Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Zusammenfassung Tag 2

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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 5:15 pm

*Chris sah sich im Flur um und streifte sich seine Gummihandschuhe über. Im Flur standen ordenlich drei paar Schuh nebeneinander. Das waren wohl die Schuhe die Miss Knightley immer anzog. Er öffnete den Schuhschrank der danbene stand aber auch dort waren die Schuhe sauber und vor kurzem scheinbar geputzt worden. Der Duft von frischen Isolierspray lag in der Luft. In dem Wandschrank in der Ecke hangen ordlich die Jacken der Patientin drinne.

Als nächstes ging er ins Wohnzimmer auch hier sah alles ziemlich ordentlich aus. Noch nichtmal Staub fand er auf dem Sideboard. Die Frau war sehr sauber und ordentlich. Ihm war schon klar das sie hier wohl nichts finden werden.

Als nächstes untersuchte er das Schlafzimmer wo er selbst mal unter dem Bett nach schaute, noch nicht mal hier lag Staub. Nachdem er noch die Kommode und den Kleiderschrank untersuchte kam schon Lawrence ihm aus der Küche entgegen.*

„Also meine Theorie können wir vergessen. Das Badezimmer ist astrein sauber ebenso die Küche. Die Lebensmittel im Kühlschrank und im Mülleimer sind alle noch lange nicht abgelaufen. Von meiner Seite sollten wir ins Krankenhaus zurückkehren und bei Miss Knightley den Abstrich machen. Habe sowieso das Gefühl, dass House den schnellstens haben will und unseren Ausflug hierhin zerreißen wird. Also hast du was gefunden?“

"Gar nichts die Frau scheint ein kleiner Putzteufel zu sein, mir ist das ein wenig zu sauber. Selbst unter dem Bett liegt kein Staubkorn. Laß uns zurückfahren und den Abstrich machen sonst platzt House heute noch"

*Seit House kein Vicodin mehr nahm, war er noch schlechter gelaunt als sonst. Taub verließ mit ihm zusammen die Wohung und zog die Tür hinter sich zu. Am Eingang trafen sie wieder auf den Hausmeister.*

"Haben sie was gefunden."


*Fragte er die beiden Ärzte.*

"Leider nein. Sie ist sehr ordentlich und sauber. In ihrer Wohnung hat sie sich die Bakterien nicht geholt. Wir fahren wieder zurück zu ihr und machen weiter Tests."

*Der Hausmeister Scott nickte leicht trauig.*

"Hoffentlich finden sie die Ursache schnell. Sie ist so ein gutes Kind."

*Er verabschiedte sich von den Beiden und sie gingen wieder zu Chris seinem Wagen zurück, wo sie sich auf dem schnellsten Wege wieder zum Krankenhaus zurückfuhren.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 5:17 pm

PATIENTENZIMMER KNIGHTLEY

*Nachdem sie wieder im Krankenhaus angekommen waren, die Außenkleidung gegen Krankenhauskleidung getauscht hatten und den Fahrstuhl zum Patientenzimmer genommen hatten, betraten Kutner und Taub gemeinsam das Patientenzimmer von Miss Knightley. Der Anblick von dieser gefiel Kutner gar nicht. An ihrem Körper waren blutige Bandagen. Ihr Gesicht war rot angelaufen und auf ihrer Stirn standen Schweißperlen.*

„Chris, sag den Schwestern Bescheid, dass sie bitte schleunigst die Bandagen bei Miss Knightley wechseln sollen. Und besorg mir bitte eine Spritze Penicillin. 400mg. Wenn ich das richtig einschätze, hat sie verdammt hohes Fieber.“

*Kutner streifte sich Handschuhe über und trat zu Miss Knightley ans Bett*

„Hallo Miss Knightley. Ist Ihnen warm?”

*Miss Knightley wachte aus einem Dämmerzustand auf, schlug die Augen auf und blickte ihn erstaunt an, um dann mit schwacher Stimme zu fragen*

„Dr. Kutner. Was ist los? Mir ist so heiß. Und warum sind die Bandagen alle so blutig?“

„Wenn ich richtig liege, haben sie hohes Fieber. Und das jenseits der 40 Grad. Und die Bandagen sind so blutig, weil sich ihre Nekrose verschlimmert hat. Mein Kollege kümmert sich gerade darum, dass die Bandagen gewechselt werden. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass sie wieder gesund werden. Ich habe Ihnen diesbezüglich gestern ein Versprechen gegeben. Um das einzuhalten mache ich gleich einen Abstrich von einer ihrer nekrotischen Körperstellen. Aber vorher gebe ich ihnen erst mal was zu trinken und messe ihre Körpertemperatur.“

*Miss Knightley nahm das Gesagte wortlos hin, als würde sie Zeit brauchen, um das Gesagte zu verarbeiten. Zwischenzeitlich hatte Kutner ihr Wasser in ein Glas eingeschenkt und verabreichte ihr dieses, was sie in einem Zug leerte.

„Danke“

*meint sie leise, während Kutner das Glas zurückstellte und mit einem Fiebermessgerät am ihrem Trommelfell eine Infrarotmessung durchführte. Das Ergebnis war innerhalb weniger Sekunden dar und seine Befürchtung bestätigte sich.*

Mist. 40,5 Grad. Das ist hohes Fieber. Zu hohes Fieber.

„So. Miss Knightley, jetzt mache ich den Hautabstrich. Dazu sehe ich mir ihre Bauchregion an.“

*Während er auf Taub wartete, hob er Miss Knightleys Nachthemd und fand an ihrem Bauch zwei kleine schwarze Stellen, die sich am ausbreiten waren. Von diesem nahm er je einen Abstrich und platzierte die Abstrichstäbchen in die vorher gesehenen Behälter. Die Behälter legte er auf den Nachttisch, während er Miss Knightleys Nachthemd wieder in die ursprüngliche Position brachte und sie wieder zu deckte.*

„Danke. Miss Knightley. Das wäre es. Sie haben 40,5 Grad Fieber. Wenn mein Kollege wieder kommt, spritze ich Ihnen als Akutmittel dagegen Penicillin, damit die Körpertemperatur sinkt. Anschließend bekommen sie regelmäßig Penicillin-Tabletten, damit ihr Fieber in Schach gehalten wird. Haben sie das soweit verstanden?“

*fragte Kutner sie mit sanfter Stimme, während er sie aufmunternd anlächelte.*

„Ja.“

*meinte Miss Knightley mit erschöpfter Stimme, bevor sie wieder wegdämmerte. In diesem Moment betrat Taub mit einer Schwester im Schlepptau das Zimmer. Kutner wandte sich an ihn*

„Sie hat 40,5 Grad Fieber. Hohes Fieber. Zu hohes, wenn du mich fragst. Hast du die Spritze mit dem Penicillin?“
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 5:17 pm

*Die Schwester fing an wechselte die blutigen Bandagen bei der Patientin. Als Taub die Ampulle mit dem Penicillin in die Spritze aufzog.*

"Es sieht schlimm aus. Wenn wir nicht schnell herausfinden woher es kommt und sie behandeln, geht sie uns vorher ex."

