Princeton Plainsboro Teaching Hospital

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 Zusammenfassung Tag 2

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Klinikleitung
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BeitragThema: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 02, 2009 1:35 am

-- TAG 2 --


PATIENTENZIMMER HOUSE

*Kelly erwachte, weil ihr Genick weh tat. Irgendwann um Mitternacht musste sie auf dem Sessel in einer alles andere als bequemen Stellung eingeschlafen sein. Draußen war es noch stockfinster und ein Blick auf die Uhr bestätigte ihr unausgeschlafenes Gefühl, dass es nicht später als drei Uhr morgens sein konnte. Mit einem unterdrückten Stöhnen stand sie auf und versuchte ihre Halswirbel in die von der Natur vorgesehene Stellung zu repositionieren, ohne durch ihre Schmerzenslaute die beiden Patienten zu wecken. Als dies vollbracht war, beugte sie sich mit angehaltenem Atem über Dr. House, der noch immer tief und ruhig zu schlafen schien. Der Monitor bestätigte ihren Eindruck und beruhigt wandt sie sich dem jüngeren der beiden Patienten zu, der einen weniger entspannten Eindruck machte. Sie konnte an seinem Atem hören, dass die Wirkung des Vicodin nachgelassen hatte und er entweder Schmerzen hatte oder aber die unerfreulichen Ereignisse des vergangenen Tages in ähnlich unerfreulichen Träumen aufarbeitete. Sie beugte sich über ihn und legte ihre Hand auf seine Stirn. Sie war feucht aber nicht besonders heiß, wie sie erleichtert feststellte.*

*Holmes hatte gerade einen furchtbaren Albtraum. Er wurde dauernd von Leuten verfolgt, deren Gesichter man nicht sehen konnte. Dabei rannte er mit Schmerzen bei jedem Schritt und versuchte den Verfolgern zu entkommen. Plötzlich merkte er einen Druck auf der Stirn. Er zuckte zusammen, wachte auf und sah Dr. Aubrey vor ihm. Leicht verdutzt sah er sie an. Da spürte er, wie ihm sichtlich heiß war. Er griff sich unter das Nachthemd und fühlte, dass er ganz verschwitzt war. Seine Hüfte fühlte sich noch so an als würde er davonlaufen, jedoch lag er ruhig im Bett. Er sah Kelly etwas kläglich an und sagte

"Ich glaube meine Schmerzen werden wieder schlimmer"

*Kelly lächelte und nickte dem jungen Mann beruhigend zu.*

"Wird gleich wieder vorbei sein."

*Mit wenigen Handgriffen hatte sie ín die Infusionszufuhr ein Opioid gespritzt.*

"Schlafen sie. Es ist alles in Ordnung."

*flüsterte sie und streichelte die Hand des jungen Arztes.*

*Holmes ergriff Kellys Hand, die auf seiner lag, schaute sie an und sagte*

"Danke"

*dann drehte er sich müde wieder zur Seite und schlief ein*

*Kelly stand noch eine Weile neben Michael’s Bett und betrachtete wie wenige Stunden zuvor sein jetzt wieder völlig entspanntes, schlafendes Gesicht. Wie jung er jetzt aussah, viel jünger als seine sechsundzwanzig Jahre. Gerade eben, halb zwischen Wachen und Träumen, offensichtlich etwas verschreckt von nur allzu verständlichen Albträumen und geplagt von Schmerzen, war der wirkliche Michael Holmes zum Vorschein gekommen, den der junge Arzt sonst so sorgfältig hinter seiner selbstsicheren Fassade verbarg. Kelly musste unwillkürlich lächeln und sie nahm sich vor, in Zukunft ein bisschen auf ihn acht zu geben, denn sein Weg hier im Princeton Plainsboro würde ganz bestimmt nicht einfach sein.
Dann spürte sie, wie die Müdigkeit auch sie wieder übermannte und sie kehrte zurück zu dem Sessel neben Gregory’s Bett. Abermals beugte sie sich über ihn, lauschte auf seine regelmäßigen Atemzüge und wünschte von ganzem Herzen, dass sie es schaffen würde, diesen Mann zu heilen und ihm für alle Zukunft einen so ruhigen und schmerzfreien Schlaf zu schenken.
Dann fiel ihr wieder der Anruf von Steve Connor ein und für einen Moment verwandelte sich das Gesicht des Arztes vor ihr in das des Professors, der sie zuhause in England so schmerzlich vermisste.*

‚Er liebt mich‘…

*Durchflutete es sie heiß und sie wusste nicht, ob sie darüber vor Glück oder Verzweiflung in Tränen ausbrechen sollte. Aber die Antwort lag vor ihr und schlief, wahrscheinlich zum ersten Mal in langer Zeit, tief und ruhig, dank ihrer Hilfe. Steve Connor und sie selbst hatten in den letzten Jahren für den Erfolg ihrer Arbeit große Opfer gebracht. Doch das größte Opfer lag noch vor ihnen.
Kelly schöpfte tief Atem und ließ sich langsam wieder auf den Sessel nieder, doch diesmal sank ihr Kopf auf ihre Arme, die sie neben Gregory’s Oberkörper auf seinem Bett verschränkt hatte und sie schlief ein.*


IN HADLEY'S WOHNUNG ZUR SELBEN ZEIT

*Ihre kombinierte Kuss- uns Streichelaktion erinnerte Kutner an die Suche nach dem getarnten remanischen Warbird Scimitar durch Counselor Dianna Troi and Commander Worf an Bord der USS Enterprise (NCC-1701-E) während der Schlacht im Bassin-Graben in Star Trek X Nemesis. Je näher sie sich seiner Mitte näherte, desto stärker wurde das Feedback seines Sensorarrays. Als sie das Ziel erreicht hatte und es zu massieren begann, brach in Kutner seine animalische, klingonische Seite durch. *

Zeit die Quantentorpedos abzuschießen und die Scimitar mit aller Energie einzudecken!!!

Er schoss nach vorne, schnappte sie sich und legte sie auf ihren Rücken. Ihre Beine auseinander spreizend, drang er tief in sie ein. Über sie gebeugt und seine beiden Hände neben ihren Kopf abstützend, knurrte er sie mit tieferer, heiserer Stimme an:*

„Mitternacht ist durch und so gesehen ist früher Morgen. Altes klingonisches Sprichwort: Der frühe Vogel bekommt den Gagh!!“

*Und wie ein klingonischer Raubvogel der D12-Klasse schoss sein Mund auf den ihren zu und küsste sie leidenschaftlich und stürmisch. Während er abwechselnd vor- und zurückweichend in Galaxien vordrang, in denen noch nie zuvor ein Mann war, fühlte er sich wie der unvergessliche, legendäre Gründer des klingonischen Reiches Kahless, der leidenschaftlich über Lady Lukara herfiel, nachdem sie beide im Alleingang die Große Halle von Qam-Chee gegen die angreifenden 500 Krieger verteidigt hatten.*

*Als Kutner dann so stürmisch in sie eindrang, konnnte sie sich ein tiefes Stöhnen nicht mehr verdrücken. Nach einer Zeit drehte sie sich wieder mit viel Schwung mit ihm um, ihre Hände glitten an seinem Körper entlang, ihre Lippen suchten nach seinen um mit ihnen einen wilden Kuss zu eröffnen, ihre Bewegungen auf ihm wurden immer schneller.*

*Kutner konnte ein tiefes Stöhnen ebenfalls nicht unterdrücken. Er wusste, dass er dem Höhepunkt nahe war. Je schneller ihre Bewegungen wurden, desto sicherer wusste er es. Seine Arme schossen hervor, krallten sich ihren Rücken und zogen sie zu sich herunter. Er küsste sie leidenschaftlich, bevor er Augenkontakt zu ihr herstellte und sie schelmisch anstrahlte.*

"Der Traum einer jeden Frau: Einen wilden Hengst zu bändigen und auf diesem zu reiten. Dann reite mal in den Morgengrauen!!"

*forderte er sie keck mit heiserer Stimme auf, während er ein weiteres tiefen Stöhnen nicht unterdrücken konnte und wollte. Er gab sie wieder frei und ließ sich von ihren weiteren Bewegungen beglücken.*

*Remy stöhnte immer lauter, ihre Bewegungen wurden immer schneller und fordernder auf ihm, sie merkte, sie würde nicht mehr lange brauchen. Ihre Hände legten sich dann auf seine Schenkelinnenseiten und sie bemühte sich, sich noch etwas schneller zu bewegen, er sollte voll auf seine Kosten kommen und es genauso genießen können wie sie es tat.

Zu sehen, wie erregt er schon war und wie sehr er so schon mit sich kämpfte erregte sie selbst gleich noch mehr.*

*Kutner kam sich wieder wie in Star Trek X Nemesis vor. Er wusste nicht, welche Bewegung es war, aber sie brachte ihn zum Höhepunkt. Es war wie zu dem Zeitpunkt als die Quantentorpedos der Enterprise auf der Scimitar einschlugen und die Tarnung des remanischen Warbirds zum Kollabieren brachten. Ausgehend von seiner Körpermitte breiteten sich eine Endorphin Schockwelle in seinem ganzen Körper aus. Der Effekt war immens. Er konnte und wollte einen von Stöhnen unterlegten Lustschrei nicht unterdrücken. Auf einmal saß er kerzengerade in ihrem Bett, direkt auf Augenhöhe mit ihr und begann sie stürmisch zu küssen. Dann ließ er sich zufrieden in ihr Bett zurückfallen. Darauf wartend, dass sie ein ähnlich tolles Erlebnis wie er gerade habe möge und erschöpft, aber zutiefst befriedigt von ihrem Können, lag er in ihrem Bett und lächelte sie glücklich und dankbar an.*

*Kurz nach ihm ergriff auch sie eine Welle äußerster Lust, sie kam in dem Moment, in dem er sie so übereifrig küsste. Ihr war, als würde sie ihren Körper für einen Augenblick nicht mehr unter Kontrolle halten können. Ihr Kopf fiel zurück in ihren Nacken, der Rest ihres Körpers spannte sich mit einem Ruck an.

