Cuddy nach, wie sie mit eiligen Schritten zu ihrem Büro ging. Als sie außer Sichtweite war, entfernte er sich etwas von dem Geschehen, um eine Schwester zu bitten, ihm einen Kaffee aus der Kantine zu holen und eine Tageszeitung. Als die Schwester davon eilte, nahm er auf in einem der Besuchersessel platz und wartete, dass House befreit wurde. Und er wartete auf seinen Kaffee.*

Im steckengebliebenen Aufzug:

House sure *Gregory konnte nur bruchstückhaft hören, was da oben vor sich ging, doch die Frage ob es ihm gut gehe, kam bei ihm an.*

"Wenn Sie mit gut meinen, dass ich in einem 2x2 Meter großen Metallkarton im Dunkeln festsitze und noch nicht seit Stunden dringend auf's Klo muss, dann ja! Dann gehts mir gut!"

*rief er und wusste, dass man ihn wohl gehört hatte. Was ihm in die Ohren kam war der Satz, dass er ja noch nicht aus dem Aufzug heraus war und deshalb kein Grund zu größerer Sorge bestand... WIE BITTE??
Die Stimme der Schwester, die das sagte, war ihm bekannt.*

"Na warte..."

*dachte er im Stillen und malte sich zufrieden grinsend aus, wie er dieser Schwester das Leben schwer machen würde, und zwar exakt mit der "Ich setze Dursley auf arme Opfer an" - Technik. Während Gregory den Plan im Geiste schon auszuarbeiten begann, konnte er die donnernde Stimme eines Basses hören, der wohl endlich einer der lahmarschigen Techniker aus dieser Zentrale war. Dass dieser wohl genau so gewichtig war wie sein Organ, ließen dessen massige Schritte vermuten, die mit lautem "Plonk, plonk, plonk" den Gang entlang klangen. Als Gregory was von "Absacken" und "Sehma mal" hörte, wurde es ihm denn doch zuviel:*

"Ich möchte darauf hinweisen, dass alle, die durch den Mist, den sie bauen könnten hier im Krankenhaus landen, von mir persönlich chirurgisch an der Fortpflanzung gehindert werden!!"

*rief er und betonte jedes Wort sorgfältigst... man würde ihn verstehen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 13, 2009 12:59 pm

Gänge an anderer Stelle:


Cameron 2
*Cameron schob mit Dr. Ryan das Bett vorsichtig Richtung Aufzüge. Plötzlich bemerkte sie, wie Mr. Brumley an ihrem Kittel zog.

"Ist etwas nicht in Ordung"

*fragte sie nach.
Er schaute sie an und sie konnte sehen, dass er schwitzte und Angst hatte.

"Doktor, muss ich operiert werden"

*fragte er mit ganz leiser Stimme, dass Cameron genau hinhören musste, damit der Lärm auf den Gängen Mr. Brumley's Worte nicht ganz übertönten.
Auch Dr. Ryan hatte die Frage gehört und bevor Cameron etwas antworten konnte, kam sie dazwischen.

"Machen Sie sich keine Sorgen, Mr. Brumley, wir werden das schon hinkriegen"

*versuchte Dr. Ryan ihn zu beruhigen.

"Genau, hier werden Sie von den besten Ärzten betreut, Sie müssen wirklich keine Angst davor haben, Dr. Ryan ist eine sehr vernünftige Chirurgin"

*Allison blickte zu Cathy und wieder zurück zum Patienten.

"So zwei hübschen Ärztinnen wie Sie beide sind, kann man ja nur glauben, ich vertraue Ihnen"

*Die beiden schoben das Bett bis vor den Fahrstuhl und warteten auf Kutner.

Kutner

*Kutner schob leise pfeifend das Patientenbett in Richtung Fahrstühle, wo er schon Drs. Cameron und Ryan sah. In seiner Magengegend verspürte Kutner ein Loch, das dringend gestopft werden muss*

Jetzt mit den beiden Patienten in die beiden Fahrstühle verschwinden, sie im OP abliefern und Cathy sowie Kollegen die OP vornehmen lassen. In der Zwischenzeit ist dann mal erst mal Mittagszeit angesagt. Ich brauche was Vernünftiges zu Essen, sonst falle ich aus meinem Rahmen und baue nur Bockmist. Und das will ich unsere Patienten nicht zumuten, dass sie wegen mir leiden müssen.

*Kutner kam bei seinen Kollegen an und meinte zu diesen.*

„Vamos. Einmal die Fahrstühle geholt und dann sind wir schon einen Schritt weiter auf dem Weg zur Gesundung unserer Patienten.“

*meinte er, fröhlich darüber, dass sie Knightley und Brumley helfen konnten. Er drückte auf die beiden Fahrstuhlknöpfe und war gleich mal verdattert das sich eines der Geräte nicht rührte.*

„Nanu. Klemmt das Ding schon wieder?“

*entfuhr es ihm mehr oder weniger lautstark. Das hatte eine vorbei kommende Schwester gehört. Diese meinte, bevor sie weiter ging.*

„Ja. Und da drin steckt Dr. House fest. Der Reparaturdienst ist aber schon der Sache drin.“

House steckt im Fahrstuhl fest. Na dann, Prost Mahlzeit. Dann wird seine Laune noch besser sein. Anderseits ist er so erst mal nicht Sprüche am loslassen, die einem richtig weh tun. Jede Sache hat halt zwei Seiten. Und ich als Optimist sehe es positiv.