*Chris verabreichte ihr die Spritze mit der richtigen Dosis Penicillin.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 5:18 pm

*Kutner nahm die Spritze von Taub und wandte sich mit einem Lächeln an die Schwester.*

„Darf ich Ihnen eine kurze Pause verschaffen?“

„Klar.“

*erwiderte sie mit einem ebenfalls mit einem Lächeln, während Kutner daraufhin Miss Knightley das Penicillin spritze. Nachdem das erledigt war, wandte er sich wieder an die Schwester.*

„Danke. Wenn Sie mit dem Wechseln der Bandagen fertig sind, könnten Sie bitte dafür sorgen, dass ihre Debridement Behandlung mit Nu-Gel und dem Verbandswechsel alle 6 Stunden statt 12 durchgeführt wird? Und sorgen sie dafür, dass sie morgens und abends 20 mg Penicillin in Tablettenform bekommt.“

*Während die Schwester zustimmend nickte und ihre Arbeit fortsetzte, nahm sich Kutner die Abstrich - Behälter vom Nachttisch wandte sich Kutner an Taub.“

„Wir beide gehen jetzt erst mal in die Ambulanz, bevor wir im Labor die Untersuchungen machen. In der Ambulanz gibt es einen Automaten mit leckerem Essen, für das ich bezahle.“

*Sprachs, warf noch einen letzten Blick auf die immer noch vor sich hindämmernde Patientin und machte sich auf dem Weg zum Fahrstuhl. Auf dem Weg dorthin, kamen sie an der Schwesternstation vorbei, wo Kutner seine Anweisungen in der Patientenakte dokumentierte. Kutner drückte den Fahrstuhl und meinte dann zu Taub.*

„Sie sieht wirklich schlimm aus. Und wenn wir nicht bald neue Informationen bekommen, dann geht sie uns echt ex.“

*Beim dem Wort schlimm, musste er wieder an Taubs Frage „Ich hoffe doch das es ist nichts schlimmes?" bezüglich Remys Termin denken und dass er Taub noch eine Antwort schuldig war.*

Der Termin nicht. Nur das Untersuchungsergebnis könnte schlimm sein. Was auch immer dabei raus kommt, ich hoffe, dass es Remy nicht einen schweren Schlag verpasst. Das hat sie einfach nicht verdient. Dafür hat sie einfach schon zu viel durchgemacht.

„Du hattest mich auf dem Weg zur Garage gefragt, ob Remys Grund für ihr Verschwinden etwas Schlimmes sei. Der Grund für ihr Verschwinden ist nichts Schlimmes. Mehr will ich dazu aber nicht sagen, da wir uns um Miss Knightley zu kümmern haben.“

*meinte er sich wieder auf den Fall konzentrierend zu Taub, betrat mit diesem den Fahrstuhl und drückte den Knopf für die Klinik-Ambulanz Etage*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 5:19 pm

PATIENTENZIMMER HOUSE

*Holmes schien schon wieder zu schlafen, als Gregory das Zimmer betrat. Das war ihm in diesem Fall mehr als Recht. Leise und sich nach Schwestern umsehend begab er sich zu seinem Bett, neben dem seine Jeans über de Stuhl hing. Er setzte sich genau daneben vorsichtig auf die Bettkante, lehnte seinen Stock neben sich an und griff nach der Hose. Seine linke Hand fuhr in die Hosentasche und... da waren sie. Drei kleine Tabletten. Weiß. Oval. Vicodin. Seine Vicodin...

Gregory nestelte solange in der Tasche herum, bis er genau eine in der Hand hatte. Er war zwar süchtig, aber nicht lebensmüde... er zog sie heraus und hob sie auf Augenhöhe. Währenddessen lief eine Schweißperle in sein Auge und er spürte, dass seine Hand leicht zitterte. Aber er hatte keine Schmerzen.
Damit hatte Gregory doch seinen Pillenkonsum immer gerechtfertigt... seine Schmerzen. Er konzentrierte sich, doch das PDK ließ keine Schmerzen aufkommen. Er sah beschämt zu Boden. Das, was er hier tat, war reines Suchtverhalten. Das wusste er sehr genau.

Ein Kampf der Giganten spielte sich in seinem Kopf ab. Die Pille war nur noch einige Zentimeter von seinen Lippen entfernt, während sein gesicht sich in einer Mischung aus "Tu es doch endlich!" und "Wag es ja nicht, Du miserabler Schwächling" verzerrte.
House packte seinen Gehstock mit seiner rechten Hand und donnerte ihn gegen den Nachtkasten vor lauter Zorn. Wie konnte es sein, dass dieses beschissene, kleine weiße Ding ihn derart beherrschte?

Und da war es geschehen. Er hatte die Tablette im Mund und schluckte sie herunter. Seine Augen trafen auf das Spiegelbild, das er im Fenster des Patientenzimmers warf.*

"Du blöder Idiot!"

*sagte sein Spiegelbild enttäuscht und leise. Er dachte krampfhaft nach, was er nun tun konnte/ sollte. Sein Verstand schlug ihm etwas vor, das von außen betrachtet völlig useless war, doch Gregory House empfand es als Wiedergutmachen: Aubrey's Akte! Er warf die Hose achtlos auf seinen Stuhl zurück und wandte sich um. Wo war sie? Wo war Aubrey's Akte? Er hatte sie neben sich auf dem Bett abgelegt... sein Blick trauf auf den von Holmes.*

"Wo ist sie?"

*fragte Gregory.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 10:25 pm

AMBULANZ

*Ashton Brumley fühlte sich, als habe jemand einen Bleihammer über seinen Schädel gehauen. Der junge Sozialdienstleistende hatte sich gestern wegen Grippeymptomen krank melden lassen. Doch jetzt ging es nicht mehr. Das Fieber tobte in seinem Körper und auf seinem Kinn hatte sich irgend eine nässende Stelle gebildet. Und nicht nur da...

Er taumelte in die Ambulanz des PPTH herein und sah verschwommen den Tresen der dort fleißig arbeitenden Schwestern, von denen ihn bisher niemand bemerkte. Ashton tappte ein paar unsichere Schritte weiter und vergaß dabei völlig, dass seine Mutter hinter ihm versuchte, dafür zu sorgen, dass er nicht stürzte.

"Ist hier ein Arzt... Dr. House oder Dr. Kennar vielleicht?"

*murmelte der Junge als er am Tresen angekommen war. Die beiden diensthabenden Schwestern sahen ihm ins Gesicht und dann einander entsetzt an. Noch bevor eine von ihnen etwas antworten konnte, brach Ashton - ein paar Akten vom Tresen mitreißend - zusammen. Eiligst stürzten Mutter und Schwestern herbei... Ashton verlor langsam das Bewusstsein.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 10:26 pm

*Die Fahrstuhltüren öffneten sich und gaben den Weg zur Ambulanz frei. Kutner ging in die Richtung und bekam ein flaues Gefühl in der Magengegend. Sein Instinkt sagte ihm, dass irgendetwas im Gange war, was die Zwischenmahlzeit verhinderte.

„Das mit dem Testergebnis kann dauern. Erst mal muss ich im Kulturverfahren die Bakterienkulturen anlegen. Bis wir Ergebnisse haben, können Stunden vergehen. Das einzige Beschleunigungsmittel, was ich kenne sind teure Molekularbiologische Schnelltests. Dafür das House schnellstens Ergebnisse haben will, werde ich diese Schnelltests auch verwende, damit wir in einer Stunde Ergebnisse haben.“

* Als er dann in der Ambulanz ankam, sah er auch schon den Grund für das Gefühl bzw. hörte es.*

"Ist hier ein Arzt... Dr. House oder Dr. Kennar vielleicht?"