Sie stöhnte noch einmal laut, und ließ sich dann neben ihm auf das Bett fallen, wobei sie sich eine Strähne Haare aus dem Gesicht wischte.*

*Kurz nachdem Remy sich neben ihn mit dem Gesicht zu ihm fallen gelassen hatte, schwamm Kutner immer noch auf der Welle der Glückseligkeit, die sie verursacht hatte. Da er wusste, dass ihre beiden überhitzen Körper schnell wieder auskühlen würden, zog er die Bettdecke heran und deckte sie beide damit zu. Dann zog er ihren Körper so an sich heran, dass sich sich eng an einander liegend gegenseitig wärmen konnten. Zusätzlich umschlang sein Arm ihren Rücken und mit dem anderen strich er die restlichen Haare aus ihrem Gesicht. *

„Du kleine Genießerin. Sagst zwar kein Wort, glänzt dafür aber mit Taten. Ich bin der zufriedenste und glücklichste Mensch auf Erden. Und das habe ich allein dir zu verdanken. Danke dafür, meine Cinderella!!“

*meinte er mit sanfter und zufriedener Stimme zu ihr, bevor er sie sanft und liebevoll auf den Mund küsste. Dann kraulte er gedankenverloren mit seiner anderen Hand ihre Haare, während er kurz seine Augen schloss. Dann öffnete er sie wieder und meinte zu ihr.*

„Es ist ein neuer Tag. Wie heißt es doch so schön bei The Corrs dazu:

‘Opened my eyes today
And I knew there's something different
Saw you in a brand new way
Like the clouds had somehow lifted
And if yesterday I heard
Myself saying these words
I would swear it was a lie

I don't know why but suddenly I'm falling
Was I so blind
I was loving you all the time
Now I'm hopelessly addicted
Helplessly attracted

I'll make a wish this day
And I'll send it to the heavens
That we will always stay
Entwined like this forever
And though the world may change
Coz nothing stays the same
I know we will survive’”


*Er blickte in ihre blaugrünen Augen. Diesen Ozean der Hoffnung. Er wusste, dass sie glücklich und zufrieden war. Und auch, dass sie sich bei ihm sicher und geborgen fühlte. All das, was er in ihren Augen sah, traf auch auf ihn zu. Er war glücklich und zufrieden. Ihre Nähe gab ihm das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Er kuschelte sich noch näher an sie heran und spürte die Wärme ihres Körpers. Dann blickte er wieder tief in ihre Augen und strahlte mit grenzenloser Liebe an, während er ihr sein Herz ausschüttete.*

„Ich liebe dich mit meinem ganzen Verstand und mit meinem ganzen Herzen, Remy. Mein Verstand und mein Herz sagen unisono: Du bist der wundervollste Mensch, der mir je begegnet bist. Du bist das Beste, was mir bisher in meinem Leben passiert ist. Ich fühle mich so sicher, glücklich und geborgen bei dir, wie ich mich schon lange nicht mehr gefühlt habe.“

*Er legte eine kurze Pause ein, um ihr drei Worte zu sagen, die sein Herz unbedingt nach draußen schreien wollte.*

„Ich leibe dich!!!“

*Bei seiner Liebeserklärung hob sie ihren Kopf von seiner Brust an...was hatte er da gerade zu ihr gesagt!?! Sie konnte sich nicht entsinnen, wann das das letzte Mal jemand so zu ihr gesagt hatte, so ehrlich wahrscheinlich noch nie und so sehr gefreut hatte es sie wohl auch noch nie. Einige hatte das sicher nachdem sie mit ihr geschlafen hatten so dahin gesagt, aber Kutner...schien es wirklich ernst zu meinen. Trotzdem war ihr Inneres bereits so verletzt, auf Grund der ganzen Ereignisse in ihrem Leben, dass sie sich eine Frage einfach nicht verkneifen konnte.*

"Ehrlich? Ich meine, verstehe mich jetzt bitte nicht falsch, aber wir waren heute das erste Mal aus, haben das erste Mal miteinader geschlafen-...bist du dir sicher?"

*Fragte sie dann leise, aber irgendwie bestimmt.*


Zuletzt von Klinikleitung am So Jun 07, 2009 5:01 pm bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 02, 2009 1:58 am

*Kutner blickte in ihre Augen und sah, dass sie wieder Gewissheit haben wollte. Daher antwortete er ihr leise und sanftmütig, während er die ganze Zeit den Augenkontakt zu ihr hielt:*

„Auch wenn ein Teil meines Gehirns noch ganz berauscht ist von unserem Sex, so ist der andere Teil auf der Höhe der Zeit. Und zwar der analytische Teil meines Gehirns. Einerseits freust du dich über meine Worte. Das sehe ich in deinen Augen. Andererseits kannst du es nicht fassen, dass ich dir das gerade gesagt habe und deswegen fragst du nach, um Gewissheit zu haben. Nun Remy, ich weiß nicht, welche Verletzungen man dir in deinem bisherigen Leben in deinem Inneren hinzugefügt hat. Aber lass mich dir eins sagen: Ich akzeptiere deine Art ohne Wenn und Aber, die sich auf Grund dieser Verletzungen geformt hat. Was ist nur in deinem Leben alles passiert, dass dein Inneres so verletzt ist? Sag es mir und ich will versuchen es zu verstehen, damit ich dir helfen kann, mein Engel.“

*forderte er sie mit besorgter und einfühlsamer Stimme auf, während er wieder begann ihre Haare zu kraulen und ihr gleichzeitig einen Kuss auf ihre Stirn gab. Dann fuhr er fort.*

„All das, was in den letzten 24 Stunden passiert ist:

• Das Schließen unserer gemeinsamen Freundschaft
• Unsere gegenseitige Annährung im Fahrstuhl
• Unsere gegenseitige Annährung im Patientenzimmer
• Unsere Gespräche im El Ambiente
• Unser Sex gerade

war nicht ein Teil eines großanlegten Plans meinerseits, um mit dir zu schlafen, dir dann die Worte „Ich liebe dich“ als Lob zu sagen und dann dich still und heimlich zu verlassen. Nein, das war es es nicht, Remy. In diesem Fall wäre ich ein riesengroßes Arschloch, dass dein Vertrauen in mich gnadenlos ausgenutzt hätte und dir eine weitere schwerwiegende Verletzung zugefügt hätte. Aber ich will dich nicht verletzen, Remy. Dafür liegt mir dein Wohlergehen einfach zu sehr an meinem Herzen und dafür mag ich dich einfach zu gerne. Was geschehen ist, das war Karma: Das kosmische Prinzip von Ursache und Wirkung. Die Ursache: Dir helfen zu wollen ohne dich zu verletzen und dir beizustehen, egal was passiert. Die Wirkung: Die genannten Ereignisse und mein Liebesbekenntnis.“


*Pause. Weiterhin sie offen und ehrlich anblickend, fuhr er fort.*

„Das mit dem Liebesbekenntnis will ich dir auch erklären. Als ich meine Eltern ermordet worden sind und ich dann ins Kinder- und Jugedheim gekommen bin, fühlte ich mich allein. Selbst nachdem mich meine Adoptiveltern ein neues Dach über dem Kopf gegeben hatten, fühlte ich mich immer noch alleine. Für mich waren Sie Mr. Und Mrs. Kutner. Eines Tages schenkten sie mir ein Chemieset, mit dem ich rum experimentieren durfte. Nachdem ich Teil eine mittlere Explosion im Garten während eines Experiments ausgelöst habe, wandte ich mich an die beiden und sagte: „Danke, Mom und Dad.“ Es war eine Epiphanie, die urplötzlich kam und dem entsprach was mein Verstand und mein Herz fühlte. Und so eine Epiphanie hatte ich gerade wieder, als ich meine Augen geschlossen hatte und dich dann erblickte. Mein Verstand und mein Herz liegen oft im wieder Streit. Fakten versus Emotionen. Aber in deinem Fall sind mein Verstand und mein Herz einer Meinung. Genau wie in jenem Moment, als ich meine Adoptiveltern nach langer Zeit Mom und Dad nannte.“

*Erneute Pause. Sein andere warme Hand löste sich von ihrem Rücken und begann ihre Wange zu streicheln*

„Ich fühlte mich seit langer Zeit endlich nicht mehr alleine. Seitdem möchte ich nicht, dass sich jemand alleine und einsam fühlt, sondern jemand an seiner Seite hat, an dem man sich anlehnen kann. Und ich möchte nicht, dass du dich alleine und einsam fühlst, sondern dass du weißt, dass ich an deiner Seite bin und du dich bei mir anlehnen kannst. Ein weiser Mensch definierte Liebe einst so: ‚Liebe ist der Entschluss das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.‘ Und ich bejahe dich in deinem Ganzen. Egal welche Verletzungen man dir zugefügt hat und was diese aus dir gemacht haben, ich akzeptiere dich all mit deinen Ecken und Kanten. Denn dein ganzes ist mehr wert als die Summe deiner Teile. Daher bin ich mir sicher und kann dir ehrlich sagen: Ich liebe dich!!!“

*sagte er leise, aber bestimmt zu ihr und küsste sie liebevoll zur Unterstützung des Gesagten, bevor er fortfuhr.*

„Wie heißt es doch bei Bruce Springsteens 'Waitin‘ on a sunny day':

Without you I'm workin' with the rain fallin' down
Half a party in a one dog town
I need you to chase the blues away
Without you I'm a drummer girl that can't keep a beat
And ice cream truck on a deserted street
I hope that you're coming to stay

Remy, ich habe dir mein Herz ausgeschüttet und dir gesagt, dass ich dich ohne wenn und aber liebe. Nun erlaube mir auch folgende Gegenfrage: Liebst du mich?“


*fragte er sie mit sanfter, einfühlsamer, liebevoller Stimme, während er ihr tief in ihre Augen blickte anblickte und in seinen Augen grenzenlose Liebe für sie lag.*

*Remy hatte den ganzen Abend ohne Frage sehr genoßen, doch was jetzt geschah konnte sie selbst gar nicht fassen: Sie entspannte sich, wirklich jegliche Anspannung viel durch seine Worte von ihr ab, wie reife Äpfel von einem Apfelbaum. Er hatte es geschaft, sie zu beruhigen und ihr scheinbar alle Zweifel und Ängste genommen.*

"Ich liebe dich, Lawrence!"