„House steckt im Fahrstuhl fest. Irgendwelche Bemerkungen, außer dass das House Laune nicht gerade positiv beeinflusst?“

*fragte er seine Kollegeninnen, während er darauf wartete, dass wenigstens der andere Fahrstuhl kam.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 3:34 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jul 13, 2009 5:10 pm

Klinische Abteilungen (Radiologie, OP's, MRT etc.)

Taub

*Taub führte gleich danach noch das Gespräch mit dem Gesundheitsamt. Er schilderte die zwei Krankheitsfälle und sie wollten sich so schnell es geht kümmern. Erleichert legte er eine kurze Zeit später auf und machte sich auf den Weg zu Kutner. Ob Chase jetzt endlich aufgetaucht war?
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 14, 2009 2:43 am

(Patientenzimmer, Reinräume)

Foreman 4
*Foreman rollte mit den Augen. Langsam hatte er es satt, ständig den anderen hinterher zu rennen. Der Vorschlag von 13 ließ ihn kurz auflachen. Ja zusehen war um tausend Mal besser, als selbst zu operieren.*

"Meinetwegen. Wird sicher interessant werden."

*sagte er, entdeckte Kutner auf dem gang, der ein Patientenbett vor sich her schob.*

"Vielleicht haben wir doch noch Glück und sind Hautnah dabei."

*Er zeigte zu Kutner und setzte sich in Bewegung, folgte dem Arzt.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 14, 2009 3:35 am

Gänge, Aufzüge, Treppenhaus

Wilson 2 *Wilson schaute auf, als die Schwester, die er zum Kaffee und Zeitung holen, vor ihm stand.*

"Hier ihr Kaffee Doktor Wilson. Und die Zeitung."

*Sie reichte beide Sachen Wilson.*

"Danke schön."

*erwiderte er, schenkte ihr ein Lächeln und nippte dann am Kaffee. Seine Vermutung bestätigte sich. Der Kaffee war grotten schlecht. Eigentlich ungenießbar. Davon rollten sich einem die Fußnägel auf. Er stellte den Kaffee neben sich ab, schlug die Zeitung auf und begann zu lesen.*

_____________________________________________________________

Bob Hoskins, seines Zeichens Techniker bei ABM Elevators, wischte sich die ölverschmierten Hände an der ohnehin nicht mehr sauberen Arbeitshose ab und packte sein Werkzeug zusammen. Dann machte er sich auf den Weg in den vierten Stock. Er ging lieber zu Fuß, denn es war ihm einmal passiert, dass er selbst in einem gerade von ihm selbst reparierten Aufzug stecken geblieben war- und die dummen Sprüche seiner Kollegen verfolgten ihn seither noch in seinen Träumen.
Reichlich außer Atem im vierten Stock angekommen, pochte er donnernd gegen sie Fahrstuhltür.

"Hey, sie da drin! Drücken sie nochmal auf einen Knopf, am besten für den vierten Stock. Der müsst jetzt gehen!"

brüllte Hoskins die geschlossene Tür an und wartete.


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 3:58 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 14, 2009 3:51 am

Wohnung Dr. Holmes Kelly 2 Holmes

Holmes "Danke"

sagte Holmes und trat als erster aus dem Fahrstuhl, was er normalerweise wegen seiner Manieren vermeiden würde. Aber er dachte sehrwohl auch daran und redete innerlich:
Eigentlich war es ja egal, wer als erster aus einer Tür schritt, bis darauf, dass das irgendjemand aus irgendwelchen Gründen irgendwann mal festgelegt hatte. Offensichtlich sehr inkonsequent, da er bei der Regel "Der Mann steigt zuerst aus dem Wagen und öffnet der Frau die Tür" seine vorige Regel anscheinend wieder vergessen hatte. Oder er hatte einfach Alzheimer.
Wie auch immer. Er sollte jetzt besser aufpassen, dass er nicht in die Tür, der er nun schon nach einigen Sekunden humpeln gegenüberstand, hineinrannte. Daher blieb er davor stehen und wollte gerade Kelly zeigen, als er wieder in Gedanken kam, ob es auch beim Schlüsselumdrehen einen Primus gab. Lächelnd sagte er dann jedoch

"So. Here we are. Jetzt brauchen Sie nur noch den Schlüssel ins Schloss stecken und dann können sie sich auf der Couch ausbreiten während ich meinen Kram zusammenpacke"

Mit guter Laune, zu der anscheinend sowohl eine hübsche Krankenschwester als seine freundliche Kollegin beigetragen hatte, schaute er Dr. Aubrey an und wartete darauf, dass sie Metall mit Metall zusammenbrachte, damit sich Holz von Metall trennen konnte (oder auf Langweilig: die Tür öffnete).