*Die Stimme gehörte zu einem jungen Menschen, der gerade vor dem Tresen der beiden diensthabenden Schwestern kollabierte. In der Nähe befand sich auch eine Frau mittleren Alters, die gerade versuchte den jungen Mann abzustützen. Kutner schaltete sofort und gab Gas, dass er zu dem jungen Mann kam .*

„Vamos Chris, da will einer gerade ins Land der Sauerstoffunterversorgung baden gehen. Schnapp dir eine der beiden Schwestern und hol eine mobile Liege und ein Sauerstoffgerät mit Beatmungsmaske.“

*meinte er zu Taub, während er sich um den Jungen kümmerte und diesen an den Schultern rüttelte. Dabei stellte er fest, dass der Junge noch atmete*

„Schön wach, bleiben junger Mann. Wie heißen sie?“

„Ashton Brumley.“

„Ok. Ashton. Mein Name ist Lawrence Kutner. Sie bleiben schön wach und erzählen mir, was passiert ist. Schwester helfen sie ihn mir in die stabile Seitenlage zu bringen.“

*forderte er die andere diensthabende Schwester auf, die ihm gleich zur Hand ging. Während sie ihn in die stabilen Seitenlage brachten.

Ashton. Was ist passiert?“

„Habe mich wegen Fieber und migräneartiger Kopfschmerzen krankmelden lassen. Eine der hier mich behandelnden Schwestern meinte, dass ich eine Grippe habe. Bin nach hausen gegangen und habe mich versucht auszuruhen.“

Und was geschah dann?“

*fragte Kutner Ashton , während er dessen Kopf nach hinten neigte, das Kinn anhob und so die Atemwege frei machte. Die Schwester schob Ashton ein Kissen in den Nacken, während Kutner durch Sehen, Hören und Fühlen die Atmung zu überprüfen.*

„Bin heute Morgen mit erhöhter Temperatur aufgewacht und mir die Temperatur gemessen. Hatte 40,3 Grad Fieber. Das Fieber habe ich nicht mehr ausgehalten und bin hierhin gekommen. Und auf meinen Kinn hatte sich irgendwas Nässendes gebildet.“

*Bei dem Wort nässend wurde Kutner sofort hellhörig.*

Die Symptome kenne ich doch von Miss Knightley: Migräneartiger Kopfschmerzen, Fieber, nässende Stellen. Besteht da ein Zusammenhang?

*Instinktiv zog er sich Handschuhe an und betrachte sich die Stelle am Kinn von Ashton. Er war eine schwarz umrandete, feuchte Nekrose . Ohne weiter zu nachdenken, eher instinktiv fischte Kutner einen Abstrich-Reservebehälter aus seiner Tasche und nahm einen Abstrich von der Stelle am Kinn von Ashton.*

„Wie alt sind Sie Ashton?“

„Hatte letzte Woche meinen Geburtstag. Bin jetzt 19 Jahre alt“

„Na dann herzlichen Glückwunsch nachträglich.“

*meint Kutner zu ihm lächelnd und verstaute den Abstrich in den Behälter. Er kontrollierte den Puls des Jungen und fand das dieser gefährlich nach unten ging. Dann setzte er seine Unterhaltung mit Ashton fort, damit dieser wach blieb.*

„Und wo arbeiten Sie?“

„In der Sankt Lucas Seniorenresidenz. Leiste da meinen Sozialdienst ab.“

*Just in diesem Moment tauchte Taub mit der Bahre auf. Und die Schwester brauchte eine Sauerstoffflasche mit Beatmungsmaske mit. Kutner blickte zu Taub auf und brachte ihn auf den neuesten Stand.*

„Ashton Brumley. 19 Jahre alt. Leistet seinen Sozialdienst ab. Hat sich hier gestern wegen Grippesymptomen wie Fieber und Kopfschmerzen von einer der Schwestern behandeln lassen. Ist nach Hause geschickt worden. Hatte heute Morgen dann bei sich 40,3 Grad Temperatur gemessen und ist wegen diesem Fieber ins Krankenhaus gekommen. Außerdem hat er eine nässende nekrotische Stelle. Sieh zu, dass er in einen Reinraum kommt. Er hat mir zu sehr die gleichen Symptome wie Miss Knightley: Migräneartiger Kopfschmerzen, Fieber, Nekrose am Kinn. Das riecht alles zu sehr nach einer Ansteckung. Mach eine Sauerstoffbeatmung bei ihm. Dann gib ihm Penicillin und Antibiotika gegen das Fieber und die Nekrose. Und überprüf, wo er sonst noch am Körper Nekrosen hat. Ich sehe zu, dass ich den Abstrich von seiner Kinnnekrose und die von Miss Knightley ins Labor bekomme. Hast du eigentlich Foreman heute schon gesehen? Unterstützung können wir echt gebrauchen.“

*Taub war gerade dabei gewesen eine Schwester und eine Trage aus dem hinteren Teil der Ambulanz zu holen, als Kutner ihm die Details erzählte.*

„Ashton Brumley. 19 Jahre alt. Leistet seinen Sozialdienst ab. Hat sich hier gestern wegen Grippesymptomen wie Fieber und Kopfschmerzen von einer der Schwestern behandeln lassen. Ist nach Hause geschickt worden. Hatte heute Morgen dann bei sich 40,3 Grad Temperatur gemessen und ist wegen diesem Fieber ins Krankenhaus gekommen. Außerdem hat er eine nässende nekrotische Stelle. Sieh zu, dass er in einen Reinraum kommt. Er hat mir zu sehr die gleichen Symptome wie Miss Knightley: Migräneartiger Kopfschmerzen, Fieber, Nekrose am Kinn. Das riecht alles zu sehr nach einer Ansteckung. Mach eine Sauerstoffbeatmung bei ihm. Dann gib ihm Penicillin und Antibiotika gegen das Fieber und die Nekrose. Und überprüf, wo er sonst noch am Körper Nekrosen hat. Ich sehe zu, dass ich den Abstrich von seiner Kinnnekrose und die von Miss Knightley ins Labor bekomme. Hast du eigentlich Foreman heute schon gesehen? Unterstützung können wir echt gebrauchen.“

*Taub hörte Kutner aufmerksam zu.*

"Er hat die selben Symptome wie Miss Knightley. Ich weiß nicht irgendwas ist hier faul. Könnte es sein das sie auf irgendeiner Weise Kontakt zueinander hatten?"

*Taub gab dem jungen Mann Sauerstoff. Er machte sich wirklich langsam seine Gedanken.*

"Sollten wir Miss Knightley auch in einen Reinraum bringen lassen?"

*Die Schwester reichte Taub das Penicillin und Antibiotika, was er dem jungen Mann verabreichte.*

"Foremann ist der nicht gerade wegen einem Vortrag in New York?"