*Strahlte sie, küsste ihn dann wild und frech, um sich dann gleich darauf wieder an seine Brust zu kuscheln und einzuschlafen.*

*Kutner genoss jeden einzelnen ihren wilden und frechen Küsse, in denen doch in jedem einzelnen ihre Liebe für ihn mitschwang. Als sich dann an seine Brust gekuschelt hatte und eingeschlafen war, legte er eine Hand über ihren Rücken während die andere ausgestreckt neben sein Kopf lag, den er über Remys Kopf zu Ruhe brauchte. Liebevoll betrachtete er den Engel, der sanft an seiner Brust ruhte und ihm unendlich glücklich machte. Er schloss die Augen mit einem glückseligen und zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht.*

This is the right time, once in a lifetime.
Keep it going, let's not lose it, feel the flow.
Oh, flying free in a fantasy, with you I'll go!


*Ging es ihm durch den Kopf, bevor er den Schlaf der Gerechten fand und nach den letzten ereignisreichen Stunden glücklich und zufrieden einschlief.*


PATIENTENZIMMER HOUSE

#*Eine Wiese... warme Luft. Hummeln und Schmetterlinge taumelten über die Blüten hinweg, während eine Amsel mit einer anderen um die Wette sang. Es roch nach den Blumen, die ihre bunten Köpfe aus dem satten Grün der Grashalme mutig der strahlenden, warmen Sonne entstreckten.

Gregory lag auf dem Rücken und kaute - in Huckleberry Finn-Manier - auf einem Grashalm, während er die Szenerie genoss. Wie wundervoll fühlte sich die Umgebung an, wie herrlich war dieser Geruch, den er in der Nase hatte. Er war würzig, erfreulich und... vertraut. So vertraut wie eine Erinnerung an einen wunderschönen Moment aus der Kindheit, etwa die Situation, wenn man zur Weihnachtszeit in seinem heißgeliebten Spielwarenladen steht und sich die Regale unter den - für kindliche Verhältnisse enormen - Lasten der begehrenswerten Schätze bogen.

Gregory streckte seine Arme aus und stieß mit der rechten Hand an etwas weiches. Er hob den Kopf und sah an sich hinunter. Das helle T-Shirt und die Shorts, die er anhatte, verrieten die warme Sommerzeit. Neben ihm lag ein rotbraunes, weiches Fellknäuel. Da war er eben drangestoßen, und es rührte sich kurz, während es ein seltsames Geräusch von sich gab. Obwohl Gregory nicht wusste, was das war, zog er seine Hand nicht weg und legte seinen Kopf zurück in das Gras.

Langsam aber sicher wurde Gregory klar, dass etwas fehlte... etwas, das ihn all die Jahre hindurch begleitet hatte, ohne Gnade, ohne Rücksicht... der Schmerz.
Er war weg. Und die Umgebung, in der er sich befand, war lebendig, nicht wie zuletzt, als seine Umgebung wie in Eis eingefroren gewirkt hatte. Das hier erschien echt und es war... schön!
Der Wind streichelte über die Blumenwiese und ließ das Laub der sattgrünen Bäume rauschen wie die Wogen des Meeres am Strand. Er lächelte, als er seine Hand auf das Knäuel legte. Da piekste plöätzlich etwas in seinem Rücken. Dass musste ein Grashalm sein... Gregory verlagerte sein Gewicht etwas und beendete das Pieksen damit...

... auf einmal verschwand jedoch die Blumenwiese, die Sonne verbarg sich hinter einer kleinen Wolke und das rotbraune Knäuel bewegte sich noch einmal bevor...


... Gregory House die Augen aufschlug und aufwachte.
Wo war er?
Er hob den Kopf und äugte in das halbdunkle Zimmer hinein... das dort drüben war doch nicht der Weg in sein Badezimmer, und überhaupt, seit wann stand sein Bett seitlich zu seinem Fenster? Fahles Licht fiel durch die geschlossenen Lamellen in den fremden Raum, es war wohl das einer weiter entfernten Straßenlaterne, denn bisher konnte er nur Umrisse erkennen.

Als der Schlaf aus seinen Augen langsam wich, wurde ihm klar, dass er a) geträumt hatte und sich b) nicht zu Hause befand. Stück für Stück kam die Erinnerung zurück, und als sein Blick auf Holmes fiel, war ihm klar, dass der gestrige Tag alles andere als ein Traum gewesen war.

Seine Hand lag noch immer auf etwas seidig-weichem. Doch nun war er wach. Interessiert wandte er seinen Blick von dem schlafenden Med-Studenten ab und suchte nach dem Objekt, auf dem seine Hand lag. Er fand es...*

"Oh..."

*flüsterte er, als er sah, dass sich Aubrey's Rücken ganz langsam und rhytmisch hob und senkte, als sie - ihren Kopf und Oberkörper auf seinem Bettrand abgelegt - tief und fest schlief. Seine Hand lag auf ihrem Haar. Es sah beinahe so aus, als habe er ihren Kopf beschützend mit der Handfläche bedeckt. Das Gefühl, das ihn hierbei überkam war eigenartig. Er rührte sich nicht, denn er wollte sie nicht wecken.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen, blickte er auf Aubrey's Armbanduhr, die samt ihres linken Armes unterhalb seines Brustbeines über seinem Bauch lag... es war fünf Uhr "morgens", also mitten in der tiefsten Nacht, sogar für einen Arzt. Er seufzte tief und lehnte sich wieder in seine Kissen. Während er an die Decke sah und das Gefühl von Aubrey's Haaren in seiner Hand studierte, fiel ihm auf, dass eines aus dem Traum gleich geblieben war:

Der Schmerz, er war nach wie vor weg. Er schloss seine Augen und versuchte noch einmnal zu schlafen. Doch er dämmerte lediglich vor sich hin und dachte nach...*


Zuletzt von Klinikleitung am So Jun 07, 2009 11:52 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 02, 2009 2:02 am

WOHNUNG MCLOUGHLIN

*Da lag Elisabeth ruhig und friedlich schlafend neben einem gutaussehenden Fremden, über den sie eigentlich überhaupt nichts wusste. Eng an ihn gekuschelt und friedlich von den Ereignissen der vergangen Nacht träumend, zeichnete sich ein leichtes Lächeln auf ihren weichen Lippen ab, welches jedem Beobachter bestätigen konnte, dass die junge Frau wirklich zufrieden und glücklich zu sein schien.
Durch ein sehr schrilles, nervtötendes, mechanisches Piepsen, was jedes Mal einen Tick lauter wurde, riss Liz die Augen auf. Sie blinzelte mehrmals und kletterte dann über Chester, um an ihren blaublickenden Wecker zu kommen. Diese nette Teil hatte sie vorletztes Weihnachten von Susan, einer guten Freundin von sich bekommen. Liz holte aus und schlug sanft auf den schwarzen Knopf um das Piepsen zu unterdrücken. Sie war froh, dass sie den Wecker wie jeden Tag zu früh stellte, denn heute würde sie nicht Joggen gehen, nein heute würde sie neben diesem Mann liegen und ihm weiter beim Schlafen zu sehen. Mit einem Lächeln ließ sie sich wieder in die weichen Kissen ihres IKEA Bettes fallen und seufzte.
Dann drehte sie sich auf die Seite und lächelte den Mann mit den roten Haaren neben sich an.*

"Guten Morgen",

*flüsterte sie leise und strich dem gestern noch so fremden Menschen über die Wange.*

"Na, gut geschlafen?"

*Die blonde junge Frau zog ihre Hand zurück und hielt sich diese nun gegen ihre Lippen, um ein Gähnen zu verdecken.*

"Du kannst ruhig noch schlafen. Ich hab den Wecker viel zu früh gestellt. Es sei denn du willst schon gehen."

*Wieder lächelte sie und blinzelte mehrmals um die Müdigkeit komplett aus ihren Augen zu vertreiben. Gestern war es wundervoll gewesen und sie wünschte sich in diesem Augenblick gerade nichts mehr, als diese Momente noch einmal erleben zu können und ihn nicht gehen zu lassen und ihn womöglich nie wieder zu sehen. Sie wandte ihren Blick ab und legte sich wieder auf den Rücken. Ihr Blick wanderte zur Decke des Schlafzimmers und immer wieder erreichten sie die Augenblicke von gestern in ihren Gedanken.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jun 02, 2009 10:53 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 02, 2009 10:22 pm

*Oh wie war das bequem... das Bett war warm und weich, und es roch so gut. Schon kurz, nachdem Chester aufgewacht war, wurde er sich dessen bewusst, wo er sich befand. Gerade eben wollte er sich zu Liz drehen, da piepte irgendetwas äußerst nervtötend neben ihm los.

Er verfluchte das dämliche Teil innerlich, als der zarte Körper von Liz sich sachte über ihn drüber schlängelte und das Piepen beendete. Ihre weichen Brüste streiften dabei über seinen Bauch und er genoß den Moment. Wähernd sie sich zurück zog, begann sie, leise mit ihm zu sprechen. Da er schon wach war, ließ er sie zuende sprechen und wandte dann langsam seine blauen Augen zu ihr, als sie sich wieder hingelegt hatte. Chester schenkte ihr ein liebes Lächeln:*

"Guten Morgen..."

*flüsterte er und drehte sich nun ganz zu ihr. Dabei fuhr er sachte mit der linken Hand über ihre Wange.*

"Ich will alles andere als gehen."

*fügte er an und zog sie dann zu sich. Liebevoll streichelte er ihren nackten Rücken und hielt sie fest an sich gedrückt.*

"Es war so schön!"

*Sein Kinn lag auf ihrer weichen Haut und die Stoppeln kitzelten dort ein wenig.*


Zuletzt von Klinikleitung am Di Jun 02, 2009 10:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Di Jun 02, 2009 10:24 pm

NEW YORK - HILTON / BEI FOREMAN

*Eric Foreman saß gelangweilt und in die morgendliche New York Times vertieft auf dem Hotelzimmerbett, welches in einem sehr elegant eingerichtetem Zimmer stand. Er überflog die Schlagzeilen und blätterte dann weiter um zum Wirtschaftsteil der Zeitung zu kommen. Nachdenklich wanderte sein Blick immer wieder zu dem grünleuchtenden Wecker, der auf dem Nachtschrank neben dem Bett stand. Die Minuten verstrichen heute äusserst langweilig und es würde noch einige Stunden dauern, bis er sich endlich ein Taxi rufen konnte, um sich mit einem der anderen Neurologen zum Mittagessen zu treffen. Wieder wanderten seine dunklen Augen zum Zifferblatt, nur um festzustellen, dass die Digitale Anzeige noch genauso aussah wie vor wenigen Augenblicken auch. Eric legte die Zeitung zusammengefaltet neben sich und rieb sich mit der rechten Hand über das Gesicht. Er hatte sich seinen Aufenthalt in New York wesentlich spannender und lehrreicher vorgestellt, als das was er bis jetzt erlebt hatte.