Kelly 2 "Auf der Couch ausbreiten??"

Kelly grinste Holmes von der Seite an und versuchte herauszufinden, wie genau er das jetzt gemeint hatte. Nun, in seinem momentanen Zustand würde er wohl eher keine unmoralischen Absichten hegen.

"Schaun wir mal, ob und wo ich mich ausbreite, ich denke eher, ich helf ihnen beim Packen...!"

erwiderte sie lachend und trat durch die Tür. "Das Erste was ihr ins Auge stach, war ein großer, glänzend schwarzer Konzertflügel, der mitten im Wohnzimmer stand.

Holmes Lächelnd stellte er sich neben Dr. Aubrey, die in sein Wohnzimmer blickte. Er ging einen Schritt nach vorne und zeigte auf eine beige Ledercouch in seinem Wohnzimmer.

"So. Sie machen sichs hier gemütlich und ich hole in der Zwischenzeit mein Zeug aus dem Schlafzimmer. Nicht, dass sie noch eine alte Tratschtante von Gegenüber in meinem Schlafzimmer sieht und zu einer anderen Tratschtante belehrend sagt sie hätte schon immer gewusst, dass der arrogante Arzt hier eine nach der anderen ins Schlafzimmer anschleppt. Sie wissen ja. Alte Leute und ihre Vorurteile gegenüber Ärzten und vor allem gegenüber Porschefahrern und noch viel mehr gegenüber jungen Leuten."

Er wusste ganz genau, dass gegenüber keine alte Dame war. Das nächste Haus befand sich nämlich mehr als 20 Meter von seinem Schlafzimmerfenster entfernt. Aber immerhin hatte er wieder die Gelegenheit sein Vorhaben mit etwas Humor anzubringen. Es war schon interessant, dass der zurückhaltende Holmes an einem Tag gleich von 2 Frauen der Marke hübsch und clever umgarnt war. Normalerweise war er nur von den Sorten "hässlich", "hübsch und dämlich", "hübsch, clever und gegen Dr. Holmes abgeneigt" und wie seine Ex-Freundin "hübsch, clever und gegen Dr. Holmes nach einiger Zeit abgeneigt" umgeben. Um sicher zu gehen, dass die 2 Frauen der Sorte "hübsch, clever und vorerst nicht gegen Dr. Holmes abgeneigt" nicht geträumt hatte, zwickte er sich unauffällig. So unauffällig, dass es nur gedanklich war aber immerhin. Dann wurde er sich bewusst, dass dies heute entweder sein Glückstag war oder Medikamente wohl schlimme, wirklich schlimme Nebenwirkungen hatten.

Kelly 2 Kelly legte ihre Tasche auf einen Sessel und sah sich um, während Holmes in einem anderen Zimmer verschwand. Er würde ihr wohl sagen, wenn er Hilfe brauchte, im Moment hatte sie eher den Eindruck, er wollte nicht, dass sie ihm in sein Schlafzimmer folgte. Das war ihr durchaus Recht, sie wollte ja nicht den Eindruck erwecken, als hätte sie es auf ihn abgesehen.
Sie schlenderte zum Fenster und sah hinaus. Wo auch immer besagte Tratschtante wohnte, hier gegenüber nicht. Das nächste Haus war viel zu weit entfernt, als dass dessen Bewohner Einblick in Holmes‘ Privatleben gewinnen konnten.
Kelly drehte sich wieder um und ließ den Blick durch das Zimmer schweifen. Es machte durchweg den Eindruck eine Männerwohnung, nichts deutete darauf hin, dass bei der Einrichtung eine Frau die Hand im Spiel gehabt hatte. Es gab keinerlei Schnickschnack, nur gediegene, klassische Möbel in irgendeinem dunklen Tropenholz, zwei beigefarbene Ledersofas und vor allem diesen schwarzen Flügel, der den Raum dominierte. Kelly ging zu ihm und sah sich nach Noten um, fand aber keine. Der Klavierhocker war jedoch ein wenig beiseite gerückt, so dass es aussah, als wäre er erst kürzlich noch benützt worden. Anscheinend spielte Holmes ohne Noten. Kelly lächelte und blickte in die Richtung der Tür, die offen stand. Vom Nebenzimmer her konnte sie ihn hantieren hören.

„Wenn Sie Hilfe brauchen, dann sagen Sie es, ja, Dr. Holmes?“

Rief sie mit gedämpfter Stimme. Was für ein Blödsinn, dass sie ihn noch immer Dr. Holmes nannte!

Holmes "Keine Sorge. Ich komme schon zurecht."

*Er wusste, dass Kelly erwarten würde, dass er jetzt stundenlang Kleider aus den Kästen holte und in irgendwelche Koffer packte. Das war jedoch nicht notwendig. Da er erst vor kurzem eingezogen war, lagen immer noch einige Kleider in Koffern. Holmes hatte einfach nicht die Zeit gehabt das alles auszupacken. Vor kurzem erst war er mit dem Studium fertig geworden. Dann musste er hier die Wohnung einrichten. Da verblieb selten genütztes Gewand der Einfachheit halber im Koffer. Er schnappte sich seinen Schlafanzug und legte ihn in den Koffer, in dem seine Freizeithemden lagen.