Zuletzt von Klinikleitung am So Jun 14, 2009 11:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 10:42 pm

PATIENTENZIMMER HOUSE

*Holmes fuhr zusammen als er einen lauten Knall hörte. Er setzte sich in Sekundenschnelle auf und erblickte House, der gerade dabei war das Krankenhausinventar mit seinem Stock zu demolieren. Er runzelte die Stirn und schaute House zu, der scheinbar wütend sein Spiegelbild im Fenster betrachtete. Holmes wunderte sich, warum sein Chef seine Hose in der Hand hatte. Doch bevor er annehmen konnte, dass er sie vielleicht anziehen wollte, wurde sie wieder zurückgeworfen. Die Augenbrauen des jungen Arztes begannen sich aus immer größer werdender Verwunderung immer höher hinauf zu ziehen und verpassten ihm einen erstaunten Blick. Er hatte gerade keine Ahnung, was das hier sollte aber House unterbrach seine Gedanken erneut indem er sich zu ihm drehte und fragte, wo etwas sei. Nach einer kurzen Schrecksekunde antwortete Holmes:*

"Wo ist was? Meinen Sie die Akte? Die ist hier"

*er öffnete die Schublade und hielt ihm die Mappe entgegen*

"Dr. Aubrey hat mich gebeten sie in die Lade zu legen, damit hier nicht jeder ungebeten Akteneinsicht nehmen kann"

*antwortete Holmes relativ gelassen obwohl das ernste Gesicht und das vorhergegangene Stockattentat seines Chefs ihn nicht gerade beruhigten.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 14, 2009 11:40 pm

*Gregory stand auf und humpelte - den Infusionsständer mit Kelly's "Giftmuschung" hinter sich her ziehend - um das Bett herum und riss dem jungen Arzt die Mappe aus der Hand.*

"So, verstehe... genau so, wie Scarlett Sie zu einem Urlaub auf ihre kleine Farm Tara eingeladen hat übers Wochenende, nicht wahr?"


*Leicht erzürnt humpelte Gregory zu seinem Bett zurück und setzte sich.*

"Wenn Sie meine Akten klauen wollen, stellen Sie sich in Zukunft besser an!"

*Dann schlug er die Akte auf und wollte zu lesen beginnen, allerdings wollte seine Konzentration nicht zustande kommen. Er las den Einführungssatz beinahe 5 mal, bis er sich dann wieder an Holmes wandte.*

"Was denken Sie sich eigentlich dabei??"

*Er sah den Jungen fassunglos an.*


Zuletzt von Klinikleitung am So Jun 21, 2009 9:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jun 15, 2009 12:22 am

*Holmes hörte sich die Worte seines Chefs aufmerksam an. Es war ihm schon bei seiner üblichen Metapher klar gewesen, dass er ihn missverstanden hatte. Anschuldigungen hatten bei Holmes normalerweise immer 2 Reaktionen zur Folge. Entweder er brachte die gleiche Aggressivität zurück oder er fuhr auf der ruhigen Vernunftsschiene. In Gegenwart einer ranghöheren Person wäre 1. Möglichkeit etwas dumm gewesen, was eindeutig nicht zu ihm passte. Er hob seine rechte Augenbraue leicht, schaute House an und begann zu reden:

"Schauen Sie Dr. House. Ich habe Ihre Akte nicht geklaut sondern sie auf Wunsch von Dr. Aubrey beiseite gelegt. Glauben Sie mir, wenn ich etwas klauen würde, dann wäre ich sicher nicht so dumm mich dabei erwischen zu lassen. Außerdem warum sollte ich Ihre Akte stehlen? Dass Sie Vicodinsüchtig sind ist mir schon mitgeteilt worden. Was sollte ich dann mit ihrer Krankenakte anfangen? Ich war ja außerdem die meiste Zeit hier und konnte bei den Behandlungen, die in der Mappe vermerkt sind live zusehen. Da brauche ich das nicht nachschlagen. Außerdem habe ich nichts davon Sie anzulügen!"

*rechtfertigte sich Holmes und sah House erwartungsvoll an.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jun 15, 2009 12:22 am

*Holmes hatte Gregory unfreiwillig den Beweis geliefert, dass er nicht daran interessiert gewesen war, die Akte zu klauen. Denn es war nicht seine Patientenakte, es war der Bericht zu Aubrey's und Connor's Schmerztherapie. Er seufzte und presste dabei die Lippen aufeinander. Dann wurde ihm allerdings bewusst, dass jemand aus seinem nahen Umfeld dem jungen Doktoranden seine Sucht gesteckt haben musste. Und das machte House noch sehr viel wütender. Holmes konnte gar nichts dafür in diesem Augenblick, und es stimmte, er WAR vicodinabhängig, aber wer zum Teufel hatte das Holmes erzählt, und wer hatte diesem Jemand das Recht dazu gegeben?

Gregory kochte innerlich vor Wut und musste sich sehr zusammenreißen. Seine blauen Augen loderten, und jeder, der ihn näher kannte, wusste, dass es gerade besser war, ihm aus dem Weg zu gehen. Noch einmal schnaufte er gut hörbar ein und aus, bevor er die Akte - etwas zu heftig - auf die Kante seines Bettes knallte. Dann stach sein Blick wieder in den von Holmes. Er musste einige Zeit überlegen, bevor er etwas erwiderte:*

"Dann soll mir das Recht sein. Legen Sie das Ding das nächste mal in meine Schublade!"

*presste er hervor, bevor er die Augen kurz schloss, noch ein weiteres Mal seufzte und dann noch einmal zu sprechen begann.*

"Wer hat Ihnen das gesagt?"

*fragte er schließlich. Und Holmes würde ganz genau wissen, was House damit meinte. Und er würde wissen, dass es besser wäre, den Diagnostiker jetzt nicht zu belügen, denn dessen Blick war nach wie vor so stechend wie ein Dolch in einem Shakespearedrama. Mit gesenktem Kinn sah er Holmes an und wartete ab.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jun 15, 2009 1:01 am

*Holmes hielt seinen ersten Blick weiterhin. Seine rechte Augenbraue war noch immer etwas nach oben gezogen. Dieser Gesichtsausdruck war besonders auszeichnend für Holmes. Es sah so aus als würde er mit jedem Auge etwas anderes sprechen. Sein rechtes Auge war etwas offener als sein linkes und zeigte Verständnis. Sein linkes Auge aber war weniger offen und zeigte einen ziemlich ernsten Blick. Genauso war ihm momentan und auch oft zumute. Innerlich konnte er viel Verständnis für seinen Gegenüber aufbringen. Er blickte kurz zu Boden. Das Mitgleidsgefühl durchdrang ihn und brachte ihn für einen Moment zum Nachdenken. Ihm war klar, dass ihn lediglich die Fähigkeit mit guter Mine viel einzustecken zu können davon abgehalten hatte so zu werden wie der Arzt ihm gegenüber. Er schüttelte innerlich seinen Kopf bei den Gedanken und verdrängte sie schnell wieder. Dann antwortete er wieder mit seinem zweideutigen Blick*

"Sie sind im ganzen Land bekannt Dr. House. Als ich noch auf der Universität war gab es einige Leute, die vom großen Diagnostiker Dr. Gregory House in der Zeitung und im Fernsehen gelesen hatten. Sie können sich sicher vorstellen, dass Ihre Fälle einige der Studenten fasziniert hatten. Auch ich habe mich sehr für die außergewöhnlichen Fälle interessiert, die Sie gelöst haben. Das war auch ein Grund, warum ich mich hier beworben habe. Aber um das ganze etwas abzukürzen. Einer der Studenten hat die Information bekommen, dass Sie Vicodinabhängig sind. Ich vermute er hat es von einem ihrer Patienten aber ich weiß es nicht genau und als Sie mir die Viciodin gegeben haben, habe ich 1 und 1 zusammengezählt."