Da saß er nun, fertig angezogen, einen dunkelblauen, sehr feinen Anzug tragend, den Markennamen hatte er vergessen und sich unwohl fühlend, auf seinem Bett.*

"Was wohl das Team..."

*Er brach den Gedankengang sofort ab und stand auf um sich noch einmal im Spiegel des nebenanliegenden Bads zu betrachten. Er hatte sich heute morgen zweimal geduscht, rasiert und was sonst noch alles. Und die Zeit schlich immer noch so dahin. Sein Handy und sein Pager lagen angeschaltet auf dem Nachtschrank neben dem Wecker. Er ging zurück in das Schlafzimmer um einen kurzen Blick auf beide zu werfen. Vielleicht hatte er ja einen Anruf bekommen und diesen nur überhört oder irgendjemand hatte ihm eine Nachricht geschickt.

Als er jedoch das Telefon und den Pager genauer betrachtete, bemerkte er schnell, dass es wohl eher ein Wunsch nach ein wenig mehr Spannung war, als die Wirklichkeit.

Seufzend legte er sich auf das mit Abstand bequemste Bett, auf dem er seit langem gelegen hatte, und streckte seine schon beschuhten Beine aus, um sich etwas zu entspannen, gegebenenfalls noch einmal kurz die Augen zu schliessen.
Fünf Sekunden später hatte er das Zimmertelefon in der Hand und drückte die Taste eins, um mit der Rezeption verbunden zu werden.*

"Foreman hier. Guten Morgen. Habe ich eine Nachricht? (...) Nicht... Gut. Lassen Sie es mich bitte sofort wissen, falls jemand für mich anruft oder auch ähnliches. (....) Nein ich habe keinen weiteren Wunsch. Danke. Wiederhören."

*Foreman schmiss den Hörer mit sanfter Gewalt zurück auf die Gabel und drehte sich nun auf die Seite um leicht aus dem Fenster zu blicken. Es war ein düsterer, wolkenverhangener Tag. Aber vielleicht war es auch nur New York, dass ihn so depressiv machte und nicht das Wetter.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jun 03, 2009 9:39 pm

IRGENDWO ZWISCHEN JACKSON UND PRINCETON

*Ohne wirklich was wahrzunehmen, sah Blythe House aus dem Fenster ihres Taxis.
Sie war mit den Gedanken bei ihrer Familie. Ihrem Sohn. Die einzige Familie, die ihr geblieben war.

Der rücksichtslose Taxifahrer am Steuer qualmte seelenruhig seine Zigarette und sie bemerkte das er ab und zu einen Blick in den Rückspiege auf sie warf. Sie fragte sich, warum.*

"Geht es Ihnen nicht gut Ma´am?"

*Sie sah ihn nur kurz an und winkte gelassen ab.*

"Nein, es ist alles in Ordnung. Ich bin nur mit meinen Gedanken weit weg."

*Der Taxifahrer nickte verstehend und beschloss die Dame nicht wieder anzusprechen. Sie schien wirklich weit weg zu sein und dem Ausdruck in ihrem Gesich nach, war es kein fröhlicher Ort.

Blythe atmete schwer aus und sah auf ihre Hände hinab. Gedankenverloren spielte sie mit ihrem Ehering.

Eine Gehirnerschütterung.
Am Tonfall von Dr. Cuddy hatte sie erkannt, dass es wohl noch mehr zu wissen gab. Doch die Leiterin des PPTH hatte nichts weiter angedeutet.
Blythe würde sich überraschen lassen müssen.
Sie schob ihren Ring wieder an die Stelle, wo er hingehörte; in die passende Delle in ihrem Finger, die vom jahrelangen Tragen entstanden war, dann sah sie wieder aus dem Fenster.

Sie würde früh genug erfahren, was sie noch erwartete.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jun 03, 2009 10:01 pm

CHASE'S WOHNUNG

*Cameron wachte auf. Das Laken lag am Boden, ihre Kleider irgendwo in Chase's Zimmer.
Sie rieb sich die Augen und dachte nochmal an gestern Abend zurück.
Mit einem Lächeln setzte sie sich auf.*

Samstag, ich werde heute House besuchen

*entschied sie für sich. Sie lief ins Badezimmer. Chase hatte ein Radio und sie stellte es auf eine leise Stufe ein.
Vor dem Spiegel betrachtete sie ihre Haare, ein einziges Chaos.
Sie nahm eine kalte Dusche.*

Ich habe gar keine Alltagskleidung bei mir, ach egal, in meinem Spint im PPTH hab ich sicher noch Reservekleidung

*Sie trocknete sich ab und zog die Kleider von gestern wieder an.
Als sie aus dem Badezimmer kam, beobachtete sie Chase. Cameron ging in die Küche um zu sehen, ob es etwas essbares gab. Sie öffnete einige Kästchen. Oberhalb der Spüle hatte Chase noch einige Kekse, sie nahm zwei heraus und kochte sich einen Kaffee.*
Sie wollte warten, bis Chase aufwachte, damit sie gemeinsam ins PPTH fahren könnten.*

*Das erste, was Chase, als er die Augen am nächsten Morgen öffnete bemerkte war, dass er alleine in seinem Bett lag. Verschlafen setzte er sich auf und drehte den Kopf zur Seite, doch auch hier war nichts von Cameron zu sehen.
Einzig das Geräusch seiner Kaffeemaschine verriet ihm, dass sie noch da sein musste.
Zu dieser Erkenntnis gelangt ließ sich Chase noch einmal zurück in die Kissen fallen und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Einen Moment in dieser Stellung verweilend und den gestrigen Abend in Gedanken nochmals durchlebend, betrachtete er die kleinen Lichtpunkte, die die Sonne durch das halb heruntergelassene Rollo auf den Teppich malte. Momente später verschwanden sie. Von einer Wolke, die sich - allem Anschein nach - vor die Sonne geschoben hatte, wie von einem riesigen Schwamm weggewischt.

Als hätte diese auch den letzten Rest Schlaf aus seinen Augen gewischt, drehte sich Chase mit der einsetzenden Verdunkelung zur Seite und setzte sich auf den Bettrand. Dabei wurde ihm zum ersten mal wirklich bewusst, dass er nichts anhatte. Ein Lächeln zeichnete sich auf seinen Lippen ab, als er daran dachte, wie es dazu gekommen war.
Weiter in Gedanken stand Chase auf und lief zu seinem Schrank um sich ein Handtuch zu holen. Er würde ohnehin gleich duschen gehen, nachdem er einen Abstecher zu Cameron in die Küche - dort zumindest vermutete er sie den Geräuschen und Gerüchen nach zu urteilen, die er jetzt, da er richtig wach war, umso deutlicher wahrnahm - gemacht haben würde. Eigentlich brauchte es dafür noch nicht einmal ein Handtuch, aber um diese Uhrzeit wollte er es dann doch gesitteter angehen lassen. Er schlang sich also ein Duschtuch um die Hüften, ging zum Fenster, um das Rollo ganz nach oben zu ziehen, und machte sich dann auf den Weg in die Küche.
Dort angekommen bot sich ihm genau das Bild, das er erwartet hatte. Cameron beim Kaffee kochen.*

“Guten Morgen!”

*Chase blieb einen Augenblick im Türrahmen stehen und unterdrückte ein Gähnen. Dann betrat er die Küche, stellte sich hinter Cameron und gab ihr zur Begrüßung einen Kuss auf die Wange.*

“Bist du schon lange wach?”

*fragte er sie und ließ von ihr ab, damit sie in Ruhe weiter ihr Frühstück machen konnte.*

“Ich habe geschlafen wie ein Murmeltier nach gestern Abend ...”

*An die Arbeitsplatte gelehnt sah er Cameron weiter zu.*

“Hm ... was hast du heute vor? Ich würde jetzt gerne duschen und dann können wir ja irgendetwas zusammen unternehmen, wenn du möchtest?”

*Langsam wurde Chase kalt. Seine “Bekleidung” war zwar zweckmäßig, aber alles andere als warm. Vor allem für einen durchwachsenen Februarmorgen. So trat er von einem Fuß auf den anderen, während er auf Camerons Antwort wartete.*

*Cameron füllte sich eine Tasse Kaffe.*

Ich bin noch nicht so lange wach, zwanzig Minuten oder so. Ich habe mir Kaffee gemacht, möchtest du auch eine Tasse? Hast du gut geschlafen?

*Sie holte sich die Milch aus dem Kühlschrank und goss ein wenig in die rote Tasse mit weissen Pünktchen.
Cameron setzte sich an den Tisch.*

Ich will heute House besuchen, nichts besonderes. Danach könnten wir gerne etwas zusammen unternehmen.
An was hättest du denn gedacht?


*Während sie abwartete, was Chase vorschlagen würde, er hatte immer so tolle Ideen, nahm sie einen Schluck Kaffee.*

“Ja, ich nehme eine Tasse ... aber erst, wenn ich geduscht habe. Du kannst den Kaffee, der übrig ist, ja aufheben.”

*Während er Cameron dabei zusah, wie sie sich Milch für ihren Kaffee holte, trat er weiter von einem Fuß auf den anderen.*

“Ja wie gesagt, ich habe geschlafen wie ein Murmeltier. Ein Wunder, dass ich überhaupt schon so früh wach bin. Du weißt doch, eigentlich bin ich eine Schlafmütze.”

*Mit einem Lächeln stieß er sich von der Platte ab und trat näher an den Tisch heran, an dem Cameron inzwischen saß.*

“House besuchen? Hattest du beabsichtigt mich mitzunehmen? ...”

*Chase legte die Stirn in Falten.*

“Warte mal, sag jetzt nichts. Ich nehm jetzt erst mal eine Dusche und dann reden wir weiter. Dabei kann ich mir auch überlegen, was wir dann machen könnten.”