Tja. Hemden schauen eh gut aus. Jeans auch. Mehr braucht man eigentlich nicht,

dachte er sich.
Natürlich zog Holmes auch Unterwäsche an. Aber als hätte er es geahnt waren bis auf Socken alle notwendigen Kleiderstücke in dem Koffer. Er wechselte noch schnell von Kleidungsmarke "Bodyguard, zu gut um tot und zu schlecht um unverletzt zu sein" auf Marke "Dr. Holmes, Hemd, Jean und Socken - unscheinbar". Dann humpelte er ins Bad, stopfte seine Zahnbürste + Paste in eine Tüte und verstaute auch dies im Koffer. Für den Transport hatte er eine ganz originelle Idee. Er hängte den Koffer in Form eines etwas größeren Aktenkoffers einfach an seine rechte Krücke und ging so zum Eingang, wo er Besagtes abstellte. Dann betrat er nach erstaunlichen 4 Minuten und 23 Sekunden, (keine Sorge er hatte natürlich nicht mitgestoppt), das Wohnzimmer.

"So. Bin schon fertig!"

verkündete er und grinste breit.

Kelly 2 Kelly drehte sich nach ihm um.

"Wow, das ging aber schnell! Wie haben sie das denn gemacht, Koffer auf, Schrank auf, Inhalt in Koffer gekippt, Koffer zu?"

lachte sie.

Holmes Holmes grinste breit.

"Tja das ist Trick Nr. 22! Und Tricks verrät man nicht!"

Er zwinkerte mit den Augen. Ja einen Trick anzugeben war sehr intelligent gewesen. Trick klingt so nach Magie, so danach als ob er mehr konnte als alle anderen. Das war genau das, was die meisten Frauen neben teuren Modeutensilien und Romantik so sehr mochten. Geheimnisvolle Sachen. Und noch ausgeklügelter war, dass er sogar eine Tricknummer angegeben hatte. Doch leider konnte man daraus auch verschiedene Sachen ableiten. Sie könnte ihn für TomTurbo halten oder für einen Freak, der seine Fähigkeiten in Tricks zusammenfasst und diese in einer imaginären Liste nummeriert, was besonders peinlich ist, wenn man sich alle seine Fähigkeiten nummeriert merken kann. Entweder hat man dann so wenige Fähigkeiten oder man hat ein bisschen an Leber, Galle und Niere eingespart um mehr Hirnmasse für solche unnötigen Sachen zu bekommen. Die beste Auslegungsart wäre jedoch, dass er einfach viel konnte. Um seine Hoffnung wahrscheinlicher zu machen als einen Lotto 12er, den er nie gemacht hatte, was vielleicht aber nicht sicher daran lag, dass er nicht Lotto spielte, zu machen, sagte er.

"Also dann los. Auf dem Weg kann ich Ihnen noch ein paar Tricks zeigen."

Puh. Zum Glück hatte er nicht gesagt auf dem Weg zum Auto. So konnte er sich noch während der Fahrt ein paar Tricks ausdenken und dann einfach die Hofeinfahrt zum neuen Weg umdefinieren. Daher versank er in Gedanken, ob Ohrenwackeln, Zähneknirschen oder Bockmist reden als Tricks galten.

Kelly 2 "Da bin ich aber neugierig...!"

bemerkte Kelly eher skeptisch und streckte die Hand nach dem Koffer aus.

"Wie man mit Krücken und einem Koffer die Treppen runterfällt vielleicht? Geben sie das Ding mal her, das kann man ja schließlich rollen!"

Sie nahm ihm den Trolley ab und zog den Handgriff heraus.

"Haben Sie alles? Dann können wir gehen!"

Mit einem auffordernden Lächeln sah sie ihn an.

Holmes Holmes grinste und schritt durch die Tür. Als beide durch waren, schloss er ab und sie fuhren mit dem Lift nach unten. Einige Minuten später waren sie bei seinem Auto angekommen. Er schaute sein Auto verschmitzt an und drückte auf einen Knopf auf der Fernbedienung. Wie aufgefordert sprang die Motorhaube vorn auf. Man hätte nun meinen können, Holmes wollte den Ölstand prüfen, doch als er den Deckel öffnete, war nur Leere zu sehen. Platz für einen Koffer. Auf seinen Deut hin, legte Kelly den Koffer in den Kofferraum, der eigentlich eine Motorraum war und doch keiner war, da ein Motorraum ohne Motor nur ein Raum ist. Und da nun der Koffer im Raum war, war es ein Kofferraum. Er machte den Deckel wieder zu und drückte erneut auf einen Knopf. Mit den Worten

"So jetzt schauen wir uns mal das an, was Sie sich sicher hier vorne erwartet hatten"

damit meinte er den Motorraum, bewegte er sich grinsend zum Heck des Fahrzeugs an dem eine Klappe aufgesprungen war. Der eigentliche Kofferraum, der aber ein Motorraum war. Oder doch nicht? Er öffnete die Klappe und ließ seine Kollegin in die Leere blicken. Wieder kein Motor. Nur Raum. Diesmal nicht mal ein Koffer. Nur Verbandszeug. Also war dies eindeutig der Verwandszeugraum. Moment. Eine Warnweste und eine Sporttasche, waren auch noch zugegen. Somit war dies der Verbandszeug-Warnwesten-Sporttaschen-Raum. Leider waren lange Namen kein Trick, also konnte er das nicht verwenden. Aber wie immer fiel ihm etwas ein um aus nichts etwas und doch wieder nichts zu machen.