*Holmes ärgerte sich, dass er die Vicodinabhängigkeit von House erwähnt hatte. Er war eigentlich nicht der Typ, der auf Tratsch ansprach und sich für das Privatleben anderer Leute interessierte. Nur manchmal brauchte er eben seine Argumente.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mo Jun 15, 2009 1:05 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jun 15, 2009 1:02 am

GÄNGE/ PATIENTENZIMMER HOUSE

*Mit festen Schritten ging Blythe House durch die Gänge des PPTH.
Die Auskunft der Schwestern in der Ambulanz hatte ihr den richtigen Weg zu Gregory gewiesen. Sie wußte das es relativ unwarscheinlich war, dass er brav im Bett lag und sich schonte, wie es sich für einen Patienten gehörte.
Schließlich hatte er NUR eine Gehirnerschütterung.
Viel warscheinlicher war das er sich mit irgendwas beschäftigte das weder seinem Gemüt noch seiner Gesundheit gut tat.*

*Ohne zuerst einen Blick durch die Fenster des Krankenzimmers zu werfen, ging Blythe ohne zu zögern auf die Tür zu, klopfe kurz, ohne die Antwort abzuwarten und betrat das Zimmer.*

"Hallo Gegory."

*sagte sie ruhig.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jun 15, 2009 1:17 am

*Gregory, der durch Holmes' Erklärung nur mäßig ruhiger wurde, hörte sie sich dennoch bis zum Schluss an. Besonders stach ihm der Satz

"Auch ich habe mich sehr für die außergewöhnlichen Fälle interessiert, die Sie gelöst haben. Das war auch ein Grund, warum ich mich hier beworben habe..."

ins Ohr. Er schnaubte kurz.*

"Rührend..."

*knurrte er und sah Holmes eine Weile an. Warum fuhr er den Jungen eigentlich so an? Was war denn nur mit ihm los, wenn es um Holmes ging? Kein anderer Mensch - bis auf Wilson - war in der Lage, ihn emotional derart zu reizen. Wieso dann er? Woher kam das? Er hatte doch nichts mit diesem Knaben zu tun. Er kannte ihn noch nicht mal 24 Stunden.
Gregory schaute Holmes nach wie vor an und wollte gerade zu einer weiteren Aussage ansetzen, da ertönte eine Stimme von der Tür her.*

"Hallo Gregory."

*Diese Stimme... sie war ihm vertraut. Es war, als ob man in sein Lieblingsessen beißt und der altbekannte Geschmack breitet sich im Mund aus. Lecker, erwartet und doch altgewohnt. Gregory, der seinen Blick nach wie vor unbeirrt auf Holmes heften hatte, hob seinen Kopf nun um ein paar Grad und sah in das Gesicht seiner Mutter.

Er sah sie an wie ein Trugbild, eine Geistererscheinung, die furchterregender nicht sein könnte. Dabei war es gar nicht das, was er empfand: Gregory war nur einfach völlig verwirrt und überrascht zugleich. Was tat denn seine Mutter in Princeton? Hatte er ihr von seinem Plan erzählt, Wilson hinters Licht zu führen und sie gebeten, ihm dabei zu helfen? Eher nicht... in letzter Zeit geschahen ein paar Zufälle zuviel. Immer noch starrte er seine Mutter mit offenem Mund an.

Bis er sich endlich zusammenrriss und seinen Kopf schüttelte, als könne das Trugbild dadurch verschwinden... aber Blythe House blieb genau wo sie war: In der Tür zum Patientenzimmer. Gregory fing sich endlich und sagte einfach nur:*

"Mum, was machst Du denn hier?"

*Er rührte sich nicht und starrte an Holmes vorbei zu seiner Mutter. Die Frage klang erchütterter als sie gemeint war. Er dachte nur, seine Mutter hatte eine Beerdigung zu organisieren. Und Gregory wollte nicht, dass seine Mutter ihn so sah: Als Opfer, als Patienten, als jemanden, der auf Entzug war. Und genau so sah er im Augenblick aus, denn die Vicodin hatte noch nicht angeschlagen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mo Jun 15, 2009 2:54 am

AM CARNEGY LAKE BEI KELLY

*Nach dem Telefongespräch mit Dr. Cuddy überlegte Kelly, welches der Gästezimmer sie für Dr. Holmes herrichten sollte. Da es nur ein einziges im Erdgeschoß gab, und der Unglückswurm vorerst keine Treppen steigen konnte, war die Entscheidung schnell gefallen.
Sie sah auf die Uhr, es war kurz vor neun.
Von ihren Vermietern hatte sie zwar deren Haushälterin übernommen, doch die kam nur unter der Woche. Sie musste sich also selbst um alles kümmern, was sie auch gerne tat. Sie hatte ja nur selten die Gelegenheit gehabt, Hausfrau zu spielen, immer hatte es Leute gegeben, die ihr derlei abgenommen hatten. Dabei war sie eine gute Köchin und es machte ihr Freude, Gäste zu bewirten und für deren Wohl zu sorgen. Ein bisschen so, als handelte es sich um Patienten, was in diesem speziellen Fall ja sogar zutraf. Unwillkürlich zauberte der Gedanke an den jungen Arzt ein Lächeln auf ihr Gesicht. Sie konnte nicht sagen, was es war, das sie tief in ihrem Innern berührte und eine Saite zum Schwingen brachte, von deren Existenz sie bisher nichts geahnt hatte. Vielleicht war es das Gefühl einer Schwester für einen jüngeren Bruder, oder sogar das einer Mutter für ihr Kind. Auch wenn sie nicht mehr als sechs oder sieben Jahre trennte, der junge Mann hatte ihren Beschützerinstinkt geweckt und sie fühlte das Bedürfnis, sich seiner anzunehmen und ihn nicht allein der Obhut von Schwestern wie dieser Dolores zu überlassen.
Sie verließ das Wohnzimmer und lief durch den Flur hinüber in den Nordflügel, wo das Gästezimmer lag. Es war geräumig und wie alle Zimmer des Hauses edel und komfortabel möbliert. Hohe French Windows öffneten sich zum Garten und gaben den Blick frei auf den Park und den See. Als sie es zum ersten Mal betreten hatte, war ihr sofort Steve Connor in den Sinn gekommen, mit der Hoffnung, er möge einmal Gast in diesem Zimmer sein. Doch nach dem letzten Telefongespräch mit ihm sah sie ihn nicht mehr in diesem Raum, sondern, falls er sie tatsächlich besuchen kommen würde, viel eher oben in ihrem eigenen Schlafzimmer.
Doch Kelly verdrängte den Gedanken sofort wieder. Er war noch immer glücklich verheiratet und allein die Vorstellung war ein Spiel mit dem Feuer, das sie alle nur ins Unglück stürzen konnte. Sie hoffte, er würde das bald ebenso sehen wie sie. Dieser Mann war nicht für sie bestimmt. Wenn es jemanden gab, der für sie bestimmt war, so …
Mit unglaublicher Macht überfiel sie plötzlich die Vision eines Gesichtes, es stand so deutlich und klar vor ihren Augen als könne sie die Hand danach ausstrecken und es berühren. Doch es war das Bild in ihrem Kopf das sie berührte, wie mit Geisterhand nach ihr griff und ihr Herz zusammendrückte bis es schmerzte. Mit Gewalt riss sie sich los. Sie wollte das nicht. Nicht noch einmal die Kontrolle verlieren über ihre Gefühle und ihr Wohlergehen. Denn eines war ihr jetzt schon klar nach nur einem Tag. Dieser Mann war gefährlich. Er würde sich ihrer bemächtigen wie eine tödliche Krankheit, die sie nie wieder los ließ. Er würde sich nicht fassen lassen, sich ihrer bemächtigen, ihre Gefühle auflodern lassen wie ein Feuersturm und über ihre verbrannte Asche hinweg steigen um weiter seiner Wege zu gehen wie bisher. Allein und untröstlich. Sie erkannte die Gefahr, die von diesem Mann ausging und würde nicht darin umkommen. Und sie fragte sich, ob Steve klar gewesen war, zu wem er sie geschickt hatte.