*Kaum fertig gesprochen, war er auch schon aus der Küche verschwunden und beeilte sich unter die Dusche zu kommen, bevor ihm noch kälter wurde.

20 Minuten später. Cameron befand sich, wie Chase feststellte, als er die Küche geduscht und fertig angezogen wieder betrat, immer noch am Küchentisch.*

“Hey ...”

*Sein erster Gang führte ihn zur Thermoskanne, in der Cameron den Kaffe für ihn warmgehalten hatte. Während er sich eine Tasse, der immer noch dampfenden Flüssigkeit, in eine blaue Tasse füllte, begann er Cameron von seiner Ausbeute an Ideen zu erzählen, die er unter der Dusche gehabt hatte.*

“Na ja ... Besonders viel ist mir nicht eingefallen ... Aber wir könnten z.B. das neue Cafe um die Ecke testen und uns anschließend zusammen einen Film im Kino ansehen. Oder umgekehrt, ganz wie du willst ... Was hältst du davon? Oder ist dir in der Zwischenzeit vielleicht etwas besseres eingefallen?”

*Chase warf einen prüfenden Blick aus dem Fenster. Vielleicht konnte der ihm ja dabei helfen herauszufinden, was mit diesem Samstag anzufangen war. Dabei setzte er sich zu Cameron an den Tisch.*

“Aber jetzt erzähl du mir erstmal genau, was du vorhast. Dann können wir richtig weiterplanen. Du willst House besuchen ... Wie genau hast du dir das vorgestellt?”

*fragte Chase und nahm einen großen Schluck heißen, starken Kaffe.*


Zuletzt von Klinikleitung am Fr Jun 05, 2009 12:31 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jun 03, 2009 10:03 pm

PATIENTENZIMMER HOUSE

*Sie war wieder in Grantchester. Das Gras stand bereits hoch auf den Wiesen des Orchards, die Kronen der Apfelbäume glichen weißen Federwolken und die Blütenblätter rieselten unentwegt wie Schneeflocken auf sie herab, landeten in ihrem Haar, ihrem Schoß und in ihrer Teetasse. Die gedämpften Stimmen unzähliger anderer Gäste drangen von fern an ihr Ohr mischte sich mit dem Lachen heller Kinderstimmen, dem Klirren von Geschirr und dem sanften Rauschen der Bäume.
Kelly hob den Kopf und bemerkte am Nebentisch bekannte Gesichter. Das markante Profil Virginia’s, ihre großen, dunklen Augen und das braune Haar, das sie in einem Knoten im Nacken gebunden trug, zwischen den Fingern eine Zigarette. Neben ihr der alte Mann, weißhaarig , die schmalen Lippen wie immer zu einen leicht spöttischen Lächeln verzogen, die Adlernase emporgereckt, als nähme er eine Witterung auf. Und dort, keine fünf Yards von ihr entfernt saß er, der engelsgleiche junge Dichter. Seine grünblauen Augen schienen Funken zu sprühen, als er hell auflachte, den Kopf zurückwarf und sie ansah. Für einen Moment ruhten seine Augen in den ihren, der Wind spielte in seinem goldenen Haar und die Strahlen der Frühlingssonne, die ihren Weg durch das weiße Blütendach fanden, warfen tanzende Lichter auf sein schönes Gesicht.
Helle Verzweiflung wusch über sie hinweg. Tränen strömten über ihre Wangen, als sie aufschrie:

„Geh nicht nach Skyros! Geh nicht …!“

Doch er hörte sie nicht. Er lachte.

„Er kann dich nicht hören.“

Drang Steve’s sonore Stimme an ihr Ohr. Er saß neben ihr, führte seine Tasse an die Lippen, trank und stellte sie ab, seufzte und sah hinauf in den Himmel.

„Er ist hundert Jahre weit weg!“

„Und du?“

fragte sie,

„Wie weit bist du fort? Wann wirst du so weit fort sein, dass du mich nicht mehr hören kannst?“

Ihr Blick ging zurück zum Nebentisch, doch die Liegestühle waren leer, welkes Laub flog darüber hinweg, eisiger Wind trug Schneeflocken über die verblichenen Wiesen. Auch Steve war verschwunden. Sie sprang auf und lief verzweifelt zwischen den Bäumen hindurch hinunter zum Fluß, doch als sie ihn erreichte, war es ein fremder See in einem fernen Land. Sie lief das Ufer entlang, rief nach Steve, suchte ihn verzweifelt. Doch dann spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter und sie blieb stehen.

„Lässt du mich allein?“

Hörte sie eine Stimme hinter sich. Sie klang so unendlich traurig wie sie sich fühlte und so vertraut wie die Heimat und die Menschen, die sie hinter sich gelassen hatte.

„Niemals.“

Antwortete sie und ohne sich umzudrehen hob sie den Blick und sah hinauf in das unendliche Blau des Himmels.*


*Kelly seufzte und schmiegte ihre Wange in die weiche Hand, die über ihr lag, sanft und warm und …
Sie schlug die Augen auf.
Zunächst sah sie nur weiß. Eine Bettdecke, ein Bettuch, fahles Morgenlicht. Doch die Hand über ihrem Kopf war noch immer da. Mit einem Mal schlug ihr das Herz bis zum Hals. Sie spürte weichen Stoff unter ihrem Arm und Gregory‘s Brust, die sich langsam und regelmäßig hob und senkte. Er schlief. Gott sei Dank…!
Vorsichtig legte sie ihre Hand auf die seine, nahm sie und hob sie sanft von ihrem Kopf, tauchte darunter hinweg und legte sie auf die Decke. Angespannt hob sie den Blick und sah ihn an. Er hatte die Augen geschlossen und wirkte völlig entspannt. Ob er wach gewesen war, als er die Hand auf ihren Kopf gelegt hatte? Oder war es unbewusst im Traum geschehen? Ob er sich daran erinnern würde? Sie hoffte und befürchtete es zugleich. Dann fiel ihr Michael ein und sie sah zu ihm hinüber. Doch der junge Mann schlief ebenso tief und fest. Sie sah auf die Uhr. Es war kurz nach sechs und die Schwestern würden sicher bald kommen um nach den Patienten sehen.
Kelly stand auf, kontrollierte noch einmal den Monitor und den Periduralkatheter und stellte beruhigt fest, dass der Eindruck nicht trog. Sie drehte sich um und sah aus dem Fenster. Noch lag ein graues Licht über New Jersey, doch bald würde die Sonne aufgehen. Ihr zweiter Tag am Princeton Plainsboro brach an.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Mi Jun 03, 2009 10:03 pm

*Gregory, der tatsächlich noch einmal weggedämmert war, spürte, wie eine zarte Hand die seine berührte. Aubrey... durch fast ganz geschlossene Augen linste er sie an und sah, dass sie sehr darauf bedacht war, ihn nicht zu wecken, als sie seine Hand zur Seite legte. Dann prüfte sie den Monitor und sein PDA noch einmal, bevor sie sich Holmes zuwandte.

Er wusste nicht, wie lange er eingenickt war - dieses Mal traumlos - aber lang konnte es nicht gewesen sein. Denn bisher hatte keine der diensthabenden Schwestern das Zimmer gestürmt. Es musste demnach zwischen 6 und 7 Uhr morgens sein. Der Schichtwechsel der Schwestern musste demnächst stattfinden. Gregory wünschte sich im Stillen, dass Schwester Kim noch eine Schicht nachlegen würde, denn er wollte eine Schwester definitiv noch dringender umgehen als Schwester Hippo: Sie war der Albtraum des Pronceton Plainsboro, der Schrecken in jedem Kinderzimmer... Dolores Durbridge. Gregory ließ ein leises Knurren hören, das - von auß0en betrachtet - auch ein Schnarcher sein konnte.*

"Das wegen der noch niemand die Jagd auf Drachen neu eröffnet hat, ist ein Wunder!!"

*dachte er. Dieser Gedanke an Durbridge festigte in ihm das Vorhaben, heute nach der Patientin zu sehen. Das wollte er ohnehin tun. Jetzt aber war es von einem Vorhaben zu einer Gewissheit geworden; egal was geschehen würde, er würde nach Knightley sehen.

Seine Gedanken schweiften noch einmal zu Kelly ab. Was sie wohl gedacht hatte, als sie mit seiner Hand auf dem Kopf erwachte? Nun... er konnte es sich nicht ausmalen, denn er wusste nicht einmal selbst, was er sich dabei gedacht hatte. Wie er so nachsinnte, dämmerte er wieder sachte weg.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Do Jun 04, 2009 6:42 pm