"Sehen Sie. Das ist Trick Nr. 12. Motor wegzaubern!"

Er lachte! Keine Muhahah Dracula lache sondern eher ein "Siehst du. ich hab doch mehr Tricks als einen echten und 21 imaginäre, damit man auf eine höhere Zahl kommt!" Lachen.

Kelly 2 Kelly musste mit lachen und sah ihn mit hochgezogenen Brauen von der Seite an.

"Dr. Holmes ich freue mich aufrichtig, dass es Ihnen heute schon so viel besser zu gehen scheint. Damit das so bleibt, lassen wir jetzt den Mittelmotor schön in der Mitte unter dem Verdeck, wo er hingehört, und setzen uns da hinein wo wir hingehören und fahren. Einverstanden?"

Sie deutete auf die Ledersitze und blickte ihn fragend an.


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jul 14, 2009 4:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 14, 2009 1:21 pm

Gänge, Aufzüge ... Cameron 2 Kutner Foreman 4 Remy Taub + Dr. Ryan


Remy

*Die ganze Verzögerung wegen dem Aufzug brachte Foreman und Remy endlich die Chance aufzuholen.*

"Kutner!"

*Schrie sie kurz, damit die Ärzte endlich warteten, änlich wie Foreman hatte sie verständlicher weise keine Lust mehr noch länger hinter ihren Kollegen herzujagen. So schloß sie auf und stand wenig später neben Kutner und den beiden Ärztinen.*

"Schön, euch endlich gefunden zu haben!"

*Meinte Remy kurz, sie merkte, wie ihr Blick kurz Kutner genau fixierte. Sie hasste es, sie wusste, das war einer der Gründe, warum sie Menschen sonst nicht an sich ran ließ. Sofort führte sie so etwas wie einen "Ganzkörperscreen" bei ihm durch. Wie es ihm wohl geht? In seinem Atem lag dieser bestimmte Geruch, entweder er hatte Hunger, oder war krank...sie entschied sich für ersteres, schließlich hatte er so wie es aussah nicht mal die Zeit dazu gehabt, etwas zu essen. Diese Tatsachen letzten Endes doch noch verdrängend ließ sie ihren Blick kurz eine Runde machen.*

"Ok, wie wäre es, wenn ihr uns eben kurz auf den neuesten Stand bringt?"

*Sie wussten ja nicht, was Kutner, Taub und die beiden Ärztinnen in den letzten Stunden vollbracht hatte. Sie konnten nur einiges anhand der Tatsachen, wie sie nun hier alle vor dem Aufzug stande vermuten. Remy sprach leise und gezielt so, dass der Patient sie nicht hören konnte.*

Cameron 2

*Cameron musst sich erst mal erholen, dass House im Fahrstuhl festsass, was, wie Kutner bemerkt hatte, bestimmt zu noch mieser gelaunter Stimmung führen würde.
Sie wartete mit den anderen vor den geschlossenen Türen, als Dr. Hadley auf sie zukam und erst mal Kutner fixierte.

"Wir, also Dr. Ryan und ich haben Mr. Brumley über die OP aufgeklärt und Kutner hat es bei Mrs. Kinghtley gemacht. Nun sind wir unterwegs in den OP Saal, aber der Aufzug steckt mit House fest"

*Sie drückte nochmals auf den Knopf, um zu sehen, ob sich etwas tat.

Taub *Taub machte sich auf den schnellsten Weg zu Kutner. Wahrscheinlich war er immernoch in der Nähe der Reinräume. Er drückte auf den Fahrstuhlkonop und merkte das der Fahrstuhl sich nicht rührte. Na klasse außgerechnet heute, wo sie die Zwei operieren müssen und der Fahrstuhl geht kaputt. Er nahm einfach schnell die Treppe und traf beim Fahrstuhl auf Cameron, Thirteen, Foremann und Kutner.*

"Muß der Fahrstuhl außgerechnet heute kaputt gehen?"

*Fragte er einfach in die Runde.*

Kutner

„Kutner!“

*Hallte es laut und deutlich über dem Flur. Die Stimme seines Engels erkannte er sofort. Und schon kam auch schon Remy mit Foreman im Schlepptau auf die Gruppe vor dem Fahrstuhl zu. Dabei entging ihm nicht, wie sie ihn kurz fixierte und einen Ganzkörperscan an ihm durchführte.*

So wie Arnold Schwarzenegger als Terminator. Fehlt nur noch, dass sie sagt, dass sie meine Kleider, mein Stiefel und mein Motorrad haben will.