Sie schüttelte den Kopf um ihn wieder klar zu bekommen, kontrollierte dann, ob im Badezimmer genügend Handtücher vorhanden waren, das Bett bezogen und alles in tadellosem Zustand war. Mrs. Hopkins, die Haushälterin, hatte gründliche Arbeit geleistet und es blieb ihr nichts weiter zu tun, als Dr. Michael Holmes abzuholen und in dieses herrliche, große Himmelbett zu verfrachten. Wenn er denn ins Bett verfrachtet werden wollte. Wenn er sich im Krankenhaus langweilte, so würde er sich hier allein in seinem Gästezimmer trotz Fernseher und Stereoanlage auch nicht besser unterhalten. Nun, im Wohnzimmer gab es auch eine sehr große und bequeme Couch. Und sie freute sich von ganzem Herzen auf seine Gesellschaft.*

*Nachdem Kelly sich davon überzeugt hatte, dass alles für den Gast hergerichtet war, bereitete sie genüsslich eine Kanne English Breakfast Tea zu, aß 2 Scheiben Toast mit Orange & Tangerine Marmalade und begab sich danach unter die Dusche. Nach der eher knapp ausgefallenen Nachtruhe tat das erst heiße und dann eiskalte Wasser unendlich gut und hinterher fühlte sie sich wieder frisch und munter. Es dauerte wie immer eine Weile, ehe sie ihr langes, dichtes Haar trocken geföhnt hatte, doch schließlich war sie damit fertig, band es zu einem Pferdeschwanz zusammen, legte nur wenig Makeup auf, zog sich an und telefonierte nach einem Taxi, da sie ja voraussichtlich mit Michael Holmes‘ Porsche zurückfahren würden. Es dauerte nicht lange, da hupte es draußen schon, sie verließ das Haus und nannte dem Fahrer das Princeton Plainsboro. Zehn Minuten später waren sie dort.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jun 16, 2009 12:32 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 12:17 am

DIAGNOSTIKZIMMER HOUSE

*Chase stand einige Minuten abwesend im Raum und dachte sowohl über das, was sich hier gerade ereignete, als auch die Patientin und deren Symptome nach ... Seine Gedanken wandten sich dabei immer mehr dem Fall Knightley zu. Dies wiederum ließ ihn nur noch abwesender erscheinen.*

Ich habe das dumpfe Gefühl, dass irgendetwas fehlt ... Irgendein Puzzleteil bedenken wir nicht ...

*Doch Chase kam im Moment nicht darauf, was ihn so stutzig machte. Wahrscheinlich war es das beste sich endlich vollends mit dem Fall vertraut zu machen, um wirklich handlungsfähig zu sein. Widerwillig riss er sich von seinen Gedanken los und erwachte aus seiner Trance, da viel ihm eine andere Ungereimtheit auf. Diesmal auf persönlicher Ebene.*

Hat Cuddy House gerade geduzt?

*Etwas verdutzt blieb Chase einen weiteren Moment stehen und beobachtete das Gespräch zwischen den beiden Ärzten. Erst dann bemerkte er, was er hier gerade tat und was er eigentlich tun sollte.
Endlich wieder Herr seiner Sinne setzte er sich in Bewegung.*

“In Ordnung Dr. Cuddy. Ich werde nach Holmes sehen, sobald ich mir ein Bild von Miss Knightley gemacht habe und sofern ihr Zustand dies zulässt. Sollte dies nötig sein, werde ich mich um einen OP für heute Nachmittag kümmern.”

*Mit diesen Worten folgte Chase Cameron, welche nun endgültig das Zimmer in Richtung Station verlies.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 12:24 am

PATIENTENZIMMER KNIGHTLEY/ GÄNGE/ REINRAUM KNIGHTLEY

*Cameron drückte auf den Knopf und schon kurz darauf kam eine Krankenschwester ins Zimmer gerannt.*

"Hat sie schon wieder einen Anfall"

*war das erste was sie sagte.*

"Nein, ich muss dafür sorgen, dass Mrs. Knightly in einen Reinraum kommt und brauche Ihre Hilfe"

*antworte Cameron gelassen. Sie lief zum Bett rüber.*

"Schieben wir sie in den oberen Stock, wenn Sie mir zur Hand gehen würden, wäre ich sehr froh"

*sie zog das Bett ein wenig nach vorn und die Schwester nahm das andere Ende.
Während Cameron vorsichtig das Bett hinausrollte, schweifte ihr Blick auf die frisch gewechselten Bandagen. Unter ihnen machten sich die ersten Blutflecken wieder erkennbar.
Sie öffnete die Tür und zusammen mit der Schwester fuhr sie Mrs. Knightley auf den Gang hinaus.*

*Vorsichtig schoben Cameron und die Schwester das Bett durch den Gang. Das war gar nicht so einfach, denn einige andere Patienten versperrten den Weg und sie mussten sich die ganze Zeit entschuldigen, damit sie auf die Seite gingen und sie mit dem Bett nicht irgendjemanden über den Fuss fuhren.
Cameron hatte das Gefühl, dass das Bett immer schwerer wurde und als sie nach unten sah, bemerkte sie, dass sie etwas unter einer Rolle festgemacht hatte. Sie blieb stehen und entfernte unter anderem Kaugummis unter dem Rad.
Endlich kamen sie beim Lift an.*

"So, wir müssen jetzt in den dritten Stock"

*Sie drückte auf den Knopf und die Türe ging gleich auf. Mit aller Kraft zerrte sie das Bett hinein und fuhr mit der Schwester und Mrs. Knightley in die oberen Stockwerke.*

*Hatte Chase gerade noch das Gefühl gehabt das Besprechungszimmer nur Augenblicke nach Cameron verlassen zu haben, so wurde er nun eines besseren belehrt. Entweder Cameron hatte in den letzten zwei Minuten gelernt sich mit Überschallgeschwindigkeit zu bewegen, oder er hatte sich schlicht und einfach verschätzt. Denn als er hinaus auf den Gang trat war bereits nichts mehr von seiner Freundin zu sehen. So beschloss er den Weg zu Miss Knightley’s Zimmer alleine anzutreten. Irgendwann früher oder später würde er auf diesem Weg wohl sowieso auf Cameron stoßen.*

*Doch auch hier hatte Chase kein Glück. Schon von weitem konnte er erkennen, dass das Zimmer verlassen dalag.
Wie um sich zu vergewissern, ob die Patienten im PPTH neuerdings nicht unter anstatt auf den Betten ihren Platz hatten, betrat er das Zimmer trotz der - der Glaswand geschuldeten - bereits vorher nahezu zu 100% bestehenden Gewissheit, dass er hier weder die Patientin, noch Cameron vorfinden würde.
Die Geschehnisse von ebene Revue passieren lassend und sich immer noch darüber den Kopf zerbrechend, ob er sich wirklich so sehr in der Zeit getäuscht hatte und das Zimmer doch um einiges später als Cameron verlassen hatte, verlies er das Patientenzimmer somit wieder, kaum, dass er es betreten hatte. Und stieß dabei fast mir einer Schwester zusammen. Welch Zufall.