VOR DEM PRINCETON PLAINSBORO, DANN CUDDY'S BÜRO

*Als Dr. Lisa Cuddy auf den Parkplatz des Princeton Plainsboro einbog, war es noch früher Morgen und sie fühlte sich müde und unausgeschlafen. Die unerfreulichen Ereignisse des vergangenen Tages hatten bewirkt, dass sie spät einschlief und früh erwachte, beides mit Sorgen und trübsinnigen Gedanken. Eine der Fragen, die ihr den Schlaf geraubt hatten, war, ob sie in all den vergangenen Jahren richtig gehandelt hatte, wenn es um Dr. Gregory House ging. Waren ihre Entscheidungen objektiv ausgefallen oder unter dem Einfluss unbewältigter Emotionen? Und wenn Letzteres der Fall war, um welche Art Emotionen handelte e sich? War sie noch immer in ihn verliebt, wie damals in ihrer Studienzeit? War es eine tiefere Zuneigung, gereift mit den Jahren und gewachsen durch das Mitgefühl für den leidenden Menschen? Liebte sie ihn, trotz all seiner menschlichen Schwächen? Wollte sie ihn? Hatte sie ihn all die Jahre hindurch haben wollen?
Es hatte definitiv Zeiten gegeben, da war es so, und andere, da sie so wütend und verletzt gewesen war, dass ihre Zuneigung in Hass umgeschlagen war. Doch wie war es jetzt? Wünschte sie sich ernsthaft eine Beziehung mit ihm? Wollte sie mit ihm leben? Jeden Tag, jede Nacht?
Gregory konnte extrem sexy sein, geradezu unwiderstehlich. In seinen guten Momenten. In seinen schlechten forderte er allerdings eher Ohrfeigen heraus als Liebkosungen. Und diese Momente hielten sich mit den erotisch verlockenden durchaus die Waage. Wie würde sie sich fühlen, wenn sie ihn jeden Tag und jede Nacht um sich hatte? Seine Launen ertragen musste, seine Depressionen, seine Verbitterung und seinen Zynismus? Wie lange würde das gut gehen?
Sie kannte die Antwort. Sie hatte dazu geführt, dass sie immer eine Distanz zwischen ihnen beiden gewahrt und ihre Kontakte im Wesentlichen auf Berufliches beschränkt hatte. Gregory House war kein Mann, der eine Frau glücklich machte. Zumindest seit dem verhängnisvollen Unglück mit seinem Bein und den daraus resultierenden Schmerzen. Vielleicht änderte sich ja nun alles, wenn er sich zu der Therapie mit Dr. Aubrey entschloss. Wenn die Engländerin es tatsächlich fertigbrachte, ihn zu heilen, nicht nur von seinen körperlichen Schmerzen, sondern dadurch auch von seiner Vicodinabhängigkeit und den psychischen Leiden, so würde das Lachen vielleicht in seine Augen zurückkehren und er wieder der bezaubernde Mann sein, der er einmal gewesen war. Doch auf dem Weg dorthin war es gut möglich, dass er ihr selbst für immer verloren ging. Dr. Aubrey war eine schöne Frau und jünger als sie selbst. Wenn sie sich in ihn verliebte, (und wie leicht das geschehen konnte wusste niemand besser als sie selbst), und dafür sorgte, dass es im Leben von Gregory House wieder Hoffnung und Lebensfreude gab, so war es mehr als unwahrscheinlich, dass ihre Gefühle unerwidert bleiben würden.
Zu ihrem eigenen Erstaunen musste Lisa bei dem Gedanken lächeln. Was für eine Vorstellung, Gregory und Kelly Aubrey zusammen, Hand in Hand, ein verliebtes Lächeln auf den Lippen. Gregory House glücklich in den Armen einer anderen Frau…! Wie sehr sie ihm dieses Glück gönnte! Auch wenn es bedeutete, dass sie selbst ihn für immer verloren hatte. Hier hatte sie die Antwort auf ihre Frage, ob sie ihn liebte.
Seufzend stellte sie den Motor ab und stieg aus. Es nieselte wieder und ein eiskalter Wind fegte über von Norden über die Stadt. Sei fröstelte und hielt sich den Kragen zu, während sie eiligen Schrittes dem Eingang des Princeton Plainsboro Teaching Hospital’s zustrebte. *

*Auf ihrem Schreibtisch fand Cuddy bereits ein paar Notizen, die ihr deutlich machten, dass dieser Tag nicht viel weniger turbulent werden würde als der vergangene. Mit einem resignierten Seufzen sank sie auf ihren Sessel und griff zum Telefonhörer. Als erstes musste sie Dr. Foreman in New York erreichen. Er wurde dringend hier gebraucht...!*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 12:33 am

PATIENTENZIMMER HOUSE

*Da beide Patienten noch schliefen und ihr Zustand keinerlei Anlass zur Sorge bot, überlegte Kelly, ob sie gleich nachhause fahren sollte um zu duschen und zu frühstücken. Sie brauchte sehr dringend einige Tassen English Breakfast Tea, um die Müdigkeit aus ihrem Kopf zu verscheuchen. Doch dann änderte sie ihre Meinung. Sie wollte hier sein, wenn Gregory aufwachte. Er sollte das Gefühl bekommen, dass sie für ihn da war und sich um ihn sorgte. Es sprach wenig dafür, dass ihm ein solches Gefühl sehr vertraut war. Auf die halbe Stunde kam es nun auch nicht mehr an, die Schwestern würde sicher bald anrücken wie eine Überfallkommando und den so wichtigen Schlaf der Patienten zu einem jähen Ende bringen. Ein Ritual, dem Kelly schon seit jeher Unverständnis und Zorn entgegenbrachte.
Sie hatte den Gedanken noch nicht zu Ende geführt, da ging die Tür auf und eine überaus hohe und schrille Frauenstimme verkündete ein sirenenartiges:*

"Guten Mooorgen!"

*Kelly fuhr erst zusammen und dann auf dem Absatz herum.*

"Großer Gott, schreien Sie doch nicht so, die Patienten schlafen noch!"

*zischte sie empört, doch dann blieb ihr der Protest beinahe im Halse stecken. Ein derart falsches Grinsen hatte sie noch selten in einem menschlichen Antlitz gesehen. Vor ihr Stand die Karikatur einer Krankenschwester, doch im Gegensatz zum letzten Exemplar dieser Gattung, die ihr in diesem Zimmer begegnet war, stellte diese den Albtraum aller Männer dar. Es sei denn, es handelte sich um äußerst schräge und masochistische Phantasien.
Das Grinsen ließ keinen Augenblick nach, im Gegenteil, es verstärkte sich nur nach Kelly's wütendem Fauchen, was ihren Eindruck, dass es sich dabei nur um die Camouflage eines boshaften Gemüts handelte, nur verstärkte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 12:34 am

"Guten Morgen, Dr......???"

*erwiderte Oberschwester Dolores ungerührt und in unverminderter Lautstärke. Je mehr sie schrie, umso rascher kam der Kreislauf der Patienten in Gang, was für alle Beteiligten nur von Vorteil sein konnte.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 12:34 am

"Aubrey!"

*Antwortete Kelly mit gedämpfter Stimme und Wut im Bauch.*

"Ich bin die neue Anästhesistin und betreue Dr. House. Und ich habe ihm keine Schocktherapie verordnet, also schreien Sie hier bitte nicht so durch die Gegend! Man kann Patienten auch etwas sanfter wecken, wenn es schon um diese Zeit sein muss!"

*Sie gab sich gar nicht erst die Mühe, ihren Ärger zu verbergen. Doch sowohl ihr zorniges Gesicht wie auch ihre Worte schienen an dieser Schwester ... "Dolores" (wie das Namensschild verriet, was für ein passender Name!), abzuperlen wie Regen auf einer Ölhaut! Das aufgesetzte Grinsen saß bombenfest wie angeklebt. Dazu gesellte sich jetzt noch ein piepsendes Kichern, das gleich einem Zahnarztbohrer ohne Umweg direkt den Nerv traf.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 12:35 am

*Gregory war wieder weggedämmert und er genoss diesen Zustand außerordentlich. Immer wieder äugte er nach Aubrey, die nach wie vor da war... was suchte sie noch hier? Sie sollte nach Hause fahren und diesem Kasten den Rücken kehren. Schließlich war Wochenende, und wenn Gregory nicht an dieses verdammte Bett gefesselt wäre, würde er auch so schnell wie möglich die Flucht ergreifen.

Der Gedanke an eine Flucht wurde im nächsten Augenblick äußerst plastisch, denn seine seelige Ruhe wurde durch einen gnadenlosen Todesschrei beendet... Todesschrei? Nein. Es war der Klang von widerlich gespielter Freundlichkeit am Morgen, die eigentlich nur von den gewetzten Messern ablenken sollte:

Dursley.

House, der trotz allem nicht mit einem solch abrupten Umschwung der Gesamtstimmung gerechnet hatte, fuhr hoch und starrte Dursley mit Entsetzen an, die sich gerade mit einer äußerst aufgebrachten Dr. Aubrey "unterhielt". Das war zu viel gesagt... es sah eher so aus, als würde sie die junge Ärztin scannen, um ihre Schwachstelle auszumachen und sie sodann hinzurichten.*

"Ein Albtraum!! Aubrey!! Wecken Sie mich!!"

*rief Gregory betont angeekelt und zog die Hände zittrig vor sein vor Grauen verzerrtes Gesicht. Natürlich spielte er all das nur, doch er wollte die Aufmerksamkeit der Schwester auf sich ziehen, damit Aubrey nicht gleich an ihrem zweiten Arbeitstag am PPTH heimtükisch von der Mutantenschwester gelyncht wurde.*

"Wieso hat man ausgerechnet Sie in meine erotischen Träume gelassen?? Ich bin doch nicht pervers!"

*fügte Gregory an und setzte sich auf.
Dursley's Anwesenheit war ihm ungefähr so lieb wie ein Dorn in der Fußsohle. Und das ließ er sie spüren... wie hatte Cuddy dieses Wesen überhaupt einstellen können?? Andererseits... sie war auch auf Edward Vogler hereingefallen. Da verwunderte ihn nichts mehr. House hielt Dolores' Blick ohne mit der Wimper zu zucken Stand und hob die Augenbrauen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 12:57 am

"Jaaaa!"

*flötete Dolores heiter und unter schrillem Kichern,*

"Wen haben wir denn daaa? Dr. House!"

*Ihr fröhliches Grinsen intensivierte sich um noch etliche Grade, als sie hinzufügte:*

"Einen wunderschönen guten Morgen!"

*Damit ging sie, Dr. Aubrey völlig ignorierend, zu ihrem Tagwerk über.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 12:57 am

*Gregory glaubte sich im Gruselkabinett wiederzufinden. Hatte er das eben wirklich erlebt? Er sah zu Aubrey hinüber, als Dursley um sein Bett herum kam und damit begann, seine Decke aufzuschütteln. Er rümpfte die Nase, als eine Mischung aus Desinfektionsmittel, Flohpulver und irgendeinem schweren, alten Damenparfüm in seine Nase stieg. Das Zeug war so stark, dass er sogar einmal husten musste.

In diesem Augenblick beugte Dursley sich über ihn, zog das Kissen unsanft unter ihm weg und schüttelte auch dieses auf, während Gregory ungebremst auf die Matratze zurück knallte.*

"Reizend, in jeder Hinsicht!"


*knurrte er, als sie das Kissen wieder unter seinen Oberkörper stopfte. Dieser Geruch... Gregory glaubte, er müsse ersticken, wenn sie sich nicht bald entfernte.*

"Warum immer ich..."