*dachte er belustigt, während Remy darum bat auf den neuesten Stand gebracht zu werden. Nachdem Cameron ihren Bericht erstattet hatte, ergänzte Kutner leicht angesäuert und leise sprechend, damit es die Patienten nicht mit bekamen, was er sagte.*

„Und der nächste Report, den ich heute abliefern darf. Hat jemand zufällig einen Protokolldroiden vom Schlage eines C3PO übrig, das mir das Berichte erstatten abnimmt und Essen für meinen Magen vorbeibringt?!? Also Chris und ich haben Miss Knightley und Mr. Brumley Breitbandantibiotika verabreicht und ausgiebig befragt. Dabei ist folgendes rausgekommen. Beide haben auf Station 6B der Sankt Lucas Seniorenresidenz zusammengearbeitet, wo vor ca. zwei, drei Wochen ein Epileptiker namens Hank Waltz mit Nekrosen im Gesicht das Zeitliche gesegnet hat. Miss Knightley hat Hank Waltz das von Nekrosen bedeckte Gesicht gewaschen. Dabei sind die Streptokokken-Bakterien auf ein Handtuch übergegangen, das sie zum Trocknen des Gesichts verwendet hat. Später sind die Bakterien dann dank durch die durch die von einer Rasierklinge, die auf den Weg zum Boden während es eines epileptischen Anfalls seitens Mr. Waltz ihren linken Unterarm gestreift hat und so eine Schnittwunde verursacht hat, verursachten Wunde via selbiger in ihren Körper gekommen, als sie die Hand- und Badetücher auf ihrem Arm hatte, die nach dem Tod von Hank Waltz gereinigt werden sollte. Brumley hat sich die Bakterien geholt, als er den Haufen übernommen hat und die Bakterien über eine Schnittwunde an seinem linken Zeigefinger in seinen Körper gekommen sind. Und House hat Recht gehabt, dass das Krankenhaus keinen Wert auf Hygiene legt. Die Handschuhe sind ausgegangen, weil an diesen aus Kostengründen gespart wurde. So mussten Mitarbeiter wie Miss Knightley halt ohne Handschuhe an erkrankten Senioren arbeiten.“

*Kutner pausierte kurz, bevor er weiterfuhr.*

„Als wir aus den Reinräumen rauskamen, war von Chase nichts zu sehen. Chris ist dann losgezogen, um die Anrufe bei der Seniorenresidenz und dem Gesundheitsanruf zu machen, während ich hier die Stellung hielt und auf Chase wartete. Er ist trotz einer weiteren Pagernachricht von mir nicht aufgetaucht. Dafür ist Cameron aufgetaucht, die sich aber auch nicht genau erklären konnte, wo Chase verblieben ist. Auf jeden Fall fragte mich Cameron, ob ich jemanden kenne, der Chase Part übernehmen konnte. In dem Moment kam Gott sei Dank Dr. Ryan vorbei, die sich bereit erklärt hat die Doppel-OP zu samt den dazugehörigen Formalitäten zu übernehmen. Das wär es von meiner Seite.“

*Bei der Erwähnung ihres Namens hob Ryan den Kopf und grüßte die Neuankömmlinge mit einem freundlichen Hallo, bevor sie sich wieder Brumley zuwandte und auf diesen beruhigend einredete. Miss Knightley mittlerweile war am vor sich hindämmern und bekam von ihrer Umwelt nicht viel mit. In diesem Moment tauchte Taub mit einem*

„Muss der Fahrstuhl ausgerechnet heute kaputt gehen?"

*auf. Daraufhin meinte Kutner die (un)frohe Botschaft verkündend.*

„Jupp. Einer der Fahrstühle funktioniert nicht. Und in diesem steckt House fest. Das tut seiner Laune bestimmt nicht gut. Da können wir uns auf einiges gefasst machen.“

*Seine Blick wanderte erst zu Taub und dann zu Remy sowie Foreman, die er in dieser Reihenfolge folgendes fragte.*

„Und was haben deine Anrufe bewirkt bzw. was ist aus diesen heraus gekommen, Chris? Und ihr beiden, was hattet ihr für einen Spezialauftrag? Hat euch House etwa zu einem erneuten House Besuch bei Miss Knightley geschickt?“

*fragte er Remy und Foreman instinktiv aus dem Bauch heraus, während sich von ihm unbemerkt in seinem Rücken ein paar Fahrstuhltüren öffneten.*

Taub

*Taub sah zu seinen Kollegen und hörte Kutner zu.*

„Jupp. Einer der Fahrstühle funktioniert nicht. Und in diesem steckt House fest. Das tut seiner Laune bestimmt nicht gut. Da können wir uns auf einiges gefasst machen.“

"Er wird bestimmt ganz schlechte Laune haben. Also machen wir uns lieber aus dem Staub. Das Gesundheitsamt schickt heute noch jemanden rüber um sich die Abteilung näher anzusehen. Beim Sankt Lucas hatte ich eine Schwester Miller am Telefon, die die Zwei sehr gut kannte und die hat mir versprochen das wir nach dem Mittagessen die Krankenakte von dem toten Patienten bekommen. Dann werden wir bestimmt sehen wer noch alles Kontakt mit dem Mann hatte. Hoffentlich hat sich sonst keiner angesteckt."