“Oh, entschuldigen Sie!”

*Chase trat einen Schritt zur Seite, um die Frau einzulassen.*

“Ich wollte gerade nach der Patientin sehen. Können sie mir vielleicht sagen, wo sie sich im Moment befindet?”


*Die Schwester, die sich bereits ohne ein weiteres Wort daran gemacht hatte, die letzten Überreste, die noch von Miss Knightley’s Aufenthalt in diesem Zimmer zeugten, zu beseitigen hielt kurz inne.*

“Ich weiß nicht in welchen Raum genau, aber Dr. Cameron hat die Patientin gerade abgeholt, um sie in einen Reinraum zu bringen. Sie sollten ihr Glück dort versuchen.”


*Gesagt, getan. Chase bedankte sich und war eben so schnell wieder auf den Gang, wie die Schwester ihre Arbeit fortsetzte.*

*Angekommen im dritten Stock fuhr Cameron die Patientin in den Reinraum. Sie schob das Bett in die Mitte des Raumes und stellte die Infuston direkt nebenan.*

"Wenn Sie irgendetwas brauchen, dann pagen Sie mich an"

*sagte Cameron und lächelte leicht.*

Wie fühlt sie sich wohl gerade? Sollte ich lieber bei ihr bleiben?

"Wissen Sie was, ich bleibe ein bisschen bei Ihnen und sehe zu, dass Sie nicht einen weitern Anfall erleiden"

*Sie zog einen Stuhl in die Nähe des Bettes und setzte sich.*


Zuletzt von Klinikleitung am Mi Jun 17, 2009 2:19 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 12:50 am

FLUGHAFEN NAHE PRINCETON

*Eisiger Wind empfing Edmund Dantes, als dieser die Flughafenhalle in Newark verließ. Er schlang den Schal fester um seinen Hals, schob seine Hände in die Jackentaschen und sah sich suchend um. Der Flug von Boston hierher war kurz gewesen. Eigentlich hatte er ursprünglich mit dem Auto fahren wollen, aber seine Tante hatte sich quer gestellt. Sie hatte den Wetterbericht schon Wochen vorher geschaut und da der Wetterfrosch immer wieder von Schneesturm gesprochen hatte, so schob sie dem Projekt ‘Autofahrt’ einen Riegel vor. Ergeben hatte Edmund geseufzt und nun war er mit dem Flugzeug da. Das ein Schneesturm für ein Flugzeug genau so gefährlich war, wie für ein Auto, hatte er für sich behalten. Er wusste ja, dass seine Tante nur besorgt war und auf Nummer sicher gehen wollte, dass er auch ankam.
Noch einmal ließ er seinen Blick durch die Gegend schweifen, entdeckte schließlich was er suchte. Er hob seine Reisetasche auf, ergriff den Gurt seines Rucksackes mit festem Griff und ging auf die Autovermietung zu. Es war nicht eine der großen Anbieter, wie Sixt oder Rent a car, nein, es war eine der kleinen Anbieter. Das hatte den Vorteil, dass sie kostengünstiger war. Das mieten eines Autos schonte seinen Geldbeutel. Er betrat die Vermietung und sah sich einem Mann gegenüber, der kaum älter als er zu sein schien.

“Hallo.”

*sagte Edmund, lächelte freundlich.*

“Hallo.”

*Es klang lustlos. Der Mann legte die Zeitung bei Seite und schaute wenig interessiert.*

“Ich hätte gern ein Auto."

“Hätte ich mir denken können. Was soll es denn sein?”

“Einen Kleinwagen.”

*Edmund beschlich das Gefühl, dass es doch ein Fehler war, hierher zu kommen. Aber jetzt einen Rückzieher zu machen, ging ihm gegen den Strich.*

“Okay.”

*Der Mann schob ihm einen Katalog zu, einen ziemlich dünnen, und tippte auf ein Bild. Zustimmend nickte Edmund.*

“Sind die Meilen inklusive?”

*Edmund wollte ganz sicher gehen.*

“Ja.”

*kam die eintönige Antwort. Und so war wenige Minuten später der Vertrag unterschrieben. Kurz darauf stand Edmund wieder draußen, erblickte den Mietwagen und ging auf ihn zu.*

“Oh mein Gott.”

*murmelte er. Der Wagen machte nicht gerade den Eindruck, als würde er es bis nach Princeton schaffen. Er schloss auf, verstaute seine Tasche und den Rucksack und nahm dann hinter dem Lenkrad platz.*

“Okay Edmund Dantes. Du hast es nicht anders gewollt. Dann los.”

*Er drehte den Zündschlüssel herum und wenig später war er auf dem Weg nach Princeton.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 10:33 pm

PATIENTENZIMMER HOUSE

*Blythe schob hinter sich die Tür des Zimmers zu und ging langsam auf ihren Sohn zu.

Sie bemerkte das er nicht alleine im Zimmer war und nickte dem jungen Mann im Nachbarbett grüßend zu.

Dann wandte sie sich wieder Gregory zu.

Er sah sie an als hätte er einen Geist gesehen. Sie musterte ihn und kam zu dem Entschluss das hier mehr im Busch war als NUR eine Gehirnerschütterung. Freiwillig würde er mit der Wahrheit wohl kaum rausrücken und zwingen konnte sie ihn schon seit einigen Jahre zu nichts mehr, doch sie war sich sicher, dass sie es in Erfahrung bringen würde was hier los war.
Ganz in Gedanken versunken, hätte sie beinahe seine Frage überhört.

Nette Begrüßung... fast musste sie schmunzeln.*

"Ich hatte mal einen Sohn, der hat so gut wie nie solche dummen Fragen gestellt... Was glaubst du denn? Dass ich nach Princeton gekommen bin um mir die Sehenswürdigkeiten anzusehen?"

*beantwortete sie fast schnippisch seine Frage.
Ein feines kaum bemerkbares Lächeln nahm der Antwort allerding die Schärfe. Sie trat an das Bett ihres Sohnes und strich ihm über den Arm.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 10:34 pm

*Gregory, der inzwischen leichte Kopfschmerzen hatte, musste beinahe schmunzeln, als seine Mutter ihm auf seine - zugegebenermaßen recht dumm erscheindene - Frage antwortete... da sah man, woher er seine Schlagfertgkeiten hatte. Seine Mutter war ein würdiger Gegner, wenn es darum ging, rethorisch aufzutrumpfen.

Sie war inzwischen an sein Bett gekommen und es fühlte sich so ungewohnt an, als sie - mit ehrlicher Zuneigung - über seinen Arm strich. Nicht, dass er sonst nie berührt wurde, aber die Berührungen der Pristituierten waren geschäftlicher Natur, und solche Intermezzi wie das mit Cuddy gestern kamen sehr selten vor.

Als Blythe vor ihm stand - ihre warmen, blauen Augen lagen auf seinem leicht eingefallenen Gesicht - kam er sich wieder vor wie ein Teenager. Es war seltsam... bei seinem Vater konnte er dieses Gefühl stets beherrschen, nicht aber bei seiner Mutter. Sie war wenn überhaupt die einzige, die ihn halbwegs im Griff hatte, wenn es sein musste.*

"Naja, da Dad tot ist hatte ich nicht mit Dir in Princeton gerechnet, Mum!"