*setzte er nach und atmete erleichtert auf, als die Schwester sich von seinem Bett zurückzog.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 1:21 am

*Zu Kelly's Mitgefühl für Gregory House gesellte sich eine neue Variante. Dieser Albtraum von Schwester hatte ihm gerade noch gefehlt. Und auch dem jungen Dr. Holmes warf sie einen mitleidigen Blick zu. Noch schlief er den unerschütterlichen Schlaf der Jugend, doch das würde sich bestimmt bald ändern. Was hatte denn Dr. Cuddy nur geritten, diese Person einzustellen? War sie die Cousine des Präsidenten? Das würde so manches erklären...!

Ihrerseits Sr. Dolores ignorierend ging Kelly zu Gregory's Bett.*

"Wie fühlen Sie sich- abgesehen von dieser Heimsuchung am frühen Morgen?"

*fragte sie leise.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Fr Jun 05, 2009 1:21 am

*Gregory, der Dursley einen letzten vernichtenden Blick hinterherwarf, widmete sich dann Aubrey, die ihn soeben leise ansprach. Ja, wie fühlte er sich? Seine Sinne streckten sich - ganz vorsichtig - aus und ertasteten die Regungen in seinem Körper... auch die in seinem rechten Oberschenkel. Und dort war... nichts. Kein Schmerz, kein Ziehen, einfach nichts.

Wie lange war das her, dass er in einem schmerzfreien Zustand gewesen war, ohne sich dabei im Medikamentenrausch zu befinden? Oha... dieser Gedanke hatte etwas in ihm aktiviert.
Medikamente.
Vicodin.
Gregory war schmerzfrei, das traf zu, aber er war noch nicht entwöhnt. Die jahrelange Sucht nach Hydrocodone war nicht von einem Tag auf den nächsten einfach abzuschalten, auch wenn - und das war das Perverse und zugleich Gemeine an dieser Angelegenheit - seine Schmerzen fort waren; zumindest für den Moment.

So wunderbar das ganze im Augenblick auch war, so unsicher war Gregory sich dabei. Sein geschundener Körper erlaubte es ihm nicht einfach mal so, daran zu glauben, dass alles Leid ein Ende haben würde.
Diese Gedanken hallten in Gregory's Verstand wider, als er Aubrey ansah und sie dabei leicht anlächelte. Er würde sie das nicht spüren lassen. Sie hatte ihm geholfen... sie als einzige in den ganzen Jahren. Das verschaffte ihr in der Welt des Gregory House einen enormen Heimvorteil. Darum verbarg er seine Bedenken und seinen neu aufgekeimten Wunsch nach Vicodin und antwortete:*

"Ich weiß nicht, wie Sie das gemacht haben, Scarlett, aber ich fühle mich tatsächlich gut!"

*Dabei musterte er ihre braunroten Haare und genoss den leichten Duft, den sie versprühten; sehr viel angenehmer als das Totschlagparfüm von Dursley... schweigend sah er Aubrey in die grünen Augen und nickte sachte, zustimmend und dankend. Ja, dankend. Denn sie hatte ihm - immerhin schon mal für eine Nacht - die Schmerzen genommen, die ihn jahrelang gequält hatten.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jun 06, 2009 2:08 am

*Auf Kelly's Gesicht breitete sich ein strahlendes Lächeln aus.*

"Gut. Ich würde gern dafür sorgen, dass es so bleibt, Dr. House. Wenn es Ihnen besser geht, dann finden Sie ja heute vielleicht Zeit, unseren Bericht zu lesen. Die Infusion hier habe ich erneuert und Sie sollten eigentlich die nächsten Stunden Ihre Ruhe haben. Ich werde jetzt für ein paar Stunden nach Hause fahren, wenn Sie mich brauchen, ich habe Ihnen einen Zettel in die Mappe gelegt, da steht meine Handy Nummer drauf. Anruf genügt."

*Sie schenkte ihm noch ein, diesmal eher verschmitztes, Lächeln mit einem Seitenblick auf Dursley, die gerade mit dem armen Holmes beschäftigt war, beugte sich zu ihm hinab und flüsterte:*

"Es sei denn, Sie fürchten sich vor bösen Hexen, dann bleib ich vielleicht doch besser hier."

*Sie zwinkerte ihm noch einmal zu und wandte sich zum Gehen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jun 06, 2009 2:09 am

*Wie hübsch sie war, wenn sie so offen lachte wie jetzt. Er musterte sie, denn irgendetwas an ihrem Blick verriet ihm, dass hinter diesem Lachen mehr stand als nur ärztliche Fürsorge. Vor allem war da etwas, das sie belastete.
Gregory ließ Menschen zwar nicht nahe an sich heran, das bedeutete jedoch nicht, dass er selbst kein guter Beobachter war. Das Gegenteil war der Fall. Die meisten Menschen waren für ihn ein offenes Buch.

Aubrey allerdings war nicht ganz so leicht zu durchschauen, auch wenn ihre Jugend vielleicht manchmal Oberflächlichkeit vortäuschte. Sie war alles... aber nicht oberflächlich. Irgendetwas nagte an ihr.
Aus den Augenwinkeln konnte Gregory Dursley betrachten, wie sie Holmes traktierte. Währendessen streckte er seine Hand nach Aubrey's und Connor's Akte aus und legte sie demonstrativ auf seine Brust.*

"Zerbrechen Sie sich nicht Ihren hübschen Kopf wegen mir, ich hab schon ganz andere Kaliber erlegt wenn ich musste!"

*antwortete er und betrachtete die Oberschwester dabei siegessicher. Egal, welche Gemeinheit sie ihm zuteil werden ließ, er war definitiv gemeiner! Darin hatte er Übung. Er erwiderte Aubrey's Lächeln und nickte leicht. Er würde schon klar kommen.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jun 06, 2009 2:12 am

MCLOUGHLIN'S WOHNUNG

*Liz schloss die Augen, als Chester ihr über die Wange strich. Er wollte also nicht gehen, das gefiel ihr, sie musste unbedingt Susan heute anrufen, sei es auch von der Arbeit aus, um ihr zu erzählen, dass sie ihren Traumprinzen gefunden hatte und dass dieser durchaus ebenfalls Interesse an ihr zeigte.
Langsam öffnete sie wieder die Augen und lächelte. *

"Du kannst gerne hier bleiben, und du hast recht, es war wunderschön."


*Beinahe hätte sie das Wort Wiederholung benutzt, um ihn zu fragen, ob sie das Geschehene wiederholen würden, doch sie traute sich nicht. Sie lag einfach weiter neben ihm und nahm nun seine Hand in die ihre.*

"Wann musst du arbeiten?"

*fragte sie dann schließlich um die Stille zu durchbrechen und um ihn in ein Gespräch zu verwickeln, denn für Liz war es im allgemeinen eher schwer einfach nichts zu sagen und nur zu schweigen. Gestern hatte er ihr erzählt, dass er einen Sohn hatte und jetzt interessierte es sie brennend ob dieser nun bei ihm lebte oder bei seiner Exfrau.*

"Wohnt dein Sohn bei dir?"

*Sie hoffte im Moment, dass er wenigstens gestern den Tag über bei seiner Mutter gewesen war und auch was die Nacht anging, nicht, dass sie dem armen jungen den Vater enthalten hatte. Liz ruckte ein Stückchen näher an Fry heran und hauchte ihm einen zärtlichen, langen Kuss auf die Lippen, den sie dann aber abbrach, um sich nah an ihn heran zu kuscheln.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   Sa Jun 06, 2009 2:19 am

*Chester erwiderte Liz' leidenschaftlichen Kuß hingebungsvoll. Dann streichelte er wieder über ihren Rücken, als er erwiderte:*

"Mein Sohn lebt bei seiner Mutter. Ich seh ihn jedes zweite Wochenende. Seine Mutter schätzt es zwar nicht, wenn er Umgang mit seinem "unmöglichen" Vater hat, der ihn auf seinem Motorrad mitnimmt, aber das Gericht hat mir diese Zeit mit Jason zugesprochen..."

*Als sie sich dann noch dichter an ihn herankuschelte, schloss er sie fest in die Arme und flüsterte in ihr Ohr:*

"Ich habe nichts dagegen, das hier zu wiederholen, my Irish Princess..."

*Da fiel sein Blick auf die Uhr. Es war kurz vor halb acht. Bald würden beide wieder im PPTH zum Dienst antreten müssen. Die Zeit wollte Fry nutzen. Er wandte sein Gesicht zurück zu Liz und bedeckte es mit Küssen, während er mit seiner Hand über ihren ganzen Körper streichelte und sie zärtlich an ihren empfindsamen Stellen berührte.*

"Ich glaube, ich hab mich verliebt..."

*hauchte er in ihr Ohr*

":.. ich weiß nicht, wie, aber so ist es wohl..."

*Nach diesen Worten umfasste er sie wieder und küsste sie intensiv.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 07, 2009 2:49 am

*Liz lächelte die Chester an, als dieser ihm von seinem Sohn Jason erzählte, der bei seiner Mutter wohnte. Das bedeutete, dass er, da heute Samstag war bei seinem Sohn wäre und Liz ihn vermutlich so schnell nicht wieder sehen würde. Sie seufzte innerlich, ließ sich aber nach Aussen hin nichts anmerken.
Als Chester dann noch dichter an sie heranrutschte und wieder begann sie zu liebkosen und zu streicheln küsste sie ihn hingebungsvoll und wünschte sich nichts sehnlicher als die Arbeit links liegen zu lassen und den Tag im Bett zu verbringen.
Und dann rutschte ihm das 'verliebt' über den Mund. Liz verschluckte sich und begann wie verrückt zu husten. Erst, als sie sich aufgesetzt hatte und ihn leicht verwirrt betrachtete, dämmert es ihr. Er meinte es wohl nicht wirklich ernst und wollte sie nur wieder zum Sex überreden.*

"Weißt du was?"

*,fragte sie um von seinem 'Ich habe mich in dich verliebt' abzulenken.*

"Ich mach uns erst einmal Frühstück."

*Vielleicht hatte sie etwas zu voreilig geantwortet, denn sie wollte ihn auf gar keinen Fall vertreiben, denn ihre Gefühle waren zwar frisch, aber echt. Sie hüpfte etwas steif aus dem Bett und lief, ohne sich etwas überzuziehen aus dem Schlafzimmer direkt in ihre kleine Küche, die mit dem modern eingerichteten Wohnzimmer verbunden war. Eine kleine Theke trennte den Raum optisch. Sie griff in einen Ausziehschrank holte einen pfeiffenden Wasserkocher hervor und füllte diesen auf.*

"Kaffee oder Tee? Weißt du was ich mach einfach beides."
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 07, 2009 3:01 am

*Chester spürte, wie ein dicker Stein in seine Magengrube rauschte, als Liz von ihm wegrutschte und unsicher aus dem Bett sprang.