*Taub sah zu leicht geöffneten Fahrstuhltür.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mi Jul 15, 2009 12:05 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jul 14, 2009 5:04 pm

Vor der Wohnung von Dr. Holmes Kelly 2 Holmes

Holmes *Mit einem "Ah verdammt" Blick, verfrachtete sich Holmes in seinen Wagen. Er hatte entdeckt, dass selbstbeweisendes Tricksuchen nicht so erfolgreich war und beschäftigte sich lieber damit die Radioprogramme durchzudrücken, bis er zu dem Entschluss kam es gäbe nichts gescheites und den Radio wieder ausschaltete. Dann öffnete er wieder das Verdeck um Frischluft genießen zu können, was er cabriofahrermäßig bei jeder Jahreszeit tat. Dann lehnte er sich in die Sportsitze zurück.

Kelly 2 Kelly setzte sich ebenfalls hinters Steuer und stellte mit einem Seitenblick auf Holmes' enttäuschtes Gesicht fest, dass sie ihm wohl etwas das Spiel verdorben hatte. Er wirkte in diesem Moment wie ein schmollendes Kind, was Kelly nur noch mehr zum Schmunzeln brachte.

"Sorry, dass ich mich mit Sportwägen auch ein bisschen auskenne…“

Bemerkte sie und beobachtete, als sie beim Ausparken über die Schulter sah, ob er noch immer schmollte. Es sah ganz so aus, was sie nicht ganz verstand. Offenbar hatte sie es hier mit einem überdurchschnittlich empfindsamen Charakter zu tun, dessen Stimmungen schon bei geringen Anlässen ins Gegenteil umschlugen. Sie nahm sich vor, in Zukunft etwas auf der Hut zu sein und das genauer zu beobachten. Er wirkte auf den ersten Blick so unbekümmert und fröhlich, doch dieser Eindruck täuschte offenbar.

„Freuen Sie sich doch einfach, eine gleichgesinnte Autonärrin gefunden zu haben…!“

Schlug sie mit einem Augenzwinkern vor und gab genüsslich Gas, so dass sie beide abermals in ihre Ledersitze gedrückt wurden, und genoss das heiser brüllende Geräusch des Mittelmotors unter dem Verdeck.


Holmes Holmes fing an zu lachen. Jetzt war es endgültig so weit. Nun musste er endgültig für verrückt gehalten werden. Es amüsierte ihn köstlich, dass Dr. Aubrey sein Nachdenken, was er jetzt am besten sagen sollte, damit er sich wieder aus dieser peinlichen Situation manövrieren konnte, anscheinend als schmollen aufgefasst hatte. Herrliche Ironie. Es erinnerte ihn an lustige Szene. Szenen wie die, in der der Einbrecher zum Hausbesitzer sagte "Ach Mann. Wieso freust du dich denn nicht, wenn ich dein Haus ausraube". Der Vergleich brachte ihn noch mehr zum Lachen. Er fing an

"Sie..."

und unterbrach den Satz wieder mit lachen. Ihm gingen gerade die lustigsten Gedanken durch den Kopf. Als er sich fragte, woher sie wusste, das der Motor unter dem Verdeck war, was ja nicht offensichtlich zu sehen war, denn er konnte auch unterm Kofferraum oder hinter den Sitzen sein, sah er sie in blauen Mechaniker Klamotten einen Porsche Plan durchstudieren. Dann legte sie den Schraubenschlüssel aus der Hand und fuhr in mit einem "Dem zeig ich‘s" Gesicht zum Plainsboro. Eine phantastische Verschwörungstheorie, die er natürlich nicht glaubte aber auch Ungläubigkeit kann ja bekanntlich lustig sein. So saß er nur da und lachte. Ein paar verwunderte Blicke von Passanten störten ihn nicht. Vielmehr brachte ihn das unverständliche Kopfschütteln einer alten Tratschtante noch mehr dazu, dass er wie ein Asthmatiker nach Luft rang.

Kelly 2 [color=green]"Was ist denn so komisch??"[/color]

wollte Kelly mit einem weiteren überraschten Seitenblick wissen, während sie den Weg aus der Stadt heraus Richtung Lake Carnegie suchte.

Holmes Er lachte noch etwas, saugte dann massenhaft Luft ein um wieder sprechen zu können.

"Ich habe mir nur gerade vorgestellt, wie sie in blauen Mechaniker Klamotten den Bauplan meines Auto studierten, bevor sie hier her kamen."