*erwiderte Gregory schließlich, als er - was sonst seltenst der Fall war - zu seiner Mutter aufsah. Immernoch lag ihre Hand auf seiner linken Schulter. Der aschblonde Diagnostiker hob seine rechte Hand und legte sie mit einem zaghaften Lächeln kurz auf die ihre. Das war kein guter Zeitrpunkt, weiß der Himmel! Es ging ihm alles andere als gut, er fühlte sich unwohl, schwach und wackelig. Und er hasste es. Diese eine Vicodin schien die Entzugerscheinungen nur mäßig zu dämpfen. Seine blauen Augen trafen auf die ihren.*

"Wie geht es Dir?"

*fragte er schließlich leise, um ihn sollte es hier nicht gehen, zumindest zielte er darauf ab.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 11:34 pm

*Ein warmes Gefühl machte sich in Blythe breit. Selten erwiderte Gregory ihre Zuneigungsgesten so ehrlich, noch dazu im Beisein von anderen Menschen. Das alleine, sein Aussehen und den mütterlichen Instikt gar nicht mitgerechnet, zeigte ihr mehr als alles andere das es ihm nicht wirklich gut ging.

Sie blickte kurz über die Schulter, auf der Suche nach einem Stuhl und zog einen solchen schließlich heran, um sich zu ihrem Sohn zu setzen.*

"Eben die Tatsache dein Vater tot ist, hat mich nach dem Anruf deiner Chefin bewogen hierher zu kommen."

*sie seufzte.*

"Ich bin jetzt so gut wie alleine, Greg. Und als ich hörte was passiert ist, wollte ich einfach vorbei kommen. Da dein Vater darauf bestanden hat eingeäschert zu werden, kann ich die Beisetzung ohne große Umstände um ein paar Tage verschieben."

*Eingehend sah sie Gregory an. Sie wußte um das angespannte Verhältnis das er mit seinem Vater hatte, doch sie hoffte mit ein paar Tagen Verzögerung, ihren Sohn eventuell doch dazu bewegen konnte, zu Beerdigung zu kommen. Gesetzt dem Fall das es ihm bis dahin wieder gut genug ging.*

"Wie geht es dir?"

*fragte sie mit einem Blick der klarmachen sollte, dass sie wirklich wissen wollte wie es ihm ging.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 11:35 pm

*Ohne Anzuklopfen drückte sie die Klinke und fand Mutter und Sohn, in beinahe so etwas wie einer Umarmung. Zumindest lag Blythe’s Hand auf der Schulter ihres Sohnes, der zumindest auf seiner Bettkante saß.*

„Mrs. House! Das ist ja eine Überraschung! Dr. House, bitte legen Sie sich sofort wieder hin! Denken sie an ihre Gehirnerschütterung!“

*rief sie besorgt aus, und warf Greg einen vielsagenden Blick zu.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 11:35 pm

*Überrascht sah Blythe auf.
Das Herreinstürmen der Klinikleiterin, der Blick den sie ihrem Sohn zuwarf und vor allem die Art wie die Warunung ausgesprochen worden war...

Hmmm...

Sie beschloss vorerst nicht darauf ein zu gehen. Ihr Gefühl jedoch, dass hier mehr los war als eine Gehirnerschütterung verstärkte sich.*

"Dr. Cuddy, schön Sie wieder zusehen."

*grüßte sie die dunkelhaarige Frau. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie die Reaktion von Greg.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 16, 2009 11:35 pm

*Blythe saß Gregory nun genau gegenüber. Sie roch nach pudriger Vanille, Make up und Tee. Erinnerungen an sein Zuhause kamen auf - sein Kinderzimmer, der große, eigentlich schöne Garten, mit dem Gregory aber auch ganz andere, sehr schmerzliche Erinnerungen verband...

Er sah den klaren Nachthimmel über sich, den es nur in den Wintermonaten geben konnte. Sein kondensierender Atem bebte unter der Kälte. Immer wieder sah er zur Terassentür hinüber, von der ein fahler Lichtschein zu ihm herüberdämmerte. Gerade hatte sein Vater die Tür geschlossen, um ihn mal wieder zur Bestrafung in den eisigen Garten zu sperren... oder war es schon viel länger her? Die kurzen Hosen hielten nicht viel von der eisigen Kälte ab, die hier draußen herrschte, genau so wenig wie sein T-shirt.
Gregory spürte, wie seine Zähne aufeinander schlugen, wie etwas Warmes seine Wange hinablief.
Er weinte. Leise.
Für sich.
So, dass es niemand sehen oder hören konnte. Diese Blöße würde er sich seinem... Vater gegenüber nicht geben. Auf einmal spürte er eine warme, weiche Hand auf der Schulter. Er sah auf... Mum.
Wie so oft holte sie Gregory nach einigen Minuten wieder ins Haus, ohne dass John etwas davon mitbekam.

"Warte noch ein bisschen hier, dann geh in Dein Zimmer!"

sagte sie zu ihm, als sie die Terassentüre hinter ihm schloss...*


"Wie geht es Dir?"

*fragte dieselbe Stimme, nur um ein paar Jahre gealtert, und das Gesicht der jungen Blythe House verwandelte sich in das von der heutigen. Aus der Ferne kehrte Gregory's Blick wieder ins Hier und Jetzt zurück.*

"Den Umständen enstprechend, Mum!"

*anwtortete er bebend.*

"Eingeäschert werden, ja... brennen soll er..."

*murmelte er dann leise hinterher. Dabei hatte er zu Boden gesehen, dass Cuddy herein kam, bemerkte er erst einige Momente später. Gregory blickte auf und sagte:*

"Ist schon Besuchszeit? Hier geht es zu wie am Flughafen!"

*Sein Kommentar war bissig, aber seine Stimme verriet, dass er gerade etwas... durchgemacht hatte. Schweigend sah Gregory dann zwischen den beiden Frauen durch.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jun 17, 2009 1:51 am

*Cuddy’s Blick ruhte auf Gregory’s blassem Gesicht. Sie hatte ihn selten in solch einem Zustand gesehen und sie fragte sich, ob es nicht besser war, Mutter und Sohn jetzt allein zu lassen. Doch eine innere Stimme riet ihr, zu bleiben. Es ging ihm nicht gut und der emotionale Aufruhr, den die unerwartete Anwesenheit seiner Mutter in ihm auszulösen schien, war das Letzte was er jetzt gebrauchen konnte. Das Problem war nur, dass sie seiner Mutter das nicht sagen konnte.
Sie ging zu dem Bett und sprach ruhig zu ihm:

„Gregory. Bitte leg dich wieder hin und ruh dich aus. Und Sie, Mrs. House, es ist schön, dass Sie hier sind. Doch wie Sie sehen, geht es Ihrem Sohn im Moment nicht gut und er braucht dringend Ruhe. Bleiben Sie einfach bei ihm, aber …“

*Sie zögerte kurz und überlegte, wie sie ihre Bitte formulieren sollte, ohne dass es herablassend klang.*

„Bitte besprechen Sie alles, was es zu besprechen gibt zu einem späteren Zeitpunkt. Bitte!“

*Diese letzte Bitte war so eindringlich und mitfühlend, dass sie hoffte, Mrs. House würde es richtig deuten und ihrem Sohn keine weiteren Fragen stellen. Vorausgesetzt ihr Sohn verhielt sich entsprechend vernünftig und gab endlich nach.*
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