"Du Vollidot lernst es wohl nie..."

dachte er bitter.

"Wieso kannst Du nur Deine Klappe nicht halten?!"

fragte ihn sein Verstand, als er ihr nachsah. Ihr strammer, zarter Körper mit der porzellanfarbenen Haut schimmerte im Sonnenlicht wie Seide. Er hatte sich wirklich in sie verliebt und er begehrte sie wie die Hölle. Wähernd sie etwas von Frühstück, Tee und Kaffee sagte, stand auch er auf und legte wenig Wert darauf, seine Blöße zu verdecken. Sie hantierte an der Kaffeemaschine herum, als er hinter ihr zu Stehen kam.

Sie war kleiner als er... er kam dicht an sie heran, so, dass deren nackte Haut sich berühre und er legte sein Kinn auf ihre rechte Schulter:*

"Hab ich etwas falsches gesagt, Darling? Ich... ich meine was ich sage, weißt Du? Ich weiß nichtmal, wieso ich es Dir gesagt habe, denn meistens bekomme ich dafür eine auf die Schnauze, aber es ist nun mal so. Ich liebe Dich und ich begehre Dich, ich weiß nicht, wie das möglich ist, aber das ist mir auch egal! Man muss nicht alles erklären können, oder?"

*Die Worte kamen aus dem tiefsten Inneren seiner Seele. Sicherlich stand er auch körperlich auf sie, doch ihre Aura, ihre Art sich zu bewegen, wie sie sprach, wie sie roch... all das wollte er - sprichwörtlich von einem Tag auf den anderen - nie mehr missen. Er zog sie vorsichtig noch näher an sich heran und küsste liebevoll ihren Hals.*
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BeitragThema: Re: Zusammenfassung Tag 2   So Jun 07, 2009 3:07 am

CHASE'S WOHNUNG/ AUTO/ PARKPLATZ PPTH

*Cameron blickte zu Chase.*

"Na ja, also eigentlich wollte ich ihn wirklich nur besuchen, nach dieser Attacke gestern, ach ich wollte sehen wie es ihm geht und dann wäre da noch..."

*Sie hielt einen Moment inne und nahm auch noch einen Schluck Kaffee.*

"Ich wollte ihn fragen, ob ich nicht wieder bei ihm einsteigen könnte, als Teammitglied, ich denke er könnte noch Hilfe gebrauchen und mich immer in der Notfallstation zu verkriechen, das halt ich nicht mehr aus. Keine Spannung und nichts. Ich habe ihm das gestern schon gesagt, aber da war so viel los und wir konnten uns gar nicht richtig unterhalten.
Klar kannst du mitkommen, gar kein Problem"


*Sie lächelte ihn an und berührte seine Hand.*

"Jetzt zu uns. Find ich gut, wenn wir zuerst das neue Café ausprobieren und dann einen Film anschauen, was läuft denn gerade? Es muss auch kein Liebesfilm sein, villeicht mal ein Actionfilm, was sagst du?"

*Cameron lächelte Chase an.*

*Die Tasse am noch an den Lippen - Chase hatte gerade zu einem weiteren Schluck angesetzt - erstarrte Chase mitten in der Bewegung, als Cameron mit ihrem Anliegen herausrückte. War das wirklich ihr Ernst?*

“Hmm!? ...”

*Chase schluckte hart.*

“Das ... Das ist ... Das ist doch nicht ... ich meine ... ist das dein ERNST?”

*Als er den Kaffee, der gerade kalt genug gewesen war, um ihn nicht zu verbrühen, endlich vollends hinuntergewürgt hatte, sprudelten die Worte nur so aus ihm heraus.*

“Wie lange machst du dir darüber schon Gedanken? Bist du dir im klaren darüber, was du da sagst? Was das für dich bedeutet? Und wie House mit der Situation umgehen wird?”

*Doch Cameron schien ihn gar nicht zu hören. Sie schien mit ihren Gedanken nicht wirklich bei ihm zu sein.*

“Ist sie mit ihnen vielleicht schon bei House?”


*Diesen Gedanken im Kopf setzte Chase seine Tasse, die er bisher immer noch in der rechten Hand gehalten hatte, heftiger als beabsichtigt auf den Tisch auf. Kaffee spritzte auf Tisch und Boden.*

“Shit ...”

*Cameron redete indes unbeirrt weiter. Mittlerweile war sie schon wieder beim Thema Freizeitgestaltung angelangt. Einfach so. Sie musste sich schon länger Gedanken darüber gemacht haben. Ansonsten würde sie nicht, ohne die Äußerung jeglicher Zweifel, zu einem im Vergleich derart banalen Thema übergehen.*

“Und ich dachte immer sie mag ihren Job ...”

*Chase war mittlerweile aufgestanden um sich um die von ihm verursachte Sauerei zu kümmern. Schlimm genug, dass der Abwasch immer noch in der Spüle stand ...*

“Das ist eigentlich auch nicht Camerons Art ... nicht, dass ich von ihr erwartet hätte abzuspülen, das wollte ich ja eigentlich sowieso selbst machen, aber normalerweise ...“

*Normalerweise konnte man Cameron nicht daran hindern sich um so etwas zu kümmern, wenn sie es liegen sah und nichts anderes zu tun hatte.*

“Sie muss ihren Kopf wirklich woanders haben. Warum fällt mir das alles erst jetzt, nachdem sie mir von ihrem Wunsch oder eher schon Plan erzählt hat, auf?”

*Cameron den Rücken zugewandt schloss er eine Faust um den Lappen, den er gerade auswrang, um ihn von den letzten Resten Kaffee zu befreien, welche er gerade mit diesem aufgewischt hatte. Hatte er gestern erst das Gefühl gehabt die Frau, mit der er nun seit Jahren einen Arbeitsplatz, eine Berufung, und ein Leben teilte, zu kennen, als wäre sie ein Teil von ihm, kam sie ihm nun seltsam fremd vor. Lag es an ihm, oder an ihr, dass er nichts bemerkt hatte? Reagierte er über? Warum reagierte er überhaupt so heftig auf diese Neuigkeiten? Ging es ihm um Cameron? Oder um sich selbst? 1000 Fragen. Keine zufriedenstellende Antwort. Jetzt nicht. Hier nicht.*

“Weißt du ...”

*Nachdem Chase den Putzlappen peinlich genau gefaltet und auf den Spülenrand zum Trocknen gelegt hatte, um Zeit zu schinden, drehte er sich schließlich um. Da stand Cameron. Die eine Hälfte ihres Körpers, durch die in diesem Moment durch die Wolken brechende Sonne, hell erleuchtet. Die andere im Schatten liegend. Sie wartete schon einige Momente auf eine Antwort von ihm.
Hatte Chase jedoch gerade - mit dem Gesicht noch zur Spüle gewandt - zu einer Antwort angesetzt, die darauf herauslaufen sollte, dass es wohl besser wäre, wenn sie das tat, was sie vorhatte und er die Zeit nutzte, die sie dafür brauchte, um nachzudenken, wusste er es plötzlich besser.
Sie traf ihn, wie Cameron das Licht der sich für einen Moment durchsetzenden Sonne. Da war sie. Die Antwort. Die eine Antwort, die 1000 Fragen zu nichts weiter als einer fahlen Erinnerung zerschlagen konnte. Er liebte diese Frau. Eine Feststellung. Eine Antwort. Keine Frage. Oder ...*

“Doch ... Was zum Teufel tue ich hier?”

*Er liebte diese Frau. Mit dieser Erkenntnis, die nicht neu, jedoch jedes mal aufs neue geradezu erdrückend intensiv war, kam eine weitere.*

“Beides ...”

*Er hatte es zugleich gesagt und gedacht. Für Cameron führte er den angefangenen Satz zu einer Antwort weiter.*

“Mir ist beides recht ... lass uns doch einfach mal schaun, was der Tag bringt und im Kino entscheiden, wonach uns ist. Solange wir uns nicht unbedingt einen Film aussuchen, der heute angelaufen ist, sollten wir auch ohne Reservierung einen Platz bekommen.”

*Auch in Gedanken folgte auf das Wort eine Antwort. Jedoch auf eine andere Frage.*

“Beides ... Mir geht es um beides. Um Cameron. Darum, wie es ihr geht. Darum, wie es ihr geht, wenn House ihre Bitte auf seine allseits bekannte und liebenswert rüde Art abweist. Und noch viel bedeutender darum, wie es ihr ergeht, falls er das wider Erwarten nicht, oder nicht gleich, tun sollte.
Und um mich. Immerhin hatte Cameron mal Gefühle für House. Ich weiß ...es ist
albern ... aber was ... was, wenn diese Gefühle wieder aufflackern, wenn sie - ohne mich - wieder mit ihm zusammenarbeitet?”


*Er wollte sie einfach nicht verlieren. Sie war es einfach. Die Eine. Die Liebe seines Lebens.
Während er Cameron, nachdem sie zusammengeräumt hatten, in ihren Mantel half wurde er sich über eines klar. Er wollte sie nicht verlieren. Im Moment gab es - objektiv betrachtet - dazu wohl auch keinen Grund.
Das Letzte, was er tun würde, wäre, ihr durch unüberlegt eifersüchtiges Verhalten, einen Grund - und sei es nur der kleinste Anstoß eines Grundes - zu bieten.
Chase hoffte sehr, dass Cameron ausnahmsweise einmal nichts von seinem kleinen Gefühlsausbruch mittbekommen hatte. Allem anschein nach schien er Gück gehabt zu haben. Zumindest ließ sie sich nichts anmerken, als sie im weiteren Verlauf ganz normal miteinander umgingen.
Schließlich machten sie sich zusammen auf nach draußen, denn Chase hatte beschlossen Cameron zu begleiten. Und sei es nur, um neue Informationen zum gestrigen Fall zu erhalten.
Die Sonne war wieder hinter einer Wolke verschwunden ... *


Zuletzt von Klinikleitung am So Jun 07, 2009 3:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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