Er musste wieder lachen und drückte derweil ein paar Knöpfe an einem großen Display in der Mittelkonsole. Während er noch lachte sagte plötzlich eine Frauenstimme

"Bitte nach 200 Yard rechts abbiegen"

Es war immer sehr geschickt andere Leuten sprechen zu lassen, wenn man gerade selbst nicht konnte. Und da Kelly offensichtlich nicht ortskundig war, vermied die nette Frau auch noch unnötige Benzinkosten, die dank Aubrey‘s Fahrstil ohnedies schon hoch waren. Gemessen an einem pensionierten Hutfahrer. Gemessen an Holmes war dies spritsparend fahren. Aber den Kommentar "Wow sie verbrauchen ja echt wenig." verkniff er sich lieber, da man sonst daraus schließen konnte, was er an langweiligen Sonntagen machte.

Kelly 2 Kelly lachte schallend. Holmes hatte wirklich Phantasie.
Dann setzte sie den Blinker und bog ab.

"Das war nicht wirklich nötig, bevor ich meinen Jaguar gekauft habe, hab ich mich über Alternativen informiert. Dann am Ende hat sich doch das "Buy British" durchgesetzt. Aber ich gebe zu, der hier ist auch nicht übel."

Sie bog auf die Nassau Street ein und dann kam ihr ein Gedanke.

"Haben Sie Lust auf Pizza? Da vorn ist ein richtig guter Italiener, der Holzofenpizza macht. Sollen wir uns eine mitnehmen zum Lunch?"

fragte sie mit einem Seitenblick auf Holmes, der sich inzwischen wieder beruhigt hatte und vergnügt grinsend die Gegend betrachtete.

Holmes "Ganz wie sie wollen.“

antwortete Holmes.

"Essen ist bei mir nicht so wichtig. Ich stütze mich da auf die Faustregel, dass man 3 Wochen ohne Essen leben kann. Aber keine Sorge: Ausprobiert hab ich das noch nie, da ich ohnedies nichts auf Faustregeln geben"

sagte er grinsend.

Kelly 2 Ein junger Mann, der gutes Essen nicht wichtig fand?? Wo gab es das denn?

"Warten Sie's ab, diese Pizza ist eine Sünde wert!"

versicherte sie, blinkte und fuhr rechts ran.

Holmes Nach kurzer Zeit saßen beide wieder im Wagen. Kelly am Steuer und Holmes am Beifahrersitz einen Karton mit warmen Inhalt haltend. Glücklicherweise versicherte ihm das Navigationssystem, das sie gleich angenkommen waren, denn schön langsam fingen seine Beine an eine Wärme anzunehmen, die ihm angesichts der Temperaturdifferenz zum Kopf, der von kühlem Februarwind umgeben war, nicht sonderlich angenehm war. Als sie in eine kleine Straße einbogen erkannte Holmes, dass das hier anscheinend eine Privatstraße war, denn es waren sonst keine fahrenden Autos anwesend. Ehe er es sich versah rollten die Reifen seines Porsches über den Split einer Einfahrt, die zu einem großen Haus führte. Er betrachtete das Gebäude mit einem "Oh da passt ja meine Wohnung 10 mal rein" Gedanken. Und darauf folgte der "Wie kann sie sich das bloß leisten" Gedanke. Aber wie es zu erwarten war, zollte Holmes, wie die meisten Männer auch, dem Haus wenig Bedeutung. "Groß und teuer" waren die Grundmanifeste auf denen dieses Haus stand, daher begnügte er sich damit und sorgte sich weniger darum, ob die Innenausstattung mit der Fassade mithalten konnte, als darum, ob sein Porsche in einer der Garagen gut aufgehoben war oder sie überhaupt befahren konnte. Da solche autoliebenden Gedanken bei Frauen nicht gut ankamen behielt er sie für sich und wartete hoffend darauf, dass sich eines der Garagentore öffnete.
__________________________________

Kelly Aubrey's Haus am Lake Carnegie

Kelly 2 "So, da wären wir."

Kelly bremste und brachte den Porsche direkt vor dem Eingang zum Stehen.

"Steigen Sie hier aus, ich fahr den Wagen dann in die Garage und komme gleich."

Holmes "In Ordnung"

sagte Holmes, beförderte sich aus dem Wagen und humpelte schon mal zum Eingang

Kelly 2 Kelly ließ Holmes austeigen und fuhr dann zu den Nebengebäuden, wo die Garagen untergebracht waren. Sie nahm die Fernbedienung aus der Handtasche, hielt sie über ihren Kopf aus dem Wgen und drückte auf den Signalknopf, worauf sich das Garagentor wie von Geisterhand öffnete. Vorsichtig lenkte sie den Porsche auf den freien Platz neben ihrem Jaguar und stieg aus.

Wenig später betraten sie gemeinsam die weiße Villa.

"Fühlen Sie sich wie zuhause! Da vorn ist das Wohnzimmer, gehen Sie schon mal vor, ich hole inzwischen Teller."

forderte Kelly ihn auf, stellte ihre Tasche und seinen Trolley ab und machte sich mit den beiden Pizza Schachteln auf in die Küche.

"Jetzt essen wir erst mal, ehe die Pizza kalt wird!"

rief sie ihm nach.

"Was möchten Sie trinken?